Die Hexenmagie in mir: Magische Power 1
Von Rowena Crane
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Die Hexenmagie in mir
Magische Power 1
von Rowena Crane
In der Nacht der Sommersonnenwende mit einem Blutmond am sternenklaren Himmel wird genau um Mitternacht Jule geboren. Eine Prophezeiung behauptet, dass sie eine mächtige Hexe sein wird. So steht es in dem Buch des Ursprungs geschrieben. Doch ganz so einfach ist es nicht, eine Hexe zu sein, wie Jule feststellen muss, zumal sie sehr eigenwillig ist. Und so kommt es unwillkürlich zu Schwierigkeiten. Jule, die nicht sicher ist, dass sie mal eine der mächtigsten Hexen sein soll, weiß, dass sie noch viel zu lernen hat. Jemand aus der Vergangenheit hat bereits seit langem etwas für sie und ihren Zwillingsbruder geplant.
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Buchvorschau
Die Hexenmagie in mir - Rowena Crane
Die Hexenmagie in mir
Magische Power 1
von Rowena Crane
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In der Nacht der Sommersonnenwende mit einem Blutmond am sternenklaren Himmel wird genau um Mitternacht Jule geboren. Eine Prophezeiung behauptet, dass sie eine mächtige Hexe sein wird. So steht es in dem Buch des Ursprungs geschrieben. Doch ganz so einfach ist es nicht, eine Hexe zu sein, wie Jule feststellen muss, zumal sie sehr eigenwillig ist. Und so kommt es unwillkürlich zu Schwierigkeiten. Jule, die nicht sicher ist, dass sie mal eine der mächtigsten Hexen sein soll, weiß, dass sie noch viel zu lernen hat. Jemand aus der Vergangenheit hat bereits seit langem etwas für sie und ihren Zwillingsbruder geplant.
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Alfred Bekker
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1. Buch
Prolog
„... und wenn es in der Nacht der Sommersonnenwende einen Blutmond gibt, wird eine mächtige Hexe oder ein mächtiger Hexer geboren. Doch das Kind muss genau um Mitternacht das Licht der Welt erblicken. So steht es in dem Buch des Ursprungs geschrieben. Vor über hundert Jahren ist das geschehen. Marit, meine Urgroßmutter, wurde genau in so einer Nacht geborgen. Sie erzählte mir, dass sie kein niedliches Baby gewesen sein soll, was ihre Eltern aber nicht gestört hat. Doch als Marit älter wurde, wurde aus dem hässlichen Entlein ein schöner Schwan. Nicht nur das machte die Eltern stolz. Die Tochter war auch sehr klug.
In den ersten Lebensjahren waren sie um Marit sehr besorgt, denn ihre Tochter war anders als alle anderen Kinder. Die kleine Marit lernte sehr schnell sprechen und dachte sich nichts dabei, wenn sie die Gedanken ihrer Eltern arglos kommentierte oder auf stumme Fragen antwortete. Das erschreckte ihre Eltern, und sie befürchteten, wenn die falschen Leute davon erfuhren, würde man ihnen das Kind wegnehmen und in die Obhut der Kirche geben, um sie zu bekehren.
Darum bemühten sie sich, Marit zu erklären, dass sie das niemals bei anderen Kindern oder Erwachsenen machen durfte und erzählten ihr Geschichten von Mädchen und Frauen, denen man sehr wehgetan hat, weil auch sie in der Lage waren Dinge zu tun wie Marit.
Warum handelten Marits Eltern so?
Andere hätten sich wahrscheinlich von ihrem Kind getrennt, weil sie nicht verstanden, dass ihr Kind etwas Besonderes ist. Für sie wäre es wohl eine Ausgeburt der Hölle, ein Kind Satans. Eine Hexe! Es gab eben zu der Zeit mehr Menschen, die diesem Glauben verfallen waren. Da war die Angst vor dem Bösen größer als die Liebe zu dem eigenen Kind.
Doch Marits Eltern fürchteten sich nicht, sie waren nur anfänglich erschrocken, dass gerade ihr einziges Kind zu einer Hexe heranwuchs. Also brachten sie ihrem Kind bei, niemals vor Fremden, aber auch nicht, wenn Verwandte zu Besuch kamen, ihre Magie anzuwenden ..."
Gebannt hörte Karin den Geschichten zu, die ihre Urgroßmutter ihr von Marit, der Hexe, erzählte. Es war nicht das erste Mal, dass die Uroma ihr von der Hexe Marit erzählte, sondern immer wieder, wenn Karin sie besuchte. Dann saß sie stets neben ihrer Uroma auf der Couch und kuschelte sich eng an sie heran und - lauschte ...
