Über dieses E-Book
Der Historische Weg (Caminho Histórico) führt durch Wälder und Dörfer rund 230 Kilometer von Santiago do Cacém bis zum Cabo de São Vicente bei Sagres ganz im Süden des Landes. Der Fischerweg, der Trilho dos Pescadores, startet in Porto Covo und verläuft 125 Kilometer entlang der Küste ebenfalls bis zum Cabo de São Vicente.
Dieser Reisebericht ist aus dem Tagebuch entstanden, das der Autor auf seiner Wanderung auf der Rota Vicentina geführt hat. Und über 80 farbige Bilder ergänzen den Text und zeigen die eindrückliche Schönheit dieses Wanderwegs.
Willkommen auf der Rota Vicentina!
Mehr Informationen über die Buchreihe: www.pilgerzeit.ch
Martin Schütz
Martin Schütz, geboren 1963, wandert seit vielen Jahren auf Wander- und Jakobswegen in der Schweiz, Frankreich, Portugal und Spanien. Er ist verheiratet und Vater von fünf erwachsenen Kindern. Als zertifizierter Pilgerbegleiter EJW (Europäische Jakobswege) und Mitglied vom Verein Jakobsweg.ch befasst er sich mit allen Aspekten des Pilgerns auf dem Jakobsweg. Nebst Wandern gehören Schreiben und Fotografieren zu seinen Passionen. So sind auch all seine Reiseberichte mit seinen eigenen Fotografien illustriert.
Ähnlich wie Rota Vicentina
Titel in dieser Serie (4)
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Buchvorschau
Rota Vicentina - Martin Schütz
1. Tag: Faro - Santiago do Cacém
Windmühle und ein „Grüezi" zur Begrüßung
Um 6.20 Uhr weckt mich der Wecker. Ich habe ausgezeichnet geschlafen. Die letzten Tage im beruflichen Alltag waren wie gewohnt hektisch und mir ist, als ob ich es am Vortag mit letzter Kraft irgendwie noch zum Flughafen und in den Flieger geschafft habe. Schemenhaft kann ich mich an den Flug, das Umsteigen in Lissabon und den kurzen Hüpfer nach Faro erinnern. Doch jetzt bin ich da. Ein großes Glücksgefühl durchströmt mich:
Portugal! Endlich wieder Ferien!
Mein Rucksack ist schnell gepackt und kurz nach 8 Uhr bin ich auf dem Weg zu Bahnhof, wo eben mein Zug bereitgestellt wird. Ich wähle ein Zweierabteil für mich und schon bald geht die Fahrt los. Draußen zieht eine schöne Landschaft an mir vorbei. Viele Korkeichen, ab und zu Bäume mit Zitrusfrüchten und einmal sehe ich sogar einen Storch.
Nach einem Zwischenhalt gibt es in der Sitzreihe hinter mir plötzlich Unruhe. Ein Mann besteht auf seinem reservierten Platz. Was mich darauf bringt, mein am Vortag gekauftes Billett etwas näher zu betrachten. Und siehe da: Ich habe auch einen reservierten Platz. Der Platz Nr. 102 ist ganz am Ende des Wagens – und noch frei. Ich wechsle und verbringe den Rest der Fahrt ungestört.
In Grândola bin ich fast der Einzige, der aus dem Zug steigt. Von dem etwas ausserhalb des Dorfes gelegenen Bahnhof führt eine Straße ins Zentrum. Dort ist alles sehr übersichtlich: Zwei Bestattungsunternehmen, eine Post, eine Handvoll Restaurants und ein paar Läden. Ich kaufe mir eine Banane und trinke einen Kaffee. Dann nutze ich die Wartezeit auf den Bus, um mir einen Vorrat an Briefmarken zu kaufen. Wer weiß, wann ich auf die nächste geöffnete Post treffe.
Schnell ein Telefongespräch mit meiner Frau und dann kommt auch schon der Bus nach Santiago do Cacém. Mit etwa zehn Minuten Verspätung und nebst mir drei Fahrgästen saust der Bus die kurvige Straße entlang. Der Chauffeur plaudert ständig mit einem älteren Fahrgast, der beim ersten Halt aber wieder aussteigt. Später kommt noch ein uralter Mann hinzu, der vom Fahrer als „Chef" angesprochen wird.
In Santiago do Cacém ist meine Unterkunft nur ein paar Schritte vom Busbahnhof entfernt. Ich bekomme in der Pension ein großes Zimmer mit zwei einzelnen Betten. Nach der ganzen Reise bin ich froh, ein wenig ausruhen zu können.
Später spaziere ich durch die Stadt und hinauf zur Burg, die gar keine ist. Denn hinter den Burgmauern ist ein Friedhof. Die Aussicht ist aber grandios. Am Horizont sind die Küste und das Meer zu sehen. Nach dem Friedhofsbesuch erkunde ich den Anfang meiner Wanderung. Es hat eine große Tafel, auf der die erste Tagesetappe beschrieben ist. Und der Weg ist nicht zu verfehlen. Also steht meinem neuen Abenteuer nichts im Weg.
Ich spaziere zur
