Arme habt ihr allezeit bei euch; einen rechten und einen linken: 100 Sprüche, die so nicht in der Bibel stehen
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Über dieses E-Book
Sind wir nicht manchmal in der Gefahr, Bibelworte falsch zu lesen oder falsch zu deuten weil sie uns mit kleinen Änderungen besser in den Kram passen? Damit beschäftigt sich das neue Buch des langjährigen Autors Eckart zur Nieden, so wie wir ihn kennen: amüsant und kurzweilig und dennoch immer auch mit einer theologischen oder geistlichen Pointe.
Eckart zur Nieden fiel auf, wie das Aussprechen des Gegenteils oft die göttlichen Wahrheiten besser hervortreten lässt. Und wie humoristische und amüsante also nicht bierernste, aber ernsthafte Zitate oder Redewendungen biblische Aussagen aktueller erscheinen lassen. Sein Buch enthält 100 altbekannte Sprüche aus der Bibel, angefangen im Alten Testament, von Mose bis zur Offenbarung im Neuen Testament, die mit einem modernen Zitat oder einer Redewendung aus unserer Zeit verbunden werden.
Zunächst "stolpert" man darüber, dann bringen sie die Leser zum Schmunzeln und Nachdenken. Altbekannte Bibeltexte erwachen auf diese Weise zu neuem Leben.
Eckart zur Nieden
Eckart zur Nieden, Jahrgang 1939, kam nach technischer und anschließend theologischer Ausbildung für fünf Jahre in eine missionarische Tätigkeit. 1969 arbeitete er als Rundfunkredakteur beim Evangeliumsrundfunk (heute ERF). Später half er beim Aufbau der Fernsehabteilung und in verschiedenen anderen Aufgaben. Nebenher schreibt er Bücher für Kinder und Erwachsene. Auch nach der Verrentung 2004 widmete er sich dem Schreiben. So sind inzwischen über sechzig Titel erschienen.
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Buchvorschau
Arme habt ihr allezeit bei euch; einen rechten und einen linken - Eckart zur Nieden
Gott brachte alle Tiere zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte. Und Adam sprach: So viele! Da muss ich öfter repetieren, damit ich nicht aus der Mücke einen Elefanten mache. Das da zum Beispiel ist die Nachtigall und nicht die Lerche.
Auf den ersten Blättern der Bibel lesen wir von der Schöpfung und von der Auflehnung des Menschen gegen Gott, und von den Folgen. Wir lesen aber auch davon, wie der Mensch zu etwas Besonderem wird gegenüber den Tieren, nachdem Gott ihm seinen Atem eingeblasen hat.
Zum Beispiel ist er neugierig und wissensdurstig – was sich die Schlange dann zunutze macht.
Und er kann sprechen. Das wird deutlich daran, dass er den Tieren Namen gibt.
Was für ein Wunder ist die Fähigkeit des Menschen zu sprechen! Er kann mit Mund und Rachen und Lunge verschiedene Geräusche erzeugen. Und nun legt er fest, dass bestimmte Geräusche in einer bestimmten Reihenfolge etwas Bestimmtes bedeuten. Wenn er etwa einen Löwen meint, muss das Tier nicht da sein und er darauf zeigen, sondern er macht die entsprechenden Töne, und sein Gegenüber weiß Bescheid.
Auch abstrakte Dinge lassen sich so beschreiben. Mehr noch: Er kann selbst mithilfe dieses Codes der Sprache viel besser über Dinge und Wahrheiten nachdenken, die er nicht sieht.
Die Sprache hebt über die Tiere hinaus, und sie hilft zu besserem Miteinander der Menschen.
Aber sie gibt dem Menschen auch die Fähigkeit – und damit die Verantwortung – wahrzunehmen, was Gott ihm sagen will.
1. Mose 2,19-20
Gott der HERR machte … alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, dass er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen. Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel … seinen Namen.
Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren. Und Eva sprach: Adam, ich brauche was zum Anziehen! Was sollen denn sonst die Leute sagen!
Auch die Scham gehört zu den Dingen, die den Menschen vom Tier unterscheiden. Wer sich schämt, ist nicht nur fähig, über sich selbst und über andere nachzudenken, sondern auch zu überlegen: Was denkt der andere über mich?
Allerdings war die Scham bei Adam und Eva durch die Schuld ausgelöst. Da hatten sie nicht nur vor dem Partner die kindliche Unschuld verloren, sondern auch vor Gott.
Als Gott in den Garten kam, so wird erzählt, versteckten sie sich vor ihm. Was natürlich Unsinn ist, denn vor Gott kann man sich nicht verstecken. Sie hatten ein schlechtes Gewissen. Sie konnten nun nicht mehr der Frage ausweichen: Was denkt Gott über mich? Aus Scham war Angst geworden.
Wie gut, dass wir seit Christus wissen: Vor Gott können wir uns wohl schämen, weil er alles weiß, aber wir müssen keine Angst haben.
So wie er damals rief: „Adam, wo bist du?", so ruft er auch uns. Er will das Verhältnis zwischen ihm und uns wieder in Ordnung bringen. Und Gemeinschaft mit uns haben.
1. Mose 3,7
Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.
