Über dieses E-Book
Die Mortlats: Furchterregende, aber dennoch intelligente Kreaturen, die mit ihren Kriegsschiffen durch den Kosmos ziehen und alles vernichten, was nicht der eigenen Art entspricht. Die Ausrottung der zargonischen Rasse ist gleichzeitig der Beginn einer Hetzjagd, die auf dem Planeten Erde dem Höhepunkt entgegenstrebt.
Das Projekt: In dem kleinen Ort Tretmond wird das milliardenteure Projekt "Moonshine" aus dem Boden gestampft, welches die Erforschung des Weltalls und die Entdeckung außerirdischen Lebens vorantreiben soll. Die Bürger Tretmonds rätseln über die starke Präsenz militärischer Kräfte auf dem Gelände. Keiner ahnt, dass Projekt Moonshine nur der Deckmantel ist für eine mächtige Verschwörung.
Der Gejagte: Zodiac, der Zargonier, Augenzeuge der Vernichtung seiner Welt, durchlebt eine Odyssee an Flucht, Leid, Schmerz und Tod. Mithilfe einer amerikanischen Familie entkommt er nur knapp dem Schlimmsten. Doch die Gefahr lauert überall, und das friedfertige Wesen kämpft für sich, die Freunde und seine Werte einen verzweifelten Kampf.
Die Jäger: Die Mortlats; das Xenomorph, ein genetisches Bioexperiment aus mortlatschen Labors; Schwarze Männer, deren Herkunft selbst für den Verbündeten CIA ein Geheimnis bleibt; irdische Killerelitetruppen; Militärs ... im Kampf Gut gegen Böse sind die Unschuldigen dem Gegner schutzlos ausgeliefert. Die Lage scheint hoffnungslos. Für den Zargonier, seine menschlichen Beschützer und letzten Endes ... für den gesamten Planeten Erde.
Mark Savage
Geboren 1968 in Unterfranken (Nordbayern). Ausbildung im Einzelhandel, danach Wechsel in die Metall-Elektroindustrie,Logistbranche. Dem geschriebenen Wort verfallen von Kindheitstagen an. Nach drei Jahrzehnten ist es an der Zeit "alte" Geschichten an die Öffentlichkeit zu bringen, Angefangenes zu vollenden und Neues zu schaffen. Willkommen in meiner Welt. Mein Name ist Mark Savage
Andere Titel in Zodiac - Gejagter zwischen den Welten V Reihe ( 30 )
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Rezensionen für Zodiac - Gejagter zwischen den Welten V
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Buchvorschau
Zodiac - Gejagter zwischen den Welten V - Mark Savage
Achtzehntes Kapitel
1.
Der knapp zehn Meilen südlich von Stadtzentrum gelegene Atlanta International Airport gilt als einer der größten und bestbesuchten Flughäfen der Vereinigten Staaten. Seltene Flughafenbesucher können sich hier hilflos verirren, zumal derzeit mit großem Aufwand erweitert wurde, um eine Abfertigungszeit von einer Stunde pro Hundertschaft Flugzeuge zu erreichen.
Hunter jedoch waren Flughäfen vertraut. Er parkte den Wagen in der Tiefgarage, mit der Gewissheit ihn nicht mehr wiederzusehen. Aus dem Fond stiegen zuerst Judy und Tom, die während der ganzen Fahrt kaum ein Wort gesprochen hatten. Die Strapazen der vergangenen Tage ließen sich nicht durch ein paar Stunden Schlaf ausmerzen. Es würde lange dauern, bis die Kinder jene schrecklichen Ereignisse vergaßen. Ein Teil von ihnen blieb wohl ein Leben lang erhalten. Hinter den Kindern verließ ein völlig vermummtes Wesen das Fahrzeug und zog sofort die Aufmerksamkeit der Parkdeckbesucher auf sich. Zodiac trug Hose und Pullover aus Tommys Kleiderschrank. Die Kleidung passte fast wie angegossen, doch die Mullbinden verhinderte eine Bequemlichkeit. Ob der Zargonier das Tragen von Kleidung als angenehm empfand, war dahingestellt, am wohlsten fühlten sich diese Wesen wohl nackt. Zuerst hatten sie überlegt, ob sie die Mullbinden am nicht sichtbaren Bereich des Körpers aussparten. Aber sie gingen auf Nummer sicher, eine Leibesvisitation war keine Seltenheit.
