Das Grenzkommando Nord. Standort Stendal. Die Chronik.: Gedient von der Ostsee bis zum Harz
Von Werner Neumann
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Buchvorschau
Das Grenzkommando Nord. Standort Stendal. Die Chronik. - Werner Neumann
Werner Neumann
DAS GRENZKOMMANDO NORD
Standort Stendal
Die Chronik
Gedient von der Ostsee bis zum Harz
Engelsdorfer Verlag
Leipzig
2017
Bibliografische Information durch die Deutsche Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.
Copyright (2017) Engelsdorfer Verlag Leipzig
Alle Rechte beim Autor
Hergestellt in Leipzig, Germany (EU)
www.engelsdorfer-verlag.de
Inhalt
Cover
Titel
Impressum
Band I: Das Grenzkommando Nord
Vorwort
Schwur der Grenzpolizei: (13. März 1958)
Fahneneid der Grenztruppen der DDR
Die Kommandeure
Die Zeittafel
Die Durchführung der Ausbildung in den Grenztruppen der DDR
Grenzregiment– 6 „Hans Kollwitz" Standort Schönberg, Bezirk Rostock
Die Regimentskommandeure
Die Geschichte des Truppenteils
Die Zeittafel
Hans Kollwitz
Die wechselnden Strukturen des Truppenteils
Stab GR–6 „Hans Kollwitz" Schönberg (Bez. Rostock)
I. Grenzbataillon Selmsdorf
II. Grenzbataillon Lassahn
III. Grenzbataillon Schönberg (Bez. Schwerin)
Die Grenzkompanien
Grenzer vom GR – 6 berichten
Grenzregiment-8 „Robert Abshagen"
Die Regimentskommandeure
Die Geschichte des Truppenteils
Robert Abshagen
Die wechselnden Strukturen des Truppenteils
I. Grenzbataillon Nostorf
II. Grenzbataillon „Theodor-Körner-Kaserne" Dömitz
III. Grenzbataillon Dömitz
Die Grenzkompanien
GüSt (Eisenbahn) Zweedorf Schwanheide
GÜST (Straße) Horst
GÜST (Wasser/Elbe) Cumlosen
Grenzer vom GR-8 berichten
Grenzregiment-24 „Fritz Heckert" Standort Salzwedel
Die Regimentskommandeure
Die Geschichte des Truppenteils
Fritz Heckert
Die wechselnden Strukturen des Truppenteils
Stab Grenzregiment-24 Salzwedel
I. Grenzbataillon Ziemendorf
II. Grenzbataillon Bonese
III. Grenzbataillon Salzwedel
Die Grenzkompanien
Grenzer vom GR-24 berichten
Band II: Die Grenzregimenter 23 und 20
Grenzregiment-23 „Wilhelm Bahnik" Kalbe/Milde
Die Regimentskommandeure
Die Geschichte des Truppenteils
Die Zeittafel
Wilhelm Bahnik
Die wechselnden Strukturen des Truppenteils
Stab Grenzregiment-23 Kalbe/Milde
I. Grenzbataillon Oebisfelde
II. Grenzbataillon Marienborn
III. Grenzbataillon Weferlingen
Die Grenzkompanien
Grenzer vom GR-23 berichten
GüSt (Eisenbahn) Oebisfelde
Grenzregiment-20 „Martin Schwantes" Halberstadt Magdeburg
Die Regimentskommandeure
Die Geschichte des Truppenteils
Martin Schwantes
Die wechselnden Strukturen des Truppenteils
Stab Grenzregiment-20 Halberstadt
I. Grenzbataillon Hessen
II. Grenzbataillon Schierke
III. Grenzbataillon Ilsenburg / Mahrholzberg
Grenzer vom GR-20 berichten
Band III: Das Grenzregiment-25 und andere Einheiten
Das Grenzregiment – 25 „Neidhardt von Gneisenau" Oschersleben
Die Regimentskommandeure
Die Geschichte des Truppenteils
Die Zeittafel
Neidhardt von Gneisenau
Standorte und Struktur der Grenzbereitschaft-25 und des GR-25 Oschersleben
I. Grenzbataillon Marienborn
II. Grenzbataillon Hessen, danach Ohrsleben
III. Grenzbataillon Lüttgenrode, danach Hessen
Die ehemaligen Kommandanturen, Grenzabteilungen und Grenzbataillone
Die Grenzkompanien in der letzten Struktur des GR-25
Grenzsoldaten berichten
Das Reservegrenzabteilung/Ausbildungsbataillon Flechtingen und das Ausbildungsbataillon Mönchhai/Dingelstedt
Grenzsoldaten berichten
Grenzausbildungsregiment-5 „Gustav Sobottka" Glöwen/Potsdam
Die Regimentskommandeure
Die Geschichte des Truppenteils
Die Zeittafel
Gustav Sobottka
Die Struktur des Truppenteils
Die Belegung der Kaserne Glöwen:
Der Bericht von Michael Jahr
Das Grenzausbildungsregiment–7 „Martin Hoop" Standort Halberstadt
