Meister der Matrix: Wie sich das, woran Du glaubst, auf Dein Schicksal auswirkt
Von Hans-Georg Koch
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Über dieses E-Book
Mach mehr aus Dir und Deinem Leben, denn es steckt viel mehr in Dir, als Du denkst!
Mit außergewöhnlichen Gedankengängen und einer klaren Logik, der man sich kaum entziehen kann, vermittelt der Autor eine neue, faszinierende Sichtweise auf die Themen Positives Denken, die Macht der Glaubenssätze, Christentum und Gott.
Mit vielen Beispielen aus dem Leben und zahlreichen wissenschaftlichen Erkenntnissen werden die Zusammenhänge zwischen dem, was ein Mensch glaubt und seinem äußeren Erleben sichtbar gemacht.
Die Ausführungen sind eine wertvolle Hilfe für jeden, der eine schwierige Lebenssituation aus eigener Kraft bewältigen will.
Wer ein selbstbestimmtes Leben in Wohlstand, Glück und Zufriedenheit führen will, findet eine Vielzahl nützlicher Anregungen, wie dies nahezu mühelos bewerkstelligt werden kann.
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Buchvorschau
Meister der Matrix - Hans-Georg Koch
Hans-Georg Koch
Meister der
MATRIX
Wie sich das, woran Du glaubst,
auf Dein Schicksal auswirkt
OSIRIS Verlag
1. Auflage Januar 2017
Copyright © 2017
OSIRIS – Verlag, Alte Passauer Str. 28, D-94513 Schönberg
www.osiris-verlag.de
Alle Rechte vorbehalten
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Umschlaggestaltung, Satz und Layout: Luna Design KG
Illustrationen: Helene Sieck
Überarbeitete Neuauflage des Titels:
„Dir geschieht nach Deinem Glauben", Wagrien-Verlag 2012
ISBN: 978-3-9817407-9-0
E-Book-Herstellung: Zeilenwert GmbH 2017
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Was dieses Buch für Dich tun kann
Das wichtigste Wissen, dass Du Dir für Deinen irdischen Lebensweg aneignen kannst, ist wahres spirituelles Wissen. Nicht das, was die großen Religionen Dich glauben machen wollen, hilft Dir im Leben weiter, sondern nur die Kenntnisse über die wirklichen spirituellen Hintergründe dieser Welt, die für alle Menschen gleichermaßen gelten.
Dieses Buch offenbart Dir, wie sich die Macht des Glaubens und der inneren Überzeugung auf Dein Schicksal auswirkt und wie Du diese Tatsache optimal für Dich zum Erreichen Deiner Ziele nutzen kannst.
Wendest Du dieses spirituelle Wissen an, werden sich alle Deine guten Wünsche, die Du an das irdische Dasein stellst, fast mühelos verwirklichen und das Glück wird Dir treu zur Seite stehen.
Dafür musst Du nicht fromm oder heilig werden, einer Religionsgemeinschaft beitreten oder von nun an jeden Sonntag in die Kirche gehen. Du musst noch nicht einmal an Gott glauben. Alles das ist nicht nötig. Du musst lediglich bereit sein, Dein Denken und Deine Einstellungen zu ändern. Und Du solltest den Mut haben, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen, statt unwissenden ‚Experten‘ blind zu vertrauen.
Mache das Beste aus Dir und Deinem Leben. Es stehen Dir viel mehr Möglichkeiten und Wege offen, als Du bisher gedacht haben magst. So wirst Du zum Meister des alles umfassenden Informationsfeldes unserer Welt, welches man heute allgemein als „Die Matrix" bezeichnet.
INHALT
Cover
Titel
Impressum
Was dieses Buch für Dich tun kann
Vorwort
Evangelien und Apokryphen
Was unter der christlichen Erlösung zu verstehen ist
Was die alten Schriften über Gott berichten
Verschaffe Dir einen unwiderlegbaren Beweis
Die Werkzeuge, die Gott für seine Schöpfung benutzte
Materie und Energie - zwei Seiten der gleichen Münze
Die weniger bekannten Eigenschaften der Materie
Das Reich Gottes
Die Gerechtigkeit Gottes
Gibt es ein Leben nach dem Tod?
