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Die Mensch-Erklärungsformel (Teil 4): Was den Menschen tatsächlich antreibt und weshalb er unbedingt einen Selbstwert braucht!
Die Mensch-Erklärungsformel (Teil 4): Was den Menschen tatsächlich antreibt und weshalb er unbedingt einen Selbstwert braucht!
Die Mensch-Erklärungsformel (Teil 4): Was den Menschen tatsächlich antreibt und weshalb er unbedingt einen Selbstwert braucht!
eBook123 Seiten1 Stunde

Die Mensch-Erklärungsformel (Teil 4): Was den Menschen tatsächlich antreibt und weshalb er unbedingt einen Selbstwert braucht!

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Über dieses E-Book

In einer an sich übererklärten und scheinbar alles durchschauenden Welt stellt die hinter dem menschlichen Wesen und Verhalten verborgene Systematik ein Mysterium dar.
>Warum (und auch wann) verhält sich und handelt der einzelne Mensch so, wie er es de facto macht?
>Von was werden das Verhalten und die Verhalten auslösenden Grundlagen (Denkweisen, Einstellungen, Weltanschauungen) ursächlich geformt?
>Weshalb gibt es so viele, z. T. höchst unterschiedliche Wesens- und Verhaltensarten?
>Wodurch entstehen die extremsten Formen, wie Mord, Folter, Sadismus, tiefer Hass, exzessive Gewalt und sexueller Missbrauch?
Ein für jedes Verhalten und für jeden Menschen gültiges Erklärungsmodell würde nicht nur viele offene Fragen elementarer Natur beantworten, sondern zudem wirkungsvolle Problemlösungen ermöglichen, und damit der Menschheit viel Elend, Leid und auch Geld ersparen.
Zentraler Punkt ist die Entschlüsselung des Geheimnisses, das sich hinter der Funktionsweise des menschlichen Verhaltens verbirgt durch die Aufstellung eines Standardmodells für das menschliche Verhalten, basierend auf einem neu formulierten Menschenbild.

Das Standardmodell dokumentiert,
>wie Verhalten originär entsteht und durch welche für alle Menschen gleichen Faktoren und Voraussetzungen es entscheidend beeinflusst, determiniert oder sogar gesteuert wird,
>zu welchen weitreichenden Konsequenzen diese Beeinflussung im täglichen Leben jedes Menschen führen,
>weswegen sehr differente Verhaltensausprägungen, wie z. B.
SpracheDeutsch
Herausgeberneobooks
Erscheinungsdatum6. Jan. 2015
ISBN9783738010091
Die Mensch-Erklärungsformel (Teil 4): Was den Menschen tatsächlich antreibt und weshalb er unbedingt einen Selbstwert braucht!

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    Buchvorschau

    Die Mensch-Erklärungsformel (Teil 4) - K. Ostler

    SELBSTWERT UND SELBSTBEWUSSTSEIN

    Vorab

    Einige nachfolgende Definitionen und Beschreibungen sind zum vorherigen Kapitel „Definition Identität" ähnlich oder sogar identisch. Dies ist im engen Zusammenhang zwischen Identität und Selbstwert begründet, da der Selbstwert ein Produkt identitätsgemäßer Entwicklung und als solches elementarer Bestandteil der Identität ist.

    Die Identität ist die übergeordnete Größe für die ganze Existenz, die nicht nur wie der Selbstwert Verantwortlichkeit für bzw. Verbindung zum sogenannten Alltag und zur Tagesaktualität hat, sondern darüber hinaus die metaphysischen (im Sinne von übersinnlich), philosophischen und zudem angstbesetzten Gesichtspunkte des menschlichen Daseins tangiert und abdeckt.

