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Commissaire Marquanteur am Strand: Frankreich Krimi
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eBook170 Seiten1 Stunde

Commissaire Marquanteur am Strand: Frankreich Krimi

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Über dieses E-Book

Commissaire Marquanteur am Strand: Frankreich Krimi

von Alfred Bekker


 

Ein alter Fall erhält neue Brisanz, als eine Yacht mit zwei Menschen in die Luft fliegt und im Anschluss Drogen gefunden werden. Die Commissaires Pierre Marquanteur und François Leroc suchen nach einem skrupellosen Mörder, der eine bestimmte Handschrift hat. Aber es scheint mehr als einen Mörder zu geben.

 

Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton Reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Jack Raymond, Jonas Herlin, Dave Branford, Chris Heller, Henry Rohmer, Conny Walden und Janet Farell.

 

SpracheDeutsch
HerausgeberAlfred Bekker
Erscheinungsdatum27. Aug. 2023
ISBN9798223178033
Commissaire Marquanteur am Strand: Frankreich Krimi
Autor

Alfred Bekker

Alfred Bekker wurde am 27.9.1964 in Borghorst (heute Steinfurt) geboren und wuchs in den münsterländischen Gemeinden Ladbergen und Lengerich auf. 1984 machte er Abitur, leistete danach Zivildienst auf der Pflegestation eines Altenheims und studierte an der Universität Osnabrück für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen. Insgesamt 13 Jahre war er danach im Schuldienst tätig, bevor er sich ausschließlich der Schriftstellerei widmete. Schon als Student veröffentlichte Bekker zahlreiche Romane und Kurzgeschichten. Er war Mitautor zugkräftiger Romanserien wie Kommissar X, Jerry Cotton, Rhen Dhark, Bad Earth und Sternenfaust und schrieb eine Reihe von Kriminalromanen. Angeregt durch seine Tätigkeit als Lehrer wandte er sich schließlich auch dem Kinder- und Jugendbuch zu, wo er Buchserien wie 'Tatort Mittelalter', 'Da Vincis Fälle', 'Elbenkinder' und 'Die wilden Orks' entwickelte. Seine Fantasy-Romane um 'Das Reich der Elben', die 'DrachenErde-Saga' und die 'Gorian'-Trilogie machten ihn einem großen Publikum bekannt. Darüber hinaus schreibt er weiterhin Krimis und gemeinsam mit seiner Frau unter dem Pseudonym Conny Walden historische Romane. Einige Gruselromane für Teenager verfasste er unter dem Namen John Devlin. Für Krimis verwendete er auch das Pseudonym Neal Chadwick. Seine Romane erschienen u.a. bei Blanvalet, BVK, Goldmann, Lyx, Schneiderbuch, Arena, dtv, Ueberreuter und Bastei Lübbe und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.

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    Buchvorschau

    Commissaire Marquanteur am Strand - Alfred Bekker

    Commissaire Marquanteur am Strand: Frankreich Krimi

    von Alfred Bekker

    ––––––––

    Ein alter Fall erhält neue Brisanz, als eine Yacht mit zwei Menschen in die Luft fliegt und im Anschluss Drogen gefunden werden. Die Commissaires Pierre Marquanteur und François Leroc suchen nach einem skrupellosen Mörder, der eine bestimmte Handschrift hat. Aber es scheint mehr als einen Mörder zu geben.

    Alfred Bekker ist ein bekannter Autor von Fantasy-Romanen, Krimis und Jugendbüchern. Neben seinen großen Bucherfolgen schrieb er zahlreiche Romane für Spannungsserien wie Ren Dhark, Jerry Cotton, Cotton Reloaded, Kommissar X, John Sinclair und Jessica Bannister. Er veröffentlichte auch unter den Namen Neal Chadwick, Jack Raymond, Jonas Herlin, Dave Branford, Chris Heller, Henry Rohmer, Conny Walden und Janet Farell.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books, Alfred Bekker, Alfred Bekker präsentiert, Casssiopeia-XXX-press, Alfredbooks, Uksak Sonder-Edition, Cassiopeiapress Extra Edition, Cassiopeiapress/AlfredBooks und BEKKERpublishing sind Imprints von

    Alfred Bekker

    © Roman by Author 

    © dieser Ausgabe 2023 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen 

    Die ausgedachten Personen haben nichts mit tatsächlich lebenden Personen zu tun. Namensgleichheiten sind zufällig und nicht beabsichtigt.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

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    Alles rund um Belletristik!

    Prolog

    »Was zum Teufel machen Sie hier?«, fragte mich die Kollegin Anaïs Harnon, als sie mich sah. Sie erstarrte mitten in der Bewegung.