Das Mysterium der Zeit
Wie sich Deine Glaubenssätze auf Dein Leben auswirken
Mache Dir bewusst, was Du glaubst
Was innere Blockaden sind
Fürchte Dich nicht
Wie Du innere Blockaden beseitigst
Wirf alle Deine Sorgen auf IHN
Carpe diem - genieße den Tag
Sei dankbar
Deine Fantasie und äußere Ereignisse
Fantasie und Medizin
Persönlichkeitsbildung
Die richtigen Glaubenssätze
Handlungsimpulse
Ein paar Worte zum Schluss
Werbung
VORWORT
Schon als kleiner Junge im Alter von 5 bis 6 Jahren wusste ich, dass Religion und die Beschäftigung mit Gott der zentrale Inhalt meines Lebens sein würden. Es stand für mich damals ganz zweifellos fest, dass das Thema Gott der alles andere überragende Inhalt meines Lebens sein würde. Während meiner gesamten Kindheit hatte ich daran auch nie den geringsten Zweifel. Woher ich damals diese unerschütterliche Gewissheit nahm, kann ich allerdings nicht beantworten. Bestenfalls könnte ich es so erklären: Offenbar bin ich mit diesem Wissen, bzw. dieser Gewissheit zur Welt gekommen, so unglaublich das vielleicht auch klingen mag.
Nun könnte man einwenden, dass ich vielleicht schon sehr früh von meinen Eltern vorgeprägt und an solche religiösen Fragen heran geführt worden wäre. Aber das trifft nicht zu. Meine Eltern waren nicht religiös. Sie waren auch nicht mit der Kirche verbunden. Gott und Religion waren kein Gesprächsthema in unserer Familie. Niemals. Bei uns wurde weder gebetet, noch über Gott gesprochen. Zu keiner Zeit. Obwohl meine gesamte Familie formal auf dem Papier dem christlichen Glauben angehörte, so ist doch nie jemand freiwillig zum Gottesdienst in die Kirche gegangen; außer gelegentlich zu einer Beerdigung und auch dann nur, wenn es sich absolut nicht vermeiden ließ.
Aus dem ‚angeborenen‘ inneren Antrieb heraus, Gott zu dienen, verfolgte ich als Kind und Jugendlicher lange die Absicht, Theologie zu studieren. Ich wollte unbedingt christlicher Pastor werden. Bei meinen Eltern stieß dieses Vorhaben allerdings nur auf völliges Unverständnis. Sie waren der Meinung, ich sollte besser einen ‚vernünftigen‘ Beruf ergreifen.
Irgendwann habe ich meinen Plan dann auch fallen lassen. Zu dieser Entscheidung hatte maßgeblich mein damaliger Konfirmandenunterricht beigetragen. Was mir dort als ‚Wissen‘ über Gott vermittelt wurde, erschien mir zum größten Teil als so absurd und so unglaubwürdig, dass ich damit nichts zu tun haben wollte. Damit war die Angelegenheit Gott und Religion für mich vorerst erledigt. Ich ergriff einen Technikberuf, heiratete und lebte jahrelang mein Leben ohne Kirche, ohne Religion und ohne Gott.
Doch das Thema Gott und Religion blieb nicht verschwunden. Es tauchte wieder auf und meldete sich zurück in Form von Unglücken und Katastrophen, die mit einem Mal ganz unerwartet mein Schicksal bestimmten. Ich fand mich unversehens in einer so schwerwiegenden Lebenskrise wieder, dass selbst meine optimistischsten Freunde keine Hoffnung mehr für mich sahen, diese Probleme jemals zu bewältigen. Damals war ich eine lange Zeit sehr krank. Meine Ehe ging in die Brüche. Meine beruflichen Geschäfte gingen immer schlechter, so dass sich auch noch ein Riesenschuldenberg angehäuft hatte. Kurz gesagt, ich hatte so ziemlich alle gesellschaftlich gefürchteten Schwierigkeiten auf einmal am Hals. Jedes Problem für sich allein genommen hätte völlig ausgereicht, einem anderen Menschen nachhaltig jeden Lebensmut zu nehmen.
