Über dieses E-Book
Andere Titel in Herzensangelegenheit Reihe ( 1 )
Herzensangelegenheit: 7 Geschichten über ...Männer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Mehr von Nicole Seidel lesen
SILBER UND STAHL: Alle meine Hexer-Erzählungen in einem Band Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWeiss Schwarz: Kampf um Heleg'Tyll Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMondzauber: Band 1 und 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWELTENTRÄUMER: 1. Buch Töchter Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Atem des Schicksals: Dürfen Feinde sich verlieben? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUnter der Blutsonne: Eine fantastische AciaArt-Saga Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnlich wie Herzensangelegenheit
Titel in dieser Serie (1)
Herzensangelegenheit: 7 Geschichten über ...Männer Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Ähnliche E-Books
Wenn die Würfel fallen ... Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDrachenschuld: Die Berührung des Horizontes Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Basar: Die Besessenheit des Fee, #2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAls wäre es gestern gewesen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenUndómièl: Abendstern Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAlia (Band 5): Die Magier von Altra Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGabriel: Beast Lovers 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Haus Zamis 31 - Die schwarze Flamme Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Geschenk der Heiligen Nacht Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMeer Der Schilde (Band #10 Im Ring Der Zauberei) Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Götterfunken- sieben Höllen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenTraumkrieger Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Die letzte Seelenwandlerin Fallen Crown: Das fantastisch, gefühlsgeladene Finale der Urban Romantasy Trilogie Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSeduced by the Demon Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAurelia - Liebe in teuflischen Tiefen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAscension Saga: 6: Interstellare Bräute Programm Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenZwischen Hass und Liebe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenEin Ende des Krieges: Mandura - Die Anfänge V Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenJane- Engel auf Bewährung - im nahen Osten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDestiny! Die letzten Jäger der Truth Guardians Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSchattenherrscher - Fremde Welt: Fremde Welt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Herren der Unterwelt: Schwarzes Feuer: Prequel zur Serie: Die Herren der Unterwelt Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSeelenstaub Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenWinters zerbrechlicher Fluch Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Schule der magischen Wesen - Jahr 2 Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Drachenkind: Feuertaufe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHilferuf aus der Steinzeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenMercator: Die Seelenhändlerin Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie entflohene Braut Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDas Band der Seelen: Ceanloch'eigh Bewertung: 0 von 5 Sternen0 Bewertungen
Allgemeine Belletristik für Sie
Das Schloss Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Kinder- und Hausmärchen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Der Struwwelpeter - ungekürzte Fassung: Der Kinderbuch Klassiker zum Lesen und Vorlesen Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Die Frau ohne Schatten Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Schnupfen Bewertung: 3 von 5 Sternen3/5Das Kreuz mit den Präpositionen: Welche Präposition ist richtig? Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGermanische Mythologie: Vollständige Ausgabe Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenFaust (German Edition) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDienstanweisung für einen Unterteufel Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5Zauberberge: Ein Jahrhundertroman aus Davos Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSpanisch lernen in kürzester Zeit Sparpaket Teil 1,2,3,4,5 zusätzlich Anfängerteil mit schriftlicher Aussprache Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie Welle: In Einfacher Sprache Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDer Prozeß: - mit Leitfaden zur Interpretation - Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenBegegnungen mit Büchern Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Peperl Mutzenbacher - Tochter der Josefine Mutzenbacher (Ein Erotik, Sex & Porno Klassiker) Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Erzählungen von Lew Tolstoi Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das große Buch der Verschwörungen: Vom 11. September bis zu den Schwarzen Koffern Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenDie schönsten Weihnachtsgedichte (Über 100 Titel in einem Band): Adventlyrik von deutschen Klassikern: Poetische Feier der Weihnachtszeit Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenImmanuel Kant: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHeinrich Heine: Gesammelte Werke: Anhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Aristoteles: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenGrimms Märchen: Gesamtausgabe - 211 Kinder- und Hausmärchen Bewertung: 5 von 5 Sternen5/5Das Nibelungenlied: Vollständige Ausgabe der Nibelungensage Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenIm Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque (Lektürehilfe): Detaillierte Zusammenfassung, Personenanalyse und Interpretation Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenAndersens Märchen Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenHandbüchlein der Moral Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSigmund Freud: Gesammelte Werke: Andhofs große Literaturbibliothek Bewertung: 0 von 5 Sternen0 BewertungenSternstunden der Menschheit: Historische Miniaturen. Klassiker der Weltliteratur Bewertung: 4 von 5 Sternen4/5
Verwandte Kategorien
Rezensionen für Herzensangelegenheit
0 Bewertungen0 Rezensionen
Buchvorschau
Herzensangelegenheit - Nicole Seidel
Julian
Sein Klavierspiel war das eines Gottes. Die Hingabe an die Musik unvergleichlich. Und seine Gestalt schien nicht von dieser Welt.
