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Es regnet seinen Lauf: Mr. Darcy und die sieben Tage Regenwetter
Es regnet seinen Lauf: Mr. Darcy und die sieben Tage Regenwetter
Es regnet seinen Lauf: Mr. Darcy und die sieben Tage Regenwetter
eBook84 Seiten59 Minuten

Es regnet seinen Lauf: Mr. Darcy und die sieben Tage Regenwetter

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Über dieses E-Book

Eine Kurzgeschichte der US-Bestsellerautorin Abigail Reynolds, die mit ihren Pemberley-Variationen eines der bekanntesten und beliebtesten Liebespaare der Weltliteratur alternative Wege zum Glück finden lässt:  Mr. Darcy hat von seiner Tante erfahren, dass Elizabeth nicht gewillt ist, zugunsten ihrer Tochter Anne auf eine mögliche Heirat mit Darcy zu verzichten. Daraufhin kehrt er nach Hertfortshire zurück, um sich Elizabeths Gefühlen zu versichern - doch er hat seine Rechnung ohne das Wetter gemacht…

Als kleines Zuckerl gibt’s im Anschluss noch zwei Auszüge aus den deutschen Übersetzungen der neuesten Bücher von Abigail Reynolds, „Mr. Darcys feine Verwandtschaft“ und „Allein mit Mr. Darcy“.

SpracheDeutsch
HerausgeberWhite Soup Press
Erscheinungsdatum29. Feb. 2016
ISBN9781524294267
Es regnet seinen Lauf: Mr. Darcy und die sieben Tage Regenwetter
Autor

Abigail Reynolds

Abigail Reynolds is a physician and a lifelong Jane Austen enthusiast. She began writing the Pride and Prejudice Variations series in 2001, and encouragement from fellow Austen fans convinced her to continue asking “What if…?” She lives with her husband and two teenage children in Madison, Wisconsin.

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    Buchvorschau

    Es regnet seinen Lauf - Abigail Reynolds

    „Mein derzeitiges Glück verdanke ich nicht deinem eifrigen Bedürfnis, mir deine Dankbarkeit zu zeigen. Ich hatte nicht vor, darauf zu warten, dass du mit mir in Kontakt trittst. Was mir meine Tante zu sagen hatte, hat mir Hoffnung gemacht und ich war fest entschlossen, mir bei nächster Gelegenheit Gewissheit zu verschaffen"

    (Jane Austen, Stolz und Vorurteil, Kapitel 18)

    ––––––––

    Elizabeth konnte nicht anders, sie musste sich einfach fragen, ob Mr. Darcy jemals wieder nach Meryton zurückkehren würde, oder ob seine Tante es mit ihrer speziellen Überzeugungskraft geschafft hatte, den Finger in die Wunde zu legen und ihn von den Nachteilen einer Ehe so weit unter seinem Stande zu überzeugen. Sie erwartete beinahe, dass Mr. Bingley einen Brief mit einer freundlichen Ablehnung von seinem Freund erhalten würde, aber stattdessen war es ihm nur wenige Tage nach Lady Catherines Besuch möglich, eben diesen nach Longbourn mitzubringen. Die Gentlemen kamen, trotz des Regens, der die Straßen aufweichte, gleich morgens. Elizabeth war stolz, dass es ihr gelang, sich bei der Begrüßung so sehr zusammenzunehmen. Sie lächelte Mr. Bingley an, bevor sie sich auch seinem Freund zuwandte, so wie es von ihr erwartet wurde, wenn man von einer scheinbar flüchtigen Bekanntschaft mit Mr. Darcy ausging.

    Sie sah sofort, dass seine Augen sie fixierten, auch wenn seine Miene ernst blieb. Langsam füllte sie Wärme und eine unerklärliche Schüchternheit aus. Sie fragte sich, was ihm seine Tante wohl gesagt haben mochte, wenn sie ihre Drohung, ihm alles zu erzählen, tatsächlich wahr gemacht hatte.

    Mrs. Bennet grüßte beide, jedoch ohne ihre übliche distanzierte Art Mr. Darcy gegenüber. Elizabeth setzte sich und wollte gar nicht erst wissen, welcher Grund dahintersteckte. Ihre Mutter konnte Klatsch nie für sich behalten und schon gar nicht etwas, das die herausragende Stellung ihrer Familie unterstreichen würde. Elizabeth zog es kurz in Betracht, sich zu entschuldigen, aber das würde wohl nur noch mehr Aufmerksamkeit auf die Situation lenken.