Es stellte sich mir nur die Alternative, entweder diese Lebenskrise zu meistern oder unterzugehen. Keine Frage, natürlich wollte ich mich nicht aufgeben, daher habe ich zunächst einmal Rat und Hilfe überall dort gesucht, wo man in solchen Situationen allgemein hinzugehen pflegt. Monatelang ging ich deshalb brav zu diversen Beratungsstellen, Ärzten und Psychologen in der Hoffnung, brauchbare Hilfe zu bekommen. Ich muss ehrlich einräumen, dass zwar alle ihr Bestes versucht haben, dass mir aber letztlich nichts davon wirklich geholfen hat. Wahrscheinlich lag das an meinen zu hohen Ansprüchen. Denn niemand von ihnen konnte mir erklären, welche Faktoren die entscheidenden Ursachen für den Ablauf meines persönlichen Schicksals waren. Genau das wollte ich aber von ihnen unbedingt wissen. Zum einen, um meine anstehenden Probleme zu lösen, zum anderen, um begangene Fehler in Zukunft nicht noch einmal zu wiederholen. Meine Fragestellungen an die Fachleute waren immer sehr einfach und unmissverständlich. Zum Beispiel wollte ich Fragen geklärt wissen, wie diese:
„Warum ist Freitag der
13te
für mich so ein fürchterlicher Unglückstag? Warum geschieht mir ausgerechnet an diesem Tag so viel Unglück? Wie kann ich das für die Zukunft ändern? Warum habe ich immer nur Pech? Warum werden andere Menschen vorbehaltlos geliebt, aber ausgerechnet ich nicht? Wieso ziehen einige Menschen aus einer Lostrommel den Hauptgewinn und ich nur die Nieten? Wieso fällt einigen Menschen alles in den Schoß, während ich dafür hart arbeiten muss und leer ausgehe? Warum hat mein Horoskop immer nur dann Recht, wenn es um die Verwirklichung negativer Dinge geht?"
Vor dem Hintergrund, dass ich immer alles in meiner Macht Stehende getan hatte, um meine Ziele zu erreichen, waren das natürlich überaus berechtigte Fragen.
Aber, wie auch immer. Es brachte mich nicht weiter. Ich bekam keine befriedigenden Antworten. Auch bei der christlichen Kirche versuchte ich es noch einmal und erhoffte mir klare Antworten. Dort konnte man mir jedoch nur erklären, dass mein Schicksal dem Willen Gottes entspräche und auf das ‚Wirken Gottes‘ zurückzuführen sei. Es bliebe mir leider nichts anderes übrig, als mich in dieses Schicksal zu fügen. Das war für mich allerdings einfach zu unbefriedigend; denn was sollte unserem Schöpfer daran gelegen sein, ausgerechnet mir so viel Ärger und Schwierigkeiten aufzubürden? Welchen Sinn sollte so etwas denn haben?
Damit war ich an einem Punkt angekommen, an dem ich einfach nicht mehr bereit war, auch nur eine einzige Aussage dieser ‚Experten‘ vorbehaltlos zu akzeptieren. In dieser Situation entschloss ich mich, die zugrundeliegenden Ursachen meiner Schwierigkeiten selbst herauszufinden. Mir war klar, dass es triftige Gründe geben musste, warum ausgerechnet mir das alles passierte. Und mir war nun auch klar, dass es dafür Gründe geben musste, von denen Pastoren, Berater, Ärzte und Psychologen im allgemeinen nicht besonders viel, oder vielleicht treffender gesagt, überhaupt nichts wissen, denn sonst hätten sie es mir ja verraten.
Was mich so dringend interessierte, waren Antworten auf Fragen wie diese: Wie viel Verantwortung trage ich selbst für mein Schicksal? Bin ich meinen Lebensereignissen hilflos ausgeliefert? Wie kommen meine Lebenserfahrungen zustande, wie funktioniert das und warum? Was kann ich an meinem Schicksal ändern und was nicht? Wie viel Einfluss habe ich auf mein äußeres Erleben, zum Beispiel auf Glück und Unglück oder Erfolg und Misserfolg? Was hat Gott damit zu tun? Bestimmt die Astrologie tatsächlich mein Schicksal?
