Eine Villa in Sizilien: Cannoli und ein Todesfall (Ein Hund und Katz Wohlfühlkrimi – Band 6)
Von Fiona Grace
2/5
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Über dieses E-Book
– Buch- und Filmrezensionen (über Der Tod kam vor dem Frühstück)
EINE VILLA IN SIZILIEN: CANNOLI UND EIN TODESFALL ist der 6. Band einer wunderbaren neuen Wohlfühlkrimi-Reihe der Bestseller-Autorin Fiona Grace, die auch Der Tod kam vor dem Frühstück geschrieben hat, einen Nr. 1 Bestseller mit über 100 Fünf Sterne-Bewertungen (und einem kostenlosen Download)!
Audrey Smart, 34, hat ihr Leben von Grund auf verändert: Sie hat ihr Dasein als Tierärztin (und eine Reihe gescheiterter Liebesbeziehungen) hinter sich gelassen und ist nach Sizilien gezogen, um ein Haus für 1 Dollar zu kaufen – und eine damit verbundene Renovierung in Angriff zu nehmen, womit sie sich allerdings überhaupt nicht auskennt. Sie ist damit beschäftigt, das neue Tierheim der Stadt zu leiten, während sie gleichzeitig ihr Haus renoviert und wieder auf Verabredungen geht.
Audreys Liebesleben nimmt an Fahrt auf, und als seine prominente, sizilianische Familie sie zu einer Familienfeier nach Palermo einlädt, ist das ein Angebot, das sie nicht abschlagen kann. Denn es beinhaltet alles, was sie sich nur wünschen kann: neue Freunde, eine große Familie und köstliches Essen.
Aber La Dolce Vita ist nicht das, was es zu sein scheint. Als Audrey zufällig von einem drohenden Racheakt der Mafia hört, ist sie die Einzige, die für das Leben des unschuldigen, anvisierten Opfers plädiert. Ihr bleiben nur ein paar Tage, um zu beweisen, dass die Mafia den falschen Mann hat. Kann Audrey ihr Temperament zügeln und herausfinden, wer den anderen Mafioso wirklich getötet hat?
Plötzlich befindet sich Audrey inmitten zweier rivalisierender Mafia-Familien und fragt sich schließlich: Hat sie sich in eine Sache hineingeritten, die über sie hinausgeht?
Weitere Bände dieser Serie werden bald erhältlich sein!
Ein Wohlfühlkrimi mit einer ordentlichen Prise Humor und voller Intrigen, romantischer Szenerien, Tiere, Essen, Wein – und natürlich Liebe. EINE VILLA IN SIZILIEN wird Sie im Sturm erobern, und Sie werden das Buch erst wieder zur Seite legen, wenn Sie es zu Ende gelesen haben.
„Das Buch ist mit viel Herz geschrieben, und die Handlungsstränge fügen sich so nahtlos zusammen, dass weder der Charakter des Buches noch die Geschichte darunter leiden. Und dann erst die Figuren, so viele tolle Figuren! Ich kann Fiona Graces nächstes Buch kaum erwarten.“
– Amazon-Rezension (über Der Tod kam vor dem Frühstück)
„Wow, was für ein rasantes Tempo! Dieses Buch lässt einen nicht mehr los! Ich empfehle es allen Krimi-Liebhabern, die auf Geschichten mit unerwarteten Wendungen, Romantik und einem verloren geglaubten Familienmitglied stehen. Gerade lese ich schon das nächste Buch!“
– Amazon-Rezension (über Der Tod kam vor dem Frühstück)
„Das Buch hält einen in Atem. Mit der richtigen Mischung aus Figuren, Orten und mit viel Gefühl. Es ist mir schwergefallen, mit dem Lesen aufzuhören, und ich möchte unbedingt das nächste Buch aus dieser Reihe lesen.“
– Amazon-Rezension (über Der Tod kam vor dem Frühstück)
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Rezensionen für Eine Villa in Sizilien
1 Bewertung1 Rezension
- Bewertung: 2 von 5 Sternen2/5
Oct 29, 2025
Die „Autorin“ ist so extrem produktiv, dass sie 6 Bücher pro Monat veröffentlicht. Also sicher kein menschlicher Autor. Die repetitiven Inhalte und sprachlichen Fehler und nicht einmal die Angabe eines Übersetzers deuten sehr auf ein unseriöses Geschäftsmodell mit vermutlich einiger KI-Beteiligung. Wer’s mag…
Buchvorschau
Eine Villa in Sizilien - Fiona Grace
EINE VILLA IN SIZILIEN:
CANNOLI UND EIN TODESFALL
(Ein Hund und Katz Wohlfühlkrimi – Band 6)
FIONA GRACE
Fiona Grace
Debütautorin Fiona Grace ist die Verfasserin der LACEY DOYLE COZY-Krimis, welche bisher neun Bücher umfassen; der EIN TOSKANISCHER WEINGARTEN COZY-Krimis, die bisher sieben Bücher umfassen; der BÄCKEREI AM STRAND COZY-Krimis, die bisher sechs Bücher umfassen; und der EINE VILLA IN SIZILIEN-Krimis, die bisher neun Bücher umfassen.
