Entdecken Sie mehr als 1,5 Mio. Hörbücher und E-Books – Tage kostenlos

Ab $11.99/Monat nach dem Testzeitraum. Jederzeit kündbar.

Hochzeit machen, das ist wunderschön...: Hochzeitsbräuche und Hochzeitsessen - dazu eine kleine Kulturgeschichte der Ehe, und was man in der Ehe so alles erleben kann
Hochzeit machen, das ist wunderschön...: Hochzeitsbräuche und Hochzeitsessen - dazu eine kleine Kulturgeschichte der Ehe, und was man in der Ehe so alles erleben kann
Hochzeit machen, das ist wunderschön...: Hochzeitsbräuche und Hochzeitsessen - dazu eine kleine Kulturgeschichte der Ehe, und was man in der Ehe so alles erleben kann
eBook154 Seiten1 Stunde

Hochzeit machen, das ist wunderschön...: Hochzeitsbräuche und Hochzeitsessen - dazu eine kleine Kulturgeschichte der Ehe, und was man in der Ehe so alles erleben kann

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

In bewährter Form hat der beliebte Autor Wissens­wertes, Lustiges und Kurioses zum Thema
Hochzeit gesammelt und in humorvoller Weise verarbeitet. Herausgekommen ist ein typischer
"Gutmann", ein Genuss, nicht nur für Verheiratete oder solche, die es werden wollen …

Aus dem Inhalt: Kleine Kulturgeschichte der Ehe, Brautschleier, Brautstrauß und Brautschuhe,
Hochzeitsessen und Hochzeitstorte, Hochzeitsbräuche, Von der "Grünen" bis zur "Eisernen",
… und was man in der Ehe so alles erleben kann, Porzellanscherben bringen kein Glück,
Nachtmusik, Socken, Arbeitszimmer der Männer, Schlafende Männer, Schweigen, Zuhören,
Atemnot, Flitzen, Der Blumenstrauß u.v.m.
SpracheDeutsch
HerausgeberEdition Temmen
Erscheinungsdatum31. Aug. 2020
ISBN9783837880571
Hochzeit machen, das ist wunderschön...: Hochzeitsbräuche und Hochzeitsessen - dazu eine kleine Kulturgeschichte der Ehe, und was man in der Ehe so alles erleben kann

Mehr von Hermann Gutmann lesen

Ähnliche Autoren

Ähnlich wie Hochzeit machen, das ist wunderschön...

Ähnliche E-Books

Allgemeine Belletristik für Sie

Mehr anzeigen

Verwandte Kategorien

Rezensionen für Hochzeit machen, das ist wunderschön...

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Hochzeit machen, das ist wunderschön... - Hermann Gutmann

    999_hochzeit_cover_klein.jpg

    Hermann Gutmann

    Hochzeit machen,

    das ist wunderschön …

    Hochzeitsbräuche und Hochzeitsessen –

    dazu eine kleine Kulturgeschichte der Ehe, und was man in der Ehe

    so alles erleben kann

    1. Auflage 2008

    Titelillustration: Peter Fischer

    © 2008 Edition Temmen e.K.

    Hohenlohestr. 21 – 28209 Bremen

    Tel. 0421-34843-0 – Fax 0421-348094

    info@edition-temmen.de

    www.edition-temmen.de

    Alle Rechte vorbehalten

    Gesamtherstellung: Edition Temmen

    Ebook - ISBN 978-3-8378-8057-1

    Print - ISBN 978-3-86108-999-5

    Inhalt

    Statt eines Vorwortes

    Heiraten? Ich nicht!

