Telekinese – Die Macht des Geistes: Mein Weg zur Beherrschung der Materie und zum Erwachen des Bewusstseins
Von Not Being
()
Über dieses E-Book
Telekinese – Die Macht des Geistes: Mein Weg zur Beherrschung der Materie und zum Erwachen des Bewusstseins
Autor: Not Being
Was wäre, wenn du erkennen würdest, dass Materie sich deinem Bewusstsein beugt – dass jeder Gedanke, jede Emotion, jede Intention eine unsichtbare Kraft formt, die Wirklichkeit erschafft?
"Telekinese – Die Macht des Geistes" ist kein gewöhnliches Buch über paranormale Phänomene – es ist ein inneres Evangelium über das Erwachen des wahren Menschen, der erkennt: Geist erschafft Materie.
In dieser tief persönlichen, autobiographisch-spirituellen Reise beschreibt Not Being den Weg von den ersten unerklärlichen Bewegungen eines Gegenstands bis zur vollständigen Verschmelzung mit dem Bewusstsein selbst. Zwischen Wissenschaft und Mystik, zwischen Zweifel und Erleuchtung führt dieses Werk den Leser durch vier große Etappen des Erwachens:
· Das Erwachen der unsichtbaren Kraft – Wenn das Unerklärliche die Realität berührt.
· Das unsichtbare Gesetz – Schwingung, Resonanz, Energie und die Ethik der Macht.
· Die Schule der inneren Alchemie – Reinigung von Körper, Atem und Bewusstsein.
· Das Erwachen des Schöpfers – Telekinese als Ausdruck göttlicher Einheit.
Jedes Kapitel verbindet spirituelle Erkenntnis, energetisches Wissen und intime Selbsterfahrung zu einer poetischen Lehre über das Potenzial des menschlichen Geistes.
Der Autor zeigt, dass Telekinese keine übernatürliche Gabe ist, sondern eine natürliche Konsequenz des erleuchteten Bewusstseins – wenn das Ich sich in das Ganze auflöst und das Leben selbst "durch uns" wirkt.
✨ Für wen ist dieses Buch?
Dieses Werk richtet sich an alle, die:
· nach tiefer spiritueller Wahrheit suchen,
· die Grenzen von Geist und Materie erforschen wollen,
· Meditation, Energiearbeit und Bewusstseinstraining praktizieren,
· oder ahnen, dass das Leben mehr ist als das Sichtbare.
Wenn du dich je gefragt hast:
"Bin ich mehr als dieser Körper?"
Dann hält dieses Buch die Antwort – nicht in Worten, sondern in Schwingung.
Not Being
Nguyễn Đăng Thái ( bút danh Không Là- Not Being ) Từ thuở ấu thơ, Đăng Thái đã bị cuốn hút không cưỡng lại được bởi những bí ẩn của sự tồn tại. Bị mê hoặc bởi những thế lực vô hình định hình thực tại, Ông đã dấn thân vào một hành trình suốt đời truy cầu chân lý—du hành khắp nơi, gặp gỡ các bậc giác ngộ, đắm mình trong kinh điển cổ xưa, hấp thụ những giáo lý uyên thâm, và miệt mài thực hành với một lòng kiên định không lay chuyển. Rồi vào một ngày định mệnh, trong trạng thái nội tâm tĩnh lặng sâu thẳm, ông trải qua một đột phá thiền định—một sự thức tỉnh sâu sắc đến mức xé toang bức màn ảo tưởng. Khoảnh khắc ấy, ký ức từ hàng ngàn kiếp trước tràn ngập trong tâm thức họ, hé lộ bức tranh huyền diệu của sự tồn tại. Nhưng đó mới chỉ là khởi đầu… Mỗi đêm, khi thế gian chìm vào giấc ngủ, một vị thầy huyền bí với trí tuệ siêu việt xuất hiện trong giấc mơ của ông—một thực thể mang trí tuệ vô biên, hoặc có lẽ chính là phiên bản tương lai của Đăng Thái. Vị đạo sư bí ẩn này truyền đạt những thông điệp mang tầm vóc vũ trụ, vén màn những sự thật ẩn giấu về bản chất thực tại, vận mệnh nhân loại và sứ mệnh thiêng liêng mà Đăng Thái đã mang theo qua vô lượng kiếp sống: Trở thành sứ giả thức tỉnh linh hồn và dẫn dắt thế giới bước vào kỷ nguyên mới—kỷ nguyên của Ánh Sáng, Tình Yêu và Giác Ngộ.
