Das dunkle Geheimnis der Witwe: Kriminalroman
Von Manfred Weinland
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Über dieses E-Book
Krimi von Manfred Weinland
Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.
"Lass mich nicht allein!", hatte sie ihn gebeten. Er war gegangen, und Minuten später war er tot. Ermordet! Für Eloise war eine Welt zusammengebrochen, denn sie hatte Darryl Carpenter geliebt. Ihr gemeinsamer kleiner Sohn Kyle war auch kein Trost für sie gewesen, denn er war ihr auch nach 16 Jahren noch unheimlich. Was sollte sie nun tun? Eloise verkaufte die Residenz der Carpenters und gründete eine Art Hospiz, wo bedürftige, mittellose Bronxbewohner bis zu ihrem Tod gepflegt werden. Doch sie hütet ein dunkles Geheimnis ...
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Das dunkle Geheimnis der Witwe - Manfred Weinland
Das dunkle Geheimnis der Witwe
Krimi von Manfred Weinland
Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.
„Lass mich nicht allein!", hatte sie ihn gebeten. Er war gegangen, und Minuten später war er tot. Ermordet! Für Eloise war eine Welt zusammengebrochen, denn sie hatte Darryl Carpenter geliebt. Ihr gemeinsamer kleiner Sohn Kyle war auch kein Trost für sie gewesen, denn er war ihr auch nach 16 Jahren noch unheimlich. Was sollte sie nun tun? Eloise verkaufte die Residenz der Carpenters und gründete eine Art Hospiz, wo bedürftige, mittellose Bronxbewohner bis zu ihrem Tod gepflegt werden. Doch sie hütet ein dunkles Geheimnis ...
Copyright
Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.
© by Author
© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.
Alle Rechte vorbehalten.
www.AlfredBekker.de
postmaster@alfredbekker.de
1
Ein »Jahrhundertsturm« fegte über New York City und die gesamte Ostküste hinweg. Eloise trat aus der Dunkelheit ans Fenster, wo Darryl stand. Blitze zuckten. Donner grollte. Regen peitschte.
»Es wird immer schlimmer!« Eloise musste fast schreien, um das Unwetter zu übertönen. Sie krallte die Fingernägel in Darryls festes Fleisch und presste das Gesicht gegen seinen verschwitzten Körper.
»So eine Nacht«, sagte er rau, »habe ich mir gewünscht.«
»Du bist verrückt ...« Ihre Stimme klang im Widerspruch zu ihrer Äußerung schmeichelnd. Sie wollte ihn wieder dorthin locken, wo sie sich gerade geliebt hatten, als gäbe es kein nächstes Mal.
»Eine solche Nacht«, ließ er sich nicht beirren, »ist wie geschaffen für tabulosen Sex, oder ...«
»Oder?«, gurrte sie erwartungsvoll.
»... um zu sterben!«
Ihre Reaktion zeigte, dass sie gerade mit dieser Antwort am wenigsten gerechnet hatte.
»Red so nicht mit mir - nicht auf diese Weise!«, zischte sie und trommelte mit ihren kleinen Fäusten auf seinem Rücken herum, bis er sich umdrehte und sie auf seiner Brust weitermachte.
Er hatte Muskeln wie ein Champion, kein Gramm Fett an der falschen Stelle. Dass sein Gesicht hässlich war, reizte sie umso mehr. Eloise hatte nie einen Hang zu schönen Männern gehabt - und noch nie einen getroffen, der gut aussah und das Maß an Männlichkeit besaß, das sie brauchte. Sie brauchte es hart. Und er hatte es gespürt. Gleich am ersten Abend. Auf ihrem Jungmädchenzimmer hatte er sie, unerfahren und neugierig, wie sie damals war, brutal genommen, während ihre Eltern ein Stockwerk tiefer vor dem Fernseher gedöst und nichts vom Besuch ihrer Tochter geahnt hatten.
Das war vier Jahre her.
Eloise hatte seitdem keinen anderen Mann gehabt und es nie vermisst. Darryl war einfallsreich. Im Bett und was seine Geschäfte anging. Zwei Wochen nachdem er sie entjungfert hatte, hatten sie geheiratet. Darryl hatte dafür gesorgt, dass niemand Einspruch erhob. Seitdem war sie ihren Eltern nie wieder begegnet, und allein dafür würde sie diesem Mann ewig dankbar sein.
Wie sie ihr Elternhaus gehasst hatte!
»Du darfst mich nicht allein lassen. Nie!«
Die Sturmnacht war sekundenlang wie in Blei gegossen. Erstarrt. Der Orkan schöpfte Atem. Dann geriet das wahnsinnige Kaleidoskop wieder in Bewegung, vor dem Hintergrund eines fast violettfarbenen Himmels.
Darryl verzog das Gesicht zu einer Grimasse.
