Als das Glück vollkommen schien: Notarzt Dr. Winter 58 – Arztroman
()
Über dieses E-Book
In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar.
Es war ein klarer warmer Morgen, die Hitze des Tages war bereits zu ahnen, aber noch war die Temperatur angenehm. Am blauen Himmel zeigte sich keine Wolke, das Meer war fast spiegelglatt. Leise schwappten die Wellen an den Sandstrand, wo winzige Krebse sich in Windeseile vergruben, sobald sie sich bedroht fühlten. Bruno Hahnfeld legte sein Handtuch auf einen der niedrigen Felsen, die die kleine Bucht einrahmten und lief dann schnell ins Wasser. Er bedauerte es, daß er seiner Schwester und deren Familie nicht schon früher nach Mallorca gefolgt war. Aber er hatte sich nur fünf Tage freimachen können. Heute morgen noch, dann würden sie bereits zurückfliegen. Er hatte ja keine Ahnung gehabt, daß es auf dieser Insel solche paradiesischen Flecke gab! Mit langen Zügen schwamm er hinaus. Die versteckt gelegene Sandbucht, die er sich für seine morgendliche Schwimmstunde ausgesucht hatte, war Teil einer größeren, überwiegend felsigen Bucht, und er war in den vergangenen drei Tagen morgens immer ganz allein gewesen. Selbstvergessen legte er sich auf den Rücken und sah in die unglaubliche Bläue über ihm. Daß es so etwas überhaupt gab! Zu Hause in Berlin war das Wetter zumindest am Tag seines Abflugs auch nicht schlecht gewesen, aber dafür hatte es vorher wochenlang eigentlich nur geregnet, es war wirklich katastrophal gewesen. Und einen solchen Himmel wie diesen sah man in Deutschland selbst im Hochsommer nur selten. Er seufzte und drehte sich wieder um. Als er zum Strand zurückblickte, glaubte er etwas zu sehen, das vorher nicht dagewesen war. Er konnte es jedoch nicht genau erkennen. Er blinzelte, aber das half nichts, er war zu weit weg. Freilich schien es ihm, als bewege sich etwas auf ihn zu. Vielleicht ein anderer früher Schwimmer?
Andere Titel in Als das Glück vollkommen schien Reihe ( 30 )
Die Schwester und der fremde Arzt: Notarzt Dr. Winter 7 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFür ein neues Glück mit dir: Notarzt Dr. Winter 2 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWarum schweigst du, kleiner Kerl?: Notarzt Dr. Winter 1 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeständnis hinter Klinikmauern: Notarzt Dr. Winter 3 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur noch diesen einen Kuss …: Notarzt Dr. Winter 42 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMein Herz hat doch schon JA gesagt: Notarzt Dr. Winter 6 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWas nun,Walli?: Notarzt Dr. Winter 28 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVom Paradies in die Klinik: Notarzt Dr. Winter 9 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKüsse, die nach Tränen schmecken: Notarzt Dr. Winter 14 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRosen, die ein Fremder schenkte: Notarzt Dr. Winter 29 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRomanze unter freiem Himmel: Notarzt Dr. Winter 23 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine Schwester spielt falsch: Notarzt Dr. Winter 24 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Nacht, in der Bettina kam: Notarzt Dr. Winter 8 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSünde ist dich nicht zu lieben: Notarzt Dr. Winter 5 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungeneinst war sie seine große Liebe: Notarzt Dr. Winter 20 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Schöne von nebenan: Notarzt Dr. Winter 11 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Frau ohne Erinnerung: Notarzt Dr. Winter 21 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMillionen kannten ihr Gesicht: Notarzt Dr. Winter 19 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMaja Asanove - Agentin zum Verlieben: Notarzt Dr. Winter 12 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlarmstufe 1 in der Klinik: Notarzt Dr. Winter 4 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine Verweiflungstat mit Folgen: Notarzt Dr. Winter 10 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchwester Cornelias bitteres Geheimnis: Notarzt Dr. Winter 13 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchwester Janines Traumhochzeit: Notarzt Dr. Winter 17 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine viel zu junge Mutter: Notarzt Dr. Winter 15 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNotoperation im Unfallwagen: Notarzt Dr. Winter 30 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schöne Fremde mit den dunklen Augen: Notarzt Dr. Winter 16 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Rivale: Notarzt Dr. Winter 27 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeimliche Tränen: Notarzt Dr. Winter 22 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAngst als ständiger Begleiter: Notarzt Dr. Winter 32 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAls das Glück vollkommen schien: Notarzt Dr. Winter 58 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Mehr von Nina Kayser Darius lesen
