Es war ihre letzte Bitte um Gerechtigkeit
Von René Carsten
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Über dieses E-Book
Sie ist sehr klug und zur Selbständigkeit erzogen, gesegnet mit einem auffallend schönen Äußeren.
Ihre geordnete soziale Umgebung erspart ihr in Kindheit und Jugend jede Konfrontation mit charakterlichen oder sozialen Unebenheiten.
Man nimmt Rücksicht aufeinander in der Familie.
Juliana ist keineswegs von Naivität geprägt.
All die genannten Faktoren ihrer Lebensentwicklung bestimmen so auch ihr Verhalten, als sie mit menschlichen, charakterlichen Abgründen konfrontiert ist.
Menschen wie Juliana können sich niemals die verschlungenen Pfade des Bösen und des Schändlichen vorstellen.
Alle charakterliche und geistige Stärke behütet sie nicht vor bitteren Lebensdramen. Immer will sie stark sein, ihre Umgebung freihalten von ihren Sorgen, von ihren Problemen. An dieser Haltung zerbricht sie. Alle Umsorgung, alle Verehrung von Seiten positiv gestimmter Mitmenschen, schließen ihr persönliches Drama nicht aus.
Jedoch sind die erbauenden, tragenden Menschen und Verläufe auch die Sieger.
Man hofft, der Autor lässt es bewusst offen. Auch die letzte erschütternde Prüfung besteht Juliana hoffentlich zu ihrem Glück und zum Glück aller Menschen, die sie lieben.
Dieses Buch soll jungen Frauen helfen, die dunklen Seiten eines Lebensweges zu bedenken. Es soll auch Verehrung des starken Wesens von Frauen sein.
René Carsten
Rene´ Carsten wurde 1933 in Halle/Saale geboren. Er lernte in seiner Kindheit und Jugend, auf dem Lande lebend, harte Arbeit wie Durchsetzungskampf kennen. Mit seinem 15. Lebensjahr ging er in die "Welt", verließ das Haus seiner Großeltern, die ihn erzogen. Er studierte nach externem Vorstudium an der Deutschen Hochschule für Musik: "Hanns Eisler", in einer Solistenklasse Gesang, vertiefte sich dabei gleichzeitig in das Studium des Faches Psychologie. Ein weiteres Studium absolvierte er später an der Fachhochschule für Journalistik in Leipzig. Er arbeitete in verschiedenen Institutionen als Redakteur, Regisseur und Dramaturg. Rene´ Carsten lebt heute in der Nähe der Stadt Storkow (Mark Brandenburg) und pflegt hier seine große Liebe, die Schöpfung lyrischer Literatur.
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Buchvorschau
Es war ihre letzte Bitte um Gerechtigkeit - René Carsten
Inhalt
Vorwort
Aphorismus
Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Aphorismus
Über den Autor
Vorwort
Dieses Buch widmet der Autor jenen Frauen, die über ein Leben dem Leid ausgeliefert sind.
Unzählige Male ist jedem von uns der Satz begegnet –
Liebe macht blind.
Was aber, wenn Liebe überhaupt nicht im Spiel ist?
Wie handelt eine Frau, die trotz höchster geistiger und seelischer Ausstattung einem dämonischen Zwang oder finsterster Durchtriebenheit begegnet?
Es gibt menschliche Wesen, die von Natur her mit einer permanenten Wehrunfähigkeit durchs Leben gehen.
Diesen bedauernswerten Individuen ist weder Naivität noch Labilität zu unterstellen.
Auch das Versagen eines Partners, sei es aus Naivität oder falsch verstandener Treue, ist nicht vorhersehbar.
Aus all diesen Gründen ist nicht jedes Handeln, nicht jede Unterlassung mit Logik zu erklären.
Menschenschicksale, welche persönlichen – oder Umgebungsfaktoren lösen sie aus?
Die Vielzahl der Formen und ihrer Ursachen ist wohl kaum überschaubar, vor allem nicht voraussehbar.
Die Denk – und Handlungsstrukturen sind sowohl genetisch betrachtet, als auch Lebensweg abhängig etwas kategorisch Individuelles.
Hinzu kommt allerdings, dass die jeweilige gesellschaftliche Struktur, in die wir hineingeboren werden, maßgeblich die Verhaltensschemen des Individuums mitbestimmt.
Wir Menschen sind so vom Tag unserer Geburt auf einem Weg ewiger Wahrnehmung, auch ewiger Erkenntnis.
Möge all jenen Menschen, bei denen die innewohnende Güte und Demut stärker ausgeprägt ist, als die Fähigkeit, sich anbahnendes Unglück zu erkennen oder abzuwenden, der Beistand zur Verfügung sein, der den Weg hin zum gesicherten Lebensglück ebnet.
