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Vom Wagnis, die Welt in Worte zu fassen
Das Erwachen
Zaunköniginnen
eBook-Reihen28 Titel

edition fünf

Von Joyce Johnson , Gina Kaus, Hella Eckert und

Bewertung: 4 von 5 Sternen

4/5

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Über diese Serie

Als die Mutter ins Wasser geht und nicht zurückkehrt, ist Laura in der ersten Klasse. Ihr Leben in einer kleinen norwegischen Stadt am Meer mit dem älteren Bruder und dem unnahbaren Vater ist fortan ein Suchen nach etwas, das helfen könnte, diesen Verlust zu verschmerzen. Mit großer Intensität und Klarheit erzählt Mona Høvring in sinnlich-zarten Szenen von der Freundschaft mit Marie, vom Gärtner Andreas und seiner Frau Johanna, die Laura zugleich Verwurzelung und Weltoffenheit vorleben, von ihrer erwachenden Sexualität, dem erotischen Erlebnis mit der deutlich älteren, eleganten Vivian Koller, die eines Tages in der verschlafenen Stadt auftaucht, und der Beziehung zum gleichaltrigen Peter. Jede dieser Begegnungen birgt die Möglichkeit, etwas von dem zu fassen, was so schwer fassbar ist, und dem Leben ein Stück näher zu kommen. Allgegenwärtig dabei ist das Meer, das Gefahr und Chance zugleich ist – und der Inbegriff von Lauras Wunsch, sich freizuschwimmen und getragen zu sein. Einfühlsam beschreibt Mona Høvring Lauras Weg und zeigt Berührungspunkte auf, an denen Lebensmut entstehen kann. Ein überzeugendes Debüt, das den späteren Erfolg der Autorin bereits erahnen lässt.
SpracheDeutsch
Herausgeberedition fünf
Erscheinungsdatum29. Feb. 2016
Vom Wagnis, die Welt in Worte zu fassen
Das Erwachen
Zaunköniginnen

Titel in dieser Serie (28)

  • Zaunköniginnen

    3

    Zaunköniginnen
    Zaunköniginnen

    New York in den Fünfziger Jahren. Die junge Joyce kehrt ihrem bürgerlichen Elternhaus den Rücken und bricht auf, um eine abenteuerliche Existenz als Dichterin zu führen. Doch in der Boheme der jungen Beatpoeten werden den Frauen allenfalls kleine Nebenrollen zugedacht. Als »Zaunköniginnen" blieben sie Fußnoten der Literaturgeschichte. Ungeschminkt erinnert sich die Autorin in ihrem schonungslosen Selbstzeugnis an ihre Sehnsüchte, an ihre Eitelkeiten und - vor allem - an ihre kühnen Weggefährtinnen.

  • Vom Wagnis, die Welt in Worte zu fassen

    8

    Vom Wagnis, die Welt in Worte zu fassen
    Vom Wagnis, die Welt in Worte zu fassen

    Als Kind besuchte sie täglich die Leihbücherei, wo sie nicht mehr als zwei Bücher täglich entleihen durfte - viel zu wenig für ihren Lesehunger! Doch sie liest nicht nur wie besessen, sie ist auch eine aufmerksame Beobachterin, in der schon bald der Wunsch keimt, selbst Schriftstellerin zu werden. Wie sie von Mississippi aus erste Schritte in die Welt wagt, wie ihr das ganze Leben zur Schule des Schreibens wird, bevor sie den Mut zur eigenen Stimme findet, davon erzählt Eudora Welty auf hinreißend lebendige Weise.

  • Das Erwachen

    2

    Das Erwachen
    Das Erwachen

    Sommerfrische am Meer, Ende des 19. Jahrhunderts: Mit 28 Jahren ist Edna Pontellier längst Ehefrau und Mutter. Ihre Ehe scheint harmonisch, das Leben geordnet. Doch dann leistet ihr der aufmerksame Robert Gesellschaft, und Edna verliebt sich. Als die beiden ihre Gefühle füreinander ent­decken, flieht der junge Mann erschrocken auf eine Geschäftsreise. Edna wartet vergeblich auf Post. Alleingelassen kehrt sie in die Stadt zurück und lässt alle gesellschaftlichen Konventionen hinter sich — mit fatalen Folgen ...