Ähnlich wie Als das Glück vollkommen schien
Titel in dieser Serie (89)
Die Schwester und der fremde Arzt: Notarzt Dr. Winter 7 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFür ein neues Glück mit dir: Notarzt Dr. Winter 2 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWarum schweigst du, kleiner Kerl?: Notarzt Dr. Winter 1 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGeständnis hinter Klinikmauern: Notarzt Dr. Winter 3 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNur noch diesen einen Kuss …: Notarzt Dr. Winter 42 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMein Herz hat doch schon JA gesagt: Notarzt Dr. Winter 6 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWas nun,Walli?: Notarzt Dr. Winter 28 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVom Paradies in die Klinik: Notarzt Dr. Winter 9 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKüsse, die nach Tränen schmecken: Notarzt Dr. Winter 14 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRosen, die ein Fremder schenkte: Notarzt Dr. Winter 29 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRomanze unter freiem Himmel: Notarzt Dr. Winter 23 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine Schwester spielt falsch: Notarzt Dr. Winter 24 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Nacht, in der Bettina kam: Notarzt Dr. Winter 8 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSünde ist dich nicht zu lieben: Notarzt Dr. Winter 5 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungeneinst war sie seine große Liebe: Notarzt Dr. Winter 20 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Schöne von nebenan: Notarzt Dr. Winter 11 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Frau ohne Erinnerung: Notarzt Dr. Winter 21 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMillionen kannten ihr Gesicht: Notarzt Dr. Winter 19 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMaja Asanove - Agentin zum Verlieben: Notarzt Dr. Winter 12 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlarmstufe 1 in der Klinik: Notarzt Dr. Winter 4 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine Verweiflungstat mit Folgen: Notarzt Dr. Winter 10 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchwester Cornelias bitteres Geheimnis: Notarzt Dr. Winter 13 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchwester Janines Traumhochzeit: Notarzt Dr. Winter 17 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEine viel zu junge Mutter: Notarzt Dr. Winter 15 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNotoperation im Unfallwagen: Notarzt Dr. Winter 30 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schöne Fremde mit den dunklen Augen: Notarzt Dr. Winter 16 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Rivale: Notarzt Dr. Winter 27 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeimliche Tränen: Notarzt Dr. Winter 22 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAngst als ständiger Begleiter: Notarzt Dr. Winter 32 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAls das Glück vollkommen schien: Notarzt Dr. Winter 58 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnliche E-Books
Sie wussten nichts von ihrer Schuld: Dr. Daniel 35 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKummer in seinem Herzen: Kurfürstenklinik 93 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZum Sterben verurteilt?: Notarzt Dr. Winter 71 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWettlauf mit der Zeit: Chefarzt Dr. Norden 1288 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch bin Dr. Norden: Dr. Norden Bestseller 500 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEs geschah am Ostseestrand: Kurfürstenklinik 98 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchließlich bin ich Arzt!: Dr. Norden Extra 254 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWenn wir zusammenhalten …: Dr. Norden 80 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHilfe, ich liebe meinen Boss Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAuf der Fahrt nach St. Tropez ...: Kurfürstenklinik 89 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAn einem schönen Sommertag: Dr. Norden Bestseller 259 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHand in Hand Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Schwester und der fremde Arzt: Notarzt Dr. Winter 7 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEs darf nicht zu spät sein: Dr. Norden Bestseller – Neue Edition 24 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKOPFLOS IM KURHOTEL: Regionalkrimi aus Österreich Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWas die Gezeiten versprechen. Die St.-Peter-Ording-Saga: Roman | Das dritte Buch der Familiensaga von SPIEGEL-Bestsellerautorin Tanja Janz Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDu bist mein fester Wille: Dr. Norden Bestseller 457 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDu bist mein fester Wille: Dr. Norden Extra 107 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenNeuanfang: Sylt-Roman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDrei Freundinnen am Meer – oder: Winterfreundinnen: Ein St.