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Buchvorschau
Ewigkeit - Christoph Kühne
Inhalt
Vorwort des Herausgebers
Einleitung
Die Themenstellung
Wie man heute von Ewigkeit redet
alltäglich und uneigentlich
religiös
philosophisch?
Wie kommen wir zu dem Begriff »Ewigkeit«?
Das Erwachsen des Gedankens »Ewigkeit« aus unserem Leben in Raum und Zeit
Erfahrung der Vergänglichkeit und Verlorenheit
Erfahrung von Beständigkeit
Unbegreiflichkeit als Grenzerfahrung
Der Begriff »Ewigkeit« gründet sich auf den Ursprung unseres Wahrnehmens und Wissens von Raum und Zeit
Sind Raum und Zeit Anschauungsformen a priori?
Die neuro-psychische Genese von Raum und Zeit
Subjektivität und Objektivität von Raum und Zeit
Die Bedeutung physikalischer und mathematischer Konzepte für unsere Begriffe von Zeit, Raum und Ewigkeit
Mathematik: Unendlichkeiten und Ewigkeit
Physik: Relativiert die Relativität von Raum und Zeit auch den Begriff der Ewigkeit?
Quantentheorie als Zugang zum Begriff »Ewigkeit«
Verschiedene Begriffe von Ewigkeit
Unendlichkeit
Zyklisches Weltbild
Zeit- und Raumlosigkeit. Sein und Nichts
Ewigkeit, Dauer und die Vorstellung von »Raum«
Einheit von Möglichkeit und Wirklichkeit
Über die Beziehung zwischen Raum/Zeit und Ewigkeit
Abstraktes und Konkretes. Idee und Wirklichkeit. »Universalien«
Unveränderlichkeit und Wandel. Schöpfer und Schöpfung
Ewiges Sein
Begegnung mit der Ewigkeit
Buddhismus
Griechisches Denken und Christentum
Offenbarung (Karl Barth)
Ewigkeitserfahrung (Gerhard Ebeling)
Begegnung (Martin Buber)
»Relative« Ewigkeit
Das ewige Wort der Schöpfung
Geschaffene Ewigkeit?
Leben nach dem Tod und ewiges Leben
Ewiger Gott
Die Trinitätslehre und die Grenzen theologischen Fragens und Antwortens
Bibelstellenverzeichnis
Personenregister
Literaturhinweise
Vorwort des Herausgebers
Als 2006 der Band „Ewigkeit" in einer theologischen Reihe von 10 Bänden des Kreuz Verlags, Stuttgart, erschien, ahnte niemand, dass dieses Buch sogar in China veröffentlicht werden würde. Nun ist die 1. Auflage vergriffen und eine 2. Auflage folgt. Sie wird unverändert nachgedruckt, weil das Thema an Aktualität nichts verloren hat.
Was ist Ewigkeit? Ewigkeit meint etwas anderes als Unendlichkeit, ein Begriff, der in den Bereich der Mathematik gehört. Gerne wird der Theologe Friedrich Schleiermacher (1768–1834) zitiert mit den Worten, Religion sei Sinn und Geschmack für das Unendliche. Aber können wir überhaupt Sinn und Geschmack für das Unendliche haben? Und wie hängen (mathematische) Unendlichkeit und (theologische) Ewigkeit zusammen? Gehört Ewigkeit nicht notwendig zu Gott? Und wenn wir fragen, wo die Ewigkeit ist, muss dann nicht die Antwort lauten: Hier und jetzt?
Otfried Reinke bringt in die Diskussion um „Ewigkeit" den Begriff der »relativen Ewigkeit« von Jürgen Moltmann ein. Damit ist gesagt, dass »Ewigkeit« kein Wert, keine Tatsache in sich ist, sondern dass sie einen Bezug hat zu Gott und »dass der Ewige an seiner Ewigkeit Anteil gibt« (vgl. S. →).