  • Ungeschliffener Diamant

    11

    Ungeschliffener Diamant
    Ungeschliffener Diamant

    "Ungeschliffener Diamant", 2007 als bestes australisches Debüt ausgezeichnet, erzählt von den Herausforderungen des Erwachsenwerdens in einer globalisierten Welt: Als Tochter chinesisch-kambodschanischer Einwanderer wächst Alice mitten in Melbourne zwischen Hausgöttern, Aberglauben und strengen Traditionen auf. Doch schon bald kommt ihr die Welt der Eltern exotischer vor als die neue Heimat. Mal ernst und verzweifelt, dann wieder augenzwinkernd ironisch entfaltet dieses erzählerische Juwel seinen unwiderstehlichen Charme.

  • Pixels Ahnen

    12

    Pixels Ahnen
    Pixels Ahnen

    Eine Geschichte von Müttern und Töchtern, von Waisen und Wunschkindern, die über fünf Generationen von Frauen aus dem alten Europa bis in die Welt des Internets reicht: Während Alice, die als Mädchen von London nach Neuseeland verschifft wurde, ihre Lebensgeschichte einer jungen Historikerin erzählt, stößt ihre Tochter Joy mithilfe eines Privatdetektivs und einer Computer­hackerin auf Familiengeheimnisse, die mehr Fragen aufwerfen als beantworten. Wer sind unsere Ahnen? Was prägt uns im Leben? Wessen Kinder sind wir?

  • Vor ihren Augen sahen sie Gott

    7

    Vor ihren Augen sahen sie Gott
    Vor ihren Augen sahen sie Gott

    Florida 1928. In einer einzigen Nacht erzählt Janie ihrer besten Freundin Pheoby wie sie aufbrach, ein anderes Leben zu führen, den viel jüngeren Tea Cake traf, endlich das Glück fand, und was geschah, als der große Hurrikan kam … Von ihrer Reise kehrt Janie als ein neuer Mensch zurück - und mit ihr alle, die ihre Geschichte hören. Der Klassiker aus den USA, zum 120. Geburtstag der Autorin neu übersetzt, gehört zu den schönsten, traurigsten und herzergreifendsten Liebesgeschichten, die je geschrieben wurden.

  • Auf der Suche nach Marie

    19

    Auf der Suche nach Marie
    Auf der Suche nach Marie

    Frankreich vor dem Beginn des Zweiten Weltkriegs: Marie ist dreißig, glücklich verheiratet, von ihren Freundinnen beneidet, weil sie die Einzige sei, die ihren Mann aus tiefstem Herzen liebe. Doch bei einem Urlaub am Meer entdeckt sie, dass ihr diese Liebe nicht reicht. Zu oft fühlt sie sich innerlich einsam. Eines Nachmittags am Strand fällt ihr Blick auf einen jungen Mann. Sie fühlt sich zu dem zehn Jahre Jüngeren hingezogen, und er sich zu ihr. Sie beginnen eine Affäre. Marie empfindet dies weder als Verrat an ihrer Ehe noch als Grund, sich von ihrem Mann zu trennen. Ohne Reue genießt sie ihre erwachte Sinnlichkeit und genießt es, sich in ihr neu kennenzulernen. Mal distanziert beobachtend, mal mit großer emo­tionaler Nähe, immer präzise und zartfühlend, zeichnet Madeleine Bourdouxhe die Psyche einer glücklichen modernen Frau jenseits der Konven­tionen.

  • Vielleicht ist Glück nicht nur Zufall: Erzählte Erinnerungen

    9

    Vielleicht ist Glück nicht nur Zufall: Erzählte Erinnerungen
    Vielleicht ist Glück nicht nur Zufall: Erzählte Erinnerungen

    Sie war Jüdin, Kommunistin und Widerstandskämpferin. Unerschrocken kämpfte sie für politisch Verfolgte, überstand zwei Weltkriege, gefährliche Jahre im Untergrund. Und sie liebte die Literatur: Nach Kriegsende setzte sich Ruth Liepman als literarische Agentin für »ihre" Autoren aus aller Welt ein. Erst mit 83 Jahren ließ sich die Grande Dame des Literaturbetriebs dazu bewegen, ihre Lebensgeschichte aufzuzeichnen. Ihre Erinnerungen, ohne Eitelkeit und mit viel Aufrichtigkeit geschildert, umspannen fast ein ganzes Jahrhundert.