    Die Identität beinhaltet sowohl den Gegenwartsbezug des Selbstwerts (Orientierung im Leben; Status und Situation im und Bewältigung des Tagesgeschehens) als auch die Position des Menschen hinsichtlich der vielen ungelösten Fragestellungen des Lebens (u. a. Ursprünge und Urgrund des Seins; naturgemäße Kausalitäten und Bedingtheiten; Stellung des Menschen im Universum; Funktion und Sinn des Lebens; Existenzform nach dem Tod) und dem Umgang mit der aus diesem Kontext entstandenen Urangst und den Identitätsproblematiken.

    01-Entstehungshintergrund des Selbstwerts – Konsequenz aus der Urangst und den Identitätsproblematiken

    Die Frage, die sich primär in Bezug zum Selbstwert stellt, betrifft den Grund für die Notwendigkeit eines Wertes und dessen Relevanz. Es wird im Alltag so häufig und selbstverständlich vom Selbstwert und Selbstwertgefühl gesprochen, ohne den Entstehungshintergrund und dessen tiefgründige Bedeutung zu beleuchten.

    > Weshalb benötigt das Selbst, sprich der bewusste Mensch, einen Wert, um im Leben bestehen bzw. überhaupt existieren zu können?

    > Wem gegenüber ist das Erfordernis für den Selbstwert geschuldet?

    > Was soll dieser Wert aussagen und verkörpern?

    > Woher nimmt der Mensch für sich die Bemessungsgrundlage angelangend der ausreichenden Dosierung für die entsprechende persönliche Werthaltigkeit?

    > Was leitet sich aus dieser Wertbemessung in puncto der Lebenswirklichkeit des Menschen ab, wie sehen die konkreten Auswirkungen aus?

    Zahlreiche Fragen, deren Beantwortung nicht nur weit in die Geschichte der Menschen zurückreicht, hingegen ebenfalls von elementarer Wichtigkeit für die Gegenwart und die Zukunft der Menschheit sind, weil sich davon viele Rückschlüsse und Erklärungen bezüglich vergangener, aktueller und kommender Entwicklungen ableiten lassen.

    Wie definiert sich der Begriff „Wert" und was beinhaltet er?

    Wert zeichnet sich durch Attribute wie Bedeutung, Wichtigkeit, Geltung, Ansehen, Stellenwert, Einfluss, Sinn, In- und Gehalt, Substanz, Brauchbarkeit und Qualität aus. Ein Wert hat Gewicht und stellt etwas dar.

    Den Ur-Keim für die Entstehung der Begrifflichkeit des Wortes „Wert" mit den jeweilig zugeordneten Eigenschaften wie dessen Skalierung gehen auf die Bewusstseinsbildung und -werdung des Menschen zurück.

    Mit der Bewusstseinsbildung ist der Mensch aus der eindimensionalen, wertneutralen Funktionalität, die lediglich auf das Ziel der puren Lebenserhaltung ausgerichtet war, in eine neue Daseinsform der unterschiedlichen, bewusstseinsbeeinflussten Möglichkeiten herausgetreten.

    Diese Mehrdimensionalität hatte zwangsläufig eine Kategorisierung, Differenzierung und anschließende Bewertung respektive Einordnung der Verhaltensvarianten zur Folge, ergo was für das grundsätzliche Leben und den Alltag nützlich wie vorteilhaft ist und was nicht.

    Die Existenz wurde im Zuge der Bewusstseinsentwicklung mit einem Sinn respektive mit der Suche danach und demnach gleichermaßen mit einem Ziel und einer Wertigkeit befrachtet. Das frühere Dasein des reinen Lebens wegen (da es vorhanden ist) – wie in der Tierwelt – war passe´, die Existenz verlangte nach Bestimmung, Richtung, (Daseins) Berechtigung und Rechtfertigung/Legitimation.

    Aus dieser Befrachtung ist die Belastung Urangst mit den darauf begründeten Identitätsproblematiken entstanden, da durch die Bewusstseinsbildung vielerlei Fragen aufgeworfen wurden, wie u. a. nach der Entstehung und dem Sinn des Lebens und der Existenzform nach dem Tod, die nicht zufriedenstellend beantwortet werden konnten und so zwangsläufig zu Unsicherheit und Instabilität (auch im Sinne von Bedrohung, Beklommenheit und Zweifel) geführt haben.