Mehr von Not Being lesen
Jenseits des Ichs: Eine spirituelle Anatomie des Egos: Awakening Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Vollkommene Student: Ein heiliger Dialog über Körper, Geist und Seele – Wie du dein höchstes Potenzial entfaltest: Awakening Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen72 Geschichten für ein bewusstes Leben: Deutsch lernen mit Alltag, Weisheit und Herz Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGibt es eine höhere Intelligenz im Universum? Die letzte Offenbarung über Bewusstsein, Gott und die verborgene Ordnung der Realität Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWIE FINDE ICH INNEREN FRIEDEN IN EINER UNBESTÄNDIGEN WELT Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnlich wie Telekinese – Die Macht des Geistes
Ähnliche E-Books
Das 163. Element: Thor 555 - Fantasie-geschichte Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWir sind Bewusstsein. Erzählungen eines Vieraugenkröpplings Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Schatzberg Band 3: Abenteuer in Ägypten: der erste Tunnel Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Heilsame Geschichten: Erschließung einer inneren Welt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDu bist das Licht: Tagebuch einer Seele vom Diesseits und Jenseits Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLöse das Rätsel deiner Seele Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIns Herz der Dinge lauschen - Vom Erwachen der Liebe: Über MDMA und LSD: Die unerwünschte Psychotherapie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenReisen in feinstoffliche Sphären: Oder wie man die Angst vorm Tod verliert Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas vergessene Versprechen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenConnars Erhebung (STAR ADVENTURE 12) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenQuetzal & ich³: Eine Reise in parallele Welten zu sich selbst Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Zukunft unserer Welt: Kommunikation mit ausserirdischer Intelligenz Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenQuo Vadis Menschheit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Feld der Möglichkeiten: Ein-Blick in die Zukunft unserer Entscheidungen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSensitiv: Neues Bewusstsein im Zeitenwandel Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMagie für Anfänger - Sammelband I: Telepathie, Telekinese, Lebenskraft, Meditation, Hypnose, Chakren, Mandalas ... Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie 8te Pforte: Jenseits der Schwelle, Der Trauma-Trip des alten Magus Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJenseits der Sinne: Kommunikation zwischen den Welten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Schicksalsrad: Das Rad der menschlichen Seele Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDes Universums Kindergarten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenREINE LIEBE ERWARTET DICH! Botschaften vom Arcturus Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenInto The Light: Ein Weg, der unmöglich schien Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Licht-Tor der kosmischen Liebe: Karma und Klesha-Auflösung am Ende der Lebenskette mit der Hilfe der Vollendeten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Weisheit der Delphine: Begegnung mit dem kosmischen Bewußtsein Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Öffnen des Dritten Auges Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGrenzerfahrung Dunkelretreat: In den Tiefen meiner Seele Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGötterdämmerung: Heleria - unbekannte bekannte Welt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Tag, der nie war...: Eine wahre Geschichte von Träumen, die Wirklichkeit wurden Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Ich-Phantom: … und wie man das wahre Selbst findet Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Aira: Kräfte des Lichts, Episode 1 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Persönliche Entwicklung für Sie
Schlagfertigkeitstechniken für Anfänger: Grundlagen und Techniken der Schlagfertigkeit lernen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWie wir denken, so leben wir: As A Man Thinketh Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Warum alles gut wird: Wie ein Quantenphysiker die Welt erklärt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenLukrez: Über die Natur der Dinge Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIch REDE. Ein Hoch auf Deutsch Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenManipulationstechniken: Manipulation Erkennen, Abwehren und Gezielt Einsetzen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Kunst des geistreichen Geplänkels: Clever, schnell & anziehend sein Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDenken wie ein Genie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Erfindung der Esoterik: okkult, spirituell und mysteriös Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHypnose lernen - Praxishandbuch: für tiefe Trance, Selbsthypnose, Blitzhypnose und die sichere Anwendung im Alltag Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Rhythmus Atem Bewegung: Lehr- und Übungsweise nach H. L. Scharing Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHuna - Positives Denken aus alter Zeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenReligiöser Missbrauch: Auswege aus frommer Gewalt-Ein Handbuch für Betroffene und Berater Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5erfolgreich reden!: 5 geniale Tricks helfen zu überzeugen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenKopfsache: Hinderliche Denkmuster bewusst machen und verändern Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErotische Geschichten: Ich will Spass: Verdorbene Sexgeschichten für Sie und Ihn Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIkigai: Die japanische Philosophie der Suche nach Ihrem Ziel. Entdecken Sie, was Ihr Leben lebenswert macht Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEngel und Devas Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Original-Knigge in modernem Deutsch: Über den Umgang mit Menschen (1788), erster Teil Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGefühle & Emotionen - Eine Gebrauchsanweisung Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTrauer um den Partner: 9 sanfte Schritte, mit denen Sie den Tod richtig verarbeiten und nach dem schweren Verlust weitermachen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenErotische Sexgeschichten: Schmutzige Leidenschaft Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenRauhnächte: Einführung in die magische Zeit zwischen den Jahren Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Ayurvedische Entgiftung - Ein Leitfaden, um dem Körper Giftstoffe zu entziehen: 5000 Jahre Erfahrung für Ihre Gesundheit und Schönheit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Rezensionen für Telekinese – Die Macht des Geistes
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Telekinese – Die Macht des Geistes - Not Being
Kapitel 1 – Die erste Bewegung
Ich erinnere mich an diesen Tag so klar, als wäre er nie vergangen.