    »Dasselbe könnte ich Sie fragen«, gab ich zurück. »Sie sind hier mitten in der Nacht an einem ganz bestimmten Anlegeplatz in einem ganz bestimmten Teil des Marseiller Hafens. Und ich bin dort zur selben Zeit ebenfalls.«

    »Das ist in der Tat merkwürdig, Monsieur Marquanteur. Und ich hoffe, Sie haben dafür auch eine Erklärung.«

    Mein Name ist übrigens Pierre Marquanteur und ich bin Commissaire. Ich arbeite in einer Sondereinheit, die sich Force spéciale de la police criminelle, kurz FoPoCri nennt und sich vorwiegend mit den Bereichen Organisierte Kriminalität, Serientäter und Terrorismusabwehr beschäftigt. Zu dieser Abteilung gehörte seit einiger Zeit auch die Kollegin Anaïs Harnon. Sie war noch keine dreißig. Es hatte mich gewundert, dass sie so schnell aufgestiegen war. Und es hatte mich auch gewundert, dass man sie zu uns versetzt hatte, obwohl ihr bisheriges Fähigkeitsprofil eigentlich so gar nicht zu den Anforderungen passen wollte, die wir brauchen.

    Da macht man sich natürlich seine Gedanken. Sowas kann politische Gründe haben. Jemand hatte die Hand über sie gehalten und sie gefördert. Und das befeuerte natürlich weitere Spekulationen.

    Ich bin durch und durch Polizist, und das bedeutet, dass ich Fragen stelle.

    Zunächst einmal mir selbst. Und wenn mir keine vernünftigen Antworten einfallen, dann frage ich andere. Und wieder andere, und irgendwann stößt man dann auf etwas. Das würde ich noch nicht einmal Ermittlungsarbeit nennen, sondern eher eine ganz normale, automatische Neugier, die einem wahrscheinlich angeboren sein sollte, wenn man als Ermittler erfolgreich sein will.

    Und schließlich zählt man dann eins und eins zusammen.

    »Was machen Sie um diese Zeit hier am Hafen, Madame Harnon?«, fragte ich.

    »Ich habe gehört, dass Sie sich auch ab und zu am Hafen aufhalten, Herr Kollege Marquanteur. Frage ich Sie etwa nach den Gründen?«

    »Meine Gründe sind bekannt«, sagte ich. »Ich angle manchmal im Hafen.«

    »Das dürfte hier noch nicht einmal ein richtig gutes Angelrevier sein«, meinte sie.

    »Ist es auch nicht. Um ehrlich zu sein: Ich habe auch noch nie etwas gefangen. Und um noch ehrlicher zu sein: Ich besitze nicht einmal einen Angelschein.«

    »Sie wissen schon, dass das eine Ordnungswidrigkeit sein könnte, Monsieur Marquanteur?«

    »Ich halte nur eine Angel in der Hand und genieße die Aussicht, die Atmosphäre und das ganze Drumherum. Die Schiffe, die Signalhörner, die riesigen Containerkräne ... Man kommt dabei etwas zu Besinnung und denkt einmal an andere Dinge als an die, die einen den ganzen Tag über beschäftigen. Aber wenn ich einfach nur so da sitzen würde, dann würde man sich fragen: Was macht der da eigentlich?«

    »So wie ich Sie jetzt frage.«

    »Genau. Aber so lange wie ich eine Angel in der Hand halte, denkt vielleicht jeder, dass ich bekloppt bin, aber niemand fragt nach, was ich tue. Denn das sieht ja jeder.«

    »Eine raffinierte Vorgehensweise, Monsieur Marquanteur.«

    »Finden Sie?«

    »Auf diese Weise täuschen Sie Ihre Umgebung über Ihre wahren Absichten.«

    »Und was ist mit Ihren Absichten, Madame Harnon?«

    Sie wurde etwas unsicher. Ich bemerkte eine Veränderung ihrer Körperhaltung. Sie wandte den Blick seitwärts. Zum Wasser hin, in dem sich das Mondlicht spiegelte und dabei ein paar eindrucksvolle Lichteffekte erzeugte.

    Dort konnte man das Mondlicht zumindest noch sehen, wenn auch nur indirekt.

    Ansonsten war es vielerorts in Marseille so hell, dass man weder Mond noch Sterne bemerkte. Die Nacht wurde zum Tag. Lichtverschmutzung nannten manche das. Aber um ihrer Vermeidung willen dauernd zu stolpern oder in Hundehaufen treten zu müssen, hätte ich dann auch etwas übertrieben gefunden.

    Sie sah auf das Wasser, so als erwartete sie, dass von dort irgendetwas herannahen müsste.

    Oder jemand.

    Sie wirkte angespannt.

    »Erwarten Sie jemanden?«, fragte ich.