    Das mit der Urangst einhergehende Grund- bzw. Primärdefizit suchte respektive brauchte ein Gegengewicht, das einen Ausgleich zur Bürde und zur Last aufgrund der – zumindest – offensichtlichen Sinn-, Kenntnis- und Orientierungslosigkeit des Lebens erzeugen sollte und überdies der metaphysischen Grundausrichtung (Gleichgewichtsherstellung) des Menschen entsprach, um die Funktionsfähigkeit des Menschen nicht zu unterminieren und auszuhöhlen.

    Dieses Gegengewicht – letztlich das Entwicklungsergebnis der Urangst - besteht aus den psychisch determinierten Ur- bzw. Grundbedürfnissen und deren zeitgerechten, qualitativ und quantitativ gebührenden Befriedigung, die schließlich die Bildung und Bedeutung des Selbstwerts hervorgebracht haben.

    Sowohl die Entstehungsgeschichte (Ursache) wie die Erzeugung des Selbstwerts (Symptom) fußt auf einem auf Kompensation angelegten Antrieb.

    Der Wert bzw. die Wertzu- und Bemessung ist als kompensatorischer Faktor von primärer und elementarer Relevanz, weil darüber die menschliche – bewusstseinsgesteuerte – Daseinsberechtigung abgeleitet und ein Gegenpol zur latenten Angst und Unsicherheit geschaffen werden kann. Das in der heutigen Zeit oft thematisierte Minderwertigkeitsgefühl bzw. -komplex ist auf diese Ungewissheit des Existenzanspruches zurückzuführen.

    Aus dieser Historie heraus repräsentiert der Wert ein Gewicht, also nichts Neutrales, jedoch etwas Substanzielles, Gehalt- und Inhaltvolles, das sich diesbezüglich allerdings unterscheiden kann.

    Wert ist demzufolge nicht gleich Wert, sondern besitzt differente Beschaffenheiten. Hieraus haben sich Einteilungen und Bewertungen ergeben, die auch das heutige Leben maßgeblich bestimmen. Als wichtigste Beispiele ist die Entstehung ethischer/moralischer, politischer und juristischer Einstellungen zu nennen.

    Die einfachsten, aber wesentlichsten Beurteilungen sind gut bzw. schlecht/böse und positiv bzw. negativ. Im weiteren Zeitlauf haben sich mannigfaltige Grau-/Zwischentöne und Nuancen zur ursprünglichen Schwarz/Weiß-Einteilung gebildet.

    Der Begriff „Wert" ist angesichts der oben aufgeführten und ihm zugerechneten Eigenschaften grundsätzlich positiv besetzt. Ein Wert an sich stellt etwas dar. Abgeleitet werden können davon Charakteristika wie wertvoll, werthaltig und nützlich. Die Antipoden wären Wert- und Nutzlosigkeit.

    Eine Bewertung und Zumessung beinhaltet eine Orientierung und Ausrichtung, unter anderem bei der Zielsetzung und -erreichung (anzustrebender Zustand), und ist somit zum Motor vieler Entwicklungen und Neuerungen geworden.

    Wenn einem Kind von seinen Eltern im richtigen Maß Liebe, Annahme und Zutrauen entgegengebracht wird, dann fühlt es sich bedeutend, wichtig und wertvoll und kann auf dieser Basis Selbstwert und Selbstvertrauen erzeugen. Das Kind erfährt eine Aufwertung, eine Wertschätzung und kann dadurch seine prinzipiell präsenten Energiepotenziale erhöhen und starke identitätsgemäße Substanz aufbauen. Der Mensch wird psychisch stabil.

    Im gegensätzlichen Fall, falls Eltern mit Ablehnung, Gleichgültigkeit, Distanziertheit, großer Sachlichkeit, emotionaler Kälte oder sogar Gewalt und

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