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Gegen den Strich: Neue Aphorismen und Fragmente
Gegen den Strich: Neue Aphorismen und Fragmente
Gegen den Strich: Neue Aphorismen und Fragmente
eBook61 Seiten24 Minuten

Gegen den Strich: Neue Aphorismen und Fragmente

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Über dieses E-Book

Wir leben in Zeiten, in denen der Wahrheit konsequent die Koffer vor die Tür gestellt werden. Politische Korrektheit zeigt sich da besonders fleißig.
Die Massenmedien sind vor allem an den Halbschwestern der Wahrheit interessiert. Und die zeigen sich zumeist gut frisiert. Hegt man Interesse für die Wahrheit, muss man die Dinge schon mal gegen den Strich bürsten, das heißt verändern, ironisieren und auf eine ungewöhnliche Weise behandeln. Nichts anderes wollen viele der hier versammelten Aphorismen.
SpracheDeutsch
HerausgeberBooks on Demand
Erscheinungsdatum3. Juni 2019
ISBN9783749413966
Gegen den Strich: Neue Aphorismen und Fragmente
Autor

Thom Renzie

Thom Renzie wurde vor einigen Jahrzehnten geboren. In Nordrhein Westfalen. Und da lebt er auch zur Zeit, wenn er nicht woanders ist. Thom Renzie heißt eigentlich ganz anders. Er promovierte irgendwann einmal über Ludwig Tieck, den König der Romantik, und er liebt es nach wie vor romantisch, wenn er Sonnenuntergänge am Meer oder auch in den Bergen genießen kann. Zuvor hatte er bereits ein Lehramtsstudium absolviert. Den Eingang in den Lehrerberuf fand er Ende der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts, den Ausgang 2014. Weil er sich nicht so recht zwischen Natur und Geist entscheiden konnte, unterrichtete er Mathematik und Deutsch neben diversen anderen Fächern. Thom Renzie macht sich Gedanken zu Gott und der Welt, die er manchmal zu Papier und auf den Punkt bringt oder auch nicht.

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    Buchvorschau

    Gegen den Strich - Thom Renzie

    Für MLuiZ

    Als die Welt fertig war, gab es die Wahrheit.

    Dann schuf der Mensch noch die Nebelkerzen.

    Inhaltsverzeichnis

    Wenn Alltagstheorien sich amüsieren wollen, gehen sie zum Stammtisch.

    Dogmen: das Verlies der letzten Fragen.

    Geduld – die Tugend, die der Zeit sagt, dass sie Wurst ist.

    Der Teufel unten, Gott oben und dazwischen jede Menge Betrieb.

    Zu viele Kompromisse entmündigen jedes Projekt.

    Nachsicht steht nicht im Handbuch der Perfektionisten.

    Es gibt Abenteuer, für die Sprache zu klein ist, und die so groß sind, dass sie auf keine Karte passen.

    Aberglaube – die Gehhilfe, auf die sich die Vernunft auch in rationalen Zeiten gerne mal stützt, wenn sie sich nicht ganz über den Weg traut.

    Es soll schon Menschen gegeben haben, die zunehmend mehr abgenommen haben.

    Bevor Ablehnung ansteht, drängelt sich gern Angst davor.

    Kollektive Ablehnung verbindet.

    Ist das Maß an Ablehnung erst voll, wünscht sich mancher ein Angebot nur noch, um es ablehnen zu können.

    Absolution: kirchliche Freisprecheinrichtung.

    Achtsamkeit ist die Fähigkeit, die Nase freizuhalten von Gedanken, die auf ihr herumzutanzen.

    Achtsamkeit – das Purgatorium des Denkens.

    Achtsamkeit: gelenktes Verweilen.

    Alltag ist dort, wo Phantasie unmerklich oxidiert.

    Wenn

    Alltagstheorien

    sich amüsieren

    wollen,

    gehen

    sie

    zum Stammtisch.

    Alltag: Variable, die zur Definitionsmenge gewohnheitsmäßiger Abläufe gehört. Farbe: Grau.

    Auch wenn im Alter vieles nicht mehr so flüssig läuft, man erkennt zumeist, was überflüssig war.

    Altersgelassenheit: Der gebrauchte Montag ist auch nur einer von mehreren Tagen einer gebrauchten Woche.

    Geistlos, ideenlos, witzlos, fantasielos, hohl, billig, banal und schal – alternativ zu alternativlos.

    Angst braucht Maß. Zu wenig riskiert zu viel. Zu viel riskiert zu wenig.

    Wenn die Angst anklopft, packt der Verstand schnell mal die Koffer.

    Prüfungsergebnisse: der Rest, den die Angst übrig gelassen hat.

    Ansichten zeigen den Vorurteilen Bereiche, wo diese sich richtig breit machen können.

    Mit manchen Aphorismen ist es so eine Sache. Sie führen das Denken um die Ecke.

    Aphorismen: die Dessous-Abteilung der Philosophie.

    Aphorismen gelten den Wörtern ihre Schattenseiten ab.

    Aphorismen geben der Vielsprachigkeit der Wörter Hand und

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