Die Luft im Zimmer war still, fast übernatürlich still – kein Windzug, kein Atemzug des Sommers, der durch das halb geöffnete Fenster kam. Ich saß am Schreibtisch, verloren zwischen Gedanken, die nichts wollten und doch alles suchten. Auf dem Holz vor mir lag ein einfacher Bleistift. Nichts weiter. Ein banales Objekt – und doch sollte er der erste Zeuge eines Erwachens werden.
Ich weiß nicht, was mich dazu brachte, so intensiv auf ihn zu starren. Vielleicht war es Langeweile. Vielleicht die unbewusste Sehnsucht, dass etwas, irgendetwas, die Starre meines Lebens durchbrechen möge.
Und dann geschah es.
Ein Zittern.
Kaum sichtbar, kaum real – und doch unbestreitbar da. Der Bleistift vibrierte, als ob er sich in der dünnen Luft an eine unsichtbare Melodie erinnerte.
Mein Herz schlug schneller. Ich hielt den Atem an, glaubte an einen Irrtum. Vielleicht war es ein Windhauch, ein Vibrieren im Tisch, ein Spiel des Lichts? Doch nichts in mir fand eine Erklärung. Nur dieses innere Flüstern blieb: „Du hast es gesehen."
Ich spürte, wie sich etwas in mir öffnete – eine Pforte im Denken, ein Riss in der selbstverständlichen Welt.
„Bin ich mehr als dieser Körper?"
Diese Frage war kein Gedanke. Sie war eine Stimme, die von innen kam, als hätte mein Herz beschlossen, sich selbst zu befragen.
In den folgenden Tagen wiederholte ich das Experiment. Immer wieder stellte ich einen Gegenstand vor mich – einen Löffel, eine Feder, ein Stück Papier. Immer mit derselben Mischung aus Neugier und Ungläubigkeit. Manchmal geschah nichts. Aber manchmal … war da dieses leise Zittern.
Kein Wind, kein Zufall.
Ein Zittern wie ein Gruß – als würde die Materie selbst flüstern: „Ich höre dich."
Was ich damals nicht verstand: Nicht der Gegenstand bewegte sich.
Ich bewegte mich.
Oder besser gesagt – etwas in mir begann sich zu erinnern, dass es mehr war als Fleisch, Knochen und Gedanken.
Ich war kein Kind mehr, aber auch noch kein Erwachter. Zwischen Rationalität und Geheimnis schwankte mein Inneres wie eine Waage, die nach Wahrheit suchte. Ich las Bücher über Parapsychologie, Quantenbewusstsein, alte Schriften über „Prana, „Chi
, „Ruach". Doch nichts konnte erklären, warum ich – ein gewöhnlicher Mensch – das Unsichtbare berührt hatte.
Eines Abends, während ich wieder in Stille saß, fiel mir auf, dass es weniger um „Tun ging, als um „Zulassen
. Wenn ich mich bemühte, passierte nichts. Wenn ich losließ, geschah Bewegung.
Das war der erste Hinweis: Telekinese war kein Akt des Wollens – sondern des Erinnerns.
Ich begann, die Luft zu spüren. Nicht nur zu sehen, sondern zu fühlen, wie sie auf meine Haut drückte, wie sie in meiner Nähe dichter wurde, wenn ich mich konzentrierte. Ich spürte den Raum, als hätte er eine Textur.
Und manchmal war diese Textur weich, nachgiebig – als würde sie mir erlauben, durch sie zu greifen, sie zu berühren mit etwas Unsichtbarem in mir.
Die Nächte wurden länger.
Ich sprach kaum noch mit Freunden. Ich begann, mich von der äußeren Welt zu lösen – nicht aus Einsamkeit, sondern aus Staunen.
Jede Bewegung, jeder Atemzug schien plötzlich Bedeutung zu haben.