Hunter wusste, dass sie schnell sein mussten, da die Auffälligkeit das größte Risiko für ihre Sicherheit darstellte. Zudem verspürte der Ex-Agent ein Kribbeln in der Magengegend, das stetig zunahm. Die Begegnung mit seinem Kontaktmann verlief zwar reibungslos, aber Will wirkte nervöser, als er es gewöhnlich zu sein pflegte. Dies beunruhigte Hunter. Das Telefongespräch nach Seattle verlief positiv. Der befreundete FBI-Mann konnte es kaum erwarten, Crimley gewaltig in den Arsch zu treten, wie er sich äußerte. Hunter erzählte nichts von dem Außerirdischen, den er als Handgepäck mit sich führte, doch sein Freund konnte durch die Ereignisse der vergangenen Tage, die er gespannt über die Medien verfolgte, gewisse Rückschlüsse ziehen. Hunter glaubte vorauszusehen, dass seinem Kumpel das Staunen nicht vergehen würde.
Sie erreichten per Rolltreppe die gewaltige Flughalle. Die hektisch umherhastenden Passagiere beachteten die fünf Menschen und den vermummten Zargonier nur beiläufig. Dan und Babs hielten ihre Kinder an den Händen, um sie nicht in der Menschenmenge zu verlieren.
Zielsicher steuerte Hunter den Schalter der Trans-Air an, um beruhigt festzustellen, dass sich nur wenige Menschen an der Abfertigung warteten. Die junge Dame am Schalter warf der vermummten Gestalt einen mitleidigen Blick zu.
»Nur Handgepäck?«, fragte sie in gleichgültigem Tonfall.
Hunter bestätigte und ließ unauffällig den Blick schweifen. Crimleys Häscher konnten jeden Moment eintreffen. Sofern sie sich nicht schon hier befanden.
Die Zollbeamten widmeten dem kleinwüchsigen Mullpaket weit mehr Interesse als das Fräulein am Schalter. Den gefälschten Ausweis, der den Zargonier als zehnjährigen Jungen auswies, beachteten sie kaum.
»Weshalb wird der Junge nicht direkt vom Hospital aus überführt?«, fragte der bärtige Zollbeamte, während sein Kollege das Handgepäck durchstöberte. Hunter lobte seinen Entschluss, erst gar nicht den Versuch unternommen zu haben, eine Waffe durchzuschmuggeln.
»Wissen Sie, was das kostet?«, fragte Hunter den Beamten. »Meine Bekannten gehören leider nicht zu jener Schicht Amerikas, die sich vollen Versicherungsschutz leisten können. Außerdem ist der Junge transportfähig, die Binden halten lediglich das schädliche Sonnenlicht von ihm fern. Sein Körper ist eine einzige entzündete Wunde und wenn Sie auch nur einen Funken Mitgefühl verspüren, lassen Sie uns passieren.«
»Sie könnten wer weiß wen durchschmuggeln. Dieser Ausweis beweist gar nichts«, stellte sich der Bärtige stur. »Außerdem kenne ich Ihr Gesicht von irgendwoher, Mr.., wie war doch gleich Ihr Name?«
Plötzlich fing Babs an zu schluchzen.
»Weshalb lassen Sie uns denn nicht durch? Sehen wir vielleicht wie Verbrecher aus? Unser Junge ist schwerkrank, verstehen Sie das denn nicht? Haben Sie Kinder, Mister? Antworten Sie?«
»Selbstverständlich«, antwortete der Bärtige unsicher. »Aber ...«
»Dann haben Sie vielleicht eine Ahnung, was es heißt, täglich um das Leben seines Kindes bangen zu müssen? Haben Sie eine Ahnung, was es heißt, mitzuleiden, während Ihr Kind bei lebendigem Leibe verfault?«
»Schatz, beruhige dich«, besänftigte sie Dan. »Dieser Mann tut nur seine Pflicht. Ich glaube kaum, dass ihm das Leben unseres Sohnes auch nur einen Penny wert ist. Ist es nicht so, Mann? Regeln und Gesetze stehen in diesem Land über dem Leben todkranker Kinder.«
Judy löste sich von ihrem Bruder Tom und umarmte den vermummten Zargonier, der das Spiel professionell mitspielte und bei der Berührung ein schmerzerfülltes Geräusch von sich gab. Es entstand ein heller jaulender Ton, der den beiden Zollbeamten durch Mark und Bein ging.
»Lass‘ Sie doch durch, Mann«, drängte ihn sein jugendlicher Partner, dem die Art seines Kollegen eindeutig missfiel.