Fiona freut sich, von Ihnen zu hören, also besuchen Sie www.fionagraceauthor.com für kostenlose eBooks und die neuesten Informationen. Schauen Sie vorbei.
img1.pngCopyright © 2021 von Fiona Grace. Alle Rechte vorbehalten. Mit Ausnahme der Bestimmungen des U.S. Copyright Act von 1976 darf kein Teil dieser Publikation ohne vorherige Genehmigung des Autors in irgendeiner Form oder mit irgendwelchen Mitteln vervielfältigt, verbreitet oder übertragen oder in einer Datenbank oder einem Datenabfragesystem gespeichert werden. Dieses eBook ist nur für Ihren persönlichen Gebrauch lizenziert. Dieses eBook darf nicht weiterverkauft oder an andere Personen verschenkt werden. Wenn Sie dieses Buch mit einer anderen Person teilen möchten, erwerben Sie bitte für jeden Empfänger ein zusätzliches Exemplar. Wenn Sie dieses Buch lesen und es nicht gekauft haben, oder es nicht nur für Ihren Gebrauch gekauft wurde, dann geben Sie es bitte zurück und kaufen Sie Ihr eigenes Exemplar. Danke, dass Sie die harte Arbeit dieses Autors respektieren. Dies ist ein Werk der Belletristik. Namen, Charaktere, Unternehmen, Organisationen, Orte, Ereignisse und Vorfälle sind entweder das Produkt der Phantasie des Autors oder werden fiktiv verwendet. Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Personen, ob lebendig oder tot, ist völlig zufällig. Jackenbild Copyright kavalenkava, verwendet unter Lizenz von Shutterstock.com.
BÜCHER VON FIONA GRACE
EIN HUND UND KATZ WOHLFÜHLKRIMI
EINE VILLA IN SIZILIEN: OLIVENÖL UND MORD (Buch #1)
EINE VILLA IN SIZILIEN: FEIGEN UND EIN KADAVER (Buch #2)
EINE VILLA IN SIZILIEN: VINO UND EIN TODESFALL (Buch #3)
EINE VILLA IN SIZILIEN: KAPRIOLEN UND EIN UNGLÜCK (Buch #4)
EINE VILLA IN SIZILIEN: ORANGENHAINE UND VERGELTUNG (Buch #5)
EINE VILLA IN SIZILIEN: CANNOLI UND EIN TODESFALL (Buch #6)
EIN COZY-KRIMI AUS DER BÄCKEREI AM STRAND
EIN CUPCAKE ZUM STERBEN (Buch #1)
EINE MÖRDERISCHE MAKRONE (Buch #2)
EIN GEFÄHRLICHER CAKE-POP (Buch #3)
EIN TÖDLICHES PLUNDERSTÜCK (Buch #4)
EIN HEXEN-COSY-KRIMI
SKEPTIKER IN SALEM: EINE MORDSFOLGE (Tome #1)
SKEPTIKER IN SALEM: EINE FOLGE DES VERBRECHENS (Tome #2)
SKEPTIKER IN SALEM: TODESFOLGE (Tome #3)
EIN COZY-KRIMI MIT LACEY DOYLE
DER TOD KAM VOR DEM FRÜHSTÜCK (Buch #1)
FÄHRTENSUCHE IM SAND (Buch #2)
VERBRECHEN IM CAFÉ (Buch #3)
EIN VERHÄNGNISVOLLER BESUCH (Buch #4)
EIN TÖDLICHER KUSS (Buch #5)
EIN MALERISCHER MORD (Buch #6)
VERSTUMMT DURCH EINEN ZAUBER (Buch #7)
VERDAMMT DURCH EINE FÄLSCHUNG (Buch #8)
KATASTROPHE IM KLOSTER (Buch #9)
EIN TOSKANISCHER WEINGARTEN COZY-KRIMI
EIN ERLESENER MORD (Buch #1)
EIN ERLESENER TODESFALL (Buch #2)
EIN ERLESENES VERBRECHEN (Buch #3)
EINE ERLESENE VERFÜHRUNG (Buch #4)