    Der Blumenstrauß

    Hochzeit machen, das ist wunderschön

    Hochzeitsbitter

    Die Aussteuer

    Der Ring

    Brautschleier, Brautstrauß und Brautschuhe

    Bei der Suppe setzte es Prügel

    Hochzeitssuppe

    Geschmackssache

    Der Vater der Braut hält eine Rede

    Hochzeitstorte und Freud-und-Leid-Kuchen der Norddeutschen

    Vor der Hochzeit wird gebadet

    Kuchen gab es nur für die Oberschicht

    Wer gut »schmiert« …

    Trinkgeld

    Kuss und Händedruck

    »Adam« Lessing und der Apfel

    Die Altländer Brauttür

    Seid fruchtbar …

    Männer

    Traumhochzeit

    Porzellanscherben bringen kein Glück

    Bier- oder Ochsenhochzeit

    Zweifelhafte Würde

    Papierhochzeit

    Nachtmusik

    Baumwoll-, Leder- und Seidenhochzeit

    Frauen gucken mit den Fingern

    Windbeutel-, Bullen-, Fleiß- oder Rosenhochzeit

    Paradiesapfel

    Zinnhochzeit

    Das verflixte siebte Jahr

    Kleine Kulturgeschichte der Ehe

    Blechhochzeit

    Handschuhe

    Keramik- oder Töpferne Hochzeit

    Putzmittel

    Hölzerne Hochzeit, Rosenhochzeit oder Gläserne Hochzeit

    Socken

    Stählerne Hochzeit

    Zischen

    Leinenhochzeit

    Ein Schraubenzieher ist kein Schraubenschlüssel

    Mittlere und Bronzene Hochzeit, Nickel- und Petersilienhochzeit

    Krümel

    Spitzenhochzeit

    Schlüsselbund

    Elfenbeinhochzeit

    Arbeitszimmer der Männer

    Kristall- oder Plünnenhochzeit

    Schweigen

    Bis 20 keine Feiern vorgesehen

    Kuchen

    Porzellanhochzeit

    Zuhören

    Silberhochzeit

    Bügeln

    Perlenhochzeit

    Schweres Los

    Die Zahl der Feiern nimmt etwas ab, die Zahl der Hochzeitstage aber nicht

    Genuss

    Rubinhochzeit

    Schlafende Männer

    Wir wollen jetzt wieder einen großen Schritt nach vorn machen

    Goldene Hochzeit

    Tanzt ihr noch?

    Atemnot

    Von der Weidenhochzeit bis zur Venushochzeit

    Unvergessen

    Diamantene Hochzeit

    Flitzen

    Eiserne Hochzeit

    Gnadenhochzeit

    Und am Schluss noch einmal Wilhelm Busch

    Quellen

    Weitere Titel von Hermann Gutmann:

    Statt eines Vorwortes

    O wie lieblich, o wie schicklich,

    Sozusagen herzerquicklich,

    Ist es doch für eine Gegend,

    Wenn zwei Leute, die vermögend,

    Außerdem mit sich zufrieden,

    Aber von Geschlecht verschieden,

    Wenn nun diese, sag ich, ihre

    Dazu nötigen Papiere,

    Sowie auch die Haushaltssachen

    Endlich mal in Ordnung machen

    Und in Ehren und beizeiten

    Hin zum Standesamte schreiten,

    Wie es denen, welche lieben,

    Vom Gesetze vorgeschrieben,

    Dann ruft jeder freudiglich:

    »Gott sei Dank, sie haben sich!«

    Wilhelm Busch

    Heiraten? Ich nicht!

    Frau Tünnermann wird von einer schweren Sorge heimgesucht.

    Ihr ältester Sohn will nicht heiraten. Der hat nicht einmal eine Freundin.

    »Heiraten gehört zum Leben«, spricht sie aus dem Schatz ihrer Erfahrungen.

    Ihr Sohn sagt: »Du bist von gestern! Wer heiratet denn heute noch. Nur Verrückte, die sich nach ein paar Jahren sowieso wieder scheiden lassen. Nee, also, heiraten – ich auf keinen Fall.«

    Frau Tünnermann seufzt heimlich in sich hinein. Sie versteht die jungen Leute nicht.

    Ihr Sohn hat eine kleine Wohnung bezogen – nett eingerichtet, das muss sie zugeben. Geschmack hat er.

    Die Wohnung besteht aus einer kleinen Küche, einem winzigen Schlafzimmer mit einem Bett

    darin und einem etwas größeren Wohnzimmer, in dem sich ein Tisch mit vier Stühlen, ein bequemes Sofa, ein Bücherregal, eine Stereoanlage mit allem, was dazugehört, und ein Fernsehapparat befinden.

