Nie passiert: Kurzgeschichte
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Über dieses E-Book
Abtreibung.
Frauen, die eine Abtreibung durchführen ließen, fühlen sich schuldig und lassen der Trauer keinen Raum.
Sie reden nicht mehr darüber, da man eine gesellschaftliche Ablehnung erfahren hat und die Akzeptanz sehr klein ist.
Es wird nicht hinterfragt, warum man sich so entschieden hat, welche Hintergründe dabei eine Rolle gespielt haben. Man wird verurteilt ohne Verhandlung.
Abtreibungen zählen zu den häufigsten Eingriffen in der Gynäkologie und sie sind legal. Trotzdem spricht niemand öffentlich darüber.
Claudia M. Poltéra
Ich wurde im März 1972 in Basel geboren. Es gibt für mich nichts existenziell fordernderes als das Schreiben. Ich werde nie etwas anderes machen wollen, nur beim Schreiben bin ich wirklich nah an dem, was mich ausmacht.
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Buchvorschau
Nie passiert - Claudia M. Poltéra
Diese Geschichte handelt von einem Tabuthema, über das leider in der heutigen Zeit immer noch geschwiegen wird.
Abtreibung.
Frauen, die eine Abtreibung durchführen liessen, fühlen sich schuldig und lassen der Trauer keinen Raum.
Sie reden nicht mehr darüber, da man eine gesellschaftliche Ablehnung erfahren hat und die Akzeptanz sehr klein ist.
Es wird nicht hinterfragt, warum man sich so entschieden hat, welche Hintergründe dabei eine Rolle gespielt haben. Man wird verurteilt ohne Verhandlung.
Abtreibungen zählen zu den häufigsten Eingriffen in der Gynäkologie und sie sind legal. Trotzdem spricht niemand öffentlich darüber.
Es war Frühling. Die Luft roch schon nach aufgetauter Erde und die Vögel pfiffen so, als würden sie jedem sagen wollen, dass die schönste Jahreszeit begonnen hatte.
Ich spazierte überschwänglich, jedoch etwas verwirrt im Einkaufsladen umher.
Ich wusste nicht einmal mehr, was ich eigentlich einkaufen wollte.
Überall sah ich zwei Streifen.
Meine erste positive Euphorie verwandelte sich innerhalb von Sekunden in Panik, dann aber überkam mich wieder eine Art Hochgefühl, bis in der nächsten Minute sich abermals die Angst in mir ausbreitete. Ich überlegte, wie und wann ich es meinem Freund Chris sagen wollte. Mir kam die Idee, eine Karte zu kaufen, mit irgendwelchem Baby-Zeugs drauf.
Ich würde sie ihm übergeben oder irgendwo hinstellen, wo er sie dann selber finden würde.
Nachdem ich alles in meinem Korb hatte, lief ich rasch zu dem Kartengestell.
Sofort blieben meine Augen auf zwei winzigen kleinen Babyfüsschen hängen.
Die war es.
Eilig ging ich nach Hause, setzte mich an meinen Esstisch, kramte die Karte aus der Tasche und legte sie direkt beim Eingang auf die kleine alte Holzkommode neben der Tür.
Ich war so aufgeregt. Mein Herz schlug so schnell, dass ich es in meinem ganzen Körper spüren konnte und das Gefühl hatte, wie ein Vulkan fast zu explodieren.
Freut er sich darüber? Meine Hoffnung war immens, denn unsere Liebe dauerte bereits knapp zwei Jahre. Diese eine Stunde, die ich auf Chris warten musste, fühlte sich ewig an.
Erinnerungen donnerten wie ein Rennwagen in meine Gedanken.
Ich hatte die Pille schon vor fast sieben Monaten abgesetzt, da mir mein