Er - Julian Ardena - war ein hoch gewachsener, schlanker Mann. Seine Gestiken und Bewegungen waren so fließend und vollendet, wie bei einem erfolgreich jagenden Panther. Sein lichtblondes Haar fiel ihm seidenweich um das asketisch-anmutende, etwas spitzfindige Gesicht mit den klaren, blau-grünen Augen.
In all seinem Tun - wenn er vor staunendem Publikum Klavier spielte; oder nur bei Partys als Gastgeber fungierte - war er perfekt, vollkommen und unübertrefflich.
Und lernte man ihn kennen, schüttelte seine begnadeten Hände oder erhaschte nur einen Blick in seine leuchtenden Augen, dann war es meist um einen geschehen und man war ihm verfallen – dies galt besonders für Frauen.
Als ich ihn zum ersten Mal persönlich sah, war dies bei einer kleinen Party gewesen, nach einem seiner gelungenen Konzerte. An der Seite eines Starfotografen, den ich nur sehr flüchtig kannte, verschaffte mir die Möglichkeit, an der Party teilnehmen zu können. Doch obgleich ich schon über eine Stunde anwesend war, hatte man mich ihm noch nicht vorgestellt und ich war ihm noch nicht näher begegnet.
Mit einem halbleeren Glas in der Hand spazierte ich durch die grell erleuchteten Räume und fand schließlich auch eine Tür, die nach draußen auf die Veranda führte. Die klare Nachtluft tat mir gut und der Eichenbaum in meiner Nähe erinnerte mich an mein Zuhause, das ich schmerzlich vermisste.
„Guten Abend, schöne Frau!" Unbemerkt war Julian Ardena an mich herangetreten.
Ich wandte mich zu ihm herum. „Guten Abend, Mister Ardena. Sie haben wunderbar gespielt." Ich lächelte.
„Nennen Sie mich Julian." Seine Stimme war so verzaubernd, wie sein perfektes Aussehen.
„Ich werde Nadine genannt."
Wir unterhielten uns noch einige Zeit über Dies und Das. Einige Male traten andere Gäste an uns heran und es war mir sogar noch gegönnt, einen Walzer mit ihm zu tanzen. Es war mir möglich, mich mit ihm zu verabreden, was mir mehr als nur einen boshaften Blick seiner derzeitigen Freundin einbrachte.
An einem Mittag trafen wir uns zu einem Kaffee in einem seiner Lieblings-Straßencafés. Ein anderes Mal spazierten wir am Ufer des Flusses entlang, der durch die Großstadt floss, in der wir lebten. Und an einem weiteren Abend entdeckte man uns im Theater, wie wir uns ein neumodisches Stück ansahen. Danach hatten wir ein kleines Essen und Tanz eingeplant, aber mir war an diesem Abend übel geworden.
Bei unseren Treffen unterhielten wir uns viel, meist über die Menschen und die Welt. Wir hatten auch viel zu lachen; er scherzte gerne, doch nicht auf Kosten anderer oder sonst irgendwie boshaft.
Er war der Liebreiz in Person, ganz ein Mystiker - einfach ein Elfe.
Ich wurde vorsichtiger, nun da ich ihn näher kennenlernte, denn ich durfte meine Mission nicht vergessen. Doch dies begann mir schwer zu fallen, als ich seinem Liebreiz verfiel.
Man erzählte mir, dass Julian zum Verräter geworden war und sogar einen Bruder unserer Königin beinahe getötet hätte. Auf seiner Flucht hatte Julian etwas mit sich genommen, das ich nun zurückholen sollte. Der Elfe hatte gegen jede mögliche Regel unseres unterirdischen Reiches verstoßen. Man hatte ihn verbannt. Doch dies war bereits viele Jahre vor meiner Geburt geschehen.
Nun, da die Menschen nicht mehr an die Elfenmythen glaubten und unser Platz auf der Erde rar wurde, drohte uns die Vernichtung und wir brauchten den Gegenstand, den Julian damals mit sich genommen hatte. Darum schickte mich das Elfenvolk los. Julian kannte mich noch nicht. Und ich musste den gestohlenen Kelch, gleich dem heiligen Gral, zurückbringen. Ich musste nun Julians Vertrauen gewinnen, um ihm seinen wahren Elfenname ins Ohr zu flüstern. Dieser wahre Elfenname machte ihn dem gegenüber wehrlos, der ihn ausgesprochen hatte.