Da ergrimmte Kain sehr und dachte: Wie sagte dereinst noch Friedrich Schiller: Die Axt im Haus erspart den Killer. Und als sie auf dem Felde waren, schlug er seinen Bruder Abel tot.
Vielleicht war es auch keine Steinaxt, sondern nur ein dicker Knüppel.
Die Sünde von Adam und Eva war wie ein Dammbruch. Nun war das Böse in der Welt, genauer: in den Herzen der Menschen. Und es ließ sich noch steigern: vom Ungehorsam zum Brudermord.
In gewisser Weise war es eigentlich keine Steigerung, denn der Ungehorsam gegen Gott war schon das Schlimmste, was passieren konnte. Daraus ergaben sich alle Sünden, seien sie nun moralisch sehr oder weniger schlimm.
Es ist doch bequem, dachte Kain (falls er überhaupt nachdachte): Abel ärgert mich, also muss er weg! Problem gelöst! Und ich kann mich vom Acker machen und mir auch noch Abels Schafherde aneignen.
Aber das war ein Irrtum. Nun musste er „unstet und flüchtig sein. Nun erkannte er, dass er sich nicht nur gegen Abel, sondern auch gegen Gott versündigt hatte. Das vor allem. Dabei hatte Gott ihn vorher gewarnt: „Die Sünde lauert vor deiner Tür … du aber herrsche über sie!
Der Fortgang der Geschichte macht aber deutlich: Gottes Strafe entspricht nicht der Tat. Kain stirbt nicht. Selbst mit dem Mörder ist Gott nicht endgültig fertig.
Ein erschreckender Anfang der Menschheitsgeschichte! Gut, dass danach die Bibel und die Geschichte Gottes mit den Menschen noch weitergeht.
1. Mose 4,8
Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.
Von Lamechs Sohn Tubal-Kain sind gekommen alle Erz- und Eisenschmiede. Und Lamech sprach: Hört meine Rede, ihr Frauen Lamechs: Heute ist das Neolithikum zu Ende und es beginnt die Bronzezeit.
Nun, das wird er wohl nicht so gesagt haben, aber etwas Ähnliches hat er vielleicht gedacht: Heute beginnt eine neue Zeit. Anscheinend hat ihm sein Sohn ein bronzenes Schwert oder eine ähnliche Waffe gegeben, und das machte ihn auf einen Schlag mächtig. Jetzt war er stärker als alle anderen und fühlte sich überlegen. Und sollte das jemand bezweifeln, könnte er was erleben!
Ich werde blutig Rache nehmen, triumphiert Lamech. Schlägt jemand mir mit seiner Keule eine Beule, so töte ich ihn. Meine Rache wird sehr viel schwerer sein als das, was mir jemand antut!
Dass ein „Fortschritt" in der Waffentechnik das Selbstbewusstsein erhöht, ist also nichts Neues. Auch nicht, dass sich dabei die Wut ungebremst auswirken kann, wenn jemand an unsrer Überlegenheit zweifelt. Dass manchmal die Rache ohne Maß und Ziel ist.
Das hilft, so meint der Mensch, nicht nur der eigenen Größe. Es hilft auch gegen die Angst.
Die Menschen sollten sich die Erde untertan machen, hatte Gott gesagt, also forschen und erfinden. Aber damit war nicht das Erfinden von Waffen gemeint – egal, ob Armbrust oder Atombombe.
Die Menschen haben zwar immer besser die Technik zu beherrschen gelernt, aber nicht sich selbst.
1. Mose 4,23-24
Ihr Frauen Lamechs, merkt auf, was ich sage: Einen Mann erschlug ich für meine Wunde und einen Jüngling für meine Beule. Kain soll siebenmal gerächt werden, aber Lamech siebenundsiebzigmal.
Abraham starb in einem hohen Alter. Er hatte das Leben satt.
Das Wort „satt" hat zwei Bedeutungen. Die eigentliche Bedeutung ist positiv. Man ist satt, also hat man keinen Hunger und keinen Durst mehr und auch sonst keine Bedürfnisse.
Aber das Wort wird auch negativ gebraucht. Ich habe es satt – das heißt: Ich habe die Nase voll. Ich habe von irgendetwas Unschönem mehr als genug. Es reicht jetzt. Ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr.
„Ich habe das Leben satt" bedeutet: Es ist mir zur Last geworden. Wegen Krankheit vielleicht oder wegen Altersschwäche, oder wegen Unfrieden im Umfeld.
So war es bei Abraham nicht. Wenn es von ihm heißt, er starb alt und lebenssatt, dann hat das Wort die positive Bedeutung. Es gab keinen Hunger mehr, keine unerfüllten Wünsche. Er hatte im Land, in das Gott ihn geführt hatte, eine neue Heimat gefunden. Der verheißene und lang ersehnte Erbe war da. Sogar die Sache mit seinem Neffen Lot war wieder ins Lot gekommen. Es fehlte nun nichts mehr. Ein langes, vor allem aber reich gefülltes Leben war zu Ende. Er war satt, lebenssatt.
Was ist das für ein Geschenk, wenn ein Mensch am Ende seines Lebens sagen kann: Nun ist es gut. Er ist zwar auch durch ungute Zeiten gegangen, aber nun ist die Zeit, Gesamtbilanz zu ziehen. Und die ist gut. Gott hat während meines Lebens – ob es lang war