-Peter-Ording-Roman – Ein Neuanfang an der Nordsee Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebe, Surfen, Leidenschaft: Liebesroman - Verliebt in einen Surfer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Schwester und der fremde Arzt: Kurfürstenklinik Bestseller 7 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Meer von Liebe: Familie Dr. Norden 786 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLiebe im Pulverschnee und auf Hawaii: 3 Love Stories Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHerzbergs Experiment: Novelle Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHat Mona kein Gewissen?: Dr. Norden – Unveröffentlichte Romane 35 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFluchtpunkt Yucatán: BsB_Schicksalsroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVergiss, was damals war: Dr. Norden Bestseller 140 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMord aus kühlem Grund Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWie im Paradies: Kurfürstenklinik 60 – Arztroman Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Allgemeine Belletristik für Sie
Das Schloss Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Kinder- und Hausmärchen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Der Struwwelpeter - ungekürzte Fassung: Der Kinderbuch Klassiker zum Lesen und Vorlesen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Frau ohne Schatten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Schnupfen Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Das Kreuz mit den Präpositionen: Welche Präposition ist richtig? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGermanische Mythologie: Vollständige Ausgabe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFaust (German Edition) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDienstanweisung für einen Unterteufel Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Zauberberge: Ein Jahrhundertroman aus Davos Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSpanisch lernen in kürzester Zeit Sparpaket Teil 1,2,3,4,5 zusätzlich Anfängerteil mit schriftlicher Aussprache Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Welle: In Einfacher Sprache Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Prozeß: - mit Leitfaden zur Interpretation - Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBegegnungen mit Büchern Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Peperl Mutzenbacher - Tochter der Josefine Mutzenbacher (Ein Erotik, Sex & Porno Klassiker) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Erzählungen von Lew Tolstoi Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das große Buch der Verschwörungen: Vom 11. September bis zu den Schwarzen Koffern Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Weihnachtsgedichte (Über 100 Titel in einem Band): Adventlyrik von deutschen Klassikern: Poetische Feier der Weihnachtszeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenImmanuel Kant: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeinrich Heine: Gesammelte Werke: Anhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Aristoteles: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGrimms Märchen: Gesamtausgabe - 211 Kinder- und Hausmärchen Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das Nibelungenlied: Vollständige Ausgabe der Nibelungensage Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque (Lektürehilfe): Detaillierte Zusammenfassung, Personenanalyse und Interpretation Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAndersens Märchen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHandbüchlein der Moral Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSigmund Freud: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSternstunden der Menschheit: Historische Miniaturen. Klassiker der Weltliteratur Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5
Verwandte Kategorien
Rezensionen für Als das Glück vollkommen schien
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Als das Glück vollkommen schien - Nina Kayser-Darius
Notarzt Dr. Winter
– 58 –
Als das Glück vollkommen schien
Nina Kayser-Darius
Es war ein klarer warmer Morgen, die Hitze des Tages war bereits zu ahnen, aber noch war die Temperatur angenehm. Am blauen Himmel zeigte sich keine Wolke, das Meer war fast spiegelglatt. Leise schwappten die Wellen an den Sandstrand, wo winzige Krebse sich in Windeseile vergruben, sobald sie sich bedroht fühlten. Bruno Hahnfeld legte sein Handtuch auf einen der niedrigen Felsen, die die kleine Bucht einrahmten und lief dann schnell ins Wasser. Er bedauerte es, daß er seiner Schwester und deren Familie nicht schon früher nach Mallorca gefolgt war. Aber er hatte sich nur fünf Tage freimachen können. Heute morgen noch, dann würden sie bereits zurückfliegen. Er hatte ja keine Ahnung gehabt, daß es auf dieser Insel solche paradiesischen Flecke gab!