Man hatte mich für diese Aufgabe ausgesucht und mir seinen wahren Namen verraten, den nur noch sehr wenige wussten. Und es war nun die Zeit gekommen, meinen Auftrag zu erfüllen.
Endlich hatte mich Julian zu sich nach Hause eingeladen. Sein Heim zu beschreiben wäre sinnlos gewesen, denn als Elfe - wenn auch vermenschlicht und verbannt - hatte er einen phantastischen, verzaubernden Geschmack. Und es kam fast wirklich einem Himmelsschloss in Tierna’na Oge gleich, sah man einmal davon ab, dass er Erdenmaterial benutzen hat müssen.
Er empfing mich. Wir aßen zusammen bei Kerzenlicht in seinem großzügigen Wohnzimmer. Und setzten uns dann auf die weichen Felle vor dem Kamin, umhüllt von Kissen, jeder ein Glas in der Hand.
Wir trugen beide weiße und grüne Kleidung. Er war wunderschön. Fast zu schön, um ein Verräter zu sein. Doch ich besann mich meines Auftrags.
Zunächst saßen wir dicht beisammen, sprachen und scherzten miteinander. Bis er näher an mich rückte. Seine Hand legte sich um meine Schulter und seine wundervollen Lippen lagen dicht an meinem Ohr, um mir Gedicht von Percy Shelley zu rezitieren.
Der Champagner schien mir zu Kopf zu steigen, mir wurde glühend heiß.
Da durchfuhr mich ein eiskalter Blitz. Er durfte mich keinesfalls küssen, sonst war ich verraten und verloren!
Ich versuchte von ihm fortzurücken, doch er hielt mich. „Was ist auf einmal mit dir?" fragte er.
„Bitte Julian, nicht so schnell. erwiderte ich voller zurückhaltender Leidenschaft. Sollte ich jetzt damit beginnen? Günstig wäre es. „Julian?
„Ja, Nadine?" Er rückte wieder näher.
Ich konnte seinen sanften Atem auf meiner Haut spüren. „Ich... Du..." Wie sollte ich beginnen? Da sah ich ihm einfach tief in seine blauen Augen und sagte kurzerhand: „Ardoniel."
Er fuhr zusammen, sichtlich erschrocken über dieses eine Wort, und dadurch verriet er sich. „Woher?"
„Ich bin aus deinem Volk. Meine Königin schickt mich. Sie will ES zurückhaben." Meine Stimme war fest, fast grausam.
„Niemals gebe ich den Kelch zurück!" Er war aufgesprungen, starrte mich finster an. Bereits in diesem Augenblick begann er mich zu hassen.
Es tat mir weh, diese Veränderung zu sehen. Ich hasste nun fast die, die mir diesen Auftrag erteilt hatten. Und doch blieb ich stark. „Ich kenne deinen wahren Namen, ich kann dich dazu bringen!" drohte ich ihm.
„Ich bin nun mehr ein Mensch als ein Elf. Unerwartet zog er mich zu sich heran, fest und fordernd. Und dann küsste er mich unerwartet. Widerwillig empfingen meine Lippen die seinen, doch als ich ihm erlag, durchbrach diese Berührung die Grenzen von Vorsicht und traf auf begierige Leidenschaft. Und schon trennten wir uns. Fragend sah er mich an. „Nun?
Ich wusste es nicht.
„Es wird besser sein, wenn ich jetzt gehe." Ich wollte mich abwenden, aber Julian ließ mich nicht aus seiner Umarmung gehen.
„Wenn du jetzt gehst, dann kommst du mit Verstärkung wieder und das möchte ich nicht. Die Entscheidung soll noch heute Nacht fallen! Ich lass dir eine letzte Möglichkeit, Nadine."
Ich schaute ihn verwundert an. Irgendwie machte er einen hilflosen Eindruck, doch das konnte auch an seinem gesenkten Blick und seiner Traurigkeit liegen. Ich wusste nicht, wie weit ich ihm wieder trauen konnte. „Also gut, dann noch heute Nacht."
„Darf ich mich dir erklären?" Seine Stimme hatte einen unwirklichen Klang bekommen.
„Ja, erzähle mir deinen Standpunkt."
Julian setzte sich auf die weiße Ledercouch, die unweit im Raum stand und streckