Gender und die Gleichberechtigung: Ein Faktencheck
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Über dieses E-Book
Manches hat die Gesellschaft im Laufe der Jahre im Sinne einer Gleichstellung verändern können, aber vieles hat sich als sehr beständig erwiesen.
Der Faktencheck zeigt, wo es für Frauen und Männer Handlungsbedarf gibt, und ob die Frauen einen Quotenschutz benötigen, um sich zu behaupten.
Die Analysen und Prognosen erklären, warum die jungen Frauen und die Seniorinnen bei der nächsten Bundestagswahl im Herbst 2021 bestimmen werden, welche Parteien die nächste Bundesregierung bilden.
Wilfried Dr. Rabe
Der Autor analysiert seit vielen Jahren das Wahlverhalten der verschiedenen Wählergruppen bei Landtagswahlen und Bundestagswahlen und erstellt Prognosen für die Wahlergebnisse. In zahlreichen Büchern hat er das Wahlverhalten der verschiedenen Wählergruppen bei Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen analysiert und ihren Einfluss auf die Politik der Bundesrepublik dargestellt. Er macht in seinen Büchern mit anschaulichen Bildern und Diagrammen deutlich, welche Stärken und Schwächen die Parteien haben, und wie die Wähler auf politische und gesellschaftliche Veränderungen wie die Flüchtlingskrise, den Klimawandel oder aktuell die Corona-Pandemie reagieren. Dabei wird sehr detailliert analysiert und dargestellt wie unterschiedlich Frauen und Männer, Personen aus verschiedenen Altersgruppen oder Regionen auf gesellschaftliche Herausforderungen reagieren.
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Buchvorschau
Gender und die Gleichberechtigung - Wilfried Dr. Rabe
Vorbemerkung
Alle Menschen sollten die gleichen Chancen haben sich entsprechend ihren Fähigkeiten zu entwickeln, egal welches Geschlecht sie haben, welche Religion sie besitzen, aus welchem Land, oder aus welcher Region sie kommen. Das zu erreichen ist eine ständige Herausforderung.
Frauen und Männer sind nicht gleich. Bei den Leistungen im Sport ist der Unterschied akzeptiert. Bei vielen anderen Dingen nicht. Männer sind aber anders als Frauen, und Frauen sind keine Männer.
Frauen und Männer empfinden und bewerten Dinge und Handlungen aufgrund ihrer Veranlagungen oder Erfahrungen ganz unterschiedlich.
Frauen haben die Fähigkeit und das Glück neues Leben in die Welt setzen zu können. Dies können die Männer noch nicht erleben, nur dabei sein. Ihnen ist lediglich ein kurzes Glücksgefühl bei der Zeugung gewährt.
Es gibt starke Männer und schwache Männer, es gibt starke Frauen und schwache Frauen. Millionenfach tun sich trotzdem zwei dieser Gattung Mensch, meistens unterschiedlichen Geschlechts zusammen, um eine Familie mit Kindern zu gründen. In Deutschland gehen über 80% der Menschen eine derartige Verbindung ein. In den meisten Fällen halten diese Verbindungen ein Leben lang, obwohl die Interessen, Wünsche und Erwartungen an diese Verbindung verschieden sind. Passen die Erwartungen an die Verbindung nicht mehr zusammen, lassen sich einige scheiden.
Es gibt jedoch eine Gruppe von Frauen und einige Männer, die der Auffassung sind, die Frauen seien in vielen Bereichen benachteiligt und generell von Männern unterdrückt. Gerade in jüngster Zeit nimmt diese Auffassung teilweise groteske Züge an.
Alles wird statistisch im Hinblick auf eine paritätische Beteiligung von Frauen und Männern ausgewertet. Alle Lebensbereiche kommen auf den Prüfstand der Gleichgewichtigkeit, unabhängig von gesellschaftlichen Entwicklungen, Normen und Fakten, oder Notwendigkeiten.
Dieser Quotenvirus greift zunehmend auch auf andere gesellschaftliche Gruppen über. Die Ostdeutschen fühlen sich benachteiligt bei der Besetzung von Führungspositionen in Unternehmen. Es wird nicht nach den Ursachen einer eventuellen Nichtberücksichtigung gefragt und überlegt, ob denn die festgestellten Unterschiede zu beanstanden sind. Es ist vielen einfach zu lästig einmal über die Ursachen für die festgestellten Zahlen und die ermittelten Unterschiede nachzudenken. Nicht in das Denkschema passende Fakten und Statistiken werden einfach ausgeblendet. Diskriminierung wird unterstellt.
