Die Rache der Azubine
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Cassandra Hayworth
Cassandra Hayworth ist 1977 in Phillipsburg (Sint Maarten) geboren und absolvierte eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Sie arbeitete in verschiedenen Berufen, bis sie schließlich 2013 für einen Autoverleiher tätig wurde. Privat ist sie mit einer Auswanderin aus Deutschland verheiratet und lebt mit ihr und in ihrer Geburtsstadt. Sie liebt Spaziergänge durch die Natur und pflegt ihren eigenen Gemüsegarten. Das Schreiben entdeckte sie durch ihre Leidenschaft Neues mit ihrer Partnerin auszuprobieren.
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Die Rache der Azubine - Cassandra Hayworth
Die Rache der Azubine
Erotikroman
Cassandra Hayworth
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c/o Block Services
Stuttgarter Str. 106
70736 Fellbach
www.honeycassybooks.de
Die fast vierzigjährige Teresa arbeitet für eine Versicherung. Sie bekommt aus einer anderen Abteilung und von ihrer Chefin eine Azubine zugeteilt, die sie mehr als unnötig nur zu gerne schikaniert. Einen Monat vorm Ende ihrer Ausbildung bekommt die junge Frau aus Unachtsamkeit der Ausbilderin ein Druckmittel in die Hand. Das Blatt wendet sich und die Azubine Felicitas nimmt fürchterliche Rache an der Ausbilderin, deren bis dahin geordnetes Leben komplett aus den Fugen gerät.
Für Eliska M. und ihre tollen Ideen sowie Bernd B., der meine Fehler ausbessert.
Inhalt
1. Kapitel
2. Kapitel
3. Kapitel
4. Kapitel
5. Kapitel
6. Kapitel
7. Kapitel
8. Kapitel
9. Kapitel
10. Kapitel
11. Kapitel
12. Kapitel
13. Kapitel
14. Kapitel
15. Kapitel
16. Kapitel
17. Kapitel
18. Kapitel
19. Kapitel
20. Kapitel
21. Kapitel
1. Kapitel
Die ersten 38 Jahre meines Lebens gehörte ich zu den Frauen, die man als sehr solide bezeichnen würde, vor allem in sexueller Hinsicht. Keine Affären, keine Orgien, keine gleichgeschlechtlichen Abenteuer, nichts dergleichen. Nur gewöhnlicher Blümchen-Sex mit meinem Mann, mit dem ich schon seit der gemeinsamen Abizeit zusammen war und den ich von ganzem Herzen liebte. Mein Mann Andreas war Lehrer geworden und arbeite auf einem Gymnasium. Er war bei seinen Schülern und den Kollegen sehr beliebt. Irgendwie brachte ihn absolut nichts mehr aus der Ruhe. In unserem Ehebett lief absolut nichts Besonderes. Einfach nur gewöhnlicher Sex, meist in der Missionarsstellung, der meinem Mann und auch mir komplett ausreichte.
Dabei hätte es dank der Tatsache, dass ich Konfektionsgröße 34 trug und nicht nur ein hübsches Gesicht, sondern auch noch lange und blond gefärbte Haare besaß, genügend Gelegenheiten gegeben, wie man so schön sagt. Gut, obenrum war ich eher knapp bemessen, aber dafür waren meine Brüste auch wohlgeformt und schön straff. Als weitere Entschädigung besaß ich einen kleinen und verdammt knackigen Po. Was summa summarum eine Frau ergab, die beim anderen Geschlecht sehr gut ankam und genügend Beischlafmöglichkeiten gehabt hätte. Wenn ich es denn gewollt hätte. Aber so eine war ich nicht. Nein, ich doch nicht, die glücklich verheiratet war und bei einer angesehenen Versicherung in der Schadensbearbeitung arbeitete.
Mein Job beinhaltete die Berechnung der Schadenssumme anhand von Gutachten und auch deren Anweisung an unseren Bankdienstleister, die zugesprochene Summe zu überweisen. Auch in sonstiger Hinsicht war ich sehr solide. Ich rauchte nicht, ich trank nur selten Alkohol und ich fuhr mindestens drei Mal in der Woche Rennrad, damit ich körperlich in Form blieb. Selbstredend, dass ich abends immer früh ins Bett ging und morgens niemals zu spät ins Büro kam! Und krank war ich auch so gut wie nie! Ja, ich war wirklich ein verdammt braves Mädchen. Bis zu jenem Tag, als dieses Miststück von Azubine in unserer Abteilung anfing. Von da an änderte sich mein Verhalten schlagartig.