»Na gut, Sie können gehen«, knurrte dieser schließlich. »Ich will kein Unmensch sein, aber ich bin hier gezwungen meine Arbeit zu tun.«
Im Stillen erleichternd aufatmend passierten die fünf Personen den Zoll. Hunter spürte regelrecht die Blicke des Bärtigen in seinem Rücken, der sicher noch vor sich hin grübelte, woher er ihn kannte.
Sie gehörten zu den letzten Passagieren, die in die Linienmaschine einstiegen. Die Stewardess begrüßte sie mit reservierter Höflichkeit. Ihr merkte man deutlich an, dass sie ihnen die Unpünktlichkeit übelnahm.
Der Zargonier musterte das Flugzeug skeptisch. Er kannte Fluggeräte von einer solchen Bauweise aus dem zargonischen Museum. Diese Technik war derart veraltet, dass die ausgegrabenen Stücke zeichnerisch vervollständigt werden mussten. Sie sahen diesen irdischen Modellen sehr ähnlich. Das Gefühl, in wenigen Minuten einer solchen Technik anvertraut zu werden, verursachte ein Unwohlsein in ihm.
Die Art und Weise, in der dieser bewundernswerte Erdling Hunter die Situationen meisterte, gefiel ihm, wobei die Mentalität der Menschen ihm nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln blieb.
Er nahm neben Judy Platz, die ihm aufmunternd zulächelte. Auch Tom wandte sich mit einem Lächeln zu ihm.
»Du machst das echt spitze, Mann. Man könnte wirklich meinen, es ginge dir saumies.«
Judy übersetzte die Worte ihres Bruders. Zodiac kostete es nach wie vor einiges an Anstrengung, den mentalen Kontakt aufrecht zu erhalten. Innerlich lachte er auf, als er die Übersetzung erhielt.
Der unsichere, fast taumelnde Gang, den Zodiac all die Zeit an den Tag legte, war keinesfalls seinen Schauspielkünsten zuzuschreiben, sondern stellte echte Erschöpfung dar. Die Energie, die er zur Heilung seiner Freunde aufwendete, hatte ihn fast aufgezehrt. Langsam spürte er jedoch, wie sein Ego sich erneuerte. Er nahm sich vor, durch meditative Übungen den Vorgang zu beschleunigen. Während des Fluges würde er genügend Zeit haben, sich mit seiner selbst auseinanderzusetzen. Seine Sinne rieten ihm, den Regenerationsprozess voranzutreiben. Der Mortlat lebte noch. Zodiac wusste nicht, wie viel Zeit ihnen blieb, bis die entscheidende Konfrontation stattfinden würde. Der Zargonier ahnte nicht entfernt, dass ihm die Zeit keinen weiteren Spielraum mehr einwilligte. Kurz bevor die Maschine sich von der Landebahn erhob, kam es zur Katastrophe.
Neunzehntes Kapitel
1.
Alamo (Nevada, USA)
Butterweich und nahezu geräuschlos setzte der knapp 73 Tonnen schwere B2-Bomber seine gewaltige Masse in den heißen Sand der Wüste Nevada. Ray McCormicks Fingerspitzen spielten lässig mit dem Joystick der Steuerung. Eines der modernsten und schnellsten Flugzeuge der Gegenwart zu steuern war für Ray nichts Außergewöhnliches mehr. Waghalsige Flugübungen in Strommasthöhe und geprobte Kampfeinsätze mit dreifacher Schallgeschwindigkeit gehörten zum täglichen Übungsprogramm der Spezialeinheit der US-Airforce.
McCormick musste lachen, als er hörte, wie der Bombenschütze und sein Navigator über Funk ihre Liebesgeschichten austauschten. Das ständige Gefloskel gehörte ebenso zur Normalität wie die tägliche Gefahr, die jeder Einsatz mit sich brachte. Die Männer der Eraser-Staffel bildeten eine zusammengeschweißte Einheit, eine einzige große Familie. Die einzige, die sie sich bei ihrem Job leisten konnten. Die Totenköpfe auf ihren Helmen signalisierten den Bund, den sie eingingen. Ihre Braut hieß Gefahr, und es kam durchaus vor, dass einer von ihnen dem Rausch der Geschwindigkeit verfiel und sein Können überschätzte. Nur der kleinste Fehler genügte und man war aus dem Rennen. Wenn einer von ihnen abstürzte, übernahmen die Kumpanen die Feuerbestattung, indem sie ihre 454-Kilo-Brandbomben einsetzten und im Umkreis von zehn Hektar keinen Halm übrig ließen. Die futuristischen geometrischen Dreiecke wurden oft mit UFOs verwechselt, da ihre Formen äußerst flach erschienen und sich optisch von den Konstruktionen anderer Kampfflugzeuge merklich abhoben.