Die Regimentskommandeure
Die Geschichte des Truppenteils
Die Zeittafel
Martin Hoop
Die Struktur des Truppenteils
Die Objektbelegung
Die Ausbildung
Die letzte Strukturveränderung
Das Grenzregiment – 22 Halberstadt
Das Grenzregiment – 7 Wittenburg
Das Grenzregiment – 21 Beetzendorf
Die Sicherungskompanie-25 (SIK-25) Mönchhai
Die Militärgerichtsbarkeit im GKN
Die Hubschrauberstaffel-16 „Albert Kuntz"
Musikkorps Stendal Sitz Magdeburg
Die Verwaltung 2000
Der Bundesgrenzschutz
Der Grenzzolldienst der BRD
Schlussbemerkungen
Wissenswertes in Kurzform vom Grenzkommando Nord
Erinnerungen von Ernst Schüßling
Abkürzungen
Quellennachweise
Verwendete Literatur
Nachweiß der Bilder
Schlussbemerkungen
BAND I
DAS GRENZKOMMANDO NORD
Die Führung des Grenzkommandos Nord, die direkt unterstellten Einheiten, sowie Grenzregiment-6, Grenzregiment-8 und Grenzregiment-24
VORWORT
Mit diesem Buch soll an das, wenn auch nur relativ kurze, Bestehen des Grenzkommandos Nord, erinnert werden.
An die Arbeit vieler Offiziere, Berufssoldaten und Unteroffiziere, sowie an die Grenzsoldaten, welche bei jeder Witterung und jeder Zeit an der Staatsgrenze standhaften und treu ihren Fahneneid erfüllten.
Sie haben immer im Glauben an eine gute Sache, auch in den letzten Tagen im Grenzkommando Nord, stets ihr Bestes gegeben.
Der Autor erhebt, bezüglich des Inhalts, nicht den Anspruch auf umfangreiche Vollständigkeit und Richtigkeit aller in dieser Chronik vom Grenzkommando Nord dargelegten Sachverhalte. Nicht alle Beiträge der Grenzsoldaten, von den betreffenden Grenzkompanien und in den einzelnen Internetforen, konnten hier wiedergegeben werden, dafür war die Resonanz zu hoch und es hätte die Anzahl der Buchseite zu sehr erhöht.
Es wurden aus Kostengründen bewusst nur Skizzen angefertigt und verwendet.
Das Buch soll einen groben Überblick über das Grenzkommando Nord mit allen seinen Grenz- und Ausbildungsregimentern und anderen Dienststellen geben, wenn auch nicht immer ins Detail gegangen werden konnte. Dabei war es auch ein Anliegen, besonders die Grenzsoldaten selber zu Wort kommen zu lassen.
SCHWUR DER GRENZPOLIZEI: (13. MÄRZ 1958)
„Ich schwöre, meinem Vaterland, der Deutschen Demokratischen Republik, allzeit treu zu dienen, sie auf Befehl der Arbeiter- und Bauern-Regierung unter Einsatz meines Lebens gegen jeden Feind zu schützen, den Vorgesetzten unbedingten Gehorsam zu leisten, immer und überall die Ehre unserer Republik und ihrer Grenzpolizei zu wahren."
FAHNENEID DER GRENZTRUPPEN DER DDR
Ich schwöre:
Der Deutschen Demokratischen Republik, meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen und sie auf Befehl der Arbeiter-und-Bauern-Regierung gegen jeden Feind zu schützen.
Ich schwöre:
An der Seite der Nationalen Volksarmee und der anderen Schutz- und Sicherheitsorgane der Deutschen Demokratischen Republik sowie fest verbunden mit den Armeen und den Grenztruppen der Sowjetunion und der anderen verbündeten sozialistischen Länder als Soldat der Grenztruppen der Deutschen Demokratischen Republik jederzeit bereit zu sein, standhaft und mutig, auch unter Einsatz des Lebens, die Grenzen meines sozialistischen Vaterlandes gegen alle Feinde zuverlässig zu schützen.
Ich schwöre:
Ein ehrlicher, tapferer, disziplinierter und wachsamer Soldat zu sein, den militärischen Vorgesetzten unbedingten Gehorsam zu leisten, die Befehle mit aller Entschlossenheit zu erfüllen und die militärischen und staatlichen Geheimnisse immer streng zu wahren.
Ich schwöre:
Die militärischen Kenntnisse gewissenhaft zu erwerben, die militärischen Vorschriften zu erfüllen und immer und überall die Ehre unserer Republik und ihrer Grenztruppen zu wahren.