Mit langen Zügen schwamm er hinaus. Die versteckt gelegene Sandbucht, die er sich für seine morgendliche Schwimmstunde ausgesucht hatte, war Teil einer größeren, überwiegend felsigen Bucht, und er war in den vergangenen drei Tagen morgens immer ganz allein gewesen. Selbstvergessen legte er sich auf den Rücken und sah in die unglaubliche Bläue über ihm. Daß es so etwas überhaupt gab! Zu Hause in Berlin war das Wetter zumindest am Tag seines Abflugs auch nicht schlecht gewesen, aber dafür hatte es vorher wochenlang eigentlich nur geregnet, es war wirklich katastrophal gewesen. Und einen solchen Himmel wie diesen sah man in Deutschland selbst im Hochsommer nur selten.
Er seufzte und drehte sich wieder um. Als er zum Strand zurückblickte, glaubte er etwas zu sehen, das vorher nicht dagewesen war. Er konnte es jedoch nicht genau erkennen. Er blinzelte, aber das half nichts, er war zu weit weg. Freilich schien es ihm, als bewege sich etwas auf ihn zu. Vielleicht ein anderer früher Schwimmer?
Zuerst war er ärgerlich, denn dieses war sein Paradies, das wollte er nicht mit anderen teilen. Dann mußte er über sich selbst lachen. Als wenn hier nicht Platz genug für viele gewesen wäre! Er wandte dem Strand erneut den Rücken zu und schwamm noch weiter hinaus. Das Wasser war wie Seide, und er träumte davon, ein Fisch zu sein, der sich in seinem Element bewegte – denn so kam es ihm im Augenblick vor, das Wasser: Wie sein Element.
Er war immer ein guter Schwimmer gewesen, aber in Berlin ging er nur selten in eins der Bäder. Die Zeit fehlte ihm einfach. Irgendwie hatte er es bisher nicht geschafft, Schwimmen in seinen Alltag einzubauen. Vielleicht sollte er einen neuen Anlauf machen? Er merkte doch gerade, wie gut ihm das tat.
Nach einer weiteren halben Stunde bekam er Hunger und schwamm langsam zurück. Hoffentlich hatte sein Schwager das Frühstück schon fertig – in diesem Urlaub war nämlich Markus dafür zuständig, weil Lena, Brunos Schwester, es liebte, morgens noch ein wenig länger im Bett zu liegen. Und Ben und Lisa hatten sich bereit erklärt, ihrem Vater morgens zu helfen. Erstaunlicherweise klappte das sogar. Ben war jetzt sechseinhalb, Lisa war gerade fünf geworden.
Als er den Strand erreicht hatte, stieg er langsam aus dem Wasser. Jetzt erst sah er die junge Frau, die sich gerade abtrocknete und ihm entgegensah.
Sie lächelte, als sie sagte: »Sie schwimmen immer ganz schön weit raus.«
»Immer?« fragte er. »Woher wollen Sie das denn wissen?«
»Dies ist jetzt der dritte Morgen, an dem ich Sie sehe«, erklärte sie. »Ich schwimme schon seit Wochen um diese Zeit hier, meistens ganz allein. Aber seit drei Tagen sind Sie da, und an jedem von diesen drei Tagen sind Sie so weit hinausgeschwommen.«
»Ich sehe Sie heute zum ersten Mal«, erwiderte er und stellte fest, daß sie ausgesprochen gut aussah: Dunkle Haare und Augen, ein schöner geschwungener Mund. Ihr Körper war schlank und geschmeidig – eine richtige Traumfrau, dachte er. Typisch für mich, daß ich sie noch nicht einmal bemerkt habe!