    Während seiner Freizeit liegt er auf dem Sofa und hört Musik, natürlich keine Klassik. Gelegentlich liest er ein Buch. Meistens guckt er fern, häufig einfach nur gegen die Decke.

    Kein Zweifel, der junge Herr Tünnermann genießt das Junggesellendasein.

    »Der ist nicht normal«, sagt Herr Tünnermann, doch ein bisschen neidisch ist er schon auf seinen Sohn, der sich aufs Sofa legen und gegen die Decke gucken kann – und dabei von keinem gestört wird.

    »Wie kannst du so etwas sagen?«, stellt sich Frau Tünnermann vor ihren Sohn. »Der ist absolut normal. Der ist nur bequem.« Und sie fügt hinzu: »Das hat er von dir!«

    »Ich bin immerhin verheiratet«, erklärt Herr Tünnermann, und seine Frau sagt: »Hat aber auch lange genug gedauert, bis ich dich endlich in die Puschen gebracht habe.«

    Herr Tünnermann lässt diese Bemerkung auf sich beruhen. Was sollte er dazu auch sagen?

    Unlängst, an einem Sommersonntag, hatte der junge Herr Tünnermann Lust auf eine Fahrt ins Blaue.

    Er ist mit dem Fahrrad durch die Landschaft gefahren, nicht wie ein Rennfahrer, dazu fehlt ihm auch die Kostümierung, sondern ganz gemütlich. An Fel­dern und Wiesen vorbei und durch ein Waldstück.

    Unterwegs freute er sich schon auf die Rast in einer ihm bekannten Landgaststätte, die berühmt ist für ihre klodeckelgroßen Koteletts. Zu dem Kotelett gibt es Bratkartoffeln und Salat. Und natürlich trinkt er dazu ein frisch gezapftes Bier!

    Tünnermann, was willst du mehr!

    In dem kleinen Waldstück kurz vor seinem Ziel traf er ein junges Paar.

    Die beiden waren verzweifelt. Die junge Frau hielt sich das Bein. Sie schien Schmerzen zu haben.

    Tünnermann bremste und fragte, ob er helfen könne.

    Die junge Frau war, wie ihr Freund berichtete, unglücklich über eine Baumwurzel gestürzt und hatte sich verletzt. Es war selbst für einen Laien nicht zu übersehen, dass sie sich ein Bein gebrochen hatte.

    Und, wie das so ist, das junge Paar hatte ausnahmsweise kein Handy dabei, um nach Hilfe zu rufen.

    »Wenn man es wirklich einmal braucht, hat man es vergessen«, klagte der Freund des Mädchens.

    Der junge Herr Tünnermann konnte aushelfen. Er geht grundsätzlich nicht ohne Handy aus dem Haus.

    Er rief den Notruf an, und nach etwa einer hal­ben Stunde wurde die junge Dame ins Krankenhaus gebracht.

    Tünnermann und der andere tauschten die Adressen aus, und Tünnermann machte sich daraufhin auf den Weg in seine Landgaststätte, wo er alles so vorfand, wie er es erwartet hatte. Die Bratkartoffeln waren besonders knusprig.

    Am nächsten Tag erkundigte sich der junge Herr Tünnermann nach dem Zustand der jungen Frau.

    Sie lag noch im Krankenhaus, und so schnell, hieß es, werde sie wohl nicht gesunden. Der Bruch war etwas kompliziert.

    Der junge Herr Tünnermann weiß, was sich gehört.

    Er besuchte die junge Frau, brachte ihr einen Blumenstrauß mit und unterhielt sich mit ihr. Als der Freund der jungen Frau erschien, kam es zu einem angenehmen und abwechslungsreichen Gespräch, das nur kurz durch eine Visite des Chefarztes mit Gefolge unterbrochen wurde.

    Die beiden Männer warteten auf dem Gang und beschlossen, nach dem Besuch noch ein Bier in der Stammkneipe des jungen Mannes zu trinken. Es wurde ein langer Abend.

    Der junge Herr Tünnermann ließ es sich auch in der Folgezeit nicht nehmen, häufiger ins Krankenhaus zu gehen.

    Mal mit Blumen, mal mit Pralinen, mal mit einem Buch, weil

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1