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Obscura- Dunkle Kreaturen (4): Part 4- Malum
Obscura- Dunkle Kreaturen (4): Part 4- Malum
Obscura- Dunkle Kreaturen (4): Part 4- Malum
eBook163 Seiten1 StundeObscura

Obscura- Dunkle Kreaturen (4): Part 4- Malum

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Über dieses E-Book

Ein alter Mann taucht in einer Schenke in Viridan auf, welches auf einem anderen Kontinent liegt. Er erzählt die Geschichte, wie er von Matera bis hierher gelangte. Er berichtet von dem Nomag und seiner Veränderung zum Bösen.
SpracheDeutsch
Herausgeberneobooks
Erscheinungsdatum27. Dez. 2014
ISBN9783738007978
Obscura- Dunkle Kreaturen (4): Part 4- Malum
Autor

Dennis Weiß

Ich bin verheiratet und habe zwei tolle Kinder. Diese Buch entstand mit meiner Tochter Merle, die diese Idee hatte als wir ein Baumhaus bauten. Aus den Holzresten fertigte sie ein Schwein, welches kastenförmig war, daher Kastenschwein.

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    Buchvorschau

    Obscura- Dunkle Kreaturen (4) - Dennis Weiß

    Erstes Kapitel

    OBSCURA

    Part 4- Malum

    © Dennis Weiß 2013, 2014, 2018

    3. überarbeitete Version

    Vorwort

    Dies ist der dritte Teil der Obscura Reihe- er wurde nochmals überarbeitet.

    Dieses Buch widme ich meiner Familie, allen voran meine bezaubernde Frau Meike, meinen Kinder Merle und Vinzent.

    Ich bitte zu bedenken, dass ich als Hobbyautor mir die allergrößte Mühe gebe, um die Geschichten so zu schreiben, dass sie fehlerlos sind, sowohl inhaltlich als auch in der Rechtschreibung. Immer wieder passieren kleine Fehler- bitte verzeiht diese!

    Matera

    Grafik 1

    Der Regen prasselte immerzu auf die Holzdielen des Daches. Heute waren besonders viele Männer gekommen, um ihren Alltag zu vergessen, indem sie einige Biere oder andere alkoholische Getränke zu sich nahmen. Sie wollten sich nicht mit ihren Ärgernissen des Alltags beschäftigen, sie wollten einfach nur feiern, oder sich besaufen, wenn auch sinnlos.

    Es sollte ein Gewitter folgen, dass spürte Michael. Er war Wirt der Schenke- hatte es von seinem alten Herren übernommen, kurz bevor der von ihm gegangen war. Die Schenke existierte schon seit mehrerern Jahrhunderten, stets in der Hand seiner Familie.

    Michael war stolz darauf, sein eigener Herr zu sein, obwohl dies nur zum Teil stimmte. Er musste ebenso Steuern abführen, die die Hälfte seiner Einnahmen schluckten- wie gerne hätte er etwas dagegen unternommen. Obwohl viele in seiner Umgebung den gleichen Gedanken hatten, wurde nichts getan.

    Die Menschen diskutierten jeden Abend über politische Themen. Die Königin und ihr unermessliches Reich. Sie war so mächtig, es gab kaum einen Fleck Erde, der nicht ihrer war, ausgenommen der Ländereien der Atrox und der Viduas. Diese Völker konnten der Macht trotzen. Es gelang der riesigen Armee all die Jahrhunderte nicht, sie zu erobern.

    Manch ein Betrunkener hat schon einmal behauptet, dass es Glück sei oder die Götter verrückt sein müssen, da die Atrox oder die Viduas noch nicht auf die Idee kamen, das riesige Reich der Königin erobern zu wollen.

    Dabei könnte es sich lohnen. Viridan- so der wunderschöne Name des Landes- war reich an nährhaftem Boden. Die Untertanen konnten alles anpflanzen. Sie hatten nicht mal eine Wüste. Die Ostküste war sehr lang und die Fischerei war die Haupteinnahmequelle für die Bewohner. Andere waren Bauern, oder Händler. Wer aus sich etwas machen wollte, musste zur Armee. Manch einer wurde ebenso in die Pflicht genommen und konnte nichts entscheiden.

    Zudem gab es Sklaverei. Jeder, der nicht ein reiner Viridaner war, konnte versklavt werden. Er hatte keine Rechte, was ihn zu anderen nicht unterschied, denn im Gegensatz zur Königin und ihrer Familie hatten nur noch die Wachen und Priester Rechte.