Sollte ich jemals diesen meinen feierlichen Fahneneid verletzen, so möge mich die harte Strafe der Gesetze unserer Republik und die Verachtung des werktätigen Volkes treffen.
Am 07. November 1977 verlieh der Vorsitzende des Staatsrates der DDR Erich Honecker dem Grenzkommando Nord Stendal in Würdigung seiner bisherigen Leistungen
den Vaterländischen Verdienstorden in Gold,
verbunden mit einer Fahnenschärpe und der Verleihungsurkunde.
DIE KOMMANDEURE
DIE ZEITTAFEL
Die Grenztruppen bestanden somit:
43 Jahre
8 Monate
30 Tage
Objektstraße Stab GKN Stendal, links das Kulturhaus, rechts vorne die Wache und dahinter die zwei großen Blöcke.
Die Objektwache Stab GKN und das Kulturhaus mit Gaststätte
Die zwei großen Blöcke, vorne Stab, dahinter diverse Unterkünfte, Militärgericht, sowie Militärstattanwaltschaft. Alle vier Aufnahmen vom September 2016, Sammlung Werner Neumann
Das Objekt Stab GKN ist nur in einem geringen Teil vom THW genutzt. Rechts der Objektstraße sind alle Gebäude durch einen stabilen Metallzaun gesichert. Die Gebäude selber sind noch in einem guten Zustand, abgesehen von dem Kulturhaus und dem außerhalb des Objektes liegenden Parkplatz. Das Kulturhaus ist nicht gegen Vandalismus gesichert und der Parkplatz wird als Müllkippe benutzt.
DIE DURCHFÜHRUNG DER AUSBILDUNG IN DEN GRENZTRUPPEN DER DDR
(Aus dem Bericht von OSB (aus dem Internetforum der GT), sowie der Truppengeschichte der Unteroffiziersschule „Egon Schultz Perleberg und den Heften „Beiträge zur Geschichte der Grenztruppen
)
Natürlich kann man die Ausbildung in den Grenztruppen der DDR nur im jeweils zeitlichen Kontext sehen. So gab es beim Beginn des Aufbaus der damaligen Grenzpolizei in den Jahren von 1946 bis 1949 noch keine zentral geleitete und schon gar nicht eine einheitlich geleitete Ausbildung. So behalf man sich bei den Neuankömmlingen nur auf eine Einweisung und vertraute auf die Weitergabe von Erfahrungen der älteren Grenzpolizisten. Jegliche Art der Einweisung und der einfachen Ausbildung lag beim zuständigen Leiter der Grenzkommandanturen. Sie konnten Grenzposten aber auch Unterführer ernennen. Erst ab 1948/49 begann man mit einer einheitlichen Ausbildung, welche Kurse über 2 Wochen betrugen und die Unterführer wurden erstmalig zentral in Dresden ab dem März/April 1949 geschult. Dies wurde durch die Abteilung Grenze (Bereitschaften) der Landespolizeibehörden organisiert und durchgeführt. Da es noch nicht einheitlich war, gab es schon einzelne Unterschiede in den Landesbehörden. So gab es in Sachsen-Anhalt Lehrbereitschaften und in Mecklenburg waren die Grenzkommandanturen zuständig. Mit der Gründung der Schule in Sondershausen (01. 02.1951) wurden hier Offiziere und auch Unteroffiziere in Lehrgängen ausgebildet. Daneben gab es aber noch die Lehrgänge in den jeweiligen Bereitschaften. Dazu wurden ab April 1952 Ausbildungseinheiten in der Grenzbereitschaften für die Ausbildung der Unteroffiziere und Mannschaften gebildet. Dies änderte sich mit der Gründung von drei Unteroffiziersschulen (Dömitz, Groß Glienicke und Gera (die Unteroffiziersschule Gera wurde zuerst 1953/54 nach Meiningen und danach nach Dittrichshütte verlegt)), welche diese Ausbildung ab sofort übernahmen. Weiterhin wurden aber die Ausbildung der Mannschaften in den Bereitschaften und auch die Offiziersschule in Sondershausen belassen. Auf Grund der weiteren Zentralisierung wurde im Standort Dittrichshütte ein Lehr- und Ausbildungsregiment am 01.01.1956 gebildet und die Offiziersausbildung weiterhin in Sondershausen durchgeführt. Daneben gab es immer noch eine weitere Ausbildung in den einzelnen Grenzbereitschaften. Mit der Gründung der Grenzbrigaden (1957) gab es eine weitere zentrale Vereinheitlichung, mit jeweils einer Lehr-, Ausbildungs- und Reservebereitschaft in den