Angst als ständiger Begleiter: Notarzt Dr. Winter 32 – Arztroman
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In der Klinik wird der Chefarzt der Unfallchirurgie mit den schwierigsten, aufregendsten Fällen konfrontiert, die einem Notarzt begegnen können. Im Leben des attraktiven jungen Arztes gibt es eigentlich nur ein Problem: Seine große Liebe bleibt ganz lange unerfüllt. Die Liebesgeschichte mit der charmanten, liebreizenden Hotelmanagerin Stefanie Wagner sorgt für manch urkomisches, erheiterndes Missverständnis zwischen diesem verhinderten Traumpaar.
»Was ist los, Graf Falkenburg?« fragte Niklas von Mehringen erschrocken. »Ist Ihnen nicht gut?« »Ich … ich weiß nicht«, sagte der weißhaarige ältere Herr, mit dem Niklas an diesem Sonntagvormittag einen kleinen Spaziergang machte. Im nächsten Augenblick griff er sich ans Herz, sein Gesicht war mit einem Mal aschfahl. »Mir ist … mir ist gar nicht gut, Niklas.« »Kommen Sie, wir setzen uns einen Augenblick«, schlug Niklas vor. »Da vorn ist eine Bank!« Er nahm den Arm seines Begleiters, doch mit einem qualvollen Stöhnen sackte dieser zusammen. »Graf Falkenburg? Graf Falkenburg! Oh, nein, was mache ich denn jetzt?« Niklas kniete sich neben den Grafen, der ohne Bewusstsein war, und holte sein Handy aus der Tasche, während er sich verzweifelt umsah, ob ihm niemand helfen konnte. Zum Glück kam gerade ein junger Mann herangejoggt, der sofort anhielt, als er den am Boden liegenden Mann sah. »Wo ist hier in der Nähe ein Krankenhaus?« fragte Niklas. Der junge Mann kannte sich aus. »Die Kurfürsten-Klinik ist gleich dort drüben – aber Sie müssen zuerst einen Rettungswagen rufen.«
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Buchvorschau
Angst als ständiger Begleiter - Nina Kayser-Darius
Notarzt Dr. Winter
– 32 –
Angst als ständiger Begleiter
Wo gibt es Schutz und Geborgenheit für Teresa S.?
Nina Kayser-Darius
»Was ist los, Graf Falkenburg?« fragte Niklas von Mehringen erschrocken. »Ist Ihnen nicht gut?«
»Ich … ich weiß nicht«, sagte der weißhaarige ältere Herr, mit dem Niklas an diesem Sonntagvormittag einen kleinen Spaziergang machte. Im nächsten Augenblick griff er sich ans Herz, sein Gesicht war mit einem Mal aschfahl. »Mir ist … mir ist gar nicht gut, Niklas.«
»Kommen Sie, wir setzen uns einen Augenblick«, schlug Niklas vor. »Da vorn ist eine Bank!«
Er nahm den Arm seines Begleiters, doch mit einem qualvollen Stöhnen sackte dieser zusammen.
»Graf Falkenburg? Graf Falkenburg! Oh, nein, was mache ich denn jetzt?« Niklas kniete sich neben den Grafen, der ohne Bewusstsein war, und holte sein Handy aus der Tasche, während er sich verzweifelt umsah, ob ihm niemand helfen konnte. Zum Glück kam gerade ein junger Mann herangejoggt, der sofort anhielt, als er den am Boden liegenden Mann sah. »Wo ist hier in der Nähe ein Krankenhaus?« fragte Niklas.
Der junge Mann kannte sich aus. »Die Kurfürsten-Klinik ist gleich dort drüben – aber Sie müssen zuerst einen Rettungswagen rufen.« Er beugte sich über den reglos daliegenden Grafen, den er mit ein paar geschickten Handbewegungen in die stabile Seitenlage brachte.
Niklas tippte die Notrufnummer und erklärte hastig, wo er war und worum es ging. Dann hockte er sich neben den jungen Mann, der nun dem Grafen den Puls fühlte, und fragte: »Sind Sie Arzt? Sie wirken so professionell.«
»Ich bin Pfleger«, erklärte der andere. »Wann ist er zusammengebrochen?«
»Gerade eben. Vielleicht eine Minute, bevor Sie aufgetaucht sind. Er hat noch gesagt, dass er sich auf einmal so komisch fühlt – und dann ist er auch schon umgefallen. Sagen Sie, ist er in Gefahr?« Niklas sah den anderen ängstlich an.
»Der Puls ist extrem langsam, und das Herz arbeitet nicht richtig«, murmelte der Pfleger. »Ich hoffe, der Wagen ist bald hier. In solchen Fällen ist schnelle Hilfe das Wichtigste.«
Niklas stand auf und hielt Ausschau nach dem Rettungswagen, um den Fahrer sofort auf sich aufmerksam machen zu können. Sein Herz schlug ihm vor Angst bis zum Hals. Er hatte den Grafen sehr gern, und der Gedanke, diesem munteren Herrn könne etwas Ernsthaftes zustoßen, erschien ihm ungeheuerlich.
Endlich war das Martinshorn zu hören, der Wagen kam in rasantem Tempo um die Ecke gebogen. Niklas winkte mit beiden Armen, und keine Minute später sprangen bereits zwei Sanitäter aus dem Auto. Niklas überließ die medizinischen Erklärungen dem Pfleger, der in knappen Worten sagte, was er bisher herausgefunden hatte. Kaum hatten die Männer den Patienten in den Wagen geschoben, als sie ihm bereits eine Infusion anlegten.
