Die Reformierte Kirche St. Jakob in Sissach
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Buchvorschau
Die Reformierte Kirche St. Jakob in Sissach - Brigitte Frei-Heitz
Vorwort
Hoch über der weiten Ebene des mittleren Ergolztals leuchtet die helle Felswand der Sissacher Fluh. Am Fusse dieser markanten Landmarke liegt das grosse Siedlungsgebiet von Sissach an der Einmündung des Diegtertals in das Ergolztal (ABB. 1). Die weite Flussebene wird im Norden von den bewaldeten Hügeln der Sissacher Fluh, im Süden von der Chärneweid und vom Tanneried eingefasst. Obstwiesen, Weiden und Rebhänge stossen im Norden noch bis an die Siedlungsränder heran und verbinden das Dorf mit seiner Landschaft. Erstmals 1225/26 als «Sissaho» erwähnt, entwickelte sich die Siedlung entlang der Hauptstrasse und beidseits des Diegterbachs, wo sich zusammen mit Mühle, Kirche und Pfarrhaus der historische Kern des Dorfs befindet. Die vorteilhafte Orts- und Verkehrslage und ein damit verbundener Wohlstand bestimmen bis heute die Dynamik der Siedlungsentwicklung: stattliche spätmittelalterliche Bauern- und Wohnhäuser, der spätbarocke Landsitz Ebenrain mit ausgedehntem Park, frühe Fabrikbauten entlang der Ergolz, repräsentative Bauten des Weinhandels, der 1855 erstellte Bahnhof mit seinen Nebenbauten, das erste Warenhaus im Kanton, der Cheesmeyer, grosszügige Schulanlagen sowie ausgedehnte Einfamilienhausgebiete dokumentieren diese Entwicklung und laden zum Dorfrundgang ein.
Einleitung
Sissach liegt im weiten Ergolztal und bildet das Zentrum des Oberbaselbiets. Archäologische Funde belegen eine bedeutende Besiedlung bereits seit der frühen Eisenzeit: die frühhallstättische Höhensiedlung Burgenrain, ein vermutlich keltisches Oppidum auf der Sissacher Fluh, die spätlatènezeitliche Gewerbesiedlung im Tal (Brühl) sowie mehrere römerzeitliche Fundstellen auf dem heutigen Gemeindegebiet. Die Bezeichnung der prosperierenden Siedlung «pagus Sisigauensis», erstmals beurkundet im Jahr 843, wurde in der Karolingerzeit auch für den neu gegründeten Verwaltungsbezirk Sisgau verwendet. Sissach war Hauptort des Gaus.
Auf dem Glünggisbüchel westlich des Ebenrain befand sich die Gerichtstätte der Landgrafschaft und in der Kirche St. Jakob versammelten sich die Geistlichen zum Sisgauer Ruralkapitel. Nachdem 843 im Sisgau die fränkische Herrschaft zu Ende gegangen war, ging der Gau durch verschiedene Hände, bis Kaiser Heinrich III. ihn 1041 dem Bischof von Basel schenkte. Dieser belehnte damit die Homberger, die wie ihre Nachfolger die landgräflichen Rechte ausübten. 1226 erschien Sissach als Eigen der Grafen von Froburg. Später besassen die Eptinger als Lehen der Froburger das Dorf mit der niederen Gerichtsbarkeit und dem Kirchensatz. Im Jahr 1461 erwarb die Stadt Basel die landgräflichen Rechte und 1465 das Dorf Sissach von den Eptingern. Hierauf erfolgte eine beträchtliche Vergrösserung des Gemeindebanns, in dem das Gebiet der abgegangenen Siedlung Itkon und später der Herrschaft Bischofstein mit Sissach vereinigt wurde. Unter der Basler Herrschaft gehörte Sissach zum Farnsburgeramt. Im Jahr