  • Ein Bräutigam fürs Leben

    14

    Ein Bräutigam fürs Leben
    Ein Bräutigam fürs Leben

    Mitte der 1970er entdeckte Natalia Ginzburg dieses literarische Kleinod von 1885 wieder, das mit schnörkelloser Raffi­nesse und feiner Ironie die lakonische Geschichte eines Entkommens erzählt: Nichts wünscht Denza sich sehnlicher als der ereignislosen Tristesse im Elternhaus zu entkommen. Im Piemont des 19. Jahrhunderts gibt es nur einen Weg: Heiraten. Und so verliebt sich Denza in einen Verehrer, den sie gar nicht kennt. Schon bevor sie ihm endlich begegnet, weiß sie, es ist Liebe. Wann wird er ihr endlich den ersehnten Antrag machen?

  • Haus ohne Halt

    13

    Haus ohne Halt
    Haus ohne Halt

    Ein kleiner Ort in den Rocky Mountains, Mitte der 1950er. Hier wachsen die Schwestern Ruth und Lucille bei ihrer Großmutter auf. Nach deren Tod übernimmt ihre Tante Sylvie den Haushalt. Und während die verträumte Ruthie sich von der eigenbrötlerischen Art der Tante angezogen fühlt, sehnt sich Lucille nach Normalität. Die beiden werden einander immer fremder … Eine poetische, gefühlskluge Geschichte über Landstreicherinnen und Heimatlosigkeit, Stille und Anderssein.

  • Wiederbelebung

    22

    Wiederbelebung
    Wiederbelebung

    Die wahre Geschichte einer lebenslangen Reise zu sich selbst. Memoiren einer jungen Frau vor und nach ihrem Coming-out. Im Sommer 1964 packt die 19-jährige Judith ihre Koffer und düst mit dem Cabrio ihrer Mutter nach Katalonien, um einen Job als Touristenführerin anzutreten. Was nach jugendlicher Abenteuerlust klingt, ist in Wahrheit zugleich Flucht und Suche: Wenige Monate zuvor sind Judiths Eltern ums Leben gekommen - ertrunken, als sie bei einem Feuer auf dem Kreuzfahrtschiff Lakonia genötigt waren, mitten in der Nacht ins eiskalte Meer hinabzusteigen. Um ihren brennenden Schmerz zu betäuben, stürzt sie sich in den Exzess: Sie feiert die spanischen Nächte durch, geht zahllose Affären mit Männern ein und treibt Körper und Seele an ihre Grenzen. Erst Jahre später gelingt es ihr, die Trauer über den Verlust der Eltern zuzulassen und sich zugleich einzugestehen, was sie schon lange geahnt hat - dass sie echte Liebe und Begehren nur für Frauen verspürt. Was an dieser Suche besticht, ist der beherzte unsentimentale Stil der Autorin, gewürzt mit einem guten Schuss (Selbst-)Ironie und Poesie.

  • Grundwasserstrom

    15

    Grundwasserstrom
    Grundwasserstrom

    "Was wir äußern in Briefen, Gesprächen, ist nicht mehr als die Spitze des Eisbergs. Unter Wasser zieht, was uns umtreibt."­ In diesem Buch fügen sich kostbare Weisheiten zu einem poetischen Vermächtnis, das Antworten auf Fragen­ des Lebens und der Kunst gibt. Mal eine Zeile lang, mal mehrere Seiten umfassend, dokumentieren sie die geistig-­seelische Vita einer nachdenklichen, klugen, ja weisen Autorin. Kein Buch, das man von vorne bis hinten durchliest, sondern eines, das man immer wieder zur Hand nimmt.