In diesem Buch sehen wir die Wirklichkeit nicht unter mathematischen oder physikalischen, sondern unter theologischen Gesichtspunkten. Naturwissenschaftliche Kategorien helfen uns weniger, unser Leben zu bestehen. Sie implizieren keine Ethik. Dies aber legt der philosophische und theologische Blick nahe. Denn hier entsteht ein Raum, in dem Handlungen, Bewertungen und Denkmuster möglich werden. Wenn der Autor schließlich den Bereich der Musik betritt, dann können wir den Vorgeschmack der Ewigkeit spüren …
Christoph Kühne
Einleitung
Die Themenstellung
Ist »Ewigkeit« eigentlich ein theologisches Thema? Die Frage ist leicht gestellt, aber eine eindeutige, klare Antwort wird kaum jemand geben können. Und wenn mehrere Menschen beisammen sind, so löst diese Frage schnell eine umfangreiche Debatte aus. Es gibt aber auch so manche, die sagen: »Für uns kleine Menschen ist es doch vermessen, über die große Ewigkeit Aussagen machen zu wollen«. Aber damit haben sie selber schon eine Aussage gemacht über Größe und Unbegreiflichkeit. Und sie verwenden ja selber das Wort »Ewigkeit«, das Ehrfurcht in ihnen erweckt. So müssen wir doch nun wenigstens fragen: »Was ist es denn, das da Ehrfurcht in uns erweckt? Was meinen wir mit dem Wort »Ewigkeit‹?« Und schon ehe wir darauf antworten können, ist uns vermutlich klar, dass Ewigkeit nicht nur Gegenstand oder Inhalt von Religion ist, sondern vor allem deren Voraussetzung, so wie auch »Mensch«, »Leben« und »Tod« Voraussetzungen sind für Religion, ohne in sich religiöse Worte oder gar christliche Begriffe zu sein.
Wie man heute von Ewigkeit redet
alltäglich und uneigentlich
»Ewig«, das Wort wird oft mit einem Stoßseufzer ausgesprochen. Da redet jemand »ewig« das Gleiche. Da tut jemand etwas so langsam, dass es »ewig« dauert. Da hat jemand keine Geduld, ein Ziel zu erreichen, weil es ja »ewig« dauert. So ist also »ewig« oft gepaart mit »unerträglich«. Oder aber es ist etwas schon »ewig« lange her, sodass es inzwischen keine Aktualität mehr besitzt und darum bedeutungslos geworden ist. So werden also in unserer Umgangssprache die Worte »ewig« und »Ewigkeit« fast nur noch so verwendet, dass jeder weiß, es geht hier um eine gewaltige Übertreibung. Aber das macht sich kaum jemand bewusst. Und diese Übertreibung wird auch noch als solche veralbert mit der Redewendung »ewig und drei Tage«. Wenn ich meine Gedanken auf den Weg schicke, um zu suchen, wann und wo die Veroberflächlichung dieses so inhaltsschweren Wortes beginnt, dann fühle ich mich allerdings wie einer, der im Nebel tappt. Zugleich aber fällt mir auf, dass im gleichen Maße, in dem die Veroberflächlichung zunimmt, die Verwendung im eigentlichen und ernsthaften Sinn abnimmt. Da habe ich gerade – im Oktober 2005 – drei eben erschienene Artikel von verschiedenen Verfassern über die »gegenwärtige Trauerkultur« gelesen. Nicht ein einziges Mal kommt darin das Wort oder der Gedanke »ewig« vor, weder in positiver noch in ablehnender Verwendung. Aber es wird deutlich zum Ausdruck gebracht, dass wir unsere »Endlichkeit annehmen« müssen. Also scheint dieses Akzeptieren der Endlichkeit weithin zu fehlen. Und das müsste doch heißen: Wir sind schweigend der »Unendlichkeit« oder der »Ewigkeit« verfallen. Das wäre eine höchst überraschende Schlussfolgerung.
religiös
Im religiösen Gebrauch ist »Ewigkeit« – wie im Vaterunser – heute überwiegend