»Wo bringen Sie ihn hin?« fragte Niklas. »Oder kann ich mit Ihnen fahren?«
»Leider nicht, aber Sie können die Kurfürsten-Klinik von hier aus leicht zu Fuß erreichen – es sind keine fünf Minuten.«
Rasch nahmen sie noch den Namen des Patienten auf und seine Berliner Adresse, dann wurde die Tür eiligst zugeschlagen, der Wagen setzte sich in Bewegung.
»Wenn Sie wollen, begleite ich Sie«, bot der Pfleger an. »Ich habe den selben Weg – mein Dienst fängt bald an. Spätdienst.«
»Ach, Sie arbeiten im Krankenhaus?« fragte Niklas.
Der andere nickte und hielt ihm die Hand hin. »Jörg Tobler«, stellte er sich vor. »Ich arbeite zur Zeit in der Notaufnahme, dorthin wird man ihn zunächst bringen.«
»Niklas von Mehringen«, erwiderte Niklas, während er die Hand des anderen kräftig drückte. »Vielen Dank für Ihre Hilfe, Herr Tobler. Ich wusste im ersten Augenblick gar nicht, was ich machen sollte.«
»Wenn man völlig überrascht wird, ist das ja auch kein Wunder. Er ist nicht Ihr Vater, oder?«
Niklas schüttelte den Kopf. »Nein, wir sind befreundet.«
»Befreundet?« Der andere wunderte sich sichtlich.
»Sie wundern sich wegen des Altersunterschieds«, stellte Niklas fest, »aber der spielt eigentlich gar keine Rolle. Wir haben uns bei einem Schachturnier kennengelernt – wir spielen beide in unserer Freizeit gern Schach und nehmen auch schon mal an Turnieren teil. Seitdem treffen wir uns regelmäßig. Allerdings unterhalten wir uns jetzt meistens, das Schachspielen ist etwas in den Hintergrund geraten. Der Graf ist ein hochinteressanter Mann.«
»Ist er’n echter Graf?« erkundigte sich Jörg interessiert. Er hatte braune Locken, die ihm fast bis auf die Schultern hingen, und hellblaue Augen. Da er zudem sportlich und meistens gut gelaunt war, schwärmten alle Schwestern der Kurfürsten-Klinik zwischen achtzehn und dreißig heftig für ihn.
»Ja, ist er. Im Hannoverschen hat er ein richtiges Schloss, mit allem Drum und Dran. Aber er liebt Berlin und die Umgebung, deshalb hat er sich hier eine Stadtvilla zugelegt und ein großes Landhaus mit einer kleinen Pferdezucht, ein wenig außerhalb.«
»Wie sich das anhört«, murmelte Jörg. »Schloss, Stadtvilla, Landhaus, Pferdezucht. Er muss ja eine Menge Kohle haben.«
»Oh, ja, reich ist er. Sehr reich sogar. Aber er macht sich nicht viel daraus. Er ist ein einsamer Mann – und ich möchte nicht mit ihm tauschen. Lieber hab’ ich weniger Geld und bin glücklich.«
»Am besten, man hat viel Geld und ist glücklich«, meinte Jörg, und Niklas lächelte unwillkürlich, obwohl ihm die Angst um den Grafen noch immer die Kehle zuschnürte.
»Da wären wir«, sagte Jörg. »Gehen Sie einfach geradeaus, dann können Sie die Notaufnahme gar nicht verfehlen. Ich hab’ noch ein bisschen Zeit und gehe erst noch was essen.« Er wandte sich zum gehen, blieb aber noch einmal stehen. »Übrigens: Unser Chef heißt Winter. Dr. Adrian Winter. Am besten, Sie fragen nach ihm.«
»Danke!« rief Niklas ihm nach, doch der junge Pfleger mit den braunen Locken joggte bereits in Richtung Restaurant und hörte ihn nicht mehr.
*
Dr. Adrian Winter stand über den Grafen Falkenburg gebeugt und massierte dessen Herz, da dieser noch immer nicht aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht war. »Irgendwas stimmt da nicht«, murmelte der junge Chefarzt, der die Notaufnahme der Kurfürsten-Klinik seit einigen Jahren leitete, »der Puls ist ja wirklich extrem verlangsamt. Lass die Infusion schneller durchlaufen, Walli, und wir geben ihm zusätzlich ein herzstärkendes Mittel. Schick außerdem bitte eine Blutprobe ins Labor – sie sollen sie sofort analysieren.«
»Hast du einen bestimmten Verdacht?« fragte Oberschwester Walli, während sie die Tropfgeschwindigkeit der Infusion änderte. Walli und Adrian arbeiteten seit langem zusammen und kamen sehr gut miteinander aus.
»Irgendwie glaube ich nicht, dass er zufällig umgefallen ist«, murmelte Adrian.
Walli nahm die Blutprobe, die sie dem Patienten sofort nach dessen Einlieferung entnommen hatte und sagte: »Bis gleich, ich gehe schnell selbst zum Labor, damit ich ordentlich Druck machen kann.«
»In Ordnung.« Adrian fuhr fort mit seiner Herzmassage und gerade als er sich verzweifelt fragte, ob er seinen Patienten verlieren werde, schlug dieser die Augen auf. »Na, endlich«, sagte der junge Notaufnahmechef erleichtert. »Ich dachte schon, Sie wollten überhaupt nicht
