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Norddeutsche Spezialitäten: Die leckersten Rezepte aus Norddeutschland für jeden Geschmack und Anlass - inkl. Fingerfood, Desserts & Getränken
Norddeutsche Spezialitäten: Die leckersten Rezepte aus Norddeutschland für jeden Geschmack und Anlass - inkl. Fingerfood, Desserts & Getränken
Norddeutsche Spezialitäten: Die leckersten Rezepte aus Norddeutschland für jeden Geschmack und Anlass - inkl. Fingerfood, Desserts & Getränken
eBook271 Seiten1 Stunde

Norddeutsche Spezialitäten: Die leckersten Rezepte aus Norddeutschland für jeden Geschmack und Anlass - inkl. Fingerfood, Desserts & Getränken

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Über dieses E-Book

Malerisch-raue Küstenlandschaften, unbeschwerte Urlaubstage, eine steife Brise um die Nase und in der Hand ein leckeres Fischbrötchen – das ist wohl der Inbegriff des perfekten Nordsee-Urlaubs, doch Fischbrötchen sind längst nicht alles: Denn der Norden besticht mit einer einzigartigen Geschmacksvielfalt und mit diesem Kochbuch zaubern Sie sich diese ganz einfach auf den Tisch! Wenn das Wetter ungemütlich-stürmisch ist, muss das Essen ganz besonders für Behaglichkeit sorgen: Kein Wunder also, dass die norddeutsche Küche mit jeder Menge deftiger Leckereien auftrumpft, doch sie kann noch viel mehr. Fischreichtum, lokale und saisonale Gemüsesorten, gekonnt kombinierte Kräuter sowie aus alten Zeiten überlieferte Traditionen haben nicht nur herzhafte Seelenwärmer hervorgebracht, sondern auch leicht-frische Sommergerichte, verführerische Desserts, Snacks für erlebnisreiche Ausflüge oder Frühstücksideen, die reichlich Energie für lange Strandtage liefern. Dabei landen Fischliebhaber natürlich reichlich kulinarische Volltreffer, doch Freunde des deftigen Fleischgenusses kommen ebenso auf ihre Kosten und schließlich entdecken auch Veggies jede Menge traditionelle Leckereien. Urlaubsfeeling gerne, stundenlang kochen, nein danke? Keine Sorge! Viele der Köstlichkeiten landen mit wenig Aufwand auf dem Teller, dank einfacher Schritt-für-Schritt-Rezepte klappt's auch bei Anfängern und die bodenständig-lokale Zutatenliste macht die Schlemmereien absolut alltagstauglich.
SpracheDeutsch
HerausgeberONIX Media
Erscheinungsdatum23. Jan. 2025
ISBN9783757621407
Norddeutsche Spezialitäten: Die leckersten Rezepte aus Norddeutschland für jeden Geschmack und Anlass - inkl. Fingerfood, Desserts & Getränken

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    Buchvorschau

    Norddeutsche Spezialitäten - Gerd Becker

    Leckeres aus dem Norden

    B

    evor die ersten Rezepte nachgekocht werden, hilft ein kleiner Überblick: Was verbirgt sich hinter der Bezeichnung der „Norddeutschen Küche"? Zur groben Einteilung schauen wir daher auf die dazugehörigen Regionen selbst. Die thematisch zusammengehörige Küche Norddeutschlands unterteilt sich in sechs elementare Standorte – die den beteiligten Bundesländern entsprechen: Bremen und Hamburg zeichnen sich nunmehr nicht nur als zwei Stadtstaaten innerhalb des Landes aus, sondern auch wegen ihrer besonderen Stellung in der Geschichte wie Gegenwart als eigenständige Kategorien. Ergänzt wird die Kulinarik aus dem Norden durch die Niedersächsische, Mecklenburgische, Pommersche und Schleswig-Holsteinische Küche. Mit dem Blick allein auf die Niedersächsische Küche lässt sich innerhalb dieser kulinarischen Säulen eine reichhaltige Vielfalt erkennen. So beeinflussen die Landstriche wie Lüneburger Heide oder die Nordsee die regionale Kulinarik unterschiedlich.

    Das Gemüse aus den Heidelandschaften sowie die Teekultur der Ostfriesen charakterisieren daher viele Speisetafeln. Genießen Sie folglich Gerichte mit der Oldenburger Palme – wie der Grünkohl liebevoll genannt wird – und der unter dem Namen Pinkel besser bekannten Räuchergrützwurst. Dagegen wird der Bereich Schleswig-Holstein förmlich von drei Seiten von Wasser umschlossen – was läge nicht näher, dass Fisch und Meeresfrüchte die häufigsten Bestandteile dieser Region darstellen. Butt oder Scholle, Krabben oder Krebse – das alles wird vorwiegend gern auf einem besonderen Schwarzbrot zu sich genommen: Das Pumpernickel hat hier stets Hochkonjunktur!