1. Kapitel: Jules Kinder- und Jugendjahre
Am schwarzen Nachthimmel funkelten die unendlich vielen Sterne mit unterschiedlicher Intensität. Auch der Mond, der noch ein paar Nächte benötigte, bis er seine vollständige Scheibe präsentierte, spendete sein schwaches Licht. Noch zeigte sich ein schwacher weißgelber Hof um ihn herum, der sich verstärken würde, wenn Vollmond war.
Karin war in ihrer Betrachtung des Mondes vertieft. Sie stellte für sich fest, dass sie sich diesen Himmelskörper noch nie so genau angesehen hatte wie in dieser Nacht.
Die dunklen Flecken formten sich zu Figuren. Mal sah es für sie aus, als wäre dort ein riesiger Hase, ein anderes Mal erschien es ihr, als würde sich ein Gesicht zeigen, und dann – als wäre dort ein Fötus zusehen, umgeben von einer durchsichtigen Blase.
Über diesen Streich ihrer Fantasie musste sie nun doch schmunzeln und legte behutsam ihre Hände auf den gewölbten Bauch.
„Deine Mutter sieht schon Babys auf dem Mond. Was für ein Unsinn ...", flüsterte sie.
Der Geburtstermin ihres Kindes lag in der nächsten Woche. Karin zählte bereits die Tage. Elf waren es. Sie hoffte, dass sie nicht noch länger warten musste, denn Peter, ihr Ehemann, musste am Anfang der kommenden Woche für ein paar Tage zu einer Dienstreise. Es ging um wichtige Vertragsabschlüsse, bei denen er zugegen sein musste.
Karin blickte in den Sternenhimmel und wartete darauf, eine Sternschnuppe zu entdecken. Sie würde sich dann wünschen, dass sie noch am nächsten Tag ihr Kind zur Welt bringt. Doch so sehr sie den Sternenhimmel absuchte, keine Sternschnuppe zog ihre Bahn, um früher oder später zu verglühen.
Dafür sah sie etwas, das sie im Nachhinein den Kopf schütteln ließ.
Ihr Blick wanderte wieder zur unvollständigen weißen Scheibe des Mondes.
Plötzlich flog etwas davor vorbei. Ihre Fantasie gaukelte ihr vor, dass dort eine schwarze Gestalt auf einem besenartigen Gegenstand vorbeiflog.
Doch so schnell diese Illusion entstand, so schnell verschwand sie auch wieder, denn es war nur ein Vogelschwarm, der gerade dort zufällig vorbeizog.
Unwillkürlich hatte Karin aber ihren Atem angehalten, denn genau in diesem Moment erinnerte sie gerade das an ihre Urgroßmutter und ihren wunderbaren Geschichten, denen sie oft und gerne zugehört hatte, als sie selbst noch ein Kind war.
„Karin, warum bist du mitten in der Nacht hier auf der Terrasse?", wurde sie aus ihren Gedanken gerissen.
Erschrocken zuckte sie zusammen und blickte sich zu der Person um, die sie unabsichtlich erschreckt hat. Und das konnte nur ihr Mann Peter sein, der eigentlich im Bett tief und fest schlafen sollte.
„Ich kann nicht schlafen", antwortete Karin.
„Du hättest dir wenigstens eine Decke nehmen können. Du erkältest dich noch, bevor du unser Kind zur Welt bringst", tadelte er sie.
Er war immer so besorgt um sie, seit sie wieder schwanger war. Genauso war es auch während ihrer ersten als auch zweiten Schwangerschaft gewesen.
Jana war bereits vor fünf Jahren geboren worden. Ihre Schwester Jette kam zwei Jahre später.
„Mir ist nicht kalt, Peter. Außerdem haben wir garantiert noch zwanzig Grad. Es ist eine schöne warme Nacht", entgegnete sie.
„Hast du Schmerzen? Die ersten Wehen?", fragte er angespannt.
„Nein, keine Wehen, nur das Übliche. Mach dir keine Sorgen!", beruhigte Karin ihren Mann und schmunzelte. Auch er konnte es kaum erwarten, dass das Kind geboren wurde.
Peter zog den Gartenstuhl zu Karin und setzte sich neben sie. Er nahm ihre Hand in seine und fragte: „Schatz, was denkst du, wird unsere Kleine an dem Termin ..."
