Kirche und Pfarreizentrum St. Johannes, Luzern
Von Fabrizio Brentini und Roland Eggspühler
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Buchvorschau
Kirche und Pfarreizentrum St. Johannes, Luzern - Fabrizio Brentini
Fabrizio Brentini
Roland Eggspühler
Kirche und Pfarreizentrum
St. Johannes, Luzern
St. Johannes Luzern
Ein attraktives Wohngebiet entsteht
Die jüngste Pfarrei der Stadt Luzern
Der Weg zu einem besonderen Pfarreizentrum
Erneuerung nach 30 Jahren
Der Grundriss als Ausdruck eines neuen Kirchenverständnisses
Labyrinthische Zugänge
Die Hülle als Betonskulptur
Der vielfältig genutzte Hauptraum
Räume für ein aktives Pfarreileben
St. Johannes Luzern, einer von zehn realisierten Sakralbauten von Förderer
Architektur und Spiritualität
Die indirekte Inspiration
Die Ruhe des Raums überträgt sich
Weg suchen und im Verborgenen finden
Freiraum mit Atmosphäre
«Gebilde von hoher Zwecklosigkeit»
«Kirchenbau von heute für morgen?»
Ein spezieller Beitrag zur Architektur des 20. Jahrhunderts in der Schweiz
Nachwort
Anhang
St. Johannes Luzern
Das Würzenbachquartier Luzern ist ein beliebtes Wohngebiet. In dessen Mitte befindet sich die St. Johanneskirche, die einzigartig ist und im Vergleich zu anderen sakralen Bauten hervorsticht. Sie ist das Zentrum der gleichnamigen Pfarrei, deren Grenzen westlich durch das Trassee der ehemaligen Dietschibergbahn, südlich durch den Vierwaldstättersee, östlich durch die Gemeinde Meggen und nördlich durch die Gemeinde Adligenswil gezogen werden. Das Bellerive- und das Rebstockquartier, jeweils an Südlage mit grandioser Aussicht auf See und Alpen, sind durch Villen geprägt, während im Tal nach Adligenswil hinauf und entlang des Meggerwaldes zwischen Seeburg und Büttenen Mehrfamilienhäuser dominieren. Der Streifen zwischen der Eisenbahnlinie nach Küssnacht und dem Seeufer wurde für das Verkehrshaus der Schweiz, das Strandbad Lido und diverse Sportanlagen genutzt. Das nicht überbaute hügelige Gelände des Dietschiberges dient als beliebtes Naherholungsgebiet für die ganze Stadt.
Ein attraktives Wohngebiet entsteht
Erstmals ist der Name «Würzenbach» in einer Urkunde von 1290 als Hofbezeichnung nachweisbar. Um diese Zeit muss der auf dem bewaldeten Sporn über der Seeburgstrasse stehende Rundturm errichtet worden sein. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde – wie alle Gebiete ausserhalb des Stadtkerns – auch dasjenige der heutigen Pfarrei St. Johannes durch grosse Bauerngüter bewirtschaftet, von deren Reichtum etwa die zwei ehrwürdigen, direkt am See liegenden Gebäudegruppen Ober- und Unterwartenfluh aus dem 17. Jahrhundert zeugen. 1897 wurde die Bahnverbindung nach Küssnacht realisiert. Aufgrund des Parzellierungsplanes von Otto Dreyer, begann man ab 1938 im Bellerivequartier Einfamilienhäuser zu errichten. Erst durch den von Emil Jauch und Walter H. Schaad entwickelten und 1954 von den Behörden bewilligten Bebauungsplan für das gesamte Würzenbachquartier setzte in den 1960er Jahren der grosse Bauboom ein, der bis in die Gegenwart anhält, wobei die Baulandreserven mehr oder weniger aufgebraucht sind.
Architekturhistorisch von Interesse sind nebst der St. Johanneskirche das 1902/04 im neuromanischen Stil von Heinrich Victor von Segesser errichtete Kloster St. Anna auf dem Gerlisberg,
