Unterwegs nach Santiago...: ...auf dem Camino Primitivo
Von Wolfgang Scholz
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Über dieses E-Book
Die Erwartungen waren hoch. Freunde haben mir von ihrem Camino Primitivo berichtet und gaben wertvolle Tipps, die ich in die Planungen einfließen ließ. Letztendlich bestimmen aber ganz andere Faktoren, welche Route du tatsächlich einschlägst oder wo du übernachtest. Es ist zwar gut, einen Plan zu haben, aber man sollte sich sämtliche Freiheiten bewahren und einfach unbekümmert in den nächsten Tag hineinpilgern. Das ist einfach gesagt, aber unendlich spannend in der Umsetzung. Lass dich überraschen, was das Schicksal für dich vorgesehen hat und genieße das Unvorhergesehene. Es ist meistens wertvoller als das Geplante.
Wolfgang Scholz
Wolfgang Scholz, Jahrgang 1965, wurde in Stolberg im Rheinland geboren und ist in Bad Ems an der Lahn aufgewachsen. Er ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Koblenz. Er betreibt seit einigen Jahren eine Website über vornehmlich heimische Jakobswege. Hierbei legt er den Schwerpunkt auf eine Sammlung von Pilgerstempeln aus Deutschland sowie seine eigenen Pilgerberichte. Im Oktober 2008 hat er begonnen, sich etappenweise von Wetzlar über Trier und Vézelay auf den Weg nach Santiago de Compostela zu begeben. Zur Vollendung seines 50. Lebensjahres ging ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung: er machte sich mit seinem Pilgerfreund Jörg von Porto aus auf den Weg nach Santiago. Die Geschichten seiner Pilgerwanderungen von Wetzlar nach Vézelay sowie auf verschiedenen Caminos in Portugal und Spanien kann man in mehreren Büchern nacherleben. In der Heimat ist er in der Regionalgruppe Mittelrhein der St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland aktiv. Für den Eifel-Camino, den Linksrheinischen Jakobsweg und den Lahn- und Rhein-Camino hat er, unterstützt von weiteren Pilgerfreunden, jeweils einen Pilgerwanderführer geschrieben.
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Buchvorschau
Unterwegs nach Santiago... - Wolfgang Scholz
Inhalt
Über den Autor
Einleitung
Etappenübersicht
10.06.2018 Einmal quer durch Europa, bitte
11.06.2018 Unverhofft Vizemeister
12.06.2018 Morgens Katastrophe - abends Glückseligkeit
13.06.2018 Wassergräben und Schlammlöcher
14.06.2018 Traumhafte Aussichten
15.06.2018 Berg- und Tal-Pilgern
16.06.2018 Auf Wiedersehen Asturien, hallo Galicien
17.06.2018 You´ll Never Walk Alone
18.06.2018 Lugo: rauhe Schale, süßer Kern
19.06.2018 Reise in die Vergangenheit
20.06.2018 Auf dem Boden der Tatsachen gelandet
21.06.2018 Heute ein Pilgerkönig
22.06.2018 Ein letzter Stempel
23.06.2018 Zufallsfund am Markt
Anhänge
Unterkünfte
Kosten
Pilgerausweis
Pilgerurkunde
Bisherige Veröffentlichungen
Über den Autor
Wolfgang Scholz, Jahrgang 1965, wurde in Stolberg im Rheinland geboren und ist in Bad Ems an der Lahn aufgewachsen. Er ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Koblenz.
Er betreibt seit einigen Jahren Websites über die heimischen Jakobswege rund um seinen Wohnort (Linksrheinischer Jakobsweg, Eifel-Camino, Lahn-Camino und Rhein-Camino) sowie über seine begangenen Wege. Hierbei legt er den Schwerpunkt auf eine Sammlung von Pilgerstempeln aus Deutschland sowie seine eigenen Pilgerberichte.
In Koblenz ist er in der Regionalgruppe Mittelrhein der St. Jakobus-Gesellschaft Rheinland-Pfalz-Saarland aktiv. Für den Eifel-Camino und den Linksrheinischen Jakobsweg hat er federführend je einen Pilgerwanderführer geschrieben, unterstützt von weiteren Pilgerfreunden.
Die Erlebnisse seiner Pilgerwanderungen in Richtung Santiago de Compostela von Wetzlar nach Vézelay hat er in bisher zwei Büchern beschrieben. Weiterhin wurden Bücher vom Caminho Português Central, dem Caminho Português da Costa sowie den Camino Inglés und den Camino Fisterra y Muxía veröffentlicht.
