Eine uralte magische Macht: Magische Power 2
Von Rowena Crane
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Eine uralte magische Macht: Magische Power 2
von Rowena Crane
Die Zwillinge Jule und Julian haben schnell Freunde an dem magischen Ort gefunden. Fergus von Ahnbruch scheint dort eine Sonderstellung zu haben. Doch die Rektorin hat es satt, sich von der Familie schikanieren zu lassen. Jule und Julian erfahren, dass Fergus' Vater gegen die Rektorin intrigiert. Sein Ziel: Frau von Ahnbruch soll Rektorin werden, dann würde er sich endlich Zugang zu der Dritten Bibliothek schaffen können. Doch zu welchem Zweck?
Die Zwillinge und ihre Freunde finden Unerfreuliches über die Familie heraus. Jule muss ihre Kräfte anwenden, um das Schlimmste zu verhindern …
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Eine uralte magische Macht - Rowena Crane
Eine uralte magische Macht: Magische Power 2
von Rowena Crane
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Die Zwillinge Jule und Julian haben schnell Freunde an dem magischen Ort gefunden. Fergus von Ahnbruch scheint dort eine Sonderstellung zu haben. Doch die Rektorin hat es satt, sich von der Familie schikanieren zu lassen. Jule und Julian erfahren, dass Fergus‘ Vater gegen die Rektorin intrigiert. Sein Ziel: Frau von Ahnbruch soll Rektorin werden, dann würde er sich endlich Zugang zu der Dritten Bibliothek schaffen können. Doch zu welchem Zweck?
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Prolog
Jule schaute auf und sah, wie Fergus lässig auf sie zuschlenderte. Er hatte seine Hände in den Taschen der verwaschenen Jeans vergraben. Sein blendend weißes T-Shirt lag eng am Körper, sodass man deutlich seinen Sixpack erkennen konnte. Dass er regelmäßig Sport trieb, das wusste hier mittlerweile jeder. Fergus bildete sich darauf eine Menge ein. Er wusste auch, dass er – wie er selbst von sich behauptete – ein hübscher Kerl war und viele Mädchen auf ihn flogen. Und für die anderen, die er wollte, gab es Mittel und Wege, sie zu überzeugen, ihn anzuhimmeln.
Er hatte dunkelbraunes welliges Haar, das ihm auf die Schulter fiel. Oftmals band er seine vollen Haare mit einem Lederband zusammen. Sein Gesicht war ohne Makel, seine Augen steingrau, seine Nase passend zum Gesicht. Wenn er lachte, zeigten sich an den Wangen kleine Grübchen.
Doch Jule hatte bereits mit dem ersten Blick für Fergus nichts übrig. Er war absolut nicht ihr Typ. Und sein arrogantes Auftreten fand sie widerlich. Sie wollte mit ihm rein gar nichts zu tun haben.
Und nun kam dieser Typ direkt auf sie zu.
„Na, Schätzchen? Du bist also die zukünftige Superhexe. Er musterte sie ungeniert mit einem anzüglichen Grinsen. „Und dann auch noch so eine schnuckelige.
„Und du bist so ein arrogantes Arschloch. Lass mich gefälligst in Ruhe!", wehrte Jule seine machohafte Anbiederei ab, denn die widerte sie an.
„Na, na, wer wird denn so unhöflich sein, Baby?", tat er beleidigt, war er aber nicht, denn viele Mädchen hatten ihn bereits auf die eine oder andere Art abgewiesen. Er hatte sie trotzdem alle bekommen, denn er hatte da so seine Tricks, die nicht ohne Einsatz von Magie waren.
„Ich bin nicht unhöflich, ich sage dir nur meine Meinung", sagte Jule und wandte sich demonstrativ von ihm ab.
Doch er ließ sich davon nicht im Geringsten beeindrucken.
„Ach, komm schon. Wenn wir beide uns zusammenschmeißen, wären wir ein unschlagbares Team – in jeder Beziehung", brachte er auch gleich sein Anliegen zur Sprache, grinste und zwinkerte ihr zu.
„Also, wenn du nicht willst, dass ich dir auf deine bestimmt sehr teuren Schuhe kotze, dann halt deine Klappe und verschwinde", sagte Jule in einem überfreundlichen Ton, in dem schon eine unterschwellige Drohung mitschwang.
„Hm, er legte den Kopf leicht schief und musterte sie. „Lass doch das Theater! Sehr ehrlich! Du willst es doch auch.
„Ich will, dass du mich in Ruhe lässt. Such dir gefälligst eine andere Hexe, die auf dein Gequatsche reinfällt! Du bist hundertprozentig nicht mein Typ. Also geh mir endlich aus dem Weg!" Jule war aufgestanden, um von ihm wegzukommen.
„Überleg es dir! Einen Besseren als mich wirst du hier nicht finden", prahlte er.
Jule schüttelte ihren Kopf und murmelte: „Eingebildeter Affe!" Dann wollte sie an ihm vorbeigehen. Doch er versperrte ihr den Weg.
„Lass mich vorbei!", zischte Jule, die allmählich wütend wurde.
Doch da erhaschte sie einen kurzen Gedanken von ihm, denn er hatte diese bis jetzt gut vor ihr verborgen. ... ich sie soweit, dann blitzt es aus ihren ...
Jule schnappte – nun wirklich wütend – nach Luft.
„Wenn du dir einbildest, dass ich hier gegen einen Studenten – insbesondere bei dir – meine Zauberkraft einsetze, dann hast du dich gewaltig geirrt. Du bist wirklich das Letzte. Verschwinde aus meiner Nähe und quatsch mich nie wieder an!"
Ihm gefiel auf einmal nicht, wie Jule ihn von sich stieß.
„Du willst mich nicht zum Feind haben", knurrte er sie an.
„Dich zum Feind? Dass ich nicht lache. Geh dich doch bei Mami und Papi beschweren! Ich habe keine Angst vor deinen Eltern und schon gar nicht vor dir. Mir egal, ob sie im Hexenrat sind und steinreich. Doch irgendwann wird dir das nichts mehr nützen. Verlass dich drauf!"
Fergus’ Gesicht verzog sich zu einer unschönen Fratze. Von seinem guten Aussehen war gerade nicht mehr viel übrig. Wut sprühte aus seinen Augen, die nun fast schwarz waren. Er trat dichter an sie heran und hob seine Hände, die wie Krallen auf sie zukamen.
Doch plötzlich standen Sina, Mirko und Julian neben Jule.
„Das willst du doch nicht wirklich, Fergus. Wenn du das tust, werden deine dich ach so liebenden Eltern nicht mehr schützen können. Sieh dich um! Zu viele Zeugen", sagte Sina mit einem spöttischen Gesichtsausdruck.
Fergus blickte die drei zornig an.
„Verschwindet!", zischte er wie eine Schlange.
„Sicher nicht, entgegnete Julian. „Wenn du meiner Schwester zu nahe kommst, dann wirst du mit uns rechnen müssen.
Fergus lachte hart auf.
„Was? Ihr? Was könnt ihr schon gegen mich ausrichten? Ihr seid doch unterste Kategorie", verhöhnte er die drei.
Er dreht sich kurz um und stellte fest, dass sich eine Menge an Schüler und Studenten auf dem Platz versammelt hatten. Und sie alle waren ihm gerade nicht besonders freundlich gesinnt, wie er feststellen musste.
„Verschwindet! Sofort! Sonst fege ich euch alle vom Platz", schrie er wütend, weil er merkte, dass er zu weit gegangen war.
„Fergus von Ahnbruch!, schallte von der Eingangstür des Schlosses die Stimme der Rektorin hart über die Anwesenden hinweg. „Es reicht! Ich dulde an dieser Schule ein derartiges Verhalten, das Sie hier an den Tag legen, nicht. Gehen Sie sofort auf Ihr Zimmer! Ich werde Ihre Eltern kontaktieren und ihnen den Vorfall melden. Diesmal können Sie sich nicht herausreden.
Marit wartete darauf, dass er sich in Bewegung setzte. Als er an ihr vorbeiging, konnte Jule genau verstehen, was er der Rektorin zuraunte.
„Machen Sie nur, ehrenwerte Rektorin, denn das werden Sie nicht mehr lange sein!"
„Habt ihr das auch gehört?", fragte Jule die anderen entsetzt.
„Ja. Da ist etwas ganz Schlimmes im Gange. Wir müssen herausfinden, was. Unsere Rektorin darf nicht abgesetzt werden. Das müssen wir verhindern", empörte sich Sina.
„Ich denke jetzt auch, dass jemand ein ganz böses Spiel spielt. Und ich wette, dass die Eltern von Fergus da tief mit drinstecken. Wenn die nicht sogar diejenigen sind, die den Plan haben, unserer Rektorin etwas anzuhängen, um jemanden, der ihnen hörig ist, zum Leiter zu machen", äußerte Mirko seine Vermutung.
„Da könnte eine Menge dran sein", stimmte Julian Mirkos Gedankengang zu.
„Jule, du solltest jetzt sehr vorsichtig sein", meinte Sina nachdenklich.
„Warum denn das?", fragte Jule, denn sie hoffte, dass Fergus seine gerechte Bestrafung bekam und von der Schule verwiesen wurde.
Sina fing Jules Gedanken auf und erklärte ihr: „Er wird bleiben. Garantiert. Er hat schon Schlimmeres getan. Okay, da gab es keine Zeugen. Oder zu wenige, denen er so gedroht hat, dass sie den Mund hielten. Trotzdem werden seine Eltern dafür sorgen, dass er bleibt. Und wie du selbst mitbekommen hast, ist Fergus stinksauer auf dich. Mir will aber auch nicht in den Kopf, warum er dich wütend machen wollte. Das ist sonst nicht seine Masche, sich einem Mädchen zu nähern, das er um den Finger wickeln will. Da steckt etwas anderes dahinter."
„Stimmt, er wollte mich soweit provozieren, dass aus meinen Fingern Blitze fließen", murmelte Jule.
„Wir sollten mit unserer Urgroßmutter reden", schlug Julian vor.
„Ich glaube nicht, dass sie uns etwas sagen wird. Ich denke, dass wir allein herausfinden müssen, was hier gespielt wird", gab Jule zu bedenken.
„Wie sagte der Vampir in dem Film Dracula? Dann lasst die Spiele beginnen!", seufzte Sina, die jedoch genau wusste, dass es ein gefährliches Spiel war, das sie angehen wollten.
Kapitel 1
„Das Maß ist voll, Fergus ... zu viele Vergehen, zu viele Zuwiderhandlungen", sagte die Rektorin in ruhigem, aber harten Ton.
Fergus grinste überheblich, denn er fühlte sich sicher. Sie würde ihn nicht bestrafen können. Nicht sie.
Als er das Büro betreten hatte, hatte er einen Stuhl vom Tisch weggezogen und so hingestellt, dass dieser einen Meter entfernt vor dem Schreibtisch stand. Nun saß Fergus vor Marit, die Beine weit von sich gestreckt, mit einem arroganten Blick.
„Ach, Frau Rektorin, Sie können noch so viel meckern und mich ermahnen. Ist mir egal. Mein Vater ..."
„Ihr Vater?, unterbrach Marit ihn hart. „Soll er kommen und versuchen, Sie wieder einmal beschützen zu wollen. Doch diesmal wird er an meiner Entscheidung nicht rütteln können. Sie gehen in den Arrest. Keine Privilegien. Nur zu den Unterrichts- und Essenszeiten dürfen Sie Ihr Zimmer verlassen. Verstoßen Sie gegen meine Anordnung, werden Sie diese Einrichtung verlassen. Endgültig!
„Das wagen Sie nicht", brauste Fergus jetzt auf und gab seine schlaksige Haltung auf.
„O doch! – Und nun verschwinden Sie in Ihre Räumlichkeit!", befahl die Rektorin barsch.
„Das lass ich mir nicht gefallen. Nicht von Ihnen, Sie ... Sie ...", fauchte er wütend.
„Vorsicht! Sie vergreifen sich im Ton." Marit bewahrte weiterhin Ruhe, obwohl sie ihn am liebsten gleich mit ihrer magischen Kraft aus ihrem Büro hinausbefördert hätte.
Doch nun lehnte sich Fergus wieder gelassen zurück. Er verließ sich weiter auf seinen Vater. Das hatte er bis jetzt immer getan. Warum sollte es diesmal anders sein?
Er grinste wieder überheblich und sagte: „Pah, was sind Sie denn schon? Eine kleine unbedeutende Hexe, die hier nur durch den Zuspruch meines Vaters die Leitung über diese Schule übertragen bekommen hat, stieß er abfällig hervor. „Sogar ich habe mehr Magie in mir als Sie. Sie sollten wirklich vorsichtig sein mit Ihren Entscheidungen mir gegenüber. Ich könnte Sie zu Staub zermahlen, wenn ich wollte.
Jetzt hatte Marit