    Im Plauderton wandte sich Mrs. Bennet an ihren Besucher: „Mr. Darcy, ich hoffe, dass Sie Ihre Geschäfte in London erfolgreich abschließen konnten."

    Er würdigte die Bemerkung mit einer leichten Verbeugung. „In der Tat, das konnte ich, aber ich bin froh, wieder zurück zu sein. London hat im Gegensatz zu Hertfordshire zu dieser Jahreszeit keine große Anziehungskraft."

    Elizabeth wagte es, ihm einen Blick zuzuwerfen und fragte sich, ob er ihr damit womöglich ein Kompliment machen wollte. Augenblicklich trafen sich ihre Blicke und sowohl ihr Verdacht als auch ihre Hoffnungen, dass sie mit ihrer Vermutung richtig liegen konnte, wurden noch geschürt. Verlegen sah sie sofort wieder weg. Es wäre nicht ratsam, wenn jemand aus ihrer Familie eine Verbindung zwischen ihnen vermuten würde.

    „Sie können sich nicht vorstellen, wer uns letzte Woche einen Besuch abgestattet hat, Mr. Darcy", ließ Mrs. Bennet mit gewissem Stolz verlauten.

    „Ich bin mir sicher, dass ich das nicht kann, aber ich hoffe, Sie werden mich aufklären."

    „Nun, keine Geringere als Ihre Tante, Lady Catherine de Bourgh!, verkündete sie triumphierend. „Es war äußerst höflich von ihr, wenn man bedenkt, dass ihre Bekanntschaft mit Lizzy doch wirklich ziemlich flüchtig ist, doch sie war freundlich genug, uns Neuigkeiten von den Collins zu überbringen.

    Nur selten hatte Elizabeth sich so sehr gewünscht, unsichtbar zu sein. Ihre Wangen glühten. Wenn Mr. Darcy irgendwelche Fragen zum Besuch seiner Tante stellte, würde sie sicherlich vor Scham im Boden versinken.

    „Ich habe davon gehört, Mrs. Bennet. Meine Tante hat mich unlängst in London aufgesucht und erwähnte dabei, dass sie Sie getroffen habe."

    Das war‘s. Gleich würde sich das Loch öffnen und sie verschlucken.

    Ihre Mutter lenkte das Gespräch sogleich auf ihr Lieblingsthema: Janes bevorstehende Hochzeit. Elizabeth ertrug es kaum, ihr zuzuhören, obwohl ihr bewusst wurde, dass Mr. Darcy in seinen Antworten die Höflichkeit wahrte, sogar dann, wenn Mrs. Bennet sich von ihrer einfältigsten Seite zeigte. Sie wagte nicht, wieder aufzusehen und auch er sprach sie nicht direkt an. Was er wohl von ihr denken mochte? Sie wollte es sich gar nicht ausmalen.

    Diese Frage stellte sie sich in der folgenden Woche noch viele Male. Trotz des schlechten Wetters stattete Darcy Longbourn täglich seinen Besuch ab. Kitty wurde immer verdrossener, als die Tage vergingen, ohne ihnen Zerstreuung durch einen Besuch in Meryton zu gewähren, und Mary hatte es sich zum Ziel gesetzt, sogar noch mehr Moralpredigten als sonst zu halten. Mrs. Bennet sprach ununterbrochen von der Hochzeit und Elizabeth fühlte sich von Tag zu Tag peinlicher durch ihre Familie berührt. Niemals bot sich eine Gelegenheit, mit Darcy allein zu sprechen, und falls er Gefühle für sie hegen sollte, war das einzige Anzeichen dafür die gesteigerte Freundlichkeit gegenüber ihrer Familie. Beinahe wünschte sie sich, dass er überhaupt nicht zu Besuch kam.

    ***

    So wie er das sah, blieben Darcy mehrere Möglichkeiten: Er könnte einen Besuch auf Longbourn machen und Elizabeth von ihrer Familie fort in einen Raum zerren, um ein privates Gespräch mit ihr zu führen. Er könnte das unmögliche Risiko eingehen und Mr. Bennet um Erlaubnis bitten, Elizabeth den Hof machen zu dürfen. Oder er könnte

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