Liebe in Zeiten des Todesstreifens: Klassenfeinde liebt man nicht
Von Wolfgang Pein
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Über dieses E-Book
Der Hauptteil berichtet von einer Liebe zwischen Ost und West und spielt in einer Zeit, in der ein herrschendes Regime keinerlei Verständnis dafür hat, einen Klassenfeind zu lieben.
Es ist die Zeit des Todesstreifens, der Deutschland in zwei höchst verschiedene Teile zerreißt und ein Staat auch für seine Bürger entscheidet, wer Freund sein darf und wer der Feind ist.
Hat Liebe überhaupt eine wirkliche Chance, wenn ein Todesstreifen die Welten zerteilt?
In dieser Zeit leben Mara Warweg und Horst Grenzgang.
Und es sollte sehr lange dauern, bis sie die Vorgänge hinter ihren Rücken erfahren, die damals tatsächlich und belegt gelaufen sind.
Wolfgang Pein
Wolfgang Pein ist mit über 30 Buchveröffentlichungen in vielerlei Hinsicht mit einer sehr großen Bandbreite vertreten, was die Verschiedenheit der Inhalte betrifft. Seine Tiergeschichten gehören meistens dem Tierschutz und dem friedlichen Zusammenleben von Mensch und Tier. Kinderbücher spielen dies ebenso wieder., indem auch Feinde in großer Not zu Helfern und Freunde werden können. Beteiligt war er z.B. an einem Projekt, in dem sehr viele Autoren das Buch "Der letzte Satz" zugunsten des Kinderhospizes "Löwenherz" aufgelegt haben. Schafgeschichten hatten den Anfang gemacht, von denen er auch selbst einige ins Englische übersetzt hat. Diese schickte er auch ins Englische Königshaus mit den Adressaten/innen Prince William und Princess Kate in den Kensington Palast, sowie auch der Queen nach Balmoral Castle. Antworten bekam er von beiden, und der Postmann sagte oft: "Was bekommst du eigentlich immer für besondere Post!", wenn wieder ein Brief mit dem Königlichen Poststempel z.B. aus dem Buckingham Palast eintraf. Eine Einladung ins Schloss Bellevue vom Bundespräsidenten brachte ihm sein Buch "Liebe in Zeiten des Todesstreifens" ein - zu einem Podiumsgespräch (von und mit dem BP) zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls. Viele und in mehreren Ländern spielende Kriminal-Romane runden sein Schaffen ab, wobei er Wert darauf legt, dass die Inhalte nicht von seinem beruflichen Schreibtisch kommen.
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Buchvorschau
Liebe in Zeiten des Todesstreifens - Wolfgang Pein
Dieser Roman beinhaltet wahre Begebenheiten.
Die Hauptakteure Mara und Horst, deren Namen anonymisiert wurden, sind mir persönlich bekannt.
Da der Roman von 1956 bis 1973 spielt, können Daten teilweise etwas von den tatsächlichen abweichen. Die meisten sind jedoch an Hand der Dokumente aus einer Stasi-Akte belegt, ebenso von Dokumenten über Fahrten mit der Bahn zwischen West- und Ost-Deutschland.
Soweit die Dokumente der Organe der DDR nicht schon von vornherein „geschwärzt oder als „unkenntlich
herausgegeben wurden, sind auch noch die dort angegebenen Namen von Sachbearbeitern nachträglich geschwärzt worden, um Nachteile auch heute noch für diese Personen zu vermeiden, die vielleicht ( hoffentlich die meisten! ) einfach wegen der damaligen Zeit nicht anders handeln konnten, um sich und ihre Familien zu schützen.
Schuldzuweisungen an noch lebende oder bereits verstorbene Personen sind somit in keiner Weise beabsichtig und weitere Ähnlichkeiten im Roman rein zufällig.
Weitere im Roman vorkommende Namen und Orte sind fiktiv und dienen ebenso dem vorgenannten Zweck - zur Vermeidung einer Benachteiligung oder eventuell noch möglichen Verfolgung, die der Zeit nicht gerecht würde.