Ich fühlte mich wie ein Kind, das ein altes Lied hört und erkennt, dass es die Melodie schon immer kannte.
Einmal – und ich weiß, das wird niemand glauben – wachte ich mitten in der Nacht auf, weil das Glas Wasser auf meinem Nachttisch leicht vibrierte. Ganz leise. Es war, als würde das Wasser selbst atmen.
Ich stand auf, streckte die Hand aus, und in dem Moment, als ich innerlich sagte: „Ruhe dich aus", hörte das Zittern auf.
Es war nicht Angst, was ich fühlte. Es war Ehrfurcht.
Und eine Ahnung: Wenn Gedanken Materie berühren können – was berührt dann Gedanken?
In jenen Wochen begann ich zu schreiben. Nicht um zu beweisen, sondern um zu verstehen. Ich schrieb Worte, die ich kaum verstand:
„Geist ist Ursprung. Form ist Erinnerung. Bewegung ist Gebet."
Diese Sätze kamen wie Flüsse aus einem Land, das ich nie besucht hatte, und doch kannte. Ich schrieb sie auf, las sie, und spürte – sie waren wahr, obwohl ich sie nicht begreifen konnte.
Die Telekinese, dieses Wort, klang zu technisch für das, was ich erlebte.
Es war kein „Kraftakt". Es war eine Kommunion. Eine zarte Berührung zwischen Bewusstsein und Schöpfung.
Ich begann zu begreifen: Es ging nicht darum, Dinge zu bewegen.
Es ging darum, das Leben zu spüren, das durch alles fließt.
Einmal fragte ich mich: Wenn Materie wirklich „gefrorener Geist" ist – was passiert, wenn der Geist sich erinnert, dass er warm ist?
Vielleicht taut dann die Materie. Vielleicht beginnt sie zu tanzen.
Vielleicht war genau das das Zittern des Bleistifts – kein physikalisches Wunder, sondern ein geistiges Erwachen.
Die Welt antwortete mir – nicht in Worten, sondern in Schwingung.
Eines Morgens, während die Sonne durch die Vorhänge fiel, saß ich wieder am Schreibtisch. Ich stellte denselben Bleistift vor mich, der das erste Zeichen gegeben hatte.
Ich schloss die Augen, atmete, ließ die Gedanken fallen wie Blätter in einen ruhigen See.
In der Stille geschah es wieder.
Ein kaum hörbares Knistern in der Luft, als würde sie gespannt warten.
Dann bewegte sich der Bleistift – diesmal deutlich, langsam, bewusst.
Aber das Erstaunlichste war nicht die Bewegung selbst.
Es war das, was in mir geschah.
Denn in diesem Moment verschwand der Gedanke „Ich tue das".
Es war, als würde etwas Größeres durch mich geschehen – eine Intelligenz, die mich benutzte, um sich selbst zu erkennen.
Ich weinte. Nicht aus Furcht, sondern aus tiefer Erinnerung.
Ich wusste: Ich war Zeuge eines Gebets, das der Geist an sich selbst richtet.
Seit diesem Tag suchte ich nicht mehr nach Beweisen. Ich suchte nach Verbindung.
Ich begann, jeden Atemzug als eine Form von Kommunikation zu sehen – zwischen dem Unsichtbaren in mir und der sichtbaren Welt um mich.
Ich begriff: Telekinese ist kein Werkzeug, um die Welt zu beherrschen.
Sie ist der Spiegel, in dem der Geist erkennt, dass er selbst die Welt ist.
Und tief in mir flüsterte eine Stimme, klar und sanft wie Licht:
„Du hast nichts bewegt. Du hast dich erinnert, dass alles schon in Bewegung ist."
Kapitel 2 – Kindheit der Kräfte
Wenn ich heute zurückblicke, erkenne ich, dass die Zeichen schon lange vor jenem zitternden Bleistift da waren.
Es war nicht plötzlich, kein Blitz aus dem Nichts – sondern eine stille Geschichte, die in meiner Kindheit begann.
Damals konnte ich die Sprache der Welt noch hören, bevor ich lernte, sie zu übertönen.
Ich war vielleicht sieben oder acht Jahre alt, als ich das erste Mal spürte, dass Gedanken mehr waren als Schatten im Kopf.
Ich saß im Garten meiner Großmutter, unter dem alten Apfelbaum, der so viele Sommer überlebt hatte. Die Sonne war warm, das Summen der Insekten wiegte mich in eine Art Trance. Ich beobachtete ein Blatt, das am Ende eines Astes hing – ruhig, unbewegt, vollkommen.
Und dann
