Handlungskompetenz und Patientensicherheit: Checklisten als Lernformat in der Ausbildung zum Notfallsanitäter/in
Von Jörg Holländer
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Über dieses E-Book
Der Autor, Jörg Holländer, Berufspädagoge im Gesundheitswesen Fachrichtung Rettungswesen B.A., Notfallsanitäter, Heilerziehungspfleger, Fachwirt im Gesundheitswesen und Qualitätsbeauftragter ist stellvertretender Schulleiter der BRK Berufsfachschule für Notfallsanitäter*innen in Würzburg. Dort implementierte er die präklinische Notfallsimulation in die Ausbildung und baute das Simulationszentrum simPARC auf, das er heute leitet.
Jörg Holländer
Der Autor, Jörg Holländer, Berufspädagoge im Gesundheitswesen Fachrichtung Rettungswesen B.A., Notfallsanitäter, Heilerziehungspfleger, Fachwirt im Gesundheitswesen und Qualitätsbeauftragter ist stellvertretender Schulleiter der BRK Berufsfachschule für Notfallsanitäter*innen in Würzburg. Dort implementierte er die präklinische Notfallsimulation in die Ausbildung und baute das Simulationszentrum simPARC auf, das er heute leitet.
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Buchvorschau
Handlungskompetenz und Patientensicherheit - Jörg Holländer
Reihe: Pädagogische Praxisimpulse
Herausgeber: Prof. Thomas Prescher
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Tabellenverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1 Einleitung
2 Checklisten und eigenverantwortliches Handeln: Zwischen Selbstständigkeit und Taylorismus
2.1 Handlungskompetenz: Selbstständiges Arbeiten in der Schule und Beruf
2.2 Checklisten: Selbstständigkeit trifft auf Vorbestimmtheit
2.3 Fazit
3 Patientensicherheit im Notfall: Kompetenzanforderungen im Alltag und bei seltenen Ereignissen.
3.1 Hochrisikoumfeld Akutmedizin und Human Factors
3.2 Fehler in der Notfallmedizin: Tragisches Ereignis oder Normalität?
3.3 Fehlerklassifikation: Von Patzern und Schnitzern
3.4 Stress: Rettungsdienst zwischen Langeweile und Überforderung
3.5 Fazit
4 Checklisten in der Notfallmedizin: Lebensrettendes Werkzeug oder Zeitverschwendung?
4.1 Checklisten als must have einer High Responsibility Organization (HRO): Forderungen der WHO und anderer Organisationen
4.2 Checklisten: Für jede Anwendung die richtige
4.3 Checklisten im Rettungsdienst und in der BFS: Anlassbezogene Anwendung
4.4 Fazit
5 Lernort Berufsfachschule: Methodenanalyse für den Unterricht
5.1 Emergency Reflex Action Drills (ERADS): Kein Drill ohne Checkliste
5.2 4-Step-Approach: Der korrekte Weg ist das Ziel
5.3 Simulation: Den Ernstfall ohne Hilfsmittel üben?
5.4 Fazit
6 Implementierung von Checklisten in Lehre und Praxis
6.1 Bisherige Benutzung von Checklisten im Unterricht
6.2 Beispiele für Checklisten im schulischen Umfeld
6.3 Implementierungsschritte
6.4 Checklisten im operativen Geschäft: Lernortkooperation neu gedacht
6.5 Kriterien zur Erstellung von Checklisten im Rettungsdienst
6.6 Fazit
7 Diskussion
8 Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 Human Factors (Neumayr, Schinnerl, & Baubin, 2016, S. 17)
Abbildung 2 Schweizer-Käse-Modell nach Reason (2000, S. 769) modifiziert nach Lazarovici (2017, S. 127)
Abbildung 3 Klassifikation von Fehlern Eigene Darstellung
Abbildung 4 Medikamentenampel 1C schuleigene Darstellung
Abbildung 5 Checkliste Intramuskuläre Injektion Eigene Darstellung
Abbildung 6 Checkliste Geburtsbegleitung Eigene Darstellung
Abbildung 7 RSI-Schablone mit freundlicher Genehmigung (Rothkötter, Fischer, & Schmidt-Torner , 2019) ..
Abbildung 8 RSI Medikamente mit freundlicher Genehmigung (Rothkötter, Fischer, & Schmidt-Torner , 2019)
Abbildung 9 RSI-Checkliste mit freundlicher Genehmigung (Rothkötter, Fischer, & Schmidt-Torner , 2019)
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 Checklistenarten und Anwendungen: Eigene Darstellung (St.Pierre, Hofinger, & Buerschaper, 2014, S. 322), (Neumayr, Schinnerl, & Baubin, 2016, S. 96)
Tabelle 2 Kriterien zur Erstellung von Checklisten im Rettungsdienst eigene Darstellung angelehnt an Hales und Burian
Abkürzungsverzeichnis
1 Einleitung
Eine Checkliste zu schreiben ist nichts Besonderes, viele Menschen schreiben sich täglich Merkhilfen. Wir schreiben Einkaufslisten für den Gang zum Supermarkt, damit wir auch tatsächlich das kaufen, was wir benötigen. Wir können im Internet auf diverse Checklisten für jede Lebenslage zugreifen, sei es zum Thema Urlaub, Hauskauf oder Beerdigung. Checklisten sind im privaten Alltag völlig normal, denn durch sie gelingt es, an alle wichtigen Punkte zu denken, nichts zu vergessen und nicht ständig über dasselbe Thema grübeln zu müssen.
Wie ist es aber mit Checklisten im beruflichen Umfeld des Notfallsanitäters/der Notfallsanitäterin bestellt? Wenn uns Merkhilfen beim Einkaufen von Lebensmitteln unterstützen, nichts zu vergessen, können sie dies doch auch in einem Notfalleinsatz? Ist es sinnvoll oder gar nötig, dieses Hilfsmittel in die berufliche Bildung und in die Berufswelt zu übertragen?
Die aktuellen berufspolitischen Diskussionen um eine rechtssichere Freigabe von invasiven Maßnahmen für Notfallsanitäter¹ werden oft von der Angst begleitet, dass in einer dreijährigen Berufsausbildung nicht genügend Handlungssicherheit vermittelt werden könne.
Es mangelt an Vertrauen in die Handlungskompetenzen der zukünftigen Fachkräfte am Notfallort. Mehr noch, den Berufsfachschullehrern wird die Fähigkeit abgesprochen, Handlungskompetenzen zu vermitteln und die Schüler auf ihre Aufgaben im Berufsleben vorzubereiten. Können Checklisten hier helfen? Wie kann die Berufsfachschule sicherstellen, dass der Aspekt der Patientensicherheit in der Kompetenzentwicklung der Berufsfachschüler auf allen Ebenen sichergestellt wird? Wie kann der Erwerb von Handlungskompetenz in der Ausbildung zum Notfallsanitäter mit standardisierten Arbeitstechniken in Form von Checklisten didaktisch gestaltet und