    Natürlich durften recht schnell zubereitete Suppen und Eintöpfe für Handwerker und insbesondere Fischer nicht fehlen. Sie wurden bis jetzt bewahrt und beglücken als Fliederbeersuppe oder Steckrübeneintopf. Der Star im ehemalig als „Tor zur Welt" bekannten europäischen Hafen – Hamburg – und dem kleinen Bruder Bremen ist und bleibt derweil der Hering in unterschiedlicher Verarbeitung. Als Tatar, Rollmops und in erfrischenden Salaten findet er seinen geschmackvollen Platz in der Hamburger Küche. Des Weiteren fasziniert die Varianz an Pfannengerichten mit Eiern und Meeresfrüchten. Doch auch abseits des Fischgenusses bietet diese Regionalküche einiges: Schon einmal etwas von Labskaus gehört? Über diese Zubereitung steht weiter unten im entsprechenden Rezept mehr.

    Norddeutsche Gemütlichkeit

    V

    iele Gerichte im Norden Deutschlands erinnern irgendwie an die Leichtigkeit eines Urlaubs an der Ost- beziehungsweise Nordsee. Die Leichtigkeit vieler Mahlzeiten der Norddeutschen Küche schenkt Touristen wie Einheimischen das stete Gefühl der Schwerelosigkeit schwebender Wogen. Zwischen eiweißhaltigem Fisch und gesundem Wurzelgemüse verstecken sich einige Speisen, die einerseits als Zugabe wie Salat oder gleichzeitig in größeren Mengen an komplette Mahlzeit zu sich genommen werden. Und obwohl die kulinarische Assoziation zum Fisch sehr stark scheint, charakterisiert die Norddeutsche Küche eine beeindruckende Abwechslung. Die Varianz dabei wird durch unterschiedliche Zubereitungsarten gesetzter Hauptkomponenten erzielt – ob gebraten, gekocht, paniert oder gegrillt. Wer an Fisch denkt, den wird eine andere Seite der Norddeutschen Küche durchaus überraschen: Die süßen Genüsse überzeugen schnell. Weincreme oder Grützen lassen direkt nach dem Hauptgang nochmals intensiv schmausen.

    Sehen wir selbst einmal genauer hin! Was zeichnet die Norddeutsche Küche aus? Obgleich sie durch eine vielseitige Regionalität gekennzeichnet wird, stechen einige Gemeinsamkeiten deutlich hervor:

    Einheimische Gemüsesorten

    Kräuter als natürlicher Geschmacksverstärker

    Kombination unterschiedlicher Aromen

    Saisonale Varianz

    Im Sommer werden die Nährstoffe wie eine frische Brise aufgetischt, während die gehaltvollen Inhaltsstoffe auch zu den anderen Jahreszeiten jede Menge Energie liefern, ohne dass eine opulente Mahlzeit vonnöten ist. Natürlich basiert die Norddeutsche Küche aufgrund der Nähe zum Wasser auf maritimen Klassikern. Im Verlauf dieses Rezeptbuches wird Ihnen ebenso ein umfassender Einblick in die Gerichte fern von Fisch und Garnelen präsentiert. Seemannskost wird nicht nur durch Fischgerichte beschrieben. Denn wenn der frische Fang während der warmen Jahreszeit gesetzt scheint, überzeugen in der kalten Zeit von Herbst bis Frühjahr Wintergemüse und haltbar gemachte Wurst. Und tatsächlich gibt es die in allen Regionen hochgelobte Lieblingszutat: den Grünkohl. Er liefert mit einem hohen Anteil an Kalzium, Magnesium und Eisen benötigte Spurenelemente. Im Zusammenspiel mit dem reichhaltigen Vitamindepot überzeugt er allen Ortes als gar nicht so exotisches Superfood. Nur seine Zubereitung variiert.