Felicitas Schneider war ein regelrechter Wirbelwind, der uns in die Abteilung gesetzt wurde. Ausgerechnet auf mich kam dann der Abteilungsleiter zu und ließ mich die 19-Jährige bis zu ihrer Abschlussprüfung fertig ausbilden. Eigentlich war das seine Aufgabe, diese Jugendliche im Auge zu behalten, aber er dachte, dass sie ausgerechnet bei mir am meisten lernen konnte. Schon nach den ersten beiden Tagen unter meiner Aufsicht hatte ich sie im wahrsten Sinne des Wortes gefressen. Sie war so ziemlich das genaue Gegenteil von mir. Arbeitstechnisch gesehen zumindest. Körperlich gesehen konnte sie aber auch eine deutlich jüngere Ausgabe von mir sein, nur mit größerer Oberweite gesegnet.
Ein gertenschlankes Mädchen mit kurzen, kohlrabenschwarzen Haaren und Augenbrauenpiercing. Bildhübsch, aber leider auch eine von denen, die das gerne zur Schau stellten. Vornehmlich in Form von enganliegenden Tops und Hüftjeans, damit auch ja alle das Rosen-Tattoo auf ihrem rechten Unterbauch bewundern konnten. Was ich vielleicht noch akzeptiert hätte, wenn sie ansonsten fleißig ihre Arbeit erledigt hätte. Das tat diese freche Zicke aber nicht. Im Gegenteil! Sie war faul, sie maulte bei jedem Auftrag und sie ging mindestens einmal pro Stunde rauchen. Wenn nicht sogar zweimal. Und last, but not least, kam sie fast jeden Tag viel zu spät.
Um sie zu disziplinieren und ein bisschen in die richtige Richtung zu schieben, gab ich ihr einige Aufträge, die sie selbst erledigen sollte. Angeblich war sie ja alt genug und meinte ohnehin schon alles zu wissen. Natürlich wusste sie überhaupt nichts, was ich sie dann auch immer wieder spüren ließ. Man behauptete immer, dass Versicherungen nichts bezahlen wollten, das lag aber nicht an der Versicherungsgesellschaft selbst, sondern an den jungen Azubinen, die einfach nicht zu gebrauchen waren. Bei ihr gab es ständig Verzögerungen, wegen Unvermögen. Jeder Auftrag, den sie selbst bearbeiten sollte, landete nach einigen Tagen doch wieder auf meinem Schreibtisch. Ich hatte nur mehr Arbeit und konnte ihr zusehen, wie sie immer wieder rauchen ging.
Darüber beklagte ich mich auch bei meinem Abteilungsleiter und ließ sie immer wieder bei ihm erscheinen. Wenn sie etwas machte, sollte sie es richtig machen oder fragen, wenn ihr etwas Schwierigkeiten bereitete. Sie stand nur in ganz seltenen Fällen mal vor meinem Schreibtisch und fragte, wie sie etwas machen musste. Den Rest der Arbeitszeit vertrödelte sie auf dem Balkon beim Rauchen, an der Kaffeemaschine mit den männlichen Kollegen, die gerne die Aussicht auf die beiden freiliegenden Titten genossen und sich gerne einmal mit ihr im Putzmittelraum sahen. Die meisten meiner Kollegen waren verheiratet, manche schon Familienväter, aber wenn junges Fleisch vor ihnen stand, war das sofort vergessen.
Felicitas nutzte das auch sehr gerne aus. Ständig stand sie wieder mit einem älteren Kollegen auf dem Balkon, zog an ihren Räucherstäbchen und hielt ihren flachen Bauch in die Sonne. Das verstand die junge Frau unter Arbeit. Das sah ich mir zwei Wochen lang an, bevor ich sie zu einem Gespräch in mein Büro zitierte und ihr gehörig die Meinung geigte. Inklusive Abmahnung und der Aufforderung, dass sie von nun an sowohl ihre Arbeitsleistung als auch ihren Kleidungsstil den Gegebenheiten der Abteilung anpassen sollte, wenn sie ihre Ausbildung nicht vorzeitig beenden wollte!
»Haben Sie das verstanden, Frau Schneider?«, fragte ich zum Schluss mit scharfer Stimme.