    Der Rest konnte verdienen und Steuern abführen, sonst würde das Hab und Gut gepfändet werden. Ohne Besitz rollt der Kopf. Sklaven hatten nicht mal Geld oder Besitz. Sie mussten sich selbst anbieten, um eine Schuld zu begleichen. Einige waren als Sklaven geboren, um noch die Schuld ihrer Ahnen abzuzahlen. Manche kamen frei oder wurden von der Königin begnadigt.

    Wie an jedem Abend waren die Gäste auch an diesem eifrig dabei, einen Teil ihres Geldes zu versaufen und etwas zu vergessen und spaß zu haben. Einige spielten Karten oder probierten sich im Armdrücken. Demnächst sollte es ein Tunier in der Schenke geben. Dafür wollten sie üben.

    Michael verstand das Geschäft zu leiten. Er hatte genug zum Leben, wenngleich er die Hälfte abführen musste. Er hatte keine Kinder. Nicht mal eine Frau, obwohl es Interessentinnen gegeben hatte. Sie passten nicht in sein Leben rein. Er wollte nur Abenteuer erleben, wenn es um die Gunst einer Frau ging- nicht mehr und nicht weniger.

    Der Regen wurde stärker. Selbst die laute Kulisse, die die anwesenden Männer boten, vermochte es nicht immer zu übertönen. Michael schaute immerzu besorgt an die Decke, denn Holz konnte Wasser nicht ewig standhalten. Natürlich hatte er eine Schutzschicht draufgestrichen, aber auch die gab keine absolute Sicherheit, denn sie war schon etwas älter und bestimmt rissig.

    Das Geschäft war sein Leben, deshalb machte es ihm Sorgen. Für heute abend zumindest brauchte er sich keine Gedanken zu machen, denn seine Einnahmen waren gesichert. Es donnerte auf einmal. Dies bereitete Michael noch mehr Kopfzerbrechen, da ein stärkerer Regen, oder auch Hagel sein Dach mehr und mehr zerstören würde.

    Die Tür der Schenke öffnete sich. Michael schaute kurz herüber, um zu sehen, wer dort hereingekommen war. Er kannte den Fremden nicht. Der Fremde wirkte alt. Er hatte eine Kapuze über sein Haupt gezogen, weshalb sein Gesicht überwiegend verdeckt war. Man konnte anhand der Statur und die erkennbaren Teile des Gesichts erkennen, dass es sich um einen Mann handelte.

    Er schloss die Tür hinter sich. Seine Kleidung lag eng an seinem Körper und war durchtränkt von Wasser. Sie hing an seinem Körper und machte ihn träge. Zudem tropfte es an ihm herunter. Mit jedem Schritt, den der Fremde in Richtung Tresen machte, hinterließ er eine kleine Pfütze.

    Die Stiefel gaben matschende Geräusche von sich, da auch sie voller Wasser waren. Der Fremde ging geruhsam an den Tresen und setzte sich auf einen der Hocker. Sein Blick war gesenkt. Das Gesicht noch immer verborgen.

    Michael begab sich zu dem Fremden. Es umgab ihn eine schaurige Aura. Michael konnte nicht sagen, weshalb, aber der Fremde machte ihm Angst. Er versuchte, sie zu überspielen.

    „Wilkommen in meiner Schenke, begrüßte Michael ihn, „was darf ich Ihnen anbieten. Vielleicht eines unserer Biere oder gar eine Mahlzeit?

    Michael wollte freundlich sein. Er konnte nicht riskieren, dass zu einer körperlichen Auseinadersetzung kam. Die kosteten ihn immer etwas, auch wenn er nicht teilnahm und ganz gleich wie die Kämpfe ausgingen.

    Der Fremde blickte Michael in die Augen. Eines war verdeckt, aber das andere starrte in an. Michael hatte das Gefühl, dass der Mann ihm direkt in die Seele schaute. Es war ihm unangenehm. Zudem fiel ihm auf, dass es rote Augen waren.

    Michael wurde schaurig zumute. Er riss sich zusammen, um dem Fremden nichts anmerken zu lassen. Es kam ihm wie eine Ewigkeit vor, seit er die Frage nach einem Getränk gestellt hatte.

    „Bier klingt gut", antwortete der Fremde mit tiefer, rauher Stimme.

    Sie flösste Michael noch mehr Angst ein. Es war etwas Grausames in dieser Stimme, was in den Ohren schmerzte. Michael stand wie angewurzelt dort als hätte die Furcht ihn gelähmt.

    „Ich kann aber nicht zahlen", ergänzte der Fremde.

    „Dann kann euch nichts anbieten", schoss es aus Michael heraus.

    Bei den Finanzen dachte er nie nach. Wer nicht zahlen kann, fliegt. Aber hier zögerte er. Die meisten Gäste würden ihm helfen, den Fremden hinauszuprügeln, wenn er wollte, aber das würde ihm etwas kosten. Freibier oder gar Essen- meist jedoch Bier.

    „Ich habe einen Vorschlag zur Güte", sprach der Mann.

    Michael wollte erst ablehnen, aber er war neugierig, um was es sich handeln könnte. Vielleicht wollte der fremde einen Tausch und hatte Reichtümer bei sich, obwohl es ihm nicht ansah.

    „Was schlagt ihr vor?" fragte Michael.

    „Ich werde euch eine Geschichte erzählen", bot der Fremde an.

    In Viridan waren Geschichten etwas Wertvolles. Die Menschen hatten nicht viel und ihre Freiheit war sehr eingeschränkt. Sie hatten nur noch ihre Gedanken, die frei waren. Frei von den Zwängen des Lebens und vor allem frei von den Machenschaften der Königin.

    „Ich kann euch ein Gegenangebot unterbreiten, schlug Michael vor, „ihr werdet die Geschichte allen erzählen, um sie bei Laune zu halten und ich werde euch Freibier geben für den gesamten Abend.

    Der Geschäftsmann in Michael hatte gesprochen. Er schlug so zwei Fliegen mit einer Klappe. Die Leute blieben, um die Geschichte zu hören und bestellten in der Regel mehr Bier und der Fremde war beschäftigt und nicht mehr bedrohlich, da es keinen Grund mehr gab.

    „Einverstanden", erklärte der Fremde.

    Er stand auf und ging schnurstraks in eine Ecke. Dort befand sich eine kleine Bühne, auf der Sänger, Dichter oder eben Geschichtenerzähler Platz nahmen. Der Fremde wirkte nicht mehr so alt und langsam, so wie er anfangs die Schenke betreten hatte. Es schien als sei er erleichtert. Die Kleidung klebte nicht mehr an seinem Körper. Die Kapuze hüllte dennoch sein Gesicht zum größten Teil ein.

    Ebenso erlosch die grausige Aura des Fremden nicht. Michael nahm die Bedrohung noch immer wahr, obwohl er es nicht festmachen konnte. Er zapfte ein Bier und brachte es dem Fremden, der Platz genommen hatte.

    „Männer, so hört, rief Michael, „wir haben heute einen Geschichtenerzähler zu Gast, der den weiten Weg hier in meine Schenke gemacht hat. Er wird uns nun mit einer von seinen Erzählungen beglücken- viel Vergnügen.

    Die meisten Männer hatten sich umgedreht, aber waren nicht ineressiert. Sie kannten ihn nicht, den Fremden, und deshalb war es nicht würdig, ihm zuzuhören. Der Fremde nahm einen kräftigen Schluck seines Freibieres.

    „Ich komme aus von einem fremden Kontinent, welches Matera genannt wird, begann er, „einem Land, das weit über dem Meer liegt.

    Die meisten der Gäste kannten die Mythen und Sagen aus Matera. Für sie existierte es nicht, es war nur ein Ort der Fantasie. Die wenigen Männer, die davon berichteten, waren allesamt verrückt. Zudem hatten die meisten sich ihr Leben genommen. Dennoch waren die Geschichten spannend und aufregend.

    „Einst war Matera voller Pracht. Die Königreiche waren zahlreich und den Menschen dort ging es gut. Sie hatten zahlreiche und fette Ernten, gutes Geld und Ehre. Es gab zwar auch das Böse, aber es war zu klein, um irgendeinem etwas antun zu können. Kriege hatte es gegeben zwischen den Reichen, aber sie waren, alös meine Gesichte beginnt, ausgefochten.

    Es war ein Zeitalter des Friedens angebrochen. Das Gute hatte eine lange Zeit dafür gekämpft. Doch während sich das Gute nach dem Sieg von in der Schlacht vom Teufelsberg, der danach in Friedensberg umbenannt wurde, zurückzog und sich auf den Lorbeeren ausruhte, verschaffte sich das Böse im Untergrund eine neue Stärke."

    Einige der Männer hatten sich umgesetzt, um der Geschichte besser lauschen zu können.

    „Es gibt eine Prophezeiung, die besagt, dass eines Tages das Böse endgültig besiegt werde. Was viele nicht wissen ist, dass es diese Prophezeiung ebenso auf der Seite des Bösen gibt. Die Unterwelt glaubt, dass eines Tages das Gute nicht

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