  • GERAUBTE LIEBE

    26

    GERAUBTE LIEBE
    GERAUBTE LIEBE

    Eine Mutter, die erlebt, wie ihr Mann die gemeinsame, lang ersehnte kleine Tochter zur Schönheitskönigin hochstilisiert. Eine junge Frau, deren nette Bekanntschaft aus dem Fitness-Studio sich zum rasenden Stalker entwickelt. Eine Journalistin, die auf Dienstreise von einem hilfsbereiten Herrn mitgenommen und missbraucht wird. Acht Geschichten von Frauen, deren Liebe oder Vertrauen in Männer enttäuscht wird und die doch nicht auf Hilfe hoffen dürfen, selbst wenn ihr Leben auf dem Spiel steht. Wie bereits in ihrem gefeierten Roman »Stimmen" beschreibt Dacia Maraini einfühlsam und mit großem Respekt vor dem individuellen Schicksal wie die gesellschaftlichen Strukturen das Verhalten der Männer begünstigen und Frauen wenig Raum für selbstbewusstes Handeln lassen.

  • Wenn der Hahn kräht: Zwölf hellwache Geschichten aus Brasilien

    17

    Wenn der Hahn kräht: Zwölf hellwache Geschichten aus Brasilien
    Wenn der Hahn kräht: Zwölf hellwache Geschichten aus Brasilien

    Brasiliens Autorinnen melden sich zu Wort: In zwölf hellwachen Geschichten erzählen ihre Stimmen von Liebe und Verstrickungen, Tradition und Moderne, Macht und Unterdrückung, Geld und Armut, Glaube und Hoffnung in einer Gesellschaft im Aufbruch: Eine Frau frisiert ihre Lebensgeschichte, um sich für eine Fernsehshow interessant zu machen, eine andere exhibitioniert sich mitten auf der Autobahn. Eine alte Frau bereitet sich stolz auf ihren Tod vor und begleicht offene Rechnungen mit den Menschen ihrer Umgebung, eine einstige Guerillakämpferin beerdigt einen Kampfgenossen. Ein jüdisches Mädchen wird durch ihre Träume zur leidenschaftlichen Köchin, eine Schülerin verschreckt den Anbeter des Hausmädchens, und im Krankenhaus entdeckt eine Bibliothekarin ihre Sympathie für Frauen aus einfachen Schichten. All das und vieles mehr umfasst diese junge und selbstbewusste Geschichtensammlung mit gnadenlos scharfem Blick auf ein Land der Gegensätze, bei allen Härten. Ein Buch voller Überraschungen, Witz und Humor, eigens zusammengestellt für die edition fünf! Mit Geschichten von: Andréa del Fuego, Tércia Montenegro, Cecilia Giannetti, Augusta Faro, Livia Garcia Roza, Beatriz Bracher, Ana Paula Maia, Cíntia Moscovich, Ivana Arruda Leite, Tatiana Salem Levy, Paula Taitelbaum, Claudia Lage

  • Du wolltest deine Sterne: Sylvia Plath und Ted Hughes

    16

    Du wolltest deine Sterne: Sylvia Plath und Ted Hughes
    Du wolltest deine Sterne: Sylvia Plath und Ted Hughes

    Sylvia Plath und Ted Hughes verliebten sich 1956 und heirateten schon nach wenigen Monaten. Dass sie beide dichteten, war wesentlich für die Anziehung zwischen ihnen. Beide waren ehrgeizig, getrieben zu ihrer Kunst - und von Herzen gewillt, sich gegenseitig zu fördern und zu fordern. Sechs Jahre lang. Bis Hughes mit einer anderen Frau ein Kind zeugte, und Plath, zermürbt von dem Balanceakt zwischen Muttersein und Schreiben, in Depressionen versank und sich schließlich im Februar 1963 mit 30 Jahren das Leben nahm. Diane Middlebrook führt die Geschichte des Künstlerpaares weit über Sylvia Plaths Tod hinaus fort. Die letzten Kapitel widmet sie Ted Hughes, den die Bedeutung dieser großen Liebe und seiner Rolle als Sylvias Ehemann bis zu seinem Tod 1998 nicht losließ. Der Autorin gelingt das Kunststück, die Beziehung der beiden ohne Fragen nach Schuld und ohne ­voyeuristische Details darzustellen. Klug und voller Umsicht arbeitet sie die Faszination wie die Nöte heraus, die ein Paar erlebt, wenn es sich im Geist so nahe ist und gleichzeitig Kunst, Alltag und Familien­leben zu bewältigen hat.