Sie kniff die Augen zusammen und blickte mich hasserfüllt an. Dann nickte sie. »Ja, Frau Michels«, antworte sie bebender Stimme. »Das habe ich.«
»Das freut mich«, entgegnete ich süffisant. »Dann dürfen Sie jetzt weiterarbeiten.«
Sie stand auf und blickte mich noch einmal mit zusammengekniffenen Augen an. Danach drehte sie sich um und rauschte aus dem Büro. ›So, du kleine Zicke‹, dachte ich amüsiert. ›Jetzt weißt du, wo der Hase in dieser Abteilung langläuft!‹
Das war allerdings ein Irrtum. Dieses Miststück dachte nämlich nicht im Traum daran, ihr Verhalten zu ändern, sondern wollte es mir heimzahlen! Und das auf eine Weise, die ich noch nicht einmal einem Kerl zugetraut hätte. Sie wartete, bis ich in der Mittagspause war. Dann schlich sie sich in mein Büro und durchsuchte die Schränke und die Schubladen des Schreibtisches. Leider auch die unterste Schublade, die ich ausnahmsweise einmal nicht abgeschlossen hatte und in der mein privates Notebook lag. Was im Nachhinein natürlich leichtsinnig von mir gewesen war. Sehr, sehr leichtsinnig, angesichts der vielen Fotografien und Videofilme, die sich auf der Festplatte befanden.
Die meisten Fotos und Videoaufnahmen waren völlig unverfänglich. Geburtstage, die letzten Urlaube, Feiern im Freundeskreis. Das Übliche halt. Mit einer Ausnahme. Der 22-minütige Film, der letztes Jahr während unseres Urlaubes auf Mallorca entstanden war. In einem schicken Hotelzimmer, nach drei Gläsern Rotwein. Mein Mann und ich beim Sex. Nichts Wildes, nur ganz gewöhnlicher Blümchensex, aber dank unserer tollen neuen Kamera in allen Einzelheiten und damit auf keinen Fall etwas für die Öffentlichkeit. Nicht auszudenken, wenn dieser Film im Internet landen sollte. Geschweige denn, was meine Kollegen und Vorgesetzten dazu sagen würden. Oder meine Eltern und Brüder. Nein, noch Peinlicheres konnte man sich kaum vorstellen.
Mein Mann, Gymnasiallehrer und seit einigen Jahren zudem auch CDU-Abgeordneter im Stadtrat, wäre sicherlich auch alles andere als erfreut gewesen, wenn dieser Film für jeden zu sehen gewesen wäre. Von seinen Schülern und Parteifreunden. Was quasi das Ende seiner beruflichen und politischen Laufbahn bedeutet hätte. Oh ja, wir hatten ein Problem. Oder besser gesagt, ich hatte ein Problem. Und zwar ein verdammt großes Problem! Ich bemerkte ihren Einbruch erst gar nicht und ging in den Feierabend. Den Nachmittag genoss ich im Garten mit einem Glas kühlen Weins, während mein Mann ein paar Arbeiten seiner Schüler korrigierte.
Am nächsten Morgen erschien ich wie immer überpünktlich mit bester Laune zur Arbeit. Die Abmahnung unserer Azubine hatte ich meinem Abteilungsleiter auf den Schreibtisch gepfeffert und mich noch einmal sehr deutlich über sie beschwert. Sie holte sich bei ihm gleich am frühen Morgen erneut einen Anschiss ab und verschwand dann erst einmal wieder auf dem Balkon zum Rauchen. Meine Arbeitsleistung an diesem Morgen stieg rasant an. Ich kümmerte mich nicht mehr um die Azubine und wo sie sich herumtrieb. Erst am Nachmittag musste ich mich wieder mit ihr abgeben. Allerdings in einer Form, die ich so nicht erwartet hatte.
