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Buchvorschau
Alles dreht sich um die Tiere - Lise Gast
Vom Kätzchen Miesemau
Das Forsthaus ist alt, schon Julchens Großvater hat darin gewohnt. Wilder Wein wächst an den Wänden, und die Küche ist niedrig, dunkel und wunderbar gemütlich. Im Garten gibt es einen Hundezwinger, mit Efeu überwachsen, und hohe alte Bäume. Lange stand das Haus allein hier, außerhalb des Dorfes, dort, wo der Wald anfängt. Erst vor ein paar Jahren hat sich ein anderes Haus dazugesellt, ein niedriges, modernes mit vielen großen Glasfenstern und einem Spielplatz davor: ein Kinderheim.
„Das ist schön für dich, Julchen, da bekommst du Spielkameraden", hatte Mutter gesagt.
Julchen war damals noch winzig klein. Sie konnte gerade laufen. Ihre Brüder waren schon groß, sie sind viel älter als sie. Jetzt ist Julchen sieben, sie geht also schon zur Schule. Einen Spielkameraden aus dem Kinderheim hat sie aber noch immer nicht.
„Sie ist eigentlich ein Einzelkind, sagt Mutter, „weil sie so viele Jahre nach den Brüdern geboren ist. Wenn sie doch wenigstens mit den Hunden spielte!
Aber die Hunde gehören den Brüdern. Sie gehen mit ihnen auf die Jagd. Julchen will ein eigenes Tier. Sie wünscht sich eins, das sie auf den Schoß nehmen und streicheln, liebhaben, jeden Tag selbst füttern kann. Es müßte auch in ihrem Zimmer schlafen dürfen. Dann wäre Julchen nicht mehr so allein.
„Für einen eigenen Hund ist sie noch zu klein, sagt Vater. „Die Jungen haben auch erst mit zehn einen bekommen. Hunde müssen von Anfang an richtig erzogen werden. Das kann man mit sieben Jahren noch nicht.
Mutter sieht das ein. Sie versucht, es Julchen zu erklären. Julchen aber will gar keinen Hund, sie möchte am liebsten eine Katze. Mutter schüttelt den Kopf.
„Wir haben doch oft verletzte Vögel hier, die wir gesund pflegen. Manchmal auch junge Hasen, die uns die Bauern bringen, wenn sie sie beim Mähen gefunden haben. Dazu paßt eine Katze nicht", sagt Mutter.
Julchen sieht sie schweigend an. Sie tut Mutter leid.
„Wie wäre es mit einem Meerschweinchen? Es gibt so hübsche, puschelige", versucht sie Julchen zu trösten. Aber Julchen schüttelt den Kopf.
Kein Meerschweinchen, auch kein Kaninchen. Auch keine Schildkröte. Julchen wünscht sich eine Katze.
„Katzen sind schön, ihr Fell ist wie Seide, sagt sie zu Mutter. „Und sie schnurren, wenn man sie streichelt. Sie bellen nicht wie Hunde, daß es einem in den Ohren gellt. Sie springen auch nicht an einem herauf. Lux hat mich gestern beinahe umgeworfen. Das täte ein Kätzchen nie. Ich wünsche mir ein Kätzchen.
Und dann ist eines Tages wahrhaftig eine Katze im Haus. Das kommt so:
Vater hat Besuch. Es sind zwei Herren in grüner Uniform, die Büchsen am Riemen auf der Schulter, das Jagdhorn an der Seite. Mit ihnen kommen zwei Dackel. Die heißen Max und Moritz. Der eine der Herren führt sie an einer Doppelleine. Aber kurz vor dem Haus macht er sie los. Die Dackel schnüffeln natürlich überall herum, stecken die Nasen in die Hecke, die den Vorgarten umgibt, und bellen laut und eifrig. Und da saust aus der Hecke etwas Schwarzes heraus.
Eine Katze!
Wohin rettet sie sich wohl vor den beiden Dackeln? Haargenau: ins Haus hinein, dessen Türen offen stehen, durch den Flur und in die Küche.
Dort steht Julchen. Sie sieht die Katze, die in einem Nu hereinfegt und gleich darauf schon wieder verschwunden ist. Verschwunden in dem Loch unter dem alten Herd, der nicht mehr benützt wird.
Früher wurde dieser Herd richtig angefeuert, und die Asche sammelte sich in dem tiefen Loch darunter. Jetzt kocht Mutter auf einem elektrischen Herd, der daneben steht. Es gibt genug Platz in dieser Küche. In dieses dunkle und ziemlich tiefe Loch hinein hat sich die Katze gerettet. Und weil sie schwarz ist, kann man sie darin nicht sehen. Julchen aber weiß, daß sie dort hineingewitscht ist, und steht atemlos daneben. Mutter, die die beiden Herren begrüßt hat, schließt die Küchentür von außen.
Eine Katze! Eine lebendige, samtschwarze Katze, die ins Haus gekommen ist, gerade zu Julchen in die Küche! Das ist eine Überraschung! Die hat ihr der liebe Gott geschickt, Julchen ist jedenfalls fest davon überzeugt. Sie hockt sich vor das schwarze Loch und flüstert zärtlich mit ihr, lockt und ruft.
„Miesemiesemau, wispert sie, „du brauchst dich nicht zu fürchten! Wir haben ja noch keine Katze, da kannst du bei uns bleiben. Ich sag’ es Mutter. Und hier in dem Loch bist du sicher. Da kommt kein Hund hinein.
Julchen läuft eifrig zum Kühlschrank.
„Warte, Miesemau, du mußt doch etwas zum Schlecken bekommen!"
Im Kühlschrank ist Milch. Julchen holt einen Blumentopf-Untersetzer aus Ton und gießt ihn halbvoll. Vorsichtig stellt sie ihn vor das Aschenloch, ja, sie schiebt ihn halb hinein.
„Miesemau, das ist für dich!"
Aber kein Kätzchen kommt. Aus der Dunkelheit des Aschenloches hört man nur ein Murren. „Rrrrr – rrrrrr", es klingt gleichzeitig drohend und gemütlich.
So findet Mutter ihr Julchen, als sie den Kaffee für den Besuch holt.
„Was machst du denn hier?" fragt sie.
Julchen sieht strahlend zu ihr auf. Ihre Augen sind weit aufgerissen.
„Wir haben eine Katze! Eine lebendige Katze. Ist das nicht eine Überraschung?"
„Eine Katze? Da drin? Wahrhaftig? fragt Mutter. „Du hast dir doch immer eine gewünscht.
Sie nimmt den Kaffee und geht wieder. Julchen bleibt hocken.
Sie hockt noch immer da, als Mutter mit dem Tablett
