Die Macht der Frauen: Wie nutzen die Frauen ihr aktives und passives Wahlrecht bei den Bundestagswahlen ?
Von Wilfried Rabe
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Über dieses E-Book
Wie sehen die Machtverhältnisse zwischen Frauen und Männern tatsächlich aus?
Welche Bedeutung hat das Thema der Gleichberechtigung für die Wahlentscheidungen der Frauen?
In welchen Bereichen werden die Frauen nach wie vor benachteiligt, oder sind es schon die Männer?
In einem detaillierten Faktencheck werden alle relevanten Daten einer Bundestagswahl dargestellt, die das Machtverhältnis von Frauen und Männern betreffen. Dies geht von den Wahlberechtigten, den Wahlbeteiligungen der Wählergruppen, über die Kandidatenaufstellung bis zur Wahl der Abgeordneten und der Zusammensetzung der Bundesregierung.
Das Wahlverhalten der Frauen und ihre Affinitäten zu bestimmten Parteien werden analysiert und ihr Einfluss auf das Wahlergebnis der Bundestagswahlen im Jahre 2013 und 2017 dargestellt.
Die Darstellung gibt dem Leser die Möglichkeit selber zu bewerten, wie es um das Machtverhältnis der Geschlechter bei Wahlen bestellt ist.
Wilfried Rabe
Der Autor analysiert seit vielen Jahren das Wahlverhalten der verschiedenen Wählergruppen bei Landtagswahlen und Bundestagswahlen und erstellt Prognosen für die Wahlergebnisse. In zahlreichen Büchern hat er das Wahlverhalten der verschiedenen Wählergruppen bei Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen analysiert und ihren Einfluss auf die Politik der Bundesrepublik dargestellt. Er macht in seinen Büchern mit anschaulichen Bildern und Diagrammen deutlich, welche Stärken und Schwächen die Parteien haben, und wie die Wähler auf politische und gesellschaftliche Veränderungen wie die Flüchtlingskrise, den Klimawandel oder die Coronapandemie reagieren. Dabei wird sehr detailliert analysiert und dargestellt wie unterschiedlich Frauen und Männer, Personen aus verschiedenen Altersgruppen oder Regionen auf gesellschaftliche Herausforderungen reagieren.
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Buchvorschau
Die Macht der Frauen - Wilfried Rabe
1. Das Wahlgesetz
Frage:
Haben die Frauen die gleichen Wahlrechte wie die Männer?
Seit 100 Jahren gibt es für Frauen auch das Wahlrecht in der Bundesrepublik. Sie haben die gleichen Stimmrechte und das gleiche Wahlsystem wie die Männer.
Dies scheint selbstverständlich zu sein, aber wenn sie einmal auf die Wahlsysteme bei den Landtagswahlen in den Bundesländern schauen, werden sie feststellen, dass die Bürger in diesen Ländern sehr unterschiedliche Wahlsysteme haben. Sie sind von der führenden Partei in dem jeweiligen Bundesland teilweise sehr geschickt zu ihrem eigenen Nutzen modifiziert worden.
Die Wahlgesetze bei den Landtagswahlen in Bayern, Sachsen oder Bremen sind nicht gleich, aber die Bayern haben es noch nicht gemerkt, dass ihre Wahlfreiheit geringer ist als die der Sachsen. In diesem Fall betrifft es aber beide Geschlechter (siehe „Die bayrische Farce der Landtagswahl 2018"(1) u.(2)).
In Deutschland sind Männer und Frauen bei den Wahlen (aktiv und passiv) ohne Einschränkungen gleichberechtigt. Die Frauen bestimmen also frei entsprechend ihrer Anzahl, ob sie wählen, welche Personen und Parteien mit welchem Programm gewählt werden und welche Partei aufgrund der Mehrheit der Stimmen die Regierung stellt.
Fakt:
Die Frauen haben die gleichen Wahlrechte wie die Männer
2. Die wahlberechtigten Frauen
Frage:
Wie ist das Verhältnis von Frauen zu Männern bei den Wahlberechtigten? Kann eine Gruppe die andere majorisieren?
Bei den Bundestagswahlen dürfen alle deutschen Staatsbürger/Innen wählen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, seit mindestens drei Monaten in der Bundesrepublik wohnen und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. Das Recht, sich durch seine Stimmabgabe an einer Wahl zu beteiligen zu können, wird auch aktives Wahlrecht genannt. Es gibt bei der Wahlberechtigung in der Bundesrepublik Deutschland keinen Unterschied zwischen Frauen und Männern.
Die Zahl der wahlberechtigten Frauen lag bei der letzten Bundestagswahl 2017 bei 31,875 Mio. Wählerinnen, und damit um 2, 063 Mio. höher als die Zahl der wahlberechtigten Männer (Bild 2.1).
Bild 2.1: Anzahl der wahlberechtigten Frauen und Männer bei der BTW 2017 in Tsd. und in Prozent
Die Frauen haben bei allen Wahlen in der Bundesrepublik aufgrund ihrer größeren Zahl ein größeres Gewicht als die Männer. Die Frauen könnten also jederzeit die Männer überstimmen. Die Frage ist, ob sie diese Mehrheit auch nutzen.
Die Mehrheit der Frauen resultiert nur aus der Altersgruppe 70 Jahre und mehr (Bild 2.2). der Frauen. Dieser hohe Überschuss ist im Wesentlichen durch das höhere Lebensalter der Frauen bedingt.
Der Unterschied beträgt allein in dieser Gruppe 2.137 Mio. Wahlberechtigte.
Bild 2.2: Wahlberechtigte Frauen und Männer in der Altersgruppe 70 Jahre und mehr bei der BTW 2017 in Tsd.
Bild 2.3: Wahlberechtigte Frauen und Männer in der Altersgruppe 70 Jahre und mehr bei der BTW 2017 in Tsd. und in Prozent
Die Zahl der wahlberechtigten Frauen in der Altersgruppe 70 Jahre und mehr liegt um 16% höher als die der Männer. Bei einer reinen Kampfwahl der Geschlechter hätten die Frauen immer die Mehrheit.
Wie man aus dem folgenden Bild 2.4 erkennt, ist dieser Überschuss an wahlberechtigten Frauen kontinuierlich von 2002 bis zur BTW 2017 zurückgegangen, da auch der Unterschied in der Lebenserwartung von Frauen und Männern geringer wird.
Wenn die Angleichung der
