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Buchvorschau
Der Flibustierkapitän - Ernst Helm
Amsterdam
Vor dem gewaltigen Häuserblock der Ostindischen Kompanie „I‘Oost Indisch Huys" stand an einem schönen Sommertag des Jahres 1663 ein junger Mann und schaute mit weit aufgerissenen Augen und offenem Munde dem lebhaften Treiben zu. Viele Menschen gingen aus und ein, mit Gütern beladene Gespanne fuhren durch die breiten Tore und kamen mit Kisten und Ballen wieder heraus. In den Lagerschuppen duftete es nach köstlichen Gewürzen, Kakao, Ingwer, Tabak und vielen anderen überseeischen Dingen. Am langgestreckten Kai lagen die Handelsschiffe vertäut, und unablässig eilten Menschen über die Laufstege. Da wurden Ladungen gelöscht und an Bord genommen.
Seltsame Namen trugen diese Segler: Glaube, Liebe, Hoffnung, Treue, Zuversicht usw. usw.
Gemächlich trottete der junge Mann zwischen den Laderampen des riesigen Speichers und der Hafenanlage dahin, dann umschritt er das Hauptgebäude, in dem die Herren der Direktion hausten, wanderte um das ganze Geviert der zwei- und dreistöckigen Kontor- und Lagerhäuser, bis er schliesslich wieder dort stand, wo er seinen Rundgang angetreten hatte.
Durch den breiten Torbogen gingen schwatzend eine Anzahl Männer. Wie von einer geheimnisvollen Macht getrieben, schloss er sich den Leuten an. Sie überquerten einen weiten Hofraum, der nach der Rückseite des Hauptgebäudes führte. Durch mächtige, breite Fensterflügel sah er viele Menschen vor hohen Pulten stehen, die mit Büchern und Schriftstücken bedeckt waren. Ohne eigentlich zu wissen, was er dort wollte, lediglich von einer ihm selbst unerklärlichen Neugierde getrieben, ging er die wenigen Stufen hinauf, zu einer Tür, auf der in grossen Schriftzügen „Hauptkontor" zu lesen stand.
Sie wurde mit einem Male hastig geöffnet, dass er einen unsanften Stoss vor den Kopf erhielt. „Entschuldigen Sie bikke, hörte er eine höfliche Stimme sagen, gleichzeitig fühlte er sich sanft in den Raum geschoben. „Der Herr dort wird Ihnen den gewünschten Bescheid geben.
Alles kam ihm unwirklich vor, und noch hatte er sich nicht von seinem Schrecken erholt, als auch schon die Frage an ihn gerichtet wurde: „Sie wünschen?"
Ja, wüsste er nur selbst, was er hier wollte! All das Neue, Grosse nahm ihm den Atem.
Der Mann jenseits der Schranke lächelte. „Sie wollen wohl gern nach Übersee und Ihnen fehlt das Reisegeld?"
Ein hilfloses Kopfnicken.
„Nehmen Sie Platz."
Da sass nun der Junge, und hinreichend Zeit wurde ihm gelassen, über das Geschehene nachzudenken. Ihm war im Kopf ganz dumm von all den vielen Eindrücken, die er in dieser gewaltigen Handelsstadt bekommen hatte, und deren Höhepunkt für ihn die stolzen Bauten der Ostindischen Kompanie mit ihrem buntbewegten Leben bildeten.
Arbeit zu suchen, war er nach Amsterdam gegangen; doch über das weite Meer zu fahren, daran würde er nie zu denken gewagt haben. Na, schliesslich konnte es ihm gleich bleiben, wo es etwas für ihn zu tun gab. — Es sollte wohl so sein!
Endlich ward er aus seinen Träumereien herausgerissen. Ein Bedienter nahte und forderte ihn auf, zu folgen. Sie schritten über Stockwerke, treppauf, treppab, durch lange Gänge,