EIN ERLESENER RACHEAKT (Buch #5)
EINE ERLESENE AUSEINANDERSETZUNG (Buch #6)
EIN ERLESENER HINTERHALT (Buch #7)
INHALT
KAPITEL EINS
KAPITEL ZWEI
KAPITEL DREI
KAPITEL VIER
KAPITEL FÜNF
KAPITEL SECHS
KAPITEL SIEBEN
KAPITEL ACHT
KAPITEL NEUN
KAPITEL ZEHN
KAPITEL ELF
KAPITEL ZWÖLF
KAPITEL DREIZEHN
KAPITEL VIERZEHN
KAPITEL FÜNFZEHN
KAPITEL SECHZEHN
KAPITEL SIEBZEHN
KAPITEL ACHTZEHN
KAPITEL NEUNZEHN
KAPITEL ZWANZIG
KAPITEL EINUNDZWANZIG
KAPITEL ZWEIUNDZWANZIG
KAPITEL DREIUNDZWANZIG
KAPITEL VIERUNDZWANZIG
KAPITEL FÜNFUNDZWANZIG
KAPITEL SECHSUNDZWANZIG
KAPITEL SIEBENUNDZWANZIG
KAPITEL EINS
Audrey Smart stand vor dem Betrachtungskasten und schaute sich das Röntgenbild ihres neuesten Patienten an. Es war kein schöner Anblick; die Ergebnisse würden der Familie des Patienten gar nicht gefallen.
Sie wandte sich ihrer Assistentin Concetta zu. Concetta blinzelte. „Ist es das, wofür ich es halte?"
Im Bauch des Patienten konnte man die Umrisse ganz deutlich erkennen, genau unter dem Brustkorb.
„Ja. Es ist, was es immer ist."
Audrey nahm das Röntgenbild von dem Kasten und ging ins Behandlungszimmer, in dem Linda Mancini, eine zugezogene Amerikanerin, die ebenfalls über das Angebot der 1-Euro-Häuser nach Mussomeli, Sizilien gekommen war, beunruhigt auf und ab ging.
„Und?", fragte sie, als Audrey den Raum betrat und die Türe schloss.
„Es war gut, dass Sie ihn hergebracht haben, erklärte Audrey und klemmte das Röntgenbild an den Betrachtungskasten, um der verängstigten Frau die deutlich erkennbare Verstopfung zu zeigen. „Die meisten Tiere in diesem Zustand überstehen keinen Tag. Es handelt sich definitiv um eine gastrointestinale Stase. Das kommt bei Kaninchen sehr häufig vor.
„Wird er denn wieder gesund?"
„Es ist noch zu früh, das zu sagen. Leider ist das Verdauungssystem von Kaninchen sehr anfällig. Wichtig ist, ständig ein Auge darauf zu haben, was rein- und rausgeht. Die Dinge sammeln sich an und wenn sie auch nur eine Mahlzeit auslassen oder auch nur einmal keinen Kot absetzen, sollte man sich schon Sorgen machen. Sie müssen ihn jetzt intensiv pflegen und ich werde noch ein Antibiotikum verabreichen. Wissen Sie, wie man mit einer Spritze füttert?"
Linda schüttelte den Kopf. „Ich habe Grumpy erst seitdem ich vor drei Monaten hergezogen bin. Ich habe ihn in meinem Haus unter einer der Holzdielen gefunden."
Armer Grumpy. Er hatte es offensichtlich nicht leicht. Erst war das einjährige Hauskaninchen ausgesetzt worden und jetzt machte ihm seine Gesundheit zu schaffen. Heute Morgen hatte Linda ihn völlig lethargisch vorgefunden; er hatte seit Stunden weder gefressen noch gekotet. Das war ein eindeutiges Zeichen – Kaninchen waren wahre Köttelmaschinen.
