Geschichten aus Absurdistan
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Wolfgang Brenneisen
Wolfgang Brenneisen hat Bücher geschrieben und Ausstellungen gemacht. Weitere Informationen unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Brenneisen
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Buchvorschau
Geschichten aus Absurdistan - Wolfgang Brenneisen
Wolfgang Brenneisen
hat Bücher geschrieben und Ausstellungen gemacht.
Weitere Informationen unter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Brenneisen
Inhalt
Was heißt da schon absurd?
Der Dirigent
Der Feinschmecker
Buch und Wein
Verloren und errettet
In unserem Dorf
Das Nichts
Die Windsbraut
Liebender Kampf
Etwas Besonderes
Über das Verschwinden
Nullbock
Grieselchen
Der Chinese
Herrn K.s Lieblingstier
Das Spiegelei
Die Kunst der Verpackung
Die Auszeichnung
Freundlichkeit
Beim Schwammerlsuchen im Wald
Die Beine von Herrn Kurz
Die letzte Wahrheit
Das Märchen vom Intermus
Die Saugkletterer
Das Land der Seligen
Die Richtigkeit
Inkarnationen
Und doch noch
Der Dorsch
Die Pandemie
An der Promenade
Exit Mr. Hyde
Das Niesen
Landschaft mit Blaulicht
Das linke Ohr
Die gute alte Zeit
Nachts
Rottfohrn
Der Perfektionist
Der Mythos von Sisyphos
Der Buchhändler N.
Das Eselsohr
Ein schönes Alter
Lügen haben lange Nasen
Die heiligen drei Könige
Das Verreckerl
Die Nachtigall
Der Hörkünstler
Die Zuckerdose
Der Angeklagte
Sein oder Nichtsein
edition imme
Was heißt da schon absurd?
Die Texte hier nenne ich „absurd", ohne den Anspruch, dass alle Fein-, Scharf- und Großgeister damit einverstanden sind. Zweifellos ist der Begriff dehnbar, und man kann allerlei in ihn hineinlegen, absurderweise aber nicht alles, sonst wäre die Grenze zum Blöd- und Irrsinn überschritten.
Ich fange ganz seriös an mit Kluge, „Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Dort erfahren wir, dass das Wort aus dem Lateinischen kommt und ursprünglich „misstönend
bedeutete. Es könnte sich von „susurrus mit der Bedeutung „Zischen
ableiten. Die Bedeutung heute ist „widersinnig. Kluge fügt hinzu: „Früher vor allem üblich in der Sprache von Philosophie und Logik (vgl. ad absurdum führen).
Da sind wir schon mal auf festem Boden. Wenn wir an der Hand von Philosophen und Logikern ad absurdum geführt werden, dann erreichen wir das Ende einer Sackgasse und sind froh, wenn wir dergestalt belehrt (und auch belämmert) wieder um- und zurückkehren dürfen in die helle, klare Welt des Sinns. Vereinfacht ausgedrückt: Absurd ist nichts Gutes, lasst die Finger davon.
Nun hat es aber ausgerechnet von Seiten der Philosophie eine Häresie gegeben, durch die das Absurde beträchtlich aufgewertet wurde. Ich meine die französische Existenzphilosophie mit ihrer Speerspitze Albert Camus. Die menschliche Existenz sei absurd, aber der Mensch habe die Freiheit, sich gegen diese Absurdität aufzulehnen und so sein Leben sinnvoll zu gestalten. Von Camus stammt der Satz, der mit Vorliebe von Kassiererinnen in Supermärkten und Palettenträgern auf Bauhöfen zitiert wird: „Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen."
Das mag so sein. Es ist sozusagen ein heroischer Umgang mit dem Absurden. Ich dagegen betrachte die ganze Sache etwas entspannter. Was heißt schon „widersinnig? Was für den einen widersinnig ist, erscheint dem anderen wenn nicht gerade sinnvoll, so doch immerhin möglich, also irgendwie existenzberechtigt. Man denke nur, um ein Beispiel zu geben, an die Geschichte der Kunst, als sich vor mehr als hundert Jahren die „Fauves
der akademischen Malerei entgegenstellten. Erst geschmäht, dann akzeptiert – und heute unbezahlbar. Ein zweites Beispiel aus einem anderen Gebiet: Zweiundzwanzig erwachsene Männer (oder Frauen), die anderthalb Stunden lang auf einer kleinen Fläche einem kleinen runden Gegenstand nachrennen – wenn das nicht absurd ist! Und ist doch für Millionen Menschen (die nicht mitrennen, was noch absurder ist) die sinnvollste Sache der Welt.
Womit ich bei meiner eigenen Einstellung bin: Absurdität kann das Spiel mit dem Möglichen sein. Eine Geschichte stellt etwas dar, was es so in der (gewohnten) Wirklichkeit nicht gibt. Insofern ist sie widersinnig – aber nur wider den augenblicklichen, aktuellen, allgemein abgesegneten Sinn. Vielleicht steckt in ihr aber eine noch nicht bedachte Möglichkeit, ein Keim Zukunft. Es gibt sogar Philosophen, die behaupten, wenn etwas gedacht werden könne, dann sei es schon dadurch wirklich. Das wiederum klingt in meinen Ohren ziemlich absurd. Doch wer weiß? Wenn wir uns vergegenwärtigen, welche Geschichten uns die heutigen
