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Winterflucht: Lustvolles Reisen durch 100 Länder - Band 5
Winterflucht: Lustvolles Reisen durch 100 Länder - Band 5
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Winterflucht: Lustvolles Reisen durch 100 Länder - Band 5

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Über dieses E-Book

Sie wollen auf Reisen gehen? Oder Sie sind selbst Globetrotter? Oder Sie bleiben lieber in gewohnten Gefilden und lesen gern Berichte, von Menschen, die sich als Globetrotter auf Reisen machen? In jedem dieser Fälle ist das inzwischen 5 Bände umfassende Werk von Frank Petzke das richtige für Sie. Kurzweilig und abwechslungsreich in einer lebendigen Sprache schildert PETZKE seine Abenteuer eines mehr als 20jährigen Globetrotter-Lebens.
SpracheDeutsch
Herausgeberneobooks
Erscheinungsdatum11. Feb. 2016
ISBN9783738089950
Winterflucht: Lustvolles Reisen durch 100 Länder - Band 5

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    Buchvorschau

    Winterflucht - Frank Petzke

    Über das Buch

    Der Autor Frank Petzke wurde wiederholt bei seinen Reise-Vorträgen gebeten, die lebendig erzählten Geschichten, die er auf seinen vielen Reisen erlebt hat, aufzuschreiben. Den fünften Teil des Ergebnisses haben Sie jetzt in der Hand.

    Der Autor betont gern, dass es ihm um das Reisen an sich geht, dass der Weg das Ziel für ihn sei. Dies verdeutlicht er durch die Art des Reisens: So bevorzugt er Gabelflüge, die ihm ermöglichen, dass Ankunfts- und Abflugsort immer unterschiedlich sind. Zum Beispiel ist er nach Texas geflogen, von dort nach Lima über Land gefahren und anschließend von Lima zurück nach Deutschland geflogen. Auch ist es ihm immer wichtig, möglichst nicht zweimal hintereinander denselben Kontinent zu bereisen.

    Wie Sie sehen, handelt es sich bei Frank Petzke um einen Globetrotter, der auf vielen Ebenen das Reisen für sich zum Erlebnis des Genusses und Entdeckens werden lässt.

    Das EBook - Gesamtwerk umfasst 100 Anekdoten und erscheint in mehreren Bänden. Die Zahl 100 ist bezugnehmend auf die 100 bereisten Länder, wobei er unterstreicht, dass nicht aus jedem Land eine Anekdote enthalten sein wird.

    Wir laden Sie nun ein, sich auf die Reise mit Frank Petzke zu begeben. Vielleicht erkennen Sie sich in der einen oder anderen Geschichte wieder - falls ja, wundern Sie sich nicht: Der Autor hat die Namen seiner Reisebegleitungen geändert.

    Im fünften Band von Winterflucht haben wir Ihnen 16 Geschichten zusammengestellt und die Nummerierung lassen wir vom Band 1 fortlaufen, sodass wir in diesem Band mit der Nummer 67 beginnen. Und wieder gilt: Jede Anekdote für sich ist einzigartig!

    Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

    Ami Watiki im Februar 2016, Berlin

    Vorwort

    Meine Anekdoten sind Tatsachenberichte, sie sind weder literarisch verfeinert, noch mit überflüssigen Metaphern versehen. Man darf keine Erweiterung des eigenen Bildungshorizontes erwarten und das wenige, was belehrend wirken könnte, musste zum besseren Verständnis geschrieben werden. Es gibt zur Anekdote selten ein Davor oder Danach. Langversionen sind noch im Nebel, wenn überhaupt in ferner Zukunft zu erwarten.

    Der Autor

    67. Ohne Worte und ohne Titel !!!

    Kenia - Mombasa

    Ich bin gerade 5 Tage in Kenia und am Donnerstag, den 8. Dezember 1994 ist mir dieser „Unfall" passiert.

    Die Vorgeschichte ist schnell erzählt. Biki, ein Freund aus der Schweiz, erzählte mir in Mombasa von seiner Überlandfahrt von der Schweiz nach Kenia und seinen ca. 40 größeren und kleineren Unfällen auf der Strecke. Als kleinerer Unfall zählt auch das Umfallen de Mopeds in Spurrillen und den damit verbundenen kleinen Blessuren am Krad.