Obwohl nichts beschönigt werden soll, packen wir uns doch einmal an unsere eigene Nase. Ein schreckliches Beispiel gibt es doch auch hier aus vergangener Zeit, als Deutschland eins war.
Wie hätte man sich damals selbst verhalten, wenn Familie, Beruf usw. auf dem Spiel gestanden hätte, wäre man nicht ( auch gegen seinen Willen und mit schlechtem Gewissen ) teilweise auf ein Regime eingegangen? Wie schlimm für diejenigen, die solchem Druck ausgesetzt waren.
Eine wirkliche Absolution kann und soll im Namen der Opfer jedoch nicht erteilt werden, schon gar nicht für diejenigen, die sich an Leid und Elend ereifert haben.
Wolfgang Pein
Inhaltsverzeichnis
Prolog
West trifft Ost - ein Erstkontakt
Der Ernst des Lebens beginnt
Kontakt – Verbote
Eine neue Zeit bricht an – „Es gibt Mädchen"
Sende - Pause
Erste Schwierigkeiten - Ein erneuter Wendepunkt
Ein geplatztes Treffen
Tages-Visum für Ost-Berlin
Ein Geständnis und eine kommende ungewisse Zeit
Entscheidung für die Zukunft
Eine Entscheidung mit Tragweite
Verlobung
Eine ungewisse Zeit - Wehrdienst –
Nichts geht mehr
Ein geheimer (? ) Plan
Nichts wie weg und auf zur Ostsee
Ein antifaschistischer Maßnahmen-Katalog
… Alles umsonst?
Archivierung von Gefühlen – geht das?
Epilog
Prolog :
Wird man alt genug, hat man viele Erinnerungen zur Verfügung. Einige prägen sich auch auf immer ein, wenn sie Dinge umfassen, die nicht die meisten Personen in großer Intensität erleben.
Dieser Roman berichtet von einem solchen Teil des Lebens, der nicht vergessen werden kann.
Und der Hauptteil davon spielt in einer Zeit, die allen Menschen der Welt bekannt ist und von einem der größten Übel dieser Zeit überschattet war, überschattet von Willkür und Unterdrückung.
Er berichtet von einer Zeit, in der ein herrschendes Regime keinerlei Verständnis dafür hat, einen Klassenfeind zu lieben. Es ist die Zeit des Todesstreifens, der Deutschland in zwei höchst verschiedene Teile zerreißt und der Staat auch für seine Bürger entscheidet, wer Freund sein darf und wer der Feind ist.
In dieser Zeit leben Mara Warweg und Horst Grenzgang.
Hat ihre Liebe überhaupt eine Chance,
wenn ein Todesstreifen ihre Welten teilt?
Ab wann beginnt eigentlich die Erinnerung an den ersten Augenblick seines Lebens?
Wenn man dieses Thema anspricht, dann erfährt man die verschiedensten Antworten.
Eines ist klar: An die eigene Geburt kann man sich sicherlich nicht erinnern. Aber erzählen lassen kann man sich davon.
Normal fragt man seine Mutter, seinen Vater - dann bekommt man schon die richtige Antwort. Sollte die Geburt in Vollnarkose erfolgt sein, bleibt Mutters Antwort zu den ersten Sekunden und Minuten wohl aus - oder so: „Frag Papa!"
Sollte auch der Vater in Anbetracht einer vorsichtshalber genommenen Ohnmacht diese Frage nur mit einem Schulterzucken beantworten können, so bleiben immer noch Arzt und Hebamme, die hoffentlich mit höchster Konzentration bei der Arbeit waren und dem Neugeborenen den ersten Klaps des Lebens verpasst haben.
Die Anfangs-Fragen mit den entsprechenden Antworten nach dem ersten Augenblick der eigenen Erinnerung sind also sehr unterschiedlich - werden sich aber die meisten von uns wohl schon