Grenzbrigaden. Auch die Unteroffiziersschule und Offiziersschule in Dittrichshütte blieben weiterhin bestehen. Die Infanterieschule I in Plauen übernahm ab dem Jahr 1957 die Ausbildung der Grenzoffiziere, während die Politoffiziere in der Politschule Groß Glienicke (wurde später diese in die Bezirksparteischule Weimar verlegt) durchgeführt wurde. Als die NVA die Grenzpolizei übernahm, begann eine neue militärische Ausrichtung, dazu wurde die Infanterieschule I Plauen in die Offiziersschule der Grenztruppen (später Hochschule der Grenztruppen und nach Suhl verlegt) umgebildet. Aus den damals noch bestehenden Reservegrenzabteilungen wurden in 14 Grenzregimentern Grenzausbildungsbataillone gebildet. Sie bestanden aus drei GAbK (Soldaten) und einer UAbK (Unteroffiziere). Daneben gab es noch zwei zentrale Grenzausbildungsregimenter mit jeweils einem Unteroffiziersausbildungsbataillon und zwei Grenzausbildungsbataillonen (Soldaten). Mit der weitere Zentralisierung der Grenztruppen und der Bildung der drei Grenzkommandos (Nord, Süd und Mitte) wurde auch die gesamte Ausbildung vereinheitlicht. Neben der Offiziersschule/Offiziershochschule in Plauen (Ausbildung der Offiziere) gab es nun die Unteroffiziersschule VI in Glöwen und die Unteroffiziersschule VII in Potsdam (diese wurden 1973 als Unteroffiziersschule VI in Perleberg zentralisiert und die Unteroffiziersschule VII in Potsdam aufgelöst). Da die Kapazitäten in Perleberg zeitweise nicht ausreichten, wurden zwei Unteroffiziersausbildungskompanien im Standort Glöwen (Objekt GAR-5) untergebracht. Auch die Ausbildung der Soldaten wurde zentral in Grenzausbildungsregimenter (für Grenzkommando Nord in Halberstadt (GAR-7) und in Glöwen (GAR-5)) durchgeführt. Die Ausbildung von Spezialisten (Diensthundeführer (in Bautzen, danach Schenkendorf), Bootsausbildung sowie Nachrichtenausbildung (in Glowe auf Rügen, danach ab 01.08. 1964 Löcknitz, später Frankfurt-Oder)) wurde weiterhin dezentralisiert in anderen Standorten durchgeführt. Neu hinzu kam die Ausbildung der Fähnriche, welche zuerst in verschiedenen Standorten, wie Mönchhai, Nordhausen und später in Suhl durchgeführt wurden. Aus welchen Gründen auch immer, wurde die Offiziershochschule von Plauen in ein neu errichtetes Objekt in Suhl verlegt. Die gravierendste Veränderung gab es 1989 mit der Bildung der Grenzbezirkskommandos. So wurde das Grenzausbildungsregiment-5 Glöwen aufgelöst und aus dem Grenzausbildungsregiment-7 Halberstadt das Grenzausbildungszentrum-16 Halberstadt gebildet. Damit gab es nun nur zwei Grenzausbildungszentren, welche alle Soldaten für die Grenze zur BRD ausbilden sollten, das GAZ-16 Halberstadt und GAZ-36 Plauen. Sie waren direkt dem Kommando der Grenztruppen (Pätz) unterstellt.
Die Ausbildung der Soldaten
Die Ausbildung der Unteroffiziere/Unterführer
Die Ausbildung der Fähnriche
Mit Einführung dieser Dienstlaufbahnrichtung ab 1971 erfolgte die Ausbildung dezentral nach Verwendung oder an die jeweiligen Schulen angegliedert.
Die Ausbildung der Offiziere
Die letzte Struktur Grenzkommando Nord (Stand 1989)
Vor der Gründung der Grenzkreiskommandos und der Grenzbezirkskommandos. Die Dislozierung der Grenzregimenter von der Ostsee bis zum Harz.
Das GKN hatte eine Grenzlänge von 575,4 km mit 5 GR zu sichern.
Stab Grenzkommando Nord – Stendal Bezirk Magdeburg
3500 Stendal, Gardelegener Straße, PF 88802
Luftlinie zum Stab Kommando der GT Pätz: 170 km
Äußerste rechte Linieneinheit vom GKN:
1. Grenzkompanie Pötenitz / I. Grenzbataillon Selmsdorf / Grenzregiment-6 Schönberg
Äußerste linke Linieneinheit vom GKN:
8. Grenzkompanie Elend / II. Grenzbataillon Schierke / Grenzregiment-20 Halberstadt
Die Struktur Stab Grenzkommando Nord Stendal
Kommandeur
Ihm direkt unterstellt:
Leiter Unterabteilung Finanzökonomie
Leiter