Alles muss gleich sein. Unterschiede sind grundsätzlich verwerflich. Dabei besagen die Naturgesetze der Thermodynamik, dass nur aus den Unterschieden Energie entstehen kann. Sind sie nicht mehr vorhanden, dann ist das Ende der Menschheit nah.
Die Menschen in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen, die Corona-Pandemie ist noch lange nicht überwunden, der Klimawandel fordert Antworten, die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und die Flüchtlingskrise ist nur etwas verschoben. Wir müssen unsere geistigen und materiellen Ressourcen auf die Gestaltung unserer Zukunftsfähigkeit richten.
Lassen sie uns daher die unterschiedlichen und gemeinsamen Lebenswelten von Frauen und Männern unter Gender-Gesichtspunkten betrachten, soweit darüber bewertbare Zahlen und Fakten vorliegen und dann entscheiden ob, und in welchen Bereichen Handlungsbedarf für die Gesellschaft besteht und welche Priorität Maßnahmen heute haben sollten.
Im Jahr 1 der Corona-Pandemie
Inhaltsverzeichnis
Vorbemerkung
Verteilung der Geschlechter in der Bevölkerung
1.1Altersgruppen
1.2 Familienstand der Männer und Frauen
1.3 Haushaltsgrößen und Kinderzahlen
Ausbildung der Frauen und Männer
2.1 Schulbildung
2.2 Fächerwahl in der Oberstufe der Gymnasien
2.3 Ausbildungsberufe
2.4 Der ehemalige Wehrdienst in der Bundeswehr und der Bundesfreiwilligendienst
2.5 Studiengänge an Hochschulen
Erwerbstätigkeit von Frauen und Männern
Zeitverwendung
Sportliche Aktivitäten
Verhalten bei Wahlen
6.1 Das Wahlgesetz
6.2 Die wahlberechtigten Frauen und Männer
6.3 Wahlbeteiligung der Frauen
6.4 Anteil der Frauen in den Parteien
6.4.1 Parteiführungen
6.4.2 Der Frauenanteil bei den Mitgliedern der Parteien
6.5.Kandidatenaufstellung in den Wahlkreisen und Landeslisten
6.5.1 Wahlkreiskandidatinnen
6.5.2 Kandidatinnen auf den Landeslisten
6.6 Zusammensetzung der Abgeordneten des Bundestages
6.7 Altersgruppen der Abgeordneten des Bundestages
6.8 Der Einfluss der Frauen in der Bundesregierung
6.8.1 CDU/CSU Ministerien
6.8.2 SPD Ministerien
6.9 Affinität der Geschlechter zu den Parteien
6.10 Die Bundestagswahl 2021
Quotenregelungen
Entlohnung von Männern und Frauen
Die gendergerechte Schreibweise und Wortwahl
Pflegesituation von Seniorinnen und Senioren
Covid-19 Erkrankung
Zusammenfassung
Quellen
Anhang: Leseproben
1.Verteilung der Geschlechter in der Bevölkerung
Frage:
Wir groß sind die Anteile der Frauen und Männer in der Gesellschaft?
Weltweit werden immer etwas mehr Jungen als Mädchen geboren. Diese Tatsache ist unabhängig von etwaigen Schwangerschaftsabbrüchen in allen Ländern festzustellen. Die biologischen Ursachen hierfür sind nicht bekannt. Wahrscheinlich hat die Natur hier bereits berücksichtigt, dass von den gewaltbereiten Männern etliche vorzeitig ihr Leben lassen müssen, bevor sie sich der Fortpflanzung widmen können.
Das Verhältnis von Jungen zu Mädchen bei der Geburt liegt bei etwa 105/100. Bei der gesamten Bevölkerung liegt das Verhältnis der Männer zu 100 Frauen dagegen in vielen Ländern unter 100, sofern es nicht durch besondere Bedingungen wie männliche Gastarbeiter in einigen arabischen Staaten über 100 liegt.
Bild 1.1: Anteile von Frauen und Männern an der deutschen Bevölkerung in Prozent
Dieses in der Bevölkerung vorhandene Übergewicht der Frauen resultiert aus der höheren Lebenserwartung der Frauen gegenüber den Männern. Besonders niedrig ist das Verhältnis mit Werten von 84 in einigen osteuropäischen Staaten (Litauen, Lettland, Ukraine), da hier die Lebenserwartung der Frauen viel höher ist als die der Männer.
Auch in Deutschland werden mehr Jungen als Mädchen geboren (105,8/100).
In der Bevölkerung in Deutschland haben die Frauen einen Anteil