„In Ordnung. Sie vermischen das Futter einfach mit Wasser zu einem flüssigen Brei und füttern ihn alle paar Stunden. Damit sollten die Dinge wieder in Bewegung kommen. Was frisst er so?"
„Möhren, Grünzeug, Pellets ..."
„Heu?"
„Er mag kein Heu."
„Heu sollte ein wesentlicher Bestandteil seiner Ernährung sein. Kaninchenzähne wachsen stetig weiter und das Kauen auf Heu hilft dabei, sie abzunutzen. Wir haben sie jetzt erst einmal etwas gekürzt, damit er dieses klickende Geräusch nicht mehr macht, das Sie so beunruhigt hat. Zu lange Zähne können schmerzhaft für ihn sein und durch das Heu werden sie auf natürliche Weise in Schach gehalten. Möhren sollte er auch nur ab und zu bekommen, da sie einen hohen Zuckergehalt aufweisen. Was für Grünzeug frisst er?"
„Oh, eigentlich alles, was ich einkaufe. Salat, Brokkoli ..."
„Salat ist gut. Versuchen Sie es mit Römersalat. Lassen Sie den Brokkoli weg. Die meisten Kaninchen lieben ihn, aber sie bekommen davon Blähungen."
„Oh, alles klar. Perfekt, danke", entgegnete Linda, als Concetta das Tier in seiner Transportbox hereinbrachte.
„Und denken Sie daran, dass Kaninchen Beutetiere sind. Sie sind es gewohnt, ihre Beschwerden zu verbergen, auch vor ihren Besitzern, um nicht schwach und hilflos zu wirken."
„Ohhh, mach’ dir keine Sorgen, kleines Grumpy-Häschen!, sagte Linda mit einer Stimme, die Erwachsene gerne bei Babys anwenden, und drückte ihre Nase gegen die des Kaninchens. „Du wirst schon wieder gesund! Ich werde dich bemuttern, als ob es kein Morgen gäbe!
Die Tierärzte begleiteten sie durch das Vorzimmer hinaus und verabschiedeten sich. Audrey schloss die Türe, drehte das Schild auf CHIUSO – geschlossen – und streckte gähnend die Arme in die Luft. Anschließend zog sie ihren weißen Kittel aus und legte ihn über den Stuhl, der hinter dem Aufnahmetresen stand. „Langer Tag."
„Wem sagst du das!, entgegnete Audreys hübscher und junger Protegé, während sie ihre Schürze auszog. „Soll ich noch die Rechnungen fertigmachen? Da sind noch ein paar, die ich noch nicht verschickt habe, und einige Schecks müssen noch zur Bank.
Audrey schüttelte den Kopf. „Morgen ist Samstag. Sie haben samstags geöffnet, oder? Du kannst es morgen erledigen."
Sie schaute sich um und verzog das Gesicht. Nach einem langen, hektischen Tag sah es aus wie immer … schmutzig. Und es roch sogar noch schlimmer. Das hintere Zimmer musste noch geputzt werden, aber die Tiere waren gefüttert, geknuddelt und Gassi geführt worden. Wenn sie jetzt nicht ginge, würde sie noch mehr Dinge finden, die es zu tun gab.
Und ihr kleines Zuhause an der Piazza Tre hatte auch noch etwas Aufmerksamkeit nötig. Die meisten Zimmer im Erdgeschoss hatte sie mittlerweile renoviert, aber die Schlafzimmer waren noch nicht fertig. Und heute Abend wollte sie das Badezimmer im oberen Stock fliesen. „Ich habe zu Hause noch einiges zu tun."
Concetta hob die Augenbrauen. „Hilft Mason dir?"
Bei dem Gedanken an ihren Nachbarn, einem Schreiner, der ebenfalls aus den USA hergezogen war, zog sich Audreys Magen zusammen. „Nein. Ich komme auch ganz gut ohne ihn zurecht!"
„Ja schon, aber er ist so sexy. Sie machte ein verträumtes Gesicht; diesen Gesichtsausdruck bekamen die meisten Frauen, wenn sie ihren attraktiven Südstaaten-Handwerker-Nachbarn sahen. „Ich an deiner Stelle würde ihn bei vielen Dingen um Hilfe bitten. So oft wie möglich. Außerdem gebt ihr zwei ein hübsches Pärchen ab.
