Die Açaí-Frucht: Das Vitalstoffpaket aus dem Tropenwald. Besonders reich an Antioxidanzien, Ballaststoffen und gesun
Von Josef Pies
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Über dieses E-Book
Die exotische Frucht zeichnet sich durch einen überdurchschnittlich hohen Gehalt an essenziellen Aminosäuren und gesunden Fettsäuren aus, deren positive gesundheitliche Wirkung wissenschaftlich schon lange belegt ist.
Neben "leicht verdaulichen" Ausführungen zu Herkunft, Nährstoffgehalt und gesundheitsförderndem Potenzial finden Sie einen großen Rezeptteil mit ebenso leckeren wie gesunden Ideen!
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Buchvorschau
Die Açaí-Frucht - Josef Pies
Eine traurige Geschichte
Wie tief die Açaí-Palme im Herzen der Brasilianer verwurzelt ist, zeigt eine rührende Legende. Ein im Amazonasdelta lebender Indianerstamm wurde einst von einer großen Hungersnot heimgesucht. Aus Angst, alle Stammesangehörigen müssten verhungern, verfügte der Häuptling Itaki daher, dem Gott Tupnã so lange alle Neugeborenen zu opfern, bis wieder ausreichend Nahrung vorhanden sei. Auch als seine Tochter Iaçã eines Tages ein Kind gebar, zeigte der Häuptling kein Erbarmen und tötete sein eigenes Enkelkind. Voller Verzweiflung verkroch sich Iaçã in ihre Hütte, um ihrer Tochter tagelang nachzutrauern. Sie flehte Tupnã inständig an, er möge dem Kindermord endlich Einhalt gebieten. Eines Nachts hörte Iaçã dann ihr Kind weinen und lief in den dunklen Regenwald hinaus. Sie glaubte, es an einer über Nacht neu gewachsenen Palme sitzen zu sehen und wollte es umarmen. Als ihr bewusst wurde, dass es sich nur um eine Halluzination handelte, weinte Iaçã bittere Tränen und am nächsten Morgen fand man sie tot, die Palme umarmend und die leblosen Augen gen Himmel gerichtet. Ihre Lippen waren purpurrot gefärbt und sie schien zu lächeln. Als ihr Vater ihrem Blick folgte, bemerkte er, dass er auf die tiefblauen Früchte der Palme gerichtet war. Er ließ sie pflücken und stellte fest, dass ihr Saft sehr nahrhaft war. Der Häuptling bedankte sich bei Tupnã für diese neue Nahrungsquelle und benannte die Palme nach seiner Tochter Iaçã, allerdings rückwärts geschrieben, nämlich Açaí. Iaçãs Wunsch ging in Erfüllung, denn fortan wurden keine Neugeborenen mehr geopfert.
Die Açaí-Frucht wird von einigen Ureinwohnern Brasiliens auch als „weinende Frucht" bezeichnet.
Seit jener Zeit spielt die Açaí-Palme eine wichtige Rolle in der Ernährung der Urbevölkerung des Amazonasbeckens und noch heute fühlen sich viele der unglücklichen Mutter tief verbunden. So erklärt sich auch, dass manche Ureinwohner die Açaí-Frucht içá-çái nennen: Die Frucht, die weint.
Die Açaí-Palme – ein wenig Botanik
Palmen zählen zu den am intensivsten vom Menschen genutzten Pflanzen. Die Palmengewächse (Arecaceae) bilden die einzige Familie der Ordnung der Palmenartigen (Arecales) und umfassen über 1 200 Arten. Wie viele andere brasilianische Palmen auch, wurde die Açaí-Palme erstmals von dem deutschen Arzt und Botaniker Dr. Carl Friedrich Philipp von Martius (1794–1868), dem „Vater der Palmen", wissenschaftlich beschrieben (Martius 1823/1850). Er hatte im Auftrag des Bayernkönigs Maximilian I. Joseph (1806–1825) zusammen mit Dr. Johann Baptist von Spix (1781–1826) von 1817 bis 1820 eine Forschungsreise nach Brasilien unternommen und vor allem das Amazonasgebiet erforscht. Martius gab der Açaí-Palme den wissenschaftlichen Namen Euterpe oleracea. Der Gattungsname Euterpe geht auf eine der neun griechischen Musen zurück und bedeutet „die Ergötzende, „die Erfreuende
oder auch „Frohsinn". Möglicherweise hatte Martius bei der Namensgebung die grazile Erscheinung der Açaí-Palme vor Augen.
Der Artname oleracea leitet sich von olis/oleris, dem lateinischen Begriff für „Kohl bzw. „Gemüse
ab, analog zu Brassica oleracea = Gemüsekohl, Tipula oleracea = Kohlschnake, Portulaca oleracea = Kohlportulak u.s.w. Und der deutsche Name lautet auch tatsächlich Kohlpalme. Nun werden Sie sich sicher fragen, was denn eine Palme mit Kohl oder Gemüse gemeinsam hat. Das lässt sich ganz einfach erklären. Der Name bezieht sich auf die an Kohl erinnernden, essbaren Palmherzen, über die später noch zu lesen sein wird.
Im mittleren und nördlichen Südamerika sowie in Zentralamerika kennt man mehrere Dutzend Euterpearten. Sie wachsen auf Meeresniveau, kommen aber auch noch in 3 000 m Höhe vor. Und das ist für Palmen recht hoch. Die Açaí-Palme wächst zwischen dem Äquator und dem 30. nördlichen Breitengrad, und zwar in Panama, Trinidad, Französisch Guayana, Guayana, Suriname, Venezuela, Brasilien, Kolumbien und Ecuador. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist aber das Amazonasbecken in Brasilien, in den von den Gezeiten des Atlantiks betroffenen Überschwemmungsgebieten. Hier, in den sogenannten Várzeas, gehört sie zum Alltagsbild der Waldgärten der Flussanrainer. Die verstreut liegenden Hütten der hier ansässigen Caboclos, also der Nachkommen von Indianern und Europäern, schmiegen sich idyllisch an die Palmen, was die enge Verbindung zwischen Mensch und Açaí-Palme unterstreicht. Umgeben sind die Häuser von etwa einen Meter über dem Wasserspiegel auf Açaí-Palmstümpfen gebauten Stegen. Auch die Gemüsegärten und andere Teile rund um diese Häuser sind auf Plattformen angelegt, die auf Açaí-Stümpfen ruhen.
Die Kohlpalme lässt sich folgendermaßen beschreiben (vgl. Strudwick und Sobel 1988, http://www.rain-tree.com/acai.htm und http://ecoport.org): Es ist eine mehrstämmige, immergrüne, fiederblättrige Palme