Zutiefst entschlossen, die richtigen Antworten nun selbst herauszufinden, ging ich Heiligabend 1981 zum Weihnachtsgottesdienst in eine kleine Dorfkapelle. Die Kirche war zwar voll besetzt, aber ich bekam noch einen Sitzplatz in der hintersten Reihe. Leider war es von diesem Platz aus nicht möglich, den Altar zu sehen, deshalb richtete ich während der ganzen Zeit meinen Blick auf das riesige Holzkreuz, das in der Mitte der Kirche von der Decke hing.
In diesem Moment fiel mir ein, dass dies genau der richtige Augenblick wäre, an Jesus, dessen Geburtstag wir ja feierten, eine Bitte zu richten. Also formte ich in Gedanken ein stilles Gebet, das ich während der ganzen Zeit ständig wiederholte. Es hatte etwa folgenden Wortlaut:
„Lieber Jesus, ich weiß genau, dass es Dich gibt. Ich glaube an Dich. Hilf mir bitte, und zeige mir den Weg aus meinen Schwierigkeiten heraus. Ich vertraue darauf."
Danach verließ ich die Kirche mit der großen Zuversicht und der hoffnungsvollen Erwartung, dass nun wohl irgendetwas Gutes für mich geschehen würde. Ich war fest davon überzeugt, dass dieses stille Gebet erhört worden ist, dass es irgendwelche positiven Folgen für mich haben würde.
Am zweiten Weihnachtstag hatte ich dann das erste einer ganzen Reihe denkwürdiger Erlebnisse, die mich sehr schnell zu der Einsicht führten, dass es so etwas wie Zufälle überhaupt nicht gibt!
Mit Zufällen in diesem Sinne meine ich Ereignisse, die nicht kausal erklärt werden können, für die es keine erkennbare, auslösende Ursache gibt. Ich meine also Ereignisse, auf die man scheinbar keinen Einfluss hat, die ohne erkennbaren Grund über einen Menschen hereinbrechen und für die man deshalb auch keine Verantwortung zu übernehmen braucht.
Es klingelte am Nachmittag an meiner Haustür und ich erhielt völlig überraschend Besuch von einem älteren Herrn. Ich kannte ihn zwar flüchtig aus unserer Stadt, aber nur vom Sehen her und dem Namen nach. Nie zuvor hatte ich irgendetwas mit ihm zu tun gehabt. Er bat um Einlass und um ein kurzes Gespräch, weil er mir etwas Wichtiges zu sagen hätte. Was er sagte, waren nur wenige Sätze:
„Es ging mir einmal selbst sehr schlecht. Aber sehen Sie mich an. Jetzt bin ich wieder fit und gesund, seit vielen Jahren. Auch sonst habe ich keine Schwierigkeiten mehr, die ich nicht bewältigen könnte. Auch Sie können Krankheit und alle sonstigen Probleme überwinden, wenn Sie nur Ihre eigenen inneren Kräfte entfalten. Helfen Sie sich selbst. Entwickeln Sie sich seelisch weiter. Sie können es."
Er gab mir noch ein paar hilfreiche Empfehlungen, dann verabschiedete er sich wieder. Zunächst war ich einen Moment lang verblüfft, aber dann konnte ich die Bedeutung und die Tragweite dieses Ereignisses richtig einordnen. Ich erinnerte mich an mein stilles Gebet am Heiligabend in der Kirche und es wurde mir klar, was ich gedacht, geglaubt und erwartet hatte, war in Erfüllung gegangen.
Es war eine Erkenntnis, die in ihrer Schlichtheit nicht zu überbieten ist. Mein Gebet ist erhört worden. Das, was ich gedacht hatte, ist zur Realität geworden. Natürlich habe ich daraus sofort die richtigen Konsequenzen gezogen. Ich bin dem Rat des guten Mannes gefolgt und konnte letztlich alle Schwierigkeiten aus eigener Kraft zu meiner vollsten Zufriedenheit meistern. Mein eigenes Leben hat sich tatsächlich binnen kürzester Zeit wieder zum Besseren verändert. Statt Mangel und Entbehrungen hatte ich sehr schnell wieder alles, was mir wichtig war; Gesundheit, Liebe, Freundschaften, Erfolg und Reichtum.