Lange nach der Mittagspause kam sie fröhlich mit einem Umschlag unter dem Arm in mein Büro, setzte sich ungefragt auf den Stuhl vor meinem Schreibtisch und grinste mich breit an. Dann sagte sie, »Von jetzt an wirst du das tun, was ich von dir verlange. Sonst wird dein hübscher Porno im Internet landen. Hast du das verstanden, Teresa?«
Ich sah sie nur kurz an und dachte noch, ›Schöner Bluff, du Schlange, aber darauf falle ich nicht herein. Da musst du dir schon was Besseres ausdenken.‹ Es war nicht ungewöhnlich, dass man unter 40 auch mal eigene Pornos auf dem Computer hatte. Sei es, um die neue Kamera auszuprobieren, oder sich einmal selbst dabei beobachten zu können. Das konnte natürlich nur eine Vermutung von ihr sein, aber da hatte sie die Rechnung ohne mich gemacht. So einfach ließ ich mich von ihr nicht ins Bockshorn jagen. Ich begann zu grinsen, sah ihr in die Augen und meinte nur abfällig, »Netter Versuch, aber du wirst dir schon etwas Besseres ausdenken müssen, um mich aufs Glatteis zu führen. Geh an deine Arbeit und lass mir meine Ruhe!«
Felicitas ließ sich nicht beirren, warf mir den Umschlag auf den Schreibtisch und wiederholte ihre Forderung noch einmal. Mit zittrigen Fingern griff ich zu dem Umschlag, öffnete ihn und kippte den Inhalt auf meinen Schreibtisch. Mir blieb fast das Herz stehen, als ich den Hintern meines Gatten erkannte und mein Gesicht mit verdrehten Augen unter ihm. Sie hatte noch deutlich mehr Bilder ausgedruckt. Darauf ich komplett unbekleidet, mein Mann mit aufgerichtetem Schwanz und auch wie ich breitbeinig auf dem Bett lag, um ihn zu empfangen. Jetzt war es an der Azubine, breit zu grinsen. Dazu hielt sie mir ihr Handy hin und spielte mir den von meiner Festplatte gestohlenen Film ab.
Noch ein letztes Mal forderte sie, »Du wirst ab jetzt das tun, was ich von dir verlange, Teresa.«
Hatte ich eine Wahl? Nein, mit den Bildern in der Hand hatte ich keine andere Wahl mehr und die junge Auszubildende hatte mich völlig in der Hand. »Ja«, krächzte ich mit bebender Stimme und tränennassen Augen.
»Dein Mann wird kein Wort erfahren«, fuhr sie fort. »Und auch sonst niemand! Ist das klar?«
Hilflos und völlig verzweifelt nickte ich nur sprachlos. Was hatte dieses Miststück denn nur mit mir vor?
»Meine Ausbildung ist in einem Monat vorbei«, meinte sie mit einem schmutzigen Grinsen im Gesicht. »Dann lösche ich den Film und kein Mensch wird jemals davon erfahren. Sofern du ein braves Mädel bist und alles tust, was ich von dir verlange!«
»Ich verstehe nicht ganz ….«, krächzte ich.
»Keine Sorge, das wirst du schon bald verstehen«, grinste sie mich an. »Du machst einfach nur genau das, was ich dir per SMS auftrage.«
Danach stand die Auszubildende auf, grinste mich noch einmal extrem breit an und verließ ohne ein weiteres Wort mein Büro. ›Zeig dieses Miststück an‹, schrie mein Verstand. Wegen Diebstahl und Erpressung! Ich atmete tief durch und griff zum Hörer meines Telefons, um die Polizei anzurufen. Doch noch bevor ich die erste Zahl getippt hatte, ließ ich den Hörer wieder sinken. Nein, die Gefahr, dass dieser obszöne Film trotzdem im Internet landete, war einfach viel zu groß. Und die Folgen wären noch größer. Ich musste, ob ich es nun wollte oder nicht, diesem Miststück gehorchen. Zumindest, bis ich einen Ausweg aus dieser Situation fand.
Am Nachmittag war ich für absolut nichts mehr zu gebrauchen. Mein ganzes Denken handelte nur noch von der Erpressung und dem, was Felicitas wohl von mir verlangen würde. Ebenfalls war wichtig, wann sie eigentlich damit anfangen wollte. Bis zum Feierabend war die schlanke Frau mit den kurzen schwarzen Haaren nicht mehr zu sehen und mein Handy schwieg. Auch mein Mann musste mehrfach bei mir nachfragen, bis er mal eine Antwort bekam. Er bemerkte sehr schnell, dass mich etwas belastete. Auf seine Nachfrage, was mir denn die Konzentration raubte, gab ich vor, auf der Arbeit ein kleines Problem zu haben. Dabei konnte er mir ohnehin nicht helfen und beschäftigte sich auch nicht mehr damit.