  • Die Schwestern Kleh

    20

    Die Schwestern Kleh
    Die Schwestern Kleh

    Eine Gouvernante blickt zurück auf die Jugend ihrer Zöglinge, der Töchter des Juweliers Kleh in Wien. Mit beiden hat es ein tragisches Ende genommen … Die Schwestern Irene und Lotte sind einander liebevoll zugetan. Dabei könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Während Irene prädestiniert scheint für ein Leben als Ehefrau und Mutter, träumt die temperamentvolle Lotte zwar von der Liebe, möchte aber vor allem Schauspielerin werden und die Welt bereisen. Bei Irenes Verlobung begegnen sich der Bräutigam und die schöne Lotte zum ersten Mal. Und sie verlieben sich auf den ersten Blick unsterblich ineinander. Auf Drängen der Gouvernante verleugnen beide ihre Gefühle und gehen getrennte Wege - doch das Schicksal nimmt seinen Lauf. Elegant erzählt Gina Kaus ein Liebesdrama voller Verstrickungen und Lebenslügen. Dabei spannt sie ihren Bogen von der Jahrhundertwende bis zur Weltwirtschaftskrise. Ein lebendiges Porträt der "Neuen Frau" des frühen 20. Jahrhunderts.

  • Hanomag

    25

    Hanomag
    Hanomag

    Eine norddeutsche Hafenstadt, Mitte der sechziger Jahre: Die siebzehnjährige Rita Heinkel blickt zurück auf die turbulenten Ereignisse des vergangenen Sommers, in dem ihr Familiengefüge beinahe völlig aus den Fugen und ihr eigenes Leben gewaltig in Bewegung geraten ist: Ihr Vater, der im beginnenden Containertransportgeschäft seine große Chance witterte, verstrickte sich in zwielichtige Aktivitäten, während Ritas Mutter ausgerechnet mit dem größten Konkurrenten des Vaters anbändelte. Für Rita war der Vater immer der Ritter, der sie auf langen Ausfahrten mit seinem Hanomag in verheißungsvolle Fernen führte. Als nun jedoch ihr Blick für die Fehlbarkeiten der Eltern schärfer wird und sie sieht, dass die Familie zu zerbrechen droht, nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand. Vordergründig schlicht erzählt, lässt die Geschichte eine intensive, zutiefst geheimnisvolle Atmosphäre entstehen. Mit starken Bildern schildert Hella Eckert die Reifung ihrer jungen Chronistin vor der Kulisse eines zeitgeschichtlichen Panoramas, mit dem Vietnamkrieg in der Ferne und der Aufbruchsstimmung der jungen Bundesrepublik vor Ritas Haustür.

  • Jonglieren

    18

    Jonglieren
    Jonglieren

    Eine Familiengeschichte von Shakespearescher Leichtig­keit: Christina ist kein liebes Mädchen, auch wenn sie es gerne wäre. Ständig muss sie ihre Stachel ausfahren. Vor allem der Vater mit seinen ­extravaganten Ideen geht ihr gegen den Strich. Ihre Mutter hingegen hat zu wenig Biss, und die Großmutter, anfangs ihre liebste Verbündete, ­erweist sich als gnadenlos engstirnig. Nur Pam, ihre Adoptivschwester, liebt sie von Herzen. Kein Wunder, dass ihr Weg zu den Menschen, mit denen sie durchs Leben gehen möchte, nicht geradlinig verläuft. Im Internat lernen Christina und Pam die beiden Freunde Jago und ­Peter kennen. Allen vieren hat das Leben Schweres mitgegeben. Durch einen tragischen Vorfall werden sie in alle Winde ­zerstreut. Jahre später finden sie sich in Oxford wieder, zu einem Happy End mit glücklichen Paaren. Wer mit wem - das bleibt bis zum Schluss spannend. 1994 zuerst erschienen, war "Jonglieren" in England ein Bestseller, die erste Veröffentlichung in Deutschland folgte 1995. Als Klassikerin weib­licher Erzählkunst findet Barbara Trapido nun ihren Platz bei der edition fünf.