Einleitung
Einmal Santiago – immer Santiago. So könnte man meine Gedanken während der Planungen für meine Pilgertage in diesem Jahr zusammenfassen. Es scheint wie eine positive Sucht zu sein, auf immer anderen Wegen nach Santiago zu pilgern. Da mir lediglich zwei Wochen zur Verfügung stehen, war die Auswahl der Strecke nicht allzu schwer. So habe ich mich in diesem Jahr für den Camino Primitivo entschieden, der zwar mit seinem Profil eine Herausforderung darstellt, dafür aber mit traumhaften Landschaften entschädigen soll.
Auch die Vorbereitung des Weges war zunächst eine Herausforderung – zumindest was die Anreise nach Oviedo anging. Von Deutschland gab es nur vom Berliner Flughafen Direktverbindungen nach Nordspanien. Also machte ich mich auf die Suche nach passenden Möglichkeiten, die mich in verschiedenste europäische Länder führten, um von dort mit einer Zwischenlandung irgendwie nach Oviedo zu gelangen. Wie so oft lag die Lösung vor der eigenen Haustüre. Erst als ich mich schon mit einer Bahnreise abgefunden hatte, entdeckte ich einen Flug von Frankfurt am Main über Madrid, der auch zeitlich passte.
Die Erwartungen waren hoch. Freunde haben mir von ihrem Camino Primitivo berichtet und gaben wertvolle Tipps, die ich in die Planungen einfließen ließ. Letztendlich bestimmen aber ganz andere Faktoren, welche Route du tatsächlich einschlägst oder wo du übernachtest. Es ist zwar gut, einen Plan zu haben, aber man sollte sich sämtliche Freiheiten bewahren und einfach unbekümmert in den nächsten Tag hineinpilgern. Das ist einfach gesagt, aber unendlich spannend in der Umsetzung. Lass dich überraschen, was das Schicksal für dich vorgesehen hat und genieße das Unvorhergesehene. Es ist meistens wertvoller als das Geplante.
Ich wünsche viel Freude beim Lesen meines kleinen Tagebuches, das nicht den Anspruch eines Reiseführers hat. Es gibt einfach nur die Geschichte meines Camino Primitivo wider und ist vielleicht Inspiration, sich selbst auf diesen herausfordernden, aber unglaublich schönen Weg zu begeben.
Min herzlicher Dank geht an
meine Frau Susanne und meinen Sohn Christian, dass sie mir erneut die Zeit für einen Camino geschenkt haben,
meine Mutter Hilde Scholz, die sich wiederum auf die Fehlersuche im Manuskript begeben hat,
alle, die mich zu Hause über meinen Blog auf dem Weg begleitet haben,
alle Menschen, denen ich unterwegs begegnet bin und mit denen ich ein Stück meines Lebens teilen durfte
meinen geduldigen französischen Pilgerfreund Marcel, der mir bei unseren Begegnungen so viel erzählt hat.
Koblenz, im Januar 2019 Wolfgang Scholz
Etappenübersicht
Sonntag, 10. Juni 2018
Frankfurt - Madrid - Oviedo
Einmal quer durch Europa, bitte
Der Countdown für den diesjährigen Camino hatte für mich einiges zu bieten. Am Mittwoch stand ein Vorsorgetermin im Kalender, am Donnerstag hatte ich ein Belastungs-EKG und am Abend Pilgerforum. Freitags musste ich zum Augenarzt und nachmittags eine Laufveranstaltung leiten. Ganz besonders bewegend war der Besuch des Farewell-Konzertes der schottischen Folk-Rocker Runrig am Samstag in der Kölner Lanxess-Arena, die sich nun nach 45 Jahren im Musikgeschäft von ihren treuen Fans verabschieden. Susanne und ich sind schon lange begeistert von den stimmungsvollen Songs und haben uns frühzeitig Tickets besorgt. Die drei Stunden Programm aus dem gesamten Repertoire der Band waren sehr emotional und bei vielen Songs kullerten Tränen aus den Augen. Ich hätte nicht gedacht, dass so ein Abschied schwerfallen kann.
Heute Morgen frühstücken wir noch zusammen, dann bringt mich Susanne zum Bahnhof. Mit dem ICE fahre ich nach Frankfurt, von wo ich um 15:00 Uhr zunächst nach Madrid fliegen werde. Die Bahnfahrt verläuft ohne Probleme. Am Flughafen muss ich mit einem Shuttlebus zum Terminal 2 fahren. Dort dauert es einige Zeit, bis der Iberia-Schalter öffnet. Nach der zügigen Abgabe meines Rucksackes, der zum Glück nach Oviedo durchgecheckt werden kann, stehe ich