Sie verzog das Gesicht. Mason war süß, und er war sich dessen bewusst. Aber ihr letztes „Date", wenn man es so nennen konnte, war wirklich, wirklich … merkwürdig gewesen. Ihr waren viel zu viele Dinge im Kopf herumgegangen - und er war auch irgendwie komisch gewesen. Seit Monaten tanzten sie bereits umeinander herum, aber sie kamen einfach nicht zusammen. Sie hatte gehofft, ihr letztes Date würde die Dinge endlich weiter voranbringen und dass er wenigstens versuchen würde, sie zu küssen.
Stattdessen hatte er wieder und wieder über die Piccolo-Familie geredet, ihre neuen Mafia-Freunde. Audrey hatte nie die Absicht gehabt, sich mit der Mafia einzulassen. Doch nachdem sie bei der Klärung eines Falls geholfen hatte, der sich auf ihrem Grundstück außerhalb der Stadt abgespielt hatte, war sie zum Liebling der gesamten Piccolo-Familie geworden. Sie hatten sie zu einem Familienfest eingeladen, das in einer kleinen Stadt, westlich von Mussomeli, stattfand.
Mason hatte ihr klar und deutlich gesagt, dass er es für einen großen Fehler hielt, dorthin zu gehen. Er hatte sie wieder und wieder gewarnt und ihr geradeheraus gesagt, dass sie besser nicht gehen sollte. Vertrau‘ mir, du willst dich nicht mit diesen Clowns einlassen, hatte er gesagt.
Aber was wusste Mason, ein Junge aus South Carolina, schon über die sizilianische Mafia? Nein, Audrey hatte eher das Gefühl, dass es ihm um einen ganz bestimmten Clown ging.
Rafael Piccolo.
Rafael war gut aussehend, rücksichtsvoll und romantisch. Ein echter Charmebolzen. Audrey spürte wahre Eifersucht. Mason schien auf jeden Mann eifersüchtig zu sein, mit dem sie sich nur unterhielt. Sie fühlte sich zwar einerseits geschmeichelt, aber letztlich fand sie es einfach nur nervig und kindisch.
Aus diesem Grund wollte Audrey Mason einfach nicht sehen, auch nicht, wenn es nur darum ging, ihr bei dem schäbigen Badezimmer zu helfen. Nicht jetzt, nur einen Tag vor dem Fest. Ein Blick in diese blauen Augen und sie würde wahrscheinlich alles tun, worum er sie bäte.
„Er ist wirklich süß, und er weiß es auch. Er ist aber auch eine Nervensäge", stellte sie klar.
„Das sagst du immer!", rief Concetta und nahm ihre Tasche.
„Weil es wahr ist", sagte sie schulterzuckend.
„Da fällt mir ein ..., sagte Concetta mit weit aufgerissen Augen. „Was ist denn mit diesem Piccolo-Typen? Der aus den Orangenhainen. Nimmst du seine Einladung an?
Audrey zuckte mit den Schultern. Seit drei Wochen starrte sie täglich auf die Einladung. Sie dachte ständig darüber nach. Ungeachtet seiner Eifersucht hatte Mason wahrscheinlich recht, es könnte gefährlich sein. Sie könnte sich ganz leicht herausreden, sagen, dass sie gerade auf der Arbeit und mit ihrem Haus zu viel zu tun hätte. Aber andererseits war sie ja hierhergekommen, um die sizilianische Kultur zu erleben. Wann würde sie jemals wieder so eine Gelegenheit bekommen?
„Ich weiß nicht. Ich sollte nicht fahren. Es gibt Tiere, die mich brauchen. Tiere wie Grumpy ..."
„Aber du hast doch mich. Ich kann mich um alles kümmern."
Das stimmte. Sie war durchaus dazu in der Lage. „Was denkst du, sollte ich tun? Ich sollte ihm heute Abend eine Antwort geben, das Fest ist dieses Wochenende."
„Wo findet es noch gleich statt?"
„In Corleone. Weißt du, wo das ist?"