»Ich weiß«, sagte sie und zog ihren Bademantel an. »Sie schwimmen länger als ich, ich bin nach Ihnen gekommen und vor Ihnen wieder gegangen. Heute hab ich auf Sie gewartet.«
Er war zu verblüfft, um ihr sofort zu antworten. Schließlich fragte er: »Und warum das?«
»Reine Neugier«, antwortete sie und lächelte wieder.
Es war ein sehr anziehendes Lächeln, das er unwillkürlich erwiderte. »Und?« fragte er. »Ist Ihre Neugier jetzt gestillt? Sind Sie zufrieden mit dem, was Sie gesehen hab en?«
»Danke, ja«, antwortete sie ernsthaft. »Sehen wir uns morgen?«
»Aber nur, wenn Sie wieder ein bißchen länger bleiben«, sagte er. »Sonst merke ich vielleicht gar nicht, daß Sie dagewesen sind. Außerdem ist morgen mein letzter Tag. Übermorgen fliege ich nach Berlin zurück – zusammen mit meiner Schwester und ihrer Familie. Die habe ich hier für ein paar Tage besucht.«
Er wußte selbst nicht, warum er ihr das alles erzählte – vermutlich wollte er sie noch ein bißchen länger am Strand festhalten.
»Na, so was!« rief sie. »Ich fliege auch übermorgen nach Berlin zurück. Das ist ja ein Zufall, vielleicht haben wir sogar die gleiche Maschine. Wann fliegen Sie denn?«
Aber das konnte Bruno ihr nicht genau sagen. »Ich sehe noch einmal nach, irgendwann am Nachmittag jedenfalls. Und morgens werde ich ganz bestimmt noch einmal schwimmen gehen.« Er wartete auf ihre Reaktion.
Sie ließ nicht lange auf sich warten. »Ich auch«, erklärte sie. »Wir haben also noch zwei Verabredungen miteinander. Bis morgen.«
Sie wandte sich zum Gehen, aber im letzten Augenblick fiel ihm noch eine Frage ein, mit der er sie einige weitere Minuten zurückzuhalten hoffte. »Sie waren wochenlang hier, haben Sie gesagt? Haben Sie hier die ganze Zeit Urlaub gemacht?«
Sie schüttelte den Kopf. »Gearbeitet«, sagte sie, »aber nun ist der Job vorbei, und ich fliege zurück.« Sie sah seine fragenden Augen und lachte. »Sie sind neugierig!« stellte sie fest. »Ich habe ein paar der heimischen Pflanzen hier untersucht – ich arbeite für ein botanisches Institut.«
»Interessant«, sagte Bruno, und er meinte es auch so. »Klingt aufregend.«
»Und Sie arbeiten bei einer Bank.«
»Wie kommen Sie denn darauf?«
»Das weiß ich auch nicht. Sie sehen so aus, finde ich.«
»Ist das jetzt ein Kompliment oder eine Beleidigung?«
Sie lachte hell auf. »Das können Sie sich selbst aussuchen!«
Mit diesen Worten drehte sie sich um und war so schnell verschwunden, daß er nicht mehr dazu kam, etwas zu erwidern.
Langsam machte er sich auf den Rückweg. Sein Magen knurrte mittlerweile vernehmlich, aber er fühlte sich trotzdem äußerst wohl nach dieser überraschenden und überaus angenehmen Begegnung. Die anderen würden sich schon wundern, wo er so lange blieb. Jetzt ein gutes Frühstück – und dann konnte er bereits anfangen, sich auf den kommenden Morgen zu freuen, an dem er die schöne Meerjungfrau wiedersehen würde.
*
»Na, mein Kleiner«, sagte Carola Senftleben zu dem anderthalbjährigen Jungen, den sie geduldig mit kleinen Bananenstückchen fütterte. »Schmeckt es dir denn?«
»Ja!« Der Junge strahlte und wollte von sich aus nach dem Obst greifen, doch sie zog ihm den Teller weg.
»Das laß mich lieber machen, sonst fliegt die Banane gleich wieder durchs