Die erste SMS von Felicitas kam am nächsten Morgen, als mein Mann gerade ins Auto stieg und ich brütend über meinem Kaffee in der Küche saß. Ich atmete tief durch und öffnete die Nachricht von ihr mit zittrigen Fingern. Sie verlangte von mir, dass ich in einem besonderen Outfit bei der Arbeit erscheinen sollte. Ich sollte mir eine weiße Bluse mit kurzen Ärmeln anziehen. Dazu ein knielanger Rock und hochhackige Schuhe. Natürlich verzichtete sie auch nicht darauf, mich noch einmal auf unseren Deal hinzuweisen. Mit der Faust schlug ich so hart auf den Tisch, dass ich beinahe meinen Kaffee verschüttete und rief, »Du Miststück. Du mieses kleines Miststück!«
Eine gute Stunde später erschien ich dann in dem von ihr geforderten Outfit an meinem Arbeitsplatz. Ansonsten trug ich eigentlich nur Business-Hosen und langärmlige Blusen. An diesem Morgen hatte die weiße Bluse kurze Ärmel, dazu trug ich einen kobaltblauen Rock und dunkelblaue Pumps. Genau das, was ich eigentlich zu vermeiden suchte, passierte dann auch. Jeder Mitarbeiter, dem ich auf dem Weg in mein Büro begegnete, betrachtete mich auf eine beschämende Weise. Vorsichtig formuliert könnte man sie als ›ausziehend‹ bezeichnen. Männer waren eben Augentiere und je mehr Haut zum Vorschein kam, umso schmutziger wurde ihre Fantasie, die man am besten in den Augen erkannte.
Wenig später tänzelnde auch Felicitas ohne vorher anzuklopfen in mein Büro und musterte mich mit einem Blick, der sich zu meiner Verwunderung kaum von dem der männlichen Mitarbeiter unterschied. Dieser Blick von ihr löste etwas in mir aus, was ich definitiv in dieser Situation nicht erwartet und schon gar nicht wollte aus. Mein Unterleib zeigte ein wohlbekanntes Kribbeln in einem Ausmaß wie schon ewig lange nicht mehr. Zu Tode beschämt saß ich auf meinem Stuhl und flehte innerlich, ›Lieber Gott, bitte tu mir das nicht an. Bitte, bitte nicht.‹
»Braves Mädchen«, hörte ich Felicitas mit zufriedener Stimme sagen, bevor sie sich einfach umdrehte und aus meinem Büro verschwand.
Ich atmete ganz tief durch. Einmal. Zweimal. Und noch ein drittes Mal. Aber das Kribbeln hörte nicht auf. Im Gegenteil. Es wurde stärker und stärker, während ich mit bangem Herzen auf die nächste SMS wartete. Die kam auch eine gute Stunde später und verhieß nichts Gutes. Ich sollte meinen Slip und den BH ausziehen, beides in einen Umschlag stecken und ihr bringen. Wie ein Fisch auf dem trockenen schnappte ich einige Sekunden nach Luft, bevor ich zum Hörer griff und ihre Nummer wählte.
Nachdem sie abgenommen hatte, krächzte ich mit versagender Stimme »Das kann ich nicht!«
»Du kannst das und ich glaube auch, dass du es willst!«, sagte sie mit einem Tonfall, der keinen Widerspruch zuließ.
»Bitte«, flehte ich, »Tu mir das nicht an!«
Völlig unbeeindruckt antwortete sie, »Du hast zehn Minuten«, bevor sie einfach auflegte.
»Scheiße«, flüsterte ich, immer noch den Hörer in der Hand. »Scheiße, Scheiße, Scheiße!«
Ein paar Minuten später wischte ich mir die Tränen aus den Augen und holte tief Luft. Dann ging ich mit einem Briefumschlag auf die Toilette, wo ich mit hämmerndem Herzen meinen Slip und BH auszog. Noch ein kurzes Zögern, bevor ich beides in das Kuvert legte und es sorgfältig verschloss. Anschließend ging ich wie auf Watte zu ihrem Schreibtisch.
»Bitte sehr«, flüsterte ich, als ich ihr das Kuvert in die Hand drückte und dafür ein zufriedenes und gleichzeitig erregtes Lächeln erntete.
»Danke«, antwortete sie schmunzelnd.
›Ich hasse dich‹, dachte ich, während ich zu meinem Büro zurückging und mir dabei so nackt