„Es liegt etwa eine Stunde westlich von hier. Du weißt, dass ich mich um die Praxis kümmern kann, wenn du fahren willst. Luca kann mir helfen. Ich denke, wir würden das schon schaffen. Aber… Sie schüttelte den Kopf. „Ich glaube nicht, dass ich fahren würde. So weit weg von zu Hause und mit einem Haufen Fremder?
Audrey lächelte. Sie war vor fünf Monaten hierhergekommen; ganz allein in eine Stadt, mitten in Sizilien. Es war eine kurzfristige Entscheidung gewesen; sie hatte einen Tempowechsel gebraucht, etwas, um ihr Leben wachzurütteln. Und wachgerüttelt wurde sie auf jeden Fall. Sie hatte nicht nur eine neue Kultur kennengelernt, sondern auch eine Menge interessanter Menschen. Das war es auf jeden Fall wert gewesen. „Damit habe ich ja schon Erfahrung. Und außerdem … Sich auf ein neues Abenteuer einzulassen, kann doch Spaß machen."
„Das kann es bestimmt, antwortete Concetta skeptisch. „Aber das hier ist nicht nur ein einfaches Abenteuer. Meine Eltern haben mir mein ganzes Leben lang alle möglichen Geschichten über die Mafia erzählt. Das sind keine netten Menschen.
„Oh, aber ich kenne Rafael. Er ist kein schlechter Mensch. Seine Familie mag ja etwas zwielichtig sein, aber ich weiß gar nicht, ob er selbst darin verwickelt ist."
„Wie gut kennst du ihn? Er ist erst vor einem Monat nach Mussomeli gezogen."
Audrey war ihm zufällig begegnet, als sie aus Versehen sein Grundstück betreten hatte, das am Stadtrand lag. Seitdem war sie ein paar Mal durch die Orangenhaine zu ihm gegangen und sie hatten zusammen Mittag gegessen. Er war charmant, wenn auch etwas geheimnisvoll. Und ständig waren irgendwelche Männer dort, die schwarze Anzüge und Sonnenbrillen trugen und schwarze Limousinen fuhren. Jedes Mal, wenn sie sein Haus verließ, hatte sie das Gefühl, dass es bei ihm nicht ganz legal zuging.
Sie nickte. „Du hast recht. Ich sollte ablehnen. Er ist ein netter Kerl. Er wird das schon verstehen."
Concetta nickte und ging zur Türe. „Ist wahrscheinlich besser so. Ich wünsche dir eine wunderbare Nacht!"
Audrey ging kurz darauf ebenfalls. Ihr zahmer Fuchs Nick wartete bereits an der Treppe auf sie und leckte sich die Pfoten. „Mein Bodyguard", sagte sie und kraulte ihn zwischen den Ohren.
Sie blickte in beide Richtungen die Straße auf und ab und ein kalter Schauer überkam sie. Vielleicht lag es an den vielen Morden, die es seit ihrer Ankunft in dieser Gegend gegeben hatte, oder vielleicht lag es an den Gerüchten, dass die Mafia nach Mussomeli zurückgekehrt sei, aber sie hatte das Gefühl, dass bald etwas Schreckliches passieren würde.
Und wahrscheinlich würde sie sich wieder einmal mittendrin befinden.
„Ich übertreibe", sagte sie laut zu sich selbst und machte sich auf den Weg nach Hause.
KAPITEL ZWEI
Audrey liebte das malerische Städtchen, das mitten in den Hügeln Siziliens lag. Die unebenen Straßen aus Kopfsteinpflaster, die kleinen Märkte, die Wäscheleinen, die aus den oberen Stockwerken zwischen den Häusern gespannt waren, und die freundlichen Menschen. Am meisten liebte sie die freundlichen Menschen. Sie winkte ihrem jugendlichen Freund Luca zu, der gerade zahlreiche Harken in den Eisenwarenladen brachte. Sie grüßte noch andere freundliche Gesichter, denen sie begegnete.
„Buona sera!", grüßte sie sie. Als sie nach Sizilien kam, sprach sie kein einziges Wort Italienisch, geschweige denn, Sizilianisch. Doch während der letzten Monate hatten die Menschen ihr geholfen und sie hatte genug gelernt, um zurechtzukommen.
Als sie ihr Lieblingscafé erreichte, das La Mela Verde, war es dort so voll wie üblich. Die Warteschlange reichte bis vor die Türe. Die Eingangstür stand offen und sie sah G am Empfang.
