... geht Bildung anders?: Das erste Buch der Anders-Reihe
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Über dieses E-Book
... Nein, ein kleines und locker-witziges Buch zum Nachdenken, Überdenken und Vordenken für das dann doch sehr ernste Thema der aktuellen Bildungskultur und Bildungspolitik in diesem unseren Lande.
Ralf A.M. Brehmer
Ralf A.M. Brehmer, Jahrgang 1969. Gelernter Maschinenschlosser. Diplom-Sozialpädagoge (FH), Coach und Psychologischer Berater (VFP). Seit 25 Jahren Arbeit mit Menschen für Menschen, in Familien, an Schulen, in (sozialen) Einrichtungen. Ein humorvoller, wertschätzender und "um-die Ecke-denkender" Bewohner dieses einzigartigen und absolut faszinierenden Planeten, der "zufälliger Weise" haargenau dort seine Kreise zieht, wo Leben möglich ist ...
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Buchvorschau
... geht Bildung anders? - Ralf A.M. Brehmer
1. Einleitung
Sozialisation (und einhergehend damit auch Bildung) im Sinne von „Menschwerdung und Menschsein" in der Gesellschaft geschieht andauernd.
Alleine die Tatsache der Existenz des Einzelnen und die Interaktion miteinander ist schon sozialisierend und bildend (und manchmal auch sehr prägend).
Im Sinne vom guten, guten Paul Watzlawick hieße das in etwa:
„Man kann nicht nicht sozialisieren (erziehen)."
Das ist übrigens mit „lebenslangem Lernen" gemeint und nicht ausschließlich das Aneignen von (berufs)relevantem Wissen und Fertigkeiten. Ist man sich dessen bewusst, wird vieles klarer.
Seltsam, dass schon seit längerer Zeit einerseits Firmen und Betriebe immer wieder vom Fachkräftemangel (warum nicht Fachkräftebedarf?) sprechen und andererseits darauf hingewiesen wird, dass Schulabgänger häufig noch nicht ausbildungsreif seien, es ihnen an Allgemeinwissen fehle und oft auch an sozialen Kompetenzen.
Es ist durchaus möglich, dass es auf die ein oder andere Art individuell vielleicht tatsächlich so erlebt wird oder gar ist.
Seltsam finde ich dabei nur, dass es scheinbar kaum jemandem äußerst seltsam und manchmal sogar ein wenig bizarr anmutet.
Vor allem, da doch diese Probleme irgendwie alle hausgemacht sind und lange unbemerkt (oder ignoriert) richtig schön wachsen konnten…
***
2. Unser aktuelles Bildungssystem
Unser aktuelles Bildungssystem ist im Grunde genommen immer noch das selbe, wie es dies vor mehr als hundert Jahren war. Leicht abgewandelt (die körperliche Züchtigung ist verboten, der Samstagsunterricht für gewöhnlich abgeschafft, die Geschlechtertrennung aufgehoben) wird es seit Jahrzehnten propagiert und hat auch (scheinbar?) lange Zeit ganz gut funktioniert.
Denn solange, wie Einstein es ungefähr ausdrückte, ein Schüler auch ein Schaf ist, muss er ein Mitglied der Schafherde sein.
Oder, wie es ein guter Freund nach der Einschulung seiner Tochter formulierte: „Als ich gesehen habe, wie die Kleinen da sitzen und ich mir dann vorgestellt habe, wie lange sie ab jetzt jeden Schultag sitzen müssen, da hab ich bei mir gedacht; das muss doch gegen die Genfer Konvention verstoßen!"
Die spätere Trennung, vornehmlich aufgrund kognitiver Leistungsunterschiede in Haupt- und Realschüler und Gymnasiasten, funktionierte so lange, bis ein gesellschaftlicher Wertewandel, ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat.
Der „heimliche Lehrplan" sah (sieht) vor, dass genügend Hauptschüler produziert werden, die die handwerklichen Berufe abdecken, genügend Realschüler, damit Büro, Verwaltung und Bankwesen bedient werden und genügend Gymnasiasten, die die Hochschulen besuchen.
Mal ganz davon abgesehen, dass (vielleicht) schlechter zu erwartende schulische Leistungen nicht zwangsläufig eine Neigung zum Handwerk bedeuten, von der daraus möglicherweise resultierenden Geringschätzung gegenüber handwerklichen Tätigkeiten und den Menschen, die diesen nachgehen, ganz zu schweigen (ich selbst bin gelernter Handwerker. Ach ja, ich war Realschüler...).
Oder, dass es in Stein gemeißelt steht, dass ein Realschüler sich zwangsläufig in einer Bank, einem Büro oder einer Versicherung wohlfühlen wird. Und dann noch die vielen Studienabbrüche oder am Ende gar die Mär von den (selbsterzeugten) „bildungsfernen Schichten".
Fakt ist, das funktioniert so schon lange nicht mehr. Schauen Sie sich doch einfach mal um...
Die Zahlen arbeitsloser Jugendlicher (es gibt sogar den Begriff „langzeitarbeitslose Jugendliche", bizarr…) ist enorm, aber die Zahl der unbesetzten Ausbildungsstellen müsste rechnerisch völlig ausreichen, um den Bedarf zu
