Luther in zehn Worten: Eine Annäherung an Martin Luthers Lehre
Von Reinhard Zöllner
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Reinhard Zöllner
Reinhard Zöllner, geb. 1961, lebt in Berlin und ist dort langjährig ehrenamtlich in Chören und Musikgruppen tätig.
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Buchvorschau
Luther in zehn Worten - Reinhard Zöllner
Vorwort
Luther in zehn Worten ist der Versuch, aus den so umfangreichen Schriften, Predigten und Reden Martin Luthers einige Stichwörter herauszufiltern, die sein ganzes Werk durchziehen und für die Frage, was christlicher Glaube bedeuten soll, noch heute bedeutsam sind. Es sind, nicht zuletzt dank Luthers Einfluß auf die deutsche Sprache, Allerweltswörter, die nicht nur von Christen benutzt werden. Ich möchte nachvollziehen, wie sich von diesen Wörtern her der Kern von Luthers Lehre verstehen läßt. Ich verzichte dabei soweit möglich auf eigene Deutungen oder Weiterführungen und lasse so häufig wie möglich Luther selbst zu Worte kommen.
Theologisch enthält, was ich hier vorlege, vermutlich nichts Neues, und obwohl ich mich als Nicht-Theologe bemüht habe, mein eigenes Verständnis mit dem gegenwärtigen Stand der Diskussion unter Fachleuten abzugleichen, wird es aus deren Sicht vielleicht auch Widerspruch geben. Das nehme ich gern hin, denn es geht mir hier nicht um letzte theologische Präzision oder Vollständigkeit, sondern um Anregungen, wie man Luther als Laie heute lesen könnte. Daß man hier nicht aufhören sollte, sondern Luthers Werke im Ganzen und natürlich auch die dazu entstandenen Debatten lesen sollte, ist mir völlig klar. Vieles von dem, worüber sich Theologen seit Jahrhunderten streiten — wie Theodizee, Trinität, Rechtfertigung, Sakramente, Prädestination, Teufel, Zwei-Reiche-Lehre — habe ich hier nur angedeutet, weil es nun wirklich vermessen wäre, auf so knappem Raum und ohne vertiefte Kenntnis der Forschungslage qualifizierte Aussagen treffen zu wollen. Gerade hier wird deutlich, daß jeder auf eigene Gefahr glaubt, wie Luther meinte.
Eine Schwierigkeit eigener Art bei der Auswahl der Begriffe besteht darin, daß Luther gern dichotomisch oder besser komplementär, häufig sogar dialektisch denkt. D.h., viele der Wörter, die ich ausgewählt habe, bezeichnen nur die eine Hälfte von Luthers Argumentation. Es müßten eigentlich Wortpaare sein, wie „Herz und Vernunft, „verborgener und offenbarer Gott
, „Gesetz und Evangelium, „Kreuz und Auferstehung
, „Gnade und Freiheit, „Liebe und Glaube
. Luther kann von dem einen jeweils nicht sprechen ohne das andere. Diese Entsprechungen fehlen hier zwar in den Überschriften, aber sie sollten im inneren Ohr des Lesers mitschwingen wie die Obertöne einer Saite.
Vielleicht hätte Luther, der ja selbst gern die Laute gespielt hat, dieses Bild gefallen.
Mein Dank gilt Pastor Thies Feldmann und Pfarrer Nicolas Budde, die eine frühere Fassung dieses Textes kritisch gelesen und freundlich kommentiert haben.
Widmen möchte ich