Karin unterbrach ihn mit einem Seufzer, denn diese Frage hatte er ihr schon x-mal gestellt. Und genauso oft hatte sie - wie auch jetzt - geantwortet: „Ich hoffe es."
„Du weißt, dass ich gerne bei der Geburt dabei sein möchte. Doch wenn sie gerade dann kommt, wo ich auf Dienstreise bin ... Am liebsten würde ich das Ganze abblasen."
„Wie bitte? Den Vertrag sausen lassen? Peter, das geht nicht! Da hängt so viel von ab, wie du selbst weißt", widersprach sie kopfschüttelnd.
„Du hast ja recht. Aber - wenn es nicht so wichtig wäre, würde ich dich nicht allein lassen. Das weißt du doch."
„Natürlich. Mach dir doch nicht solche Sorgen! Vielleicht kommt das Baby schon in den nächsten Tagen."
„Und wenn nicht? Was wird mit den beiden Mädchen, wenn du plötzlich in die Klinik musst?"
„Peter, das haben wir doch besprochen", stöhnte Karin, schon leicht entnervt.
„Ja, ja, deine Mutter wird die Tage hier sein, wenn ich weg muss. Ich weiß, ich weiß ..., brummte er. „Aber viel lieber wäre ich hier, um mich um alles zu kümmern.
Karin lachte leise und meinte: „Meine Mutter muss trotzdem kommen und die Mädchen versorgen. Wenn du mit mir in der Klinik bist, kannst du nicht gleichzeitig bei den Kindern sein. Peter gähnte geräuschvoll. „Geh wieder ins Bett! In ein paar Stunden klingelt dein Wecker. Sonst schläfst du noch im Büro ein.
„Kommst du mit?"
„Später! Ich kann eh nicht schlafen", antwortete sie.
*
Es kam, wie es kommen musste – Peter war zu seinen Verhandlungspartnern gefahren, und bei Karin setzten einen Tag später am späten Nachmittag leichte Wehen ein. Die Hoffnung der beiden, das er der Geburt bewohnte, blieb also unerfüllt.
Karins Mutter war bereits am Mittag eingetroffen und kümmerte sich um Jana und Jette. Die beiden Mädchen freuten sich sehr, dass die Oma mal wieder zu Besuch da war und sich mit ihnen beschäftigte. So hatte Karin ihre Ruhe und konnte sich mit belanglosen Dingen ablenken.
Sie hatte sich auf die Terrasse begeben und lag nun auf der Liege unter dem riesigen Sonnenschirm mit einem Buch in der Hand. Ab und zu stand sie auf und ging ein paar Schritte. Doch die Wehen schienen nicht stärker zu werden. Auch die zeitlichen Abstände verringerten sich nicht. Schon glaubte sie an einen Fehlalarm.
Doch sie sollte sich irren.
Karins Mutter hatte sich, nachdem sie die beiden Mädchen ins Bett gebracht hatte, zu Karin auf die Terrasse gesetzt. Eine Weile unterhielten sie sich, doch vermied es die Mutter, Karin zu fragen, wie es ihr ging. Wie es schien, hatte ihre Tochter wohl keine Wehen mehr.
„Es ist wieder ein sehr schöner Abend. Ich liebe diese warmen Nächte, meinte die Mutter. „Sieh dir mal den Mond an! Er wird immer dunkler. Deine Urgroßmutter würde jetzt wieder mit ihren Geschichten anfangen.
Sie schmunzelte und sprach weiter. „Weißt du noch, wie sie davon geredet hat? Das ist ein Blutmond. Und wenn es in der Nacht der Sommersonnenwende einen Blutmond gibt, wird eine mächtige Hexe oder ein mächtiger Hexer geboren. Und heute ist dieser Tag. Beides fällt zusammen."
Karin lachte belustigt auf und dachte: Na, dann wird wohl ein kleines Hexlein heute Nacht geboren.
„Ja, ich erinnere mich. Oft hat sie das erzählt. Ich fand ihre Geschichten immer spannend. Sie hat doch auch davon gesprochen, dass ihre Urgroßmutter eine Hexe gewesen sein soll. Wie hieß sie noch? Etwas mit M, glaube ich."
„Marit", wusste die Mutter.
„Ja, ein komischer Name. Als wäre er nicht vollständig. Margarit oder Marita ..., meinte Karin und fragte: „Was meinst du? Hat sie sich das alles selbst ausgedacht?
„So weit ich weiß, hat sie ihre Uroma selbst noch kennengelernt. Sie soll eine merkwürdige Frau gewesen sein. Vielleicht hat