  • Elizabeth und ihr deutscher Garten

    24

    Elizabeth und ihr deutscher Garten
    Elizabeth und ihr deutscher Garten

    Eine junge englische Frau in ihrem deutschen Garten, gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Elizabeth hat ihren Mann überredet, mit der Familie aufs Land zu ziehen. Sie will den herrlichen Gutsgarten neu anlegen und die Stille des Landlebens genießen. Ein Jahr hindurch, von Mai bis Mai, zeichnet sie ihr neues Leben auf. Sie hat den Kopf voller Ideen und leidet darunter, dass sie selbst so wenig mit zupacken darf - nur heimlich nimmt sie sich manchmal frühmorgens den Spaten. Ihrer überschäumenden Liebe zu allem, was draußen ist, kann das nichts anhaben: Die Blumen und die frische Luft helfen ihr, dem Druck des Haushalts, der Diener und Gäste und auch des Mobiliars zu entkommen. Sie plant und macht Fehler, feiert kleine Erfolge, freut sich an allem, was sprießt und blüht, beobachtet ihre drei kleinen Töchter (das April-, das Mai- und das Juni-Baby) und kabbelt sich mit ihrem Mann, dem Zornmütigen, wie er bei ihr heißt. Keck, spitzzüngig und liebevoll karikiert sie das Leben ihrer Zeit und überträgt ganz nebenbei ihren Übermut auf die Leserin.

  • Alles absolut bestens bei mir: 15 Alleingänge aus Finnland

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    Alles absolut bestens bei mir: 15 Alleingänge aus Finnland
    Alles absolut bestens bei mir: 15 Alleingänge aus Finnland

    Von Frauen, die den Alleingang wagen, erzählen diese Geschichten aus Finnland. Ihre Heldinnen reiben sich an Konventionen: Mal schrill, mal leise und melancholisch brechen sie die Norm - und gehen eigene Wege. Sie lassen ihre Körperhaare wuchern und essen sich fett, werden handgreiflich gegen unwillige Liebhaber, geben ihre Kinder weg, ziehen sich in die Natur zurück oder sagen anderen endlich mal die Wahrheit. Was sie suchen, ist der Frieden mit sich selbst. Das Leben ist manchmal haarsträubend kompliziert, aber soll man deswegen den Mut verlieren? Ein Buch von Finninnen aus Stadt und Land, vor hundert Jahren und heute.

  • Ein Haus mit vielen Zimmern: Autorinnen erzählen vom Schreiben

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    Ein Haus mit vielen Zimmern: Autorinnen erzählen vom Schreiben
    Ein Haus mit vielen Zimmern: Autorinnen erzählen vom Schreiben

    Ich schreibe, also bin ich Schriftstellerin: Wenn es so einfach wäre, gäbe es die Geschichten in dieser Sammlung nicht. Ist Dichten das große Glück, ein großer Kraftakt - oder beides? Wie entstehen Ideen, aus welchen Situationen und Begegnungen schöpfen Autorinnen ihre Inspiration? Wie finden sie ihre Form? Und wie ergeht es Schriftstellerinnen im Literaturbetrieb? In den Erzählungen, Essays und Gedichten dieses Bandes lassen sich die Autorinnen beim Schreiben über die Schulter gucken. Sie entwerfen Geschichten zu dem Thema, beschreiben die Beziehung zu ihren Figuren, besingen ihre Arbeit mit der Sprache, denken über die Wirkung von Worten und Geschichten nach und plaudern aus der Werkstatt der Büchermacherin. Sie äußern sich über den Beruf, mit dem sie sich ihren Lebensunterhalt und bisweilen auch Ruhm verdienen, und über die Hürden, die zu überwinden sind, wenn sie sich als Frauen, die schreiben, treu bleiben wollen. Humorvoll, selbstkritisch und geistreich und immer unterhaltsam gewähren sie Einblicke in die Arbeit von Autorinnen und das Verhältnis von Schreiben und Leben.

  • Agnese geht in den Tod

    23

    Agnese geht in den Tod
    Agnese geht in den Tod