„Ciao, bella!", rief er ihr auf seine charmante Art zu. „Bist du hier für dein geliebtes ciambotta?"
Bei dem Gedanken daran lief ihr das Wasser im Mund zusammen. Doch bei dieser Schlange? Wer weiß, wann sie nach Hause kommen würde. Normalerweise waren an der Bar immer ein paar Plätze für einzelne Besucher frei, und dieser Ort versprühte einfach den sizilianischen Charme – Weinflaschen und Weinreben als Dekoration – doch im Moment wollte sie sich nur ihrem kleinen Renovierungsprojekt widmen.
„Heute nicht!, rief sie zurück. „Vielleicht ein anderes Mal in dieser Woche!
„Versprochen? Principessa, ich weiß nicht, wie lange ich es noch aushalte, dein lächelndes Gesicht nicht vor mir zu sehen!"
„Versprochen! Aber ich bin mir sicher, dass du es überleben wirst", sagte sie lachend und ging weiter. Ganz ohne Zweifel hatte G eine ganze Menge weiblicher Verehrerinnen.
Es hatte etwas Gutes, dass sein Café zu voll war. Anfang des Monats hatte sie sich selbst versprochen unabhängiger zu werden und bei ihrem Haus oder anderen Aufgaben, weniger abhängig von den Männern in ihrem Leben zu sein. Seit ihrer Ankunft hier war sie zwischen G und Mason hin- und hergerissen; so sehr, dass ihr schon beinahe schwindelig wurde. Und dass Rafael noch dazu kam, war auch keine Hilfe. Obwohl sie schon in den Dreißigern war und ihre biologische Uhr tickte, hatte sie sich mit dem Gedanken abgefunden, sich erst einmal auf sich selbst zu konzentrieren – auf ihre Arbeit als Tierärztin und auf ihr Haus. Männer waren nicht zwingend erforderlich.
Sie hielt noch beim Mercado del Pepe an und holte sich einen Becher ihrer geliebten Macco di fave, eine traditionelle Bohnensuppe, ein Laib knuspriges Semolinabrot und natürlich einen Apfel für Nick. Sie wünschte der Familie DeMauro, den Besitzern des Ladens, eine gute Nacht und eilte zu ihrem stattlichen Reihenhaus, das sich in der Stadtmitte von Mussomeli an der Piazza Tre befand.
In dem Moment, als sie um die Ecke kam und ihr Haus erblickte, erblickte sie auch die Kameras. Wie ein Bienenschwarm besiedelten sie die enge Straße. Geblendet durch das Blitzlicht, stolperte Audrey über das unebene Kopfsteinpflaster, hielt ihr köstliches Abendessen fest und bahnte sich den Weg zu ihrer Haustür.
Sie erwartete fast, Spielberg irgendwo zu sehen, denn das, was sich gerade gegenüber Audreys Haus an der Piazza Due abspielte, wirkte wie ein Drehort für einen großen Kinofilm. Ihre Nachbarin Nessa drehte eine Sendung für HGTV, in der Häuser umgebaut wurden. Das war eigentlich ganz interessant. Wenn nur die Kameras nicht den ganzen Tag auf Audreys Haus gerichtet wären. Manchmal sogar in ihr Haus. Mehr als ein Mal hatte sie Mitglieder der Crew dabei erwischt, wie sie durch ihr Fenster filmten. Nicht zu vergessen, dass Nessa eine starke Persönlichkeit hatte. Die kalifornische Sexbombe machte kein Geheimnis daraus, dass sie Audrey nicht leiden konnte. Bei ihrem ersten Treffen hatte Nessa Audrey sogar des Mordes beschuldigt. Eine Anschuldigung, die Audrey beinahe für den Rest ihres Lebens ins Gefängnis gebracht hätte.
„Schnitt! Schnitt!", schallte Nessas Stimme irgendwo her. Da Audrey so geblendet war, konnte sie nicht sehen, woher die Stimme kam. Alles, was sie erkennen konnte, war – Überraschung, Überraschung – dass Nessa nicht besonders glücklich klang.
Audrey hatte das Gefühl, dass es an ihr lag. „Entschuldigung", murmelte sie vorsichtshalber und suchte ihren Haustürschlüssel. „Wenn ihr mich einfach reinlasst, dann