    Die Reise hat auch fast 18 Monate gedauert, da er zwischendurch ein halbes Jahr back in der Schweiz war, um wieder Geld zu verdienen und um Ersatzteile zu holen.

    Also greifen wir uns den skurrilsten Unfall heraus. Ort des Geschehens war eine Piste im Grenzgebiet Somalia/Nordostkenia. Biki schon wieder ewig auf seinem Moped unterwegs, wollte aber, trotz seiner Malaria und dem damit verbundenen Fieber, einfach nur in Mombasa ankommen und fuhr und fuhr.

    Da überfuhr er einen, auf der Piste liegenden Körper, den er, ob seines Fiebers oder den örtlichen Umständen überhaupt nicht wahrnahm. Er stürzte sofort und blieb fiebrig wie er war, ohnmächtig liegen.

    Als er wieder zu sich kam, befand er sich in einer Hütte des nahen, kleinen Dorfes und wurde liebevoll gepflegt.

    Er wusste zum damaligen Zeitpunkt nicht, wie lange er schon hier gelegen hatte, später erfuhr er, dass er fast 7 Tage im Fieberwahn niederlag.

    Außerhalb der Hütte sah er sein Moped, das irgendjemand in dieser Zeit auf Hochglanz poliert hatte.

    Nun wollte er schon anfangen sich zu bedanken, Geschenke zu überreichen, um eventuell schnell weiterzufahren, aber man teilte ihm mit, dass es ein Problem gäbe.

    Ein Problem, das gelöst werden könne, man müsse sich nur noch intensiv mit den Ältesten beraten.

    Er hatte keinerlei Vorstellung um was es ging, war völlig Ahnungslos, wurde aber schnellstens aufgeklärt.

    Bei seinem Unfall hatte er einen auf der Piste liegenden Mann überfahren, einen Mann aus dem Dorf, einen Ehemann.

    Dieser sei tot und nun musste verhandelt werden, wie viel der Witwe, als finanzieller Ausgleich zustand.

    Er konnte es nicht glauben, zumal er keinerlei Erinnerung hatte. Der Unfall war wie ausgeblendet.

    Er ahnte nun das Schlimmste, da er, wie wir alle tausend andere Geschichten dieser Art kennen und wusste was kommen wird, bzw. kommen muss….

    Aber weit gefehlt, der Tote war wohl ein bekannter Säufer, der seine Frau ständig verprügelte und im Dorf nur Ärger machte. Auch kam er nicht aus dieser Gegend und war wohl gänzlich unbeliebt.

    Ob er beim Überfahren schon tot war wurde nie geklärt, es war auch keine Polizei anwesend. Der Unfallhergang, für den es wohl keine Zeugen gab war den Leuten im Dorf nicht wichtig.

    Wichtig war nur, wieder eine Ordnung herzustellen, einen Abschluss des Geschehens sozusagen.

    Die Angelegenheit wurde im Dorf verhandelt und entschieden. Das Ergebnis verblüfft auf der ganzen Linie. Er war nach Zahlung von umgerechnet 38 US Dollar frei. Das war der Preis, der errechnet wurde!!

    Ja, gibt es denn so was… zahlten wir doch schon für eine überfahrene Kuh in der Türkei 100 US Dollar.

    Nun kommen wir zu meiner „Überfahrung". Ich war auf dem Weg, von Norden kommend, nach Mombasa und kurz vor der Brücke (Mombasa ist eine Insel).

    Ich mit Integralhelm auf dem Moped von Freund Holger unterwegs; vor mir ein Lkw mit Plane.

    Mein Abstand zum Lkw betrug etwa 10-15 Meter, da sah ich am unteren Rand der Plane Hände, die einen jungen Körper hielten, der sich, so schien es mir, heftig wehrte.

    Plötzlich flog der Junge (ca. 8-10 Jahre alt) vom Lkw direkt vor mein Moped.

    Ich hatte gar keine Zeit schockiert zu sein, ich versuchte nur instinktiv auszuweichen, er stand auch schon wieder halb auf

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