Die Maronenfalle: Kriminalkomödie
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Über dieses E-Book
Rüdiger Schneider
Rüdiger Schneider lebt abwechselnd in Brasilien und Deutschland. Statt sich über Microsoft, Updates, Maskenpflicht, Impfzwang, Smartphones, Digitalisierung und Klimawandel zu ärgern, geht er lieber mit seinem Esel spazieren.
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Buchvorschau
Die Maronenfalle - Rüdiger Schneider
Szene 1
Kaffeemaschine gurgelt, Staumeldung im Radio, Clara Wienacker kommt in die Küche
Max: Da bist du ja. Halb zehn. Kaffee?
Clara: Gähnt, reckt sich, setzt sich. Spitz:
Frag doch nicht so! Hab‘ ich schon mal mit Tee angefangen?
Max: Nein.
Clara: Bist schon wieder früh auf den Beinen gewesen. Um fünf war das Bett leer. Was soll das?
Max: Konnte nicht schlafen.
Clara: Da ist doch ein Zusammenhang. Ich bin doch nicht blind. Wenn wir nachts im Bett herumturnen, schläfst du durch. Bis neun oder zehn sogar. Wenn nicht, stehst du um fünf auf und treibst dich in der Wohnung rum.
Max: Ist ja nicht so schlimm. Kann halt nur durchschlafen, wenn… Na, ja.
Clara: Was wenn? Sag’s!
Max: Ich bin ein Mann. Ich möchte vögeln.
Klara: Wir können doch nicht jeden Abend..., bloß damit du durchschläfst.
Max: Was soll ich machen?
Clara: Ist ein Gutenachtkuss nicht auch erotisch? Muss es denn bei dir immer bis zum Letzten kommen und sonst ist alle Umarmung nichts wert? Bin ich eine Violine, auf der man nach Belieben spielt? Oder eine Briefmarke, die Nacht für Nacht gestempelt wird?
Max: Einschlafen kann ich ja. Aber um fünf bin ich wieder wach.
Clara: Du hast deine Triebe nicht unter Kontrolle. Wenn du dich mit Alkohol und Nikotin ruinierst, ist das deine Sache. Mach mich aber bitte nicht zum Opfer deiner Gier.
Max: Die Lust kann man nicht zwingen. Das ist ein Naturgesetz. Ich respektiere das. Aber ich kann nichts dafür, wenn ich immer um fünf wach werde. Am Anfang dachte ich, das ist die präsenile Bettflucht.
Clara: Du musst dich anders einstellen. Wir dürfen den Sex nicht zur Gewohnheit machen.
Max: Ich hab' das nicht im Griff. Ich kann das nicht steuern. Einmal die Woche ist mir zu wenig. Du bist zu attraktiv. Nimm das doch als Kompliment.
Clara: Kompliment!? Das macht doch nur Kummer, wenn du so früh in der Wohnung herumturnst. Und außerdem bist du den ganzen Tag über verstimmt. Meinst du, ich merke das nicht? Du bist verschlossen, gehst auf Distanz. So wie eben. Ich komme in die Küche, stehe vor dir, und du sitzt einfach nur so da, guckst komisch, ja vorwurfsvoll, statt mich in den Arm zu nehmen. Ist das ein schöner Tagesbeginn?
Max: Nein.
Clara: Nein. Nein. Kannst du nicht etwas ausführlicher dazu Stellung nehmen? Du wunderst dich, dass ich soviel rede. Aber ich muss ja deinen Part mit übernehmen, du stummer Bock.
Max: Ja, was soll ich dazu sagen?
Clara: Da muss etwas geschehen. Du musst etwas unternehmen.
Max: Aber was denn?
Clara: Nimm Hilfe in Anspruch! Es ist keine Schande, zu einem Psychologen zu gehen. Tu es wenigstens für mich!
Szene 2
In der Praxis Dr. Kellermann. Max Wienacker meldet sich an der Rezeption an. Dort sitzt Sylvie Ratschläger, Kellermanns Sprechstundenhilfe.
Sylvie: Sie haben einen Termin bei Herrn Dr. Kellermann?
Max: Ja, um 15 Uhr. Ich hatte mit Ihnen telefoniert.
Sylvie: Wie ist Ihr Name?
Max: Wienacker, Max. Ich bin zum ersten Mal hier.
Sylvie: Dann brauche ich Ihre Versicherungskarte.
Max: Ich bin privat. Debeka. Ich war auf der Post. Jetzt bin ich pensioniert.
Sylvie: Na, dann haben Sie ja Zeit. Es sind noch zwei Patienten vor Ihnen dran. Anschrift und Geburtsdatum brauche ich.
Max: Römerweg 5, hier in der Stadt, zehnnulldreifünfzwei.
Sylvie: Kann nicht sein. Das beginnt immer mit viervier.
Max: Ich meinte mein Geburtsdatum. Zehnter März neunzehnhundertzweiundfünfzig.
Sylvie: Ach, so.
