Über dieses E-Book
an den Rand der Welt
um von dort hinabzublicken
durch das Fernrohr
mit sehr hellen Linsen
die weit besser sind
als Tausendmeilenstiefel
das gelingt mir mühelos
weil in meinen Träumen
nichts unmöglich
oder zu phantastisch ist
Und was ich dort erblicke
und beschreibe
festhalte auf Erinnerungspapier
mit einer goldnen Feder
die leise kratzt
wie wenn sie jauchzen würde
bei jedem Wort das sie verewigt
nimmt mir die Angst
vor dem Erlöschen meiner Sinne
denn dieser Schatz begleitet mich
ich hoffe bis in die Ewigkeit
wo Träume nicht bloß Träume sind
Wolfgang R. Kunkel
Geburt am 15.09.1944 in Pauswalde Kreis Angerburg, Ostpreußen (Masuren) - Flucht gegen Ende des Krieges nach Schleswig-Holstein Aufgewachsen bei Bad Segeberg Besuch der Grundschule (Bürgerschule und Heinrich-Rantzau-Schule bis zum 4. Schuljahr -[1955]) und der Oberschule (Dahlmannschule- ab 12.03.1955) in Bad Segeberg. Konfirmation am 06.03.1960 in Bad Segeberg- Marienkirche. 1962 Umzug nach Schleswig; 16.02.1965 Abitur an der Domschule in Schleswig (mathematisch-naturwissenschaftl. Zweig). Wehrdienst vom 01.4.1965 bis 31.03.1966 (1 Jahr) beim Bundesgrenzschutz in Lübeck. Ab dem Sommersemester 1966 Studium der Theologie in Bethel (Hebraicum und Graecum), Heidelberg und Kiel 1. Examen ( 04.10.1973) in Kiel. Vikarszeit ( 01.11.1973-31.1 0.197 5) in Flemhude /Kirchenkreis Kiel. 2. Examen (15.10.1975) in Kiel. Ordination am 31. Oktober 1975 in der St. Nicolaikirche in Eckernförde Ab 01.11.1975-31.10.1976 Hilfsgeistlicher. 1. Pfarrstelle in Karby I Schwansen. Zum Pastor berufen am 9. 12. 1976. 2. Pfarrstelle (1. August 1983) in Lügumkloster Veröffentlichte Gedichte bei BoD: 1. Gedichte 2015 2. Durchblicke 2017 3. Wortwechsel 2020 4. Vor Tau und Tag 2022
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Wortwechsel Wechselwort Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenVor Tau und Tag Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDurchblicke Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
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Buchvorschau
Gedichte - Wolfgang R. Kunkel
ALPHABETISCHES INHALTSVERZEICHNIS
Abend rauchige Wiesen
Abschreiben
Abwegig
Ach Gott
Advent
Alte Bäume
Alte Freundschaft
Am Abend
Am Abend legen
Am Morgen
An diesem Tag
An einem Tag wie diesem
An meiner Seite
An Rose Ausländer
Auch Fremdlinge und Gäste
Auf der Prioritätenliste
Ausatmen
Aus diesem Traum
Auenwälder
Bäume
Barfüßig
Baum der Erkenntnis
Begleitung
Berge stehn in Flammen
Bergwanderung
Beschenkt
Bleib behütet
Brücken
Brunnen
Dämmerung schwebt herab
Dass ich bin
Das ist ein Morgen
Das Karussel
Das Leben blüht
Das Marmorkreuz
Das was die Welt
Den Schlüssel finden
Der Dom im Dunst
Der Frühling kommt
Der Kosmos tanzt
Der Tag beginnt
Der Morgen belaubt sich
Die Falten eines Wortes glätten
Die tiefe Wunde
Draußen brüllt der See
Draußen erntet Luft
Du erwachst
Du fragst
Du - manchmal ruhen meine Worte
Du sendest einen Engel
Ein Blatt
Ein Blumenstrauß
Einen Besuch
Ein Gedanke
Ein Lächeln
Ein Lied
Ein Spielplatz
Ein Tag und noch ein Tag
Er kam
Fast täglich
Fluss und Ufer
Friedliche Tage
Früh noch bevor das Meer
Für dich
Für manche
Gärten
Gärtner sein
Gefangen im Kreisdrittel
Geist Gottes
Geld macht nicht glücklich
Gereffte Segel hissen
Glaube kann
Gottes Licht
Gott ich darf
Gottvater
Gott ist mein Lied
Heimkehr
Hemden flattern im Wind
Herbst
Heute habe ich wieder gelebt
Heute Nacht
Himmelsleiter
Hoffnung
Horizont
Ich bestaune
Ich finde täglich
Ich habe heute
Ich lass mich durch den Garten
Ich lass mich überraschen
Ich sterbe jeden Tag
Ich warte auf ein Wort
Ich will mir einen Teppich weben
Ich wünschte mir
Immer wieder
Im seichten Wasser waten
In eine Richtung
In Seifenblasen
In unsrer Straße
Irdene Gefäße
Irgendjemand
Jahre sind ins Land gegangen
Kannst du das
Kondenzstreifen
Kreuze in dieser Welt
Krokusse sind
Kurzsichtig
Lebenslüge
Liebe ist ein Axiom
Lieber Gott
Lofoten
Manchmal steht
Manchmal schwimmen
Meine Lebenslinie
Meine liebe Frau
Mein Mundvorrat
Mensch gib doch ab
Mittagsruhe
Mittagsruhe (II)
Mit Alltagsfüßen
Mit Argusaugen
Mit den Fingern
Mit Muschelschalen
Mit Taubenflügeln
Mit meinem Zeigefinger
Mitten im Leben der Tod
Mond und Gezeiten
Mühelos beinahe
Mußestunden
Mutig
Nachmittagsbilder
Nebel in Bergen
Nebel in meinen Gedanken
Nebel wuchern bodennah
Noch einmal füllt der Sommer
Noch einmal Schnee
Normal ist
Ohne Lachen leben
Partei ergreifen
Reisen
Rogate
Schätze sammeln
Schlaf du nur
Schon David
Seit vielen Tagen
Selten genug
Sonnenfinsternis
Sonnenland
Sonnenstrahlen
Sonntag
So spiel den Traum
Sprachverlust
Stare sind
Steig herab vom Kreuz
Stufen vor der Tür
Tagsüber
Tausend Diamanten
Über den Fluss
Verloren
Viel Luft ist unterwegs
Vögel
Von der Brandung lernen
Von diesem Tage an
Warten auf Tageslicht
Warum denn
Was durch die Augen
Was wäre wenn
Weiterleben
Weit im Süden
Wenn ... dann
Wenn du
Wenn das Morgenrot
Wenn ich Schwalben
Wenn Liebende
Wer bist du Mensch
Wieder ein Morgen
Wolken ziehen
Zeit (Maß)
Zerreißt eure Herzen
Zukunft blaut
Zur Ruhe kommen
Zurückgekehrt
Zwei leichte Fragen
Zwei Nachtigallen
Zwischen Steinen
Zypressen
Irgendjemand
hat die Flügel
des Windrads festgebunden
das täglich aus der Ferne
in mein Fenster winkt
und seine Kreise unterbrochen
Er wusste nicht
das halt ich ihm zugute
wie sehr mich das getroffen hat
Denn es war
seit vielen Wochen
meine nimmermüde Freude
an seine Flügel
Gedanken lose anzubinden
und sie dann
mit kühnem Schwung
in die Luft zu schleudern
in genau den Himmel
wo sie Zukunft finden
und erhoffte Schwerelosigkeit
Nun warte ich schon lange
dass sich das Windrad
wieder dreht
und das Spiel
von vorn beginnt
Früh
noch bevor
das Meer laut wird
und die Sonne
den Tau
von den Steinen küsst
musst du einen Wunsch
auf die Ebbetafel schreiben
dort wo die Flut
den Sand geebnet hat
Und warte
bis die Wasser
wiederkommen
und die Worte lesen
warte bis die Winde
von Erfüllung wissen
Dann
wenn das Meer
laut wird
wende dich um
und flieh vor der Flut
mit verschenktem Mund
Ein Spielplatz
darauf Kinder spielten
mit frohen Augen
hellem Lachen
und Kettenschaukeln
pendeln noch
von warmer Kinderwürde
angetrieben
Und du quälst
unablässig dich
das Glück
der Kinder zu empfinden
im leichten Schwung
der Schaukeln
mitzuschwingen
zu lachen
und das Leuchten
in deinen stumpfen Augen
zu entzünden
Der Morgen belaubt sich
mit Sonnenstrahlen
Wind befiehlt den Zweigen
das Licht zu grüßen
und Blätter fallen
ganz sanft
in neues Gebären
Das ist ein Morgen
Was fängt jetzt an
Tautraum
auf silbernem Grün
und in Spinnennetzen
Altweibersommer
Nebelendlichkeit
auf Dächern
und um Kirchturmspitzen
weiße Sonne
mit Schleier
