Honos et Patriae
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Über dieses E-Book
Juergen von Rehberg
Der Autor ist Jahrgang 1944, wohnt in Österreich, und lebt seine große Passion - das Schreiben. Inzwischen sind schon über 70 Publikationen (Liebes/Abenteuerromane und Kriminalromane) erschienen. Darunter auch einige Biografien, wovon "Mein Neckar-Elz" (Biografie über seine Kinder- und Jugendjahre auf dem Dorf) eine ungeahnte Resonanz hervorgerufen hat und vom Verlag als Bestseller geführt wird. Der Autor bezeichnet seine Romane als "literarische Snacks" (unter 200 Seiten) und lässt sie unlektoriert, damit sein ursprünglicher Sprachduktus erhalten bleibt. https://www.juergen-von-rehberg.at
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Buchvorschau
Honos et Patriae - Juergen von Rehberg
Die Fahrt nach Bisoncours auf der Route Nationale war an diesem Abend relativ schwach frequentiert, was Commandant Sophie Brasseur auf die Geschwindigkeitsbeschränkung vergessen ließ.
Normalerweise wären 90 km/h das Maß der Dinge gewesen; aber zum einen war die Straße nass, was zu einer Beschränkung von 80 km/h geführt hätte und zum anderen befand sie sich innerhalb einer Baustelle, wo nur 60 km/h erlaubt waren.
Sie hatte die Baustelle gerade passiert, als sie von einer Streife heraus gewunken wurde. Sie stoppte ab und ließ das Fenster herunter.
Einer der Beamten näherte sich und sagte in einem barschen Ton:
„Können Sie nicht lesen oder haben sie geschlafen? Sie sind gerade 30 km/h zu schnell gefahren."
Sophie wollte dem rüpelhaften Beamten gerade ihren Dienstausweis unter die Nase halten, als dieser in derselben Tonart fortfuhr:
„Führerschein und Wagenpapiere; aber ein bisschen plötzlich, wenn ich bitten darf, Madame!"
Sophie gab dem Beamten die geforderten Unterlagen und harrte der Dinge, die da wohl noch kommen würden.
„Geben Sie zu, dass Sie zu schnell gefahren sind?", fragte der Beamte weiter, und Sophie antwortete:
„Das weiß ich nicht; aber wenn das so war, dann waren das höchsten 10 bis 15 km/h."
Sophie wusste natürlich ganz genau, dass die magische Grenze bei 20 km/h lag. Ab da wird es nämlich teuer.
„Reden Sie keinen Unsinn, Madame", entgegnete der Beamte, zu dem sich inzwischen ein weiterer Beamte gesellt hatte, „oder wollen Sie mir unterstellen, dass ich lüge?"
„Natürlich nicht", antwortete Sophie, welcher die Angelegenheit allmählich suspekt vorkam.
„Dann ist es ja gut", antwortete der Beamte und sagte:
„Das wären dann 135 Euro Bußgeld, Madame."
Sophie beschloss sich auf das Spiel einzulassen. Sie nahm ihr Portmonee, entnahm ihm die geforderte Summe und streckte sie dem Beamten entgegen.
Als dieser zugreifen wollte, zog sie die Geldscheine wieder zurück und sagte:
„Ich möchte eine Quittung."
Der Beamte zückte einen Block, kritzelte etwas darauf und reichte Sophie das abgerissene Stück Papier mit den Worten:
„Dann kommen noch 15 Euro Bearbeitungsgebühr hinzu."
Sophie sah auf den Zettel. Es war ein ihr bekanntes, gängiges Formular, auf welchem jedoch nur 135 Euro quittiert worden waren, was sie veranlasste zu sagen:
„Sie haben sich mit dem Betrag geirrt, Monsieur."
„Jetzt ist es genug, Madame", mischte sich jetzt der zweite Beamte ein, „steigen Sie sofort aus dem Wagen und Hände auf das Dach!"
Sophie wollte gerade in ihre Tasche greifen, die auf dem Beifahrersitz lag, als derselbe Beamte schrie:
„Nehmen Sie die Hände weg von der Tasche und steigen Sie sofort aus!"
Um seine Entschlossenheit zu unterstreichen, hatte er seine Dienstwaffe gezückt und hielt sie auf Sophie gerichtet.
Sophie sah die beiden Männer genauer an. Der erste Beamte schien ein Endvierziger zu sein, vielleicht auch schon etwas darüber, und der zweite war wesentlich jünger. Sie schätzte ihn auf Mitte/Ende zwanzig.
„Mein Name ist Sophie Brasseur. Ich bin Commandant der Police nationale, und ich werde jetzt ganz langsam meinen Dienstausweis aus meiner Tasche nehmen."
Jedes ihrer Worte traf die beiden Beamten wie ein Peitschenschlag. Der ältere der beiden bekam einen hochroten Kopf. Er bedeutete seinem Kollegen mit einer heftigen Kopfbewegung eiligst die Waffe wegzustecken.
Sophie hielt ihren Ausweis in der rechten Hand und öffnete mit ihrer linken die Autotür.
„Sie schreiben mir ihre beiden Namen, nebst Dienstnummer auf die Rückseite des Zettels, den Sie mir gerade überreicht haben und melden den Vorgang auf Ihrer Dienststelle."
„Ich bitte Sie, Commandant", versuchte der ältere Beamte Schadensbegrenzung zu betreiben. „Wir konnten doch nicht wissen, dass Sie eine Kollegin sind. Ich vernichte den Zettel, und wir vergessen den Vorfall."
„Auf keinen Fall antwortete Sophie, „Sie tun genau das, was ich Ihnen gesagt habe. Und zwar ein bisschen plötzlich."
Der Beamte schrieb Namen und Dienstnummern auf die Rückseite des Zettels und überreichte ihn Sophie.
Sophie steckte den Zettel ein und sagte:
„Ich werde jetzt einsteigen und weiterfahren, geschätzte Kollegen. Natürlich nur, wenn Sie nichts dagegen haben."
„Natürlich nicht, Commandant", antwortete der ältere Beamte, „wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt!"
„Danke, meine Herren", sagte Sophie und fügte noch hinzu:
„Wir sehen uns bestimmt wieder."
Dann fuhr sie weiter, und schon eine knappe Viertelstunde später sah sie die ersten Häuser von Bisoncours.
Bisoncours, eine überschaubare Stadt, ca. 75 km außerhalb von Paris gelegen, sollte in der kommenden Zeit das Betätigungsfeld von Sophie werden. Der Grund dafür war ein Mord an einem Kollegen.
Der Commissaire de police von Bisoncours hatte darum gebeten, dass die Untersuchung des Mordes von Beamten durchgeführt werden sollte, die nicht seiner Dienststelle angehörten.
*****
„Guten Tag, ich bin Commandant Brasseur. Melden Sie mich bitte bei Commissaire Garnier; er erwartet mich".
Mit diesen Worten begann für Sophie die Ermittlung in einem äußerst heiklen Fall. Das Recherchieren in einem fremden Revier ist immer eine diffizile Angelegenheit und mit vielen Ressentiments behaftet.
Die Kollegin am Empfang griff zum Telefon und meldete Sophie an.
„Der Commissaire erwarte Sie", kam die Antwort kurz darauf, die