    Und bevor wir uns nun an die Rezepte im Kochbuch wagen, ein kleiner Hinweis: Die Speisen der Norddeutschen Küche zeichnen sich wahlweise durch bewährte Deftigkeit oder eine moderne Leichtigkeit aus. Da ist es einerseits kein Wunder, welch prominenten Platz „Magenaufräumer" wie Aquavit und Korn als wohlgemeinte Digestifs und gleichzeitig einladendes Schnäpschen einnehmen. Ja, die Norddeutsche Küche ist sehr stark mit zwei Segmenten verbunden: der Natur und dem regionalen Bezug! Dabei spielt die Verbindung von traditioneller Speisekultur und sprudelnder kulinarischer Moderne eine entscheidende Rolle – beispielsweise, um die Gerichte von älteren Generationen in die Neuzeit zu transportieren. Ein weiterer gemeinsamer Aspekt liegt in der möglichst ursprünglichen und dabei Ressourcen schonenden Zubereitung. Der Fokus auf regionale Produkte und Erzeugnisse aus Agrarhandwerksbetrieben – seien es Gärtner oder Rinderzüchter, Fischer oder Käsemeister – bedeutet selbst auch ein Stück weit kulturelle Identität und die Meister ihres Fachs versprechen stets Lebensmittel der Extraklasse aus erster Hand. Der Besuch beim Händler des Vertrauens stellt sich als wertvolle Alternative zu diversen Discountern dar.

    Ein Bild, das Schwarz, Dunkelheit enthält. Automatisch generierte Beschreibung

    Frühstück

    Aalschnitte

    Nährwerte p. P.: 251 kcal, 35 g Kohlenhydrate, 5 g Fett, 14 g Eiweiß

    Portionen: 1

    Dauer: 10 Min.

    Schwierigkeitsgrad: Leicht

    Zutaten:

    60 g gemischter Salat

    30 g Salatgurke

    2 Scheiben Schwarzbrot (oder Vollkornbrot)

    1 Aalfilet (geräuchert)

    1 TL Schnittlauch (frisch geschnitten)

    Zubereitung:

    Salat waschen und eventuell grob zerpflücken. Er wird auf eine Scheibe Brot gelegt. Aal von der Haut trennen. Das Filet entsprechend dem Brot zuschneiden.

    Gurke putzen, längs halbieren und vom wässrigen Inneren befreien. Sie wird zu feinen Streifen verarbeitet und landet auf dem Aal.

    Schnittlauch auf der Gurke verteilen. Die zweite Brotscheibe auflegen und das Sandwich genießen.

    Norddeutsches Rührei

    Nährwerte p. P.: 320 kcal, 13 g Kohlenhydrate, 17 g Fett, 27 g Eiweiß

    Portionen: 2

    Dauer: 20 Min.

    Schwierigkeitsgrad: Leicht

    Zutaten:

    100 g Nordseekrabben

    80 g Erbsen (TK)

    50 g Mini-Salatgurke

    4 Eier

    3 Petersilienstiele

    2 Frühlingszwiebeln

    2 EL Milch

    2 TL Rapsöl

    1 Prise Salz

    1 Prise Pfeffer (frisch gemahlen)

    Küchenutensilien:

    1 Sieb

    1 Schüssel

    1 Pfanne

    1 Pfannenwender

    Zubereitung:

    Die Erbsen tauen als Erstes etwas auf. In einem Sieb werden die Krabben abgespült. Folglich werden sie abgetrocknet.

    Frühlingszwiebeln putzen sowie zu dünnen Ringen schneiden. Gurke waschen, der Länge nach halbieren und deren Kerne entnehmen. Die Gurkenhälften werden zu kleinen Würfeln verarbeitet.

    In einer Schüssel die Milch mit den aufgeschlagenen Eiern verquirlen. Das Ganze salzen und pfeffern.

    Das Rapsöl wird in einer Pfanne erhitzt. Darin dünsten die Frühlingszwiebeln 1 Minute an. Folglich landen die Gurkenwürfel ebenso 1 Minute darin. Jetzt wird alles mit der Ei-Milch aufgegossen. Bei mittlerer Temperatur gart alles 3 - 5 Minuten. Wenn die Masse zu stocken beginnt, wird sie mittels Pfannenwender von außen nach innen geschoben. Dies erfolgt mehrmals.

    Krabben unterrühren und alles weitere 3 Minuten köcheln. Petersilie waschen sowie trocken schütteln. Die Blätter klein hacken und über das fertige Rührei streuen.

    Tipp: Anstatt der Krabben dürfen auch gern 2 EL körniger Frischkäse in den letzten 2 Minuten der Garzeit untergerührt werden.

    Juister Matjesstulle

    Nährwerte p. P.: 493 kcal, 39 g Kohlenhydrate, 35 g Fett, 6 g Eiweiß

    Portionen: 2

    Dauer: 10 Min.

    Schwierigkeitsgrad: Leicht

    Zutaten:

    120 g Mayonnaise

    4 Sauerteigbrotscheiben

    2 Matjes-Doppelfilets

    2 Gewürzgurken

    1 Zitrone

    ½ Zwiebel (rot)

    ½ Mango

    1 EL Sahne-Meerrettich

    1

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