»Ich will vorschriftsmäßige Meldungen hören, Kameraden«, rief McCormick in seinen Funk, um das darauffolgende Jawohl, Sir mit einem Grinsen zu quittieren. »Ihr solltet mit dem dämlichen Gequatsche aufhören. Euer Privatleben interessiert mich nicht im Geringsten, zumal jedes Wort von dem, was ihr sagt, gelogen ist.«
Der Bomber kam zum Stehen und McCormick sprang aus der Kanzel, noch bevor diese sich ganz geöffnet hatte. Er grinste, als er die eilenden Schritte von Mack und Springer hinter sich vernahm.
»Das ist nicht gelogen, Sir. Die Kleine hat mir irgendetwas in den Scotch gemixt, so‘ n, selbstgebrautes Teufelszeug.«
»Mann, Sergeant, nach der letzten Feier des Colonels mussten wir Sie künstlich beatmen lassen, dabei hatten Sie nur zwei Klare intus. Sie wollen uns erzählen, Sie hätten fast zwei Stunden ohne Unterbrechung ...«
»Fragen Sie Springer, Major, er war im Zimmer nebenan mit der Schwarzen beschäftigt und war bereits nach zehn Minuten fertig.«
»Das ist wahr, Major«, bestätigte der braungebrannte Achtundzwanziger mit dem ungewöhnlich langen Lockenhaar. »Sie haben geschrien wie die Irren. Meine Freundin hat sich gewaltig daran gestört. Dieser Typ hat mir den ganzen Abend versaut.«
McCormick unterbrach seinen Eilschritt und wandte sich zu den beiden um.
»Sagt mal, warum zum Teufel streitet ihr euch eigentlich dauernd?«
Springer antwortete mit säuerlichem Gesicht.
»Dieser Mistkerl will mir das Rezept nicht verraten.«
Da lachten sie alle drei, und einige Kameraden liefen mit ihren Monturen kopfschüttelnd an ihnen vorbei.
»Sie bekommen Gelegenheit, sich weitere drei Stunden zu streiten. Zurück zur Maschine und Check durchführen.«
Der letzte Ton war im Befehlston geführt. Die beiden schlugen die Hacken zusammen, dass es knallte. Augenscheinlich widerstrebend machten sie sich an die Arbeit. Tatsache war, dass die Männer an ihren Maschinen hingen und fast jede freie Minute bei ihnen verbrachten. Sie hatten allesamt eine Ausbildung als Flugzeugmechaniker und selbst bei größeren Reparaturen ließen sie ihre Babys nie aus den Augen. Nur zu Wartungszwecken vertauschten sie ihre Fliegermontur mit den grauen Arbeitsanzügen. Bereits um vier Uhr morgens konnte man die Eraser unter ihren Vögeln herumkriechen sehen.
Der Major schritt geradewegs auf die Baracken zu, die man zu Unterrichtszwecken errichtet hatte. Fünf neue Männer hatte man seiner Einheit zugeteilt, nachdem drei ihrer Kameraden vor fünf Wochen einem Unfall zum Opfer fielen. Die Kadetten waren keine blutigen Anfänger, sondern erfahrene Piloten, die bereits durch ihre hervorragenden Leistungen auffielen. Die Truppen der Eraser-Staffel bestanden aus den reaktionsschnellsten Airforce-Piloten des gesamten Staates Amerika.
Als McCormick den Schulungsraum betrat, sprangen die Männer respektvoll von ihren Plätzen auf und salutierten. Lässig gab McCormick den Gruß zurück.
»Sie sehen ein wenig müde aus, meine Herren. Die morgendlichen Stunden im Flugsimulator waren anscheinend nicht auslastend genug, oder wie sehe ich das?«
»Zum Aufwärmen ganz nett«, wagte ein junger Offizier zu unterbrechen. Der Major musterte den jungen Mann aufmerksam. Seine Akte wies ihn als ein wenig zu großmäulig, aber als extrem fähigen Piloten aus.
»Das waren nur die leichten Übungsprogramme, Sergeant