Mit diesem erfreulichen Ergebnis allein war ich aber noch lange nicht zufrieden, denn nun wollte ich auch ganz genau wissen, wie und vor allem warum es letztlich so funktioniert, wie ich es selbst erfahren hatte. Ich machte mich also mit einer ganz neuen Offenheit und einer großen Portion Neugier an die Botschaften des Neuen Testaments heran und ging auf die Suche nach der einen, allumfassenden Wahrheit, die Unerklärliches erklärt und Wunder verständlich macht. Dass es eine solche Wahrheit gibt, daran hatte ich nicht den geringsten Zweifel. Außerdem war ich mir ganz sicher, dass Jesus uns alle wichtigen Botschaften hinterlassen hatte. Sie stecken irgendwo in den jahrtausendealten Schriften. Es kommt nur darauf an, die Spreu vom Weizen zu trennen und die christliche Botschaft richtig zu verstehen.
So kann es kommen. Tatsächlich machte ich nun nichts anderes, als mich ganz intensiv mit meinem Lebensthema Gott zu beschäftigen, wie ich es als kleiner Junge im Voraus gewusst hatte. Allerdings tat ich dies nicht auf den gesellschaftlich eingefahrenen Gleisen, sondern mit der sicheren Gewissheit im Kopf, dass sämtliche Interpretationen der großen Religionen mehr oder weniger unzutreffend sind und die Wahrheit über Gott völlig anders aussieht, als es uns allgemein vermittelt wird.
Daraufhin habe ich die verschiedensten schriftlichen Überlieferungen der christlichen Botschaft studiert. Vor allem auch jene vielen Evangelien, die keine Aufnahme in die Bibel gefunden haben. Davon gibt es eine ganze Menge mit überaus interessanten Inhalten. Außerdem stieß ich auf die bemerkenswerte Tatsache, dass große Philosophen wie Pythagoras, der heilige Franziskus, Meister Eckehart, Paracelsus und viele andere immer wieder auf das Vorhandensein spiritueller Grundlagen und ihre unveränderliche Wirkung hingewiesen haben.
Nachdem ich die Wahrheit über Gott und seine Beziehung zu uns Menschen herausgefunden hatte, war mir klar, dass ich jedes Unglück, jeden Ärger, jede Krankheit und alle sonstigen Schwierigkeiten selbst erschaffen hatte; allerdings ohne es zu wollen, einfach nur in Unkenntnis der tatsächlichen spirituellen Grundlagen unserer Welt. Ich möchte es einmal so formulieren. Gott hat für unser Leben auf dieser Welt Regeln aufgestellt, simple und einfache Regeln. Sie gelten für jeden Menschen – ohne Ausnahme. Sie gelten auch für Dich und mich!
Es gibt keine Zufälle!
Dieser Satz ist eine grundsätzliche Wahrheit. Jeder Mensch ist Schöpfer all seiner Lebenserfahrungen, der guten und der schlechten. Die Verantwortung für unser Schicksal und unsere Lebenserfahrungen tragen wir selbst. Dafür können wir niemand anderen und auch nicht Gott verantwortlich machen. Wir haben die Wahl, dies für uns zu erkennen und in unserem Sinne zu nutzen oder es abzulehnen und zu leugnen. Aber Letzteres ändert an der unveränderlichen Wirkung nicht das Geringste. Die geistigen Prinzipien unseres Daseins funktionieren immer und bei jedem Menschen, unabhängig davon, ob sie nun vom einzelnen erkannt bzw. anerkannt werden. Sie sind da, sie haben ihre ewige, unveränderliche Gültigkeit und bestimmen unsere Lebenserfahrungen, ob wir das nun wahrhaben wollen oder nicht.
Erfolg oder Missgeschick, Glück oder Unglück, Reichtum oder Armut, Gesundheit oder Krankheit, Einsamkeit oder Freundschaften: Du hast immer die freie Wahl, es liegt alles nur an Dir selbst. Du bist der Schöpfer Deiner Lebenserfahrungen. Und das warst Du schon immer. Du bist deshalb auch in der Lage, Dir die Lebenserfahrungen zu erschaffen, die Du selbst machen willst.
