Wolfgang Amadeus Mozart: Musikführer - Band 1: Instrumentalmusik
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Buchvorschau
Wolfgang Amadeus Mozart - Arnold Werner-Jensen
Klaviermusik
Werke für Klavier zu zwei Händen
Sonaten
Mozarts 18 Klaviersonaten haben, im Gegensatz zu den Klavierkonzerten, meist den Charakter von Gelegenheitskompositionen; sie sind aus eher beiläufigem Anlaß entstanden und ins Tagesgeschehen eingebettet. Daher rührt der intimere, weniger aufwendige Charakter, der den meisten von ihnen eignet. Das konzertante Element, der Zug zum Virtuosentum ist meist zurückgedrängt, was jedoch nicht bedeutet, daß es sich in allen Fällen um leichter ausführbare Musik handelt. Mozart selber war bekanntlich ein brillanter Klavierspieler, und das ist selbstverständlich immer auch dann zu spüren, wenn er für einen privaten Personenkreis oder für den Unterricht komponierte.
Anders als bei Haydn und Beethoven weisen seine Klaviersonaten kaum experimentelle Züge auf; Mozart entwickelte vielmehr überkommene Muster behutsam weiter und fand seinen individuellen Weg zwischen den beiden genannten Polen. Auch andere stilistische Vorbilder sind auszumachen, bei den frühen Sonaten neben Joseph Haydn etwa Johann Christian Bach und Carl Philipp Emanuel Bach. Mozarts Sonate ist immer dreisätzig; in aller Regel umschließen zwei schnelle Ecksätze einen langsamen Mittelteil. Der formale Spielraum der einzelnen Sätze bewegt sich ebenfalls im Rahmen des Üblichen: ein Sonatenhauptsatz zu Beginn, Sonatensatz oder -rondo am Ende, als langsamer Satz entweder eine Liedform oder ebenfalls ein Sonatensatz oder eine unauffällige Verknüpfung beider; hinzu kommen vereinzelt Variationenzyklen. Im Sonatensatz selber liegen die Akzente weniger auf der motivischthematischen Durchführung und auf einer dramatischen Entwicklung als auf einer natürlich fließenden melodischen Erfindungskraft. Mozarts Expositionen sind deshalb auch nicht monothematisch; viel eher haben sie mehr als die zwei üblichen Themen. Haupt- und Seitensatz sind häufig in sich noch melodisch mehrfach gegliedert, auch Überleitungs- und Schlußgruppe verfügen oft über eigene charakteristische melodische Einfälle. Gleichzeitig ist die Art der Themenerfindung eine andere als bei Haydn oder später bei Beethoven: Ihr Kennzeichen ist überwiegend melodische liedförmige Geschlossenheit, nicht motivischkonstruktive Kleingliedrigkeit. Aus diesem Grunde ergeben sich auch in den Durchführungen selten dramatische Konflikte und motivischthematische Auseinandersetzungen, statt dessen kommt es eher zu einer harmonisch orientierten Weiterführung des vorhandenen Materials oder zur Einführung neuer Gedanken. Selten werden Mozarts Durchführungen zum Schwerpunkt eines Satzes, was sich auch an den Längenproportionen der Teile ablesen läßt. Kennzeichen aller Sonaten ist darüber hinaus ihre gleichsam klassisch gebändigte edle Ausdruckskraft, nur in wenigen Stellen – hier aber dann um so nachdrücklicher und manchmal fast erschreckend – seelische Abgründe öffnend. Im ganzen Sonatenschaffen Mozarts gibt es lediglich zwei Moll-Sonaten; und genau wie bei den beiden Moll-Klavierkonzerten werden gerade sie zu den persönlichsten und aussagestärksten Dokumenten der Gattung, die zugleich am weitesten in die musikalische Zukunft