    »Was soll die Frage?«

    »Warum beantworteten Sie sie nicht einfach?«

    »Wen sollte ich denn erwarten? Hier ist um diese Zeit niemand.«

    »Ja, das würde ich auch denken.«

    »Warum fragen Sie dann?«

    »Wir drehen uns im Kreis, Madame Harnon.«

    »Vielleicht sollten wir jetzt einfach unserer Wege gehen und dieses Treffen als eine Laune des Zufalls betrachten, Monsieur Marquanteur. Morgen im Büro können wir uns ja weiter darüber unterhalten.«

    »Warten Sie zufällig auf eine Motoryacht mit dem Namen Reine de Soleil?«, fragte ich. »Dann darf ich Ihnen sagen, dass die nicht mehr hier ankommen wird. Und die zwei Tonnen Kokain, die sie an Bord haben sollte, auch nicht.«

    »Ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen!«

    »Wir haben Ihnen die Information zugespielt, dass bei einem großen Deal umdisponiert werden muss, weil die Beteiligten sonst der Kripo in die Arme laufen. Nur Sie wussten davon – und wir. Das Schiff mit Ihren Kontaktleuten, auf die Sie warten, wird hier nicht mehr ankommen, weil es längst von den Kollegen in Empfang genommen wurde.«

    »Das ist doch alles Unsinn.«

    »Sie konnten der Versuchung nicht widerstehen und haben sich von der anderen Seite bezahlen lassen. Da hat sich jemand sehr viel Mühe gegeben, Sie bei uns einzuschleusen. Das ist von langer Hand geplant gewesen, und es sind ein paar sehr mächtige Leute in die Sache verwickelt. Sonst hätte das niemals funktioniert.«

    Sie fixierte mich mit ihrem Blick.

    »Und was passiert jetzt?«, fragte sie. »Sie sind alleine hierher gekommen, Monsieur Marquanteur.«

    »Und wenn?«

    »Das bedeutet, dass Sie etwas vom Kuchen abbekommen wollen, nicht wahr? Sonst säßen Sie doch im Zimmer des Commissaire général de police und hätten mir ein Sondereinsatzkommando auf den Hals gehetzt.«

    »Nein«, sagte ich.

    »Sie wollen Ihren Preis erhöhen? Wie viel wollen Sie?«

    »Dass jemand nicht käuflich sein könnte, können Sie sich anscheinend gar nicht vorstellen«, sagte ich.

    »Das ist bedauerlich«, sagte sie. »Dass Sie sich nicht kaufen lassen wollen, meine ich.«

    Dann griff sie unter den dünnen Kurzmantel, den sie trug, und riss eine Waffe hervor.

    Ich bekam den ersten Schuss mitten in die Brust und wurde nach hinten geschleudert. Die Wucht des Projektils war mörderisch.

    Ich hatte noch versucht, meine eigene Waffe zu ziehen, war aber nicht schnell genug gewesen.

    So etwas kann immer mal passieren.

    Trotzdem war im selben Moment noch ein zweiter Schuss zu hören.

    Die Kollegin Harnon sank getroffen zu Boden.

    Tödlich getroffen, denn der Schuss war gut gezielt und hatte sie am Kopf erwischt.

    Ich war keineswegs allein gewesen.

    Die Verhaftung einer solchen Täterin alleine durchzuführen, hätte an selbstmörderische Fahrlässigkeit gegrenzt.

    Die Kollegen kamen aus ihren Verstecken und ihrer Deckung hervor. Sie waren überall in der Umgebung auf dem Hafengelände postiert gewesen.

    Mein Kollege François Leroc erreichte mich.

    »Alles in Ordnung, Pierre?«

    »Wie man es nimmt, François ...« Ich rang etwas nach Luft. Glücklicherweise hatte ich unter der normalen Straßenkleidung eine Kevlar-Weste getragen, die die Kugel abgefangen hatte.

    »Ich nehme an, da wird ein blauer Fleck zurückbleiben«, meinte François.

    »Ich hoffe nur nicht, dass die Rippen gebrochen sind.«

    François half mir auf.

    Innerhalb der nächsten Augenblicke erholte ich mich einigermaßen.

    Die Kollegin Harnon lag in eigenartig verrenkter Haltung auf dem Boden. Ihre Hand umklammerte noch den Griff ihrer Waffe. Die Augen waren starr. Und tot.

    »Die Handschellen werden wir wohl nicht brauchen«, meinte François.

    1

    Auf dem Mittelmeer bei Marseille...

    Die Sonne spiegelte sich im Wasser.

    Ein steter Wind blies.

    Und er trieb die Yacht voran.

    Die Segel beulten aus.

    Die Yacht kämpfte sich voran und durchschnitt das schäumende Meer.

    Wolken standen am Himmel.

    Es war ein schöner Tag mit idealen Segelbedingungen.

    Das Meer konnte so friedlich sein.

    Aber manchmal konnte sich um Handumdrehen alles ändern.

    Dann wurde aus der Idylle etwas anderes.

    Etwas, das man nicht

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