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Kirche und Pfarreizentrum St. Johannes, Luzern
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Kirche und Pfarreizentrum St. Johannes, Luzern
eBook86 Seiten29 Minuten

Kirche und Pfarreizentrum St. Johannes, Luzern

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Über dieses E-Book

Das 1970 eingeweihte römisch-katholische Pfarreizentrum St. Johannes in Luzern ist eines von zehn in kurzer Zeit realisierten sakralen Werken des Architekten und Bildhauers Walter Maria Förderer. Sie sind durch die starke plastische Formgebung und durch die Zurschaustellung des schalungsroh belassenen Betons unverkennbar und einzigartig. Das Pfarreizentrum St. Johannes wirkt von aussen trutzig und erweckt in seiner Kompaktheit nicht den Anschein, als lasse es sich den Zeitumständen anpassen. Doch eine geduldige Erkundung der geschlossenen und offenen Räume wird viele überraschen, denn sie bieten sowohl Einzelnen, die Stille suchen, wie auch kleineren und grösseren Gruppen, die Gemeinschaft erleben möchten, ideale Bedingungen.
SpracheDeutsch
HerausgeberGesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte
Erscheinungsdatum12. Okt. 2020
ISBN9783037976821
Kirche und Pfarreizentrum St. Johannes, Luzern

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    Buchvorschau

    Kirche und Pfarreizentrum St. Johannes, Luzern - Fabrizio Brentini

    Fabrizio Brentini

    Roland Eggspühler

    Kirche und Pfarreizentrum

    St. Johannes, Luzern

    St. Johannes Luzern

    Ein attraktives Wohngebiet entsteht

    Die jüngste Pfarrei der Stadt Luzern

    Der Weg zu einem besonderen Pfarreizentrum

    Erneuerung nach 30 Jahren

    Der Grundriss als Ausdruck eines neuen Kirchenverständnisses

    Labyrinthische Zugänge

    Die Hülle als Betonskulptur

    Der vielfältig genutzte Hauptraum

    Räume für ein aktives Pfarreileben

    St. Johannes Luzern, einer von zehn realisierten Sakralbauten von Förderer

    Architektur und Spiritualität

    Die indirekte Inspiration

    Die Ruhe des Raums überträgt sich

    Weg suchen und im Verborgenen finden

    Freiraum mit Atmosphäre

    «Gebilde von hoher Zwecklosigkeit»

    «Kirchenbau von heute für morgen?»

    Ein spezieller Beitrag zur Architektur des 20. Jahrhunderts in der Schweiz

    Nachwort

    Anhang

    St. Johannes Luzern

    Das Würzenbachquartier Luzern ist ein beliebtes Wohngebiet. In dessen Mitte befindet sich die St. Johanneskirche, die einzigartig ist und im Vergleich zu anderen sakralen Bauten hervorsticht. Sie ist das Zentrum der gleichnamigen Pfarrei, deren Grenzen westlich durch das Trassee der ehemaligen Dietschibergbahn, südlich durch den Vierwaldstättersee, östlich durch die Gemeinde Meggen und nördlich durch die Gemeinde Adligenswil gezogen werden. Das Bellerive- und das Rebstockquartier, jeweils an Südlage mit grandioser Aussicht auf See und Alpen, sind durch Villen geprägt, während im Tal nach Adligenswil hinauf und entlang des Meggerwaldes zwischen Seeburg und Büttenen Mehrfamilienhäuser dominieren. Der Streifen zwischen der Eisenbahnlinie nach Küssnacht und dem Seeufer wurde für das Verkehrshaus der Schweiz, das Strandbad Lido und diverse Sportanlagen genutzt. Das nicht überbaute hügelige Gelände des Dietschiberges dient als beliebtes Naherholungsgebiet für die ganze Stadt.

    Ein attraktives Wohngebiet entsteht

    Erstmals ist der Name «Würzenbach» in einer Urkunde von 1290 als Hofbezeichnung nachweisbar. Um diese Zeit muss der auf dem bewaldeten Sporn über der Seeburgstrasse stehende Rundturm errichtet worden sein. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde – wie alle Gebiete ausserhalb des Stadtkerns – auch dasjenige der heutigen Pfarrei St. Johannes durch grosse Bauerngüter bewirtschaftet, von deren Reichtum etwa die zwei ehrwürdigen, direkt am See liegenden Gebäudegruppen Ober- und Unterwartenfluh aus dem 17. Jahrhundert zeugen. 1897 wurde die Bahnverbindung nach Küssnacht realisiert. Aufgrund des Parzellierungsplanes von Otto Dreyer, begann man ab 1938 im Bellerivequartier Einfamilienhäuser zu errichten. Erst durch den von Emil Jauch und Walter H. Schaad entwickelten und 1954 von den Behörden bewilligten Bebauungsplan für das gesamte Würzenbachquartier setzte in den 1960er Jahren der grosse Bauboom ein, der bis in die Gegenwart anhält, wobei die Baulandreserven mehr oder weniger aufgebraucht sind.

    Architekturhistorisch von Interesse sind nebst der St. Johanneskirche das 1902/04 im neuromanischen Stil von Heinrich Victor von Segesser errichtete Kloster St. Anna auf dem Gerlisberg,

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