Glaube nie, du hättest alle Prüfungen
des Lebens überstanden – die da noch
kommen, sind immer wieder andere
Lehrmeister.
Rene’ Carsten
I
An diesem Samstag war es soweit. Man mag es Teenagerträume nennen, oder Ungeduld auf das Erwachsenenleben, es ist in allen jungen Menschen dieses Alters. Juliana, sie feierte am vergangenen Wochenende ihren 16. Geburtstag. Im Kreise ihrer erweiterten Familie und einiger Freunde beging sie diesen Ehrentag. Juliana liebte es nicht, Mittelpunkt zu sein. An diesem Tag war es anders, alles drehte sich um sie. Sie war die geliebte Tochter, das Einzelkind, die verehrte sympatische Freundin. Schon während der Schulzeit versuchte ihre Umgebung die gediegene Stille Julianas zu verstehen. Keinesfalls strebte sie nach früher Erwachsenheit. Juliana ruhte einfach in sich. Das war wohl auch ihr Geheimnis, in das sich ihre Schulerfolge betteten. Sie traf für ihr Alter ungewöhnlich gesetzte Entscheidungen, die allerseits Bewunderung und Respekt auslösten. Der Vater Julianas hatte schon Wochen zuvor angekündigt, am Tage des 16. Geburtstages könne sie mit einem besonderen Geschenk rechnen. Alle, die davon wussten, aber besonders Juliana, rechneten mit einer außergewöhnlichen Gabe oder einem Geldgeschenk. Eine Andeutung des Vaters bei der Umarmung der geliebten Tochter während der Gratulation machte sie dann aufs Neue neugierig. Juliana, sie war unter den Schülern beliebt. Nicht nur, weil sie mit einem besonders gezeichneten Antlitz gesegnet war, auch ihre ewige Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft bescherten ihr Vertrauen und Zuneigung. Die Eltern waren so stolz auf die Tochter. Ihr Schulfleiß, ihre Demut und der respektvolle und liebevolle Umgang mit ihren Freundinnen und Freunden waren eine wesentliche Basis für die eigene Lebensharmonie. Alle Gäste waren inzwischen eingetroffen. Der Vater ergriff das Wort zu einer kleinen Festtagesansprache. Er hatte seinen rechten Arm liebevoll auf die Schulter seiner Frau gelegt. Mit dem linken Arm drückte er Juliana an sich. Es war, als wollte er mit dieser Geste demonstrieren, wie nahe sich ihre Herzen sind. Am Schluss seiner innigen Ansprache für das Geburtstagskind und die Familie wandte er sein Gesicht hin zu Juliana und sagte: „Liebe Tochter Juliana, Du hast heute viele Verneigungen und Geschenke entgegengenommen, dies zurecht. Nun hoffe ich, es gehört zu Deinen Sehnsüchten, an den Wochenenden mit Deinen Freundinnen und Freunden, die Tanzabende zu besuchen. Ein Begehren, das Deinem jungen Lebensalter entspricht. Es ist auch ein berechtigtes Verlangen, das sich seit Jahren fast alle Deine Mitschüler wie selbstverständlich erfüllen. Es macht mich glücklich, Dir sagen zu können, an diesem Samstag lädt Dich Dein Vater zu Deinem ersten Tanzabend ein. Was bisher in Deine Bescheidenheit eingebettet war, auf ein solches Begehren keinen Anspruch zu erheben, soll ab heute zu einem beständigen Recht für Dich werden. So wirst Du, so es Dir gefällt, an allen zukünftigen Samstagen mit Deinen Freunden die Tanzabende genießen. Wir haben bisher ausgeschlossen, Dich in dieser Angelegenheit zu bevormunden. Du hast Dich aus eigenem Antrieb dazu entschieden, Dich auf die Wege des ernsthaften Lebens vorzubereiten und nicht die Fröhlichkeit der Jugend zu leben. Nun bitten wir Dich innig und aufrichtig, genieße all das, was Dir zusteht!" Juliana reagierte fast sachlich. Zwar umarmte sie ihren Vater und hauchte zu ihrer Mutter gewandt und zu ihrem Vater hin ein Dankeschön, aber die euphorische Begeisterung, die der Vater erwartet hatte, blieb aus. Will man diesen Augenblick als einen neuen Lebensabschnitt für Juliana bezeichnen, ist er auch der Augenblick, der die Verschlossenheit hätte von ihr nehmen sollen. Niemand aus diesem Gästekreis vermochte zu ahnen, diese Einleitung eines neuen Lebensabschnittes Julianas wird zu einem Symbol für alle Jahre, die vor ihr liegen.
So bewusst und so tiefgründig die Eltern Juliana auf eine Lebensform hinführen wollten, die ihrer Jugend entspricht, hatten sie Kenntnis davon, dass