»Wovor hast du eigentlich Angst?«, fragte er. »Habe ich dir nicht beigebracht, dass es dumm ist, sich vor irgendetwas in dieser Narrenwelt zu fürchten? Es kann dich immer und überall erwischen.« Er schob die Lippen zurück. »Glaubst du, eine Kuh denkt darüber nach, ob sie im nächsten Moment von einem hungrigen Tiger gerissen wird? Fressen und gefressen werden, lautet die Devise. Lebe einfach in den Tag hinein! Du hast doch alles, was eine Frau sich nur erträumen kann. Kauf dir ein paar neue Fummel, geh schick essen, triff dich mit einer Freundin ...!«
Das war seine Sicht der Dinge.
Eloise lächelte bitter. »Und du?«
»Ich?« Er winkte lässig ab.
»Es gibt etwas, wovor ich mich fürchte«, sagte sie. »Deshalb darfst du mich nie allein lassen. Nicht länger jedenfalls, als du es ohnehin manchmal schon tust.«
»Fängst du schon wieder davon an?«
Ein schmerzhafter Zug trat in ihr Gesicht. »Kyle ist mir so – unheimlich ...«
»Er ist unser Sohn, verdammt. Du siehst Gespenster. Kyle ist nur ... anders. Und das soll er auch sein. Ihm wird das Schicksal erspart bleiben, das bislang alle Carpenters ereilte. Er wird nie in die Schusslinie geraten, weil niemand von seiner Existenz erfahren wird. Waren wir uns nicht einig?«
»Du hast es so bestimmt«, entgegnete sie. »Du willst einen Thronfolger - ich wollte ein Kind.«
Er sah aus, als wollte er sich auf sie stürzen. Doch er beherrschte sich.
»Er belauert mich.« Ihr Gesicht füllte sich mit Hitze, und sie war froh um die Schatten, die sie umfingen. Sie nagte an ihrer Unterlippe und schwieg, als sie begriff, dass er auf diesem Ohr immer taub bleiben würde. Er vergötterte Kyle. Er wollte nicht sehen, was mit ihm geschah. Eloise war sicher, dass Darryl die Anzeichen auch bemerkte, aber er übersah sie in voller Absicht. Manchmal erinnerte der Junge sie an einen Wechselbalg, der ihnen untergeschoben worden war. Weder Darryls noch ihre eigenen Anlagen waren in ihm zu erkennen. Etwas Dunkles, das jedem Vergleich spottete, reifte in ihm heran.
»Er ist erst vier!«
»Lass mich nie allein mit ihm ... Ich bitte dich!«
Er stieß sie von sich. Sie prallte mit dem Rücken gegen den Fensterrahmen. Der Knauf drückte gegen ihre Wirbelsäule. Schmerz durchflutete sie. Er ließ sie einfach stehen.
»Wohin willst du?«
»Fort.«
»Bei diesem Wetter?«
»Ich muss. Ich wollte es dir vorhin erklären. Aber du hörst ja nicht zu!«
Sie beobachtete, wie er sich unbeeindruckt anzog. An der Tür drehte er sich noch einmal um und brüllte gegen den Lärm des Sturms: »Er ist nur anders, verdammt, begreif das endlich!«
Die Tür fiel ins Schloss. Eloise lauschte seinen schweren Schritten, die sich über die Treppe entfernten. Angst stieg in ihr auf. Sie wusste plötzlich, dass etwas passieren würde. Etwas, das nichts mit dem Orkan zu tun hatte!
Doch statt ihm nachzurennen, legte sie sich aufs Bett, schloss die Augen und zählte Gräber, wie sie es sonst nur nachts tat, um einzuschlafen.
Keine Lämmer, Gräber!
Bei Dreißig schlug unten die Tür des Rovers. Als der Motor startete, klang es wie ein langgezogenes Räuspern. Sekunden später gab es die mächtigste Detonation, die Eloise je erlebt hatte. Fensterscheiben zersprangen; das Gebäude schien zu erbeben wie bei einem Erdstoß. Eine gewaltige Stichflamme loderte empor, gefolgt von einer fetten Rauchwolke. Hartes Knistern mischte sich darunter. Dann blieb es lange unnatürlich still.
Bis die Feuerwehr in dieser Nacht anrückte, war von dem stolzen Wagen nur noch das ausgeglühte Skelett übrig. Im Morgengrauen, mit Abflauen des Sturms, barg man die völlig verkohlte Leiche hinter dem Steuer.
Eloise identifizierte Darryl anhand des Siegelrings mit dem Familienwappen der Carpenters, in dem sich Hammer und Amboss kreuzten.
Statt zu trauern, verfluchte sie ihn.
»Komm zurück, du Hurensohn! Hörst du? Wie konntest du mir das antun? Wie kannst du mich mit ihm allein lassen ...?«
Es dauerte fast zwei Wochen, bis seine Antwort aus dem Jenseits eintrudelte.
2
Sechzehn Jahre später ...
Der »Electric Boogie Boy« zuckte und schlotterte wie ein Zitteraal kurz vor dem erlösenden Kurzschluss. Dass er unter Strom stand, wunderte Birdy kaum. Er brauchte nur auf den Bürgersteig neben den dröhnenden Stereorecorder zu blicken, um zu ahnen, dass sich in der bauchigen Flasche mehr als reines Wasser verbarg. Typen wie diese hier »behexten«
