Fantastische Liebe: Fünf Kurzgeschichten
Von Anja Buchmann
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Über dieses E-Book
Fünf Kurzgeschichten über die Tücken der fantastischen Liebe, mal düster und geheimnisvoll, mal voller Romantik.
Anja Buchmann
Anja Buchmann *1985. Mit großer Leidenschaft schreibt sie Fantasyromane und Kurzgeschichten. Der Wunsch nach schreiberischer Fortentwicklung lässt sie sich immer wieder an neuen Genres versuchen, auch wenn Fantasy den klaren Schwerpunkt der Arbeit darstellt. Einen Überblick über das gesamte Schaffen bieten anjabuchmann.de sowie facebook/AutorinAnjaBuchmann.
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Buchvorschau
Fantastische Liebe - Anja Buchmann
Inhaltsverzeichnis
Fantastische Liebe
LIEBE IST (KEINE) HEXEREI
DAS MAL
DER KUSS
CHRONISTIN DER GÖTTER
SEELENBLICK
DIE AUTORIN
Impressum
Fantastische Liebe
5 romantisch-fantastische Kurzgeschichten
von
Anja Buchmann
LIEBE IST (KEINE) HEXEREI
Erst Gestöhne und dann Geschrei. Sie war versucht, hinüberzugehen und zu klingeln, um ihre Nachbarn über die korrekte Reihenfolge aufzuklären: Für gewöhnlich folgte auf Streit heftiger Versöhnungssex.
Nicht, dass sie besonders erfahren war, was solche Sachen anging. Ihr Wissen stützte sich im Wesentlichen auf die Lektüre von Liebesromanen und Beziehungsratgebern. Seit ihrer Teenagerzeit las sie solche Sachen und es hatte sie nicht gerade dazu ermutigt, selbst eine Beziehung einzugehen.
Sie war zweiundzwanzig Jahre alt, bewohnte ihre eigene Wohnung und verdiente ihr Geld als Verkäuferin in einer angesagten Boutique. Sie konnte also mit Recht behaupten, erwachsen zu sein. Nur einen richtigen Freund hatte sie noch nie gehabt.
Nicht, dass es ihr an Gelegenheiten gemangelt hätte, doch es fehlte ihr stets der Mut. Einen nach dem anderen hatte sie abblitzen lassen. Anfangs hatte sie sich einfach noch zu jung gefühlt, nun aber hemmte sie ihre mangelnde Erfahrung. Jeder halbwegs akzeptable Mann würde denken, mit ihr stimmte irgendetwas nicht, wenn er erführe, dass sie noch Jungfrau war.
Lange hatte sie über dieses Dilemma nachgedacht, bis sie eine Lösung ersonnen hatte: Was sie brauchte, war ein Übungs-Mann; einen, der sie in die Geheimnisse der Liebe einweihte, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Da ihr Herz nicht an ihm hängen würde, wären etwaige Peinlichkeiten vollkommen egal. Sobald er seine Aufgabe erledigt hatte, würde sie ihn wieder aus ihrem Leben verschwinden lassen.
Sie wusste wohl, dass sich kein Mann wissentlich auf ein solches Arrangement einlassen würde; abgesehen von der Sorte, die dafür bezahlt wurde.
Wäre sie eine gewöhnliche Frau gewesen, sie hätte entweder einen Callboy bezahlen oder einen Mann unter Vorspiegelung falscher Tatsachen in die Falle locken müssen. Glücklicherweise war Mona keine gewöhnliche Frau, obschon sie nach außen ein ganz und gar gewöhnliches Leben führte.
Mona war eine Hexe. Nicht, dass sie auf Besen ritt, spitze Hüte trug und eine Katze auf ihrem Rücken sitzen hatte, aber zaubern, das konnte sie. Allerdings gab es wohl keine Hexe, die dem Klischee entsprach, all jene, die aussahen wie Hexen, waren gewiss keine. Wahre Hexen waren Meisterinnen der Anpassung. Ganz gleich, in welcher Zeit sie lebten, ein jeder hielt sie stets für gewöhnliche Menschen. Alle diese Aussagen galten im Übrigen auch für Hexer. Nicht einmal untereinander konnten sie einander erkennen. Daher gab es keine zuverlässigen Angaben über ihre Anzahl.
Mona selbst kannte nur eine einzige andere Hexe und das war ihre Mutter. Allerdings war diese keine besonders gute Vertreterin ihrer Art, ständig schlugen ihre Zauber fehl. Dies hielt sie jedoch nicht davon ab, ihre Kräfte immer wieder einzusetzen. Monas Ausbildung in Zauberei hatte darin bestanden, die Fehler ihrer Mutter wieder auszubügeln. Bei so viel Übung war es nicht weiter verwunderlich, dass eine ganz passable Hexe aus ihr geworden war. Daher traute sie sich durchaus zu, sich einen Mann herbeizuhexen.
Dennoch war ihr die Entscheidung dazu nicht leichtgefallen. Der Zauber war kompliziert und gerne hätte sie sich der Unterstützung einer erfahrenen Hexe versichert, doch ihre Mutter konnte sie nicht fragen. Selbst wenn diese eine bessere Hexe gewesen wäre, so war das Thema Männersuche dennoch nichts, was man mit seiner Mutter besprach. Also hatte sie sich mit dem Rat ihres Zauberbuches begnügen müssen.
Alles war vorbereitet. Da ein solch aufwendiger Zauber sie erschöpfen würde, hatte sie eine Woche Urlaub genommen. Außerdem hatte sie ein sehr detailliertes Bild ihres Wunschmannes gezeichnet. Wiewohl dies nur ein rein geschäftliches Verhältnis sein sollte, wollte sie sich dennoch nicht mit einem hässlichen Höhlentroll einlassen. Da sie nicht wusste, wie schnell das Ergebnis ihres Zaubers eintreten würde, hatte sie auch in anderer Hinsicht vorgesorgt. Auch wenn es ihr mehr als peinlich gewesen war, hatte sie einen Einkauf im Erotikshop getätigt.
Der Mond stand voll am Himmel, als sie mit dem Ritual begann. Als die ersten Sonnenstrahlen das reifüberzogene Gras küssten, hatte sie den komplizierten Spruch beendet. Jetzt hieß es Warten. Ihr Zauberbuch hatte keinen Aufschluss darüber gegeben, wann mit dem Ergebnis zu rechnen war. Zumal sie darin ohnehin nur einen Spruch zur Beschwörung des Traummannes gefunden hatte, den sie nach ihren Bedürfnissen abgeändert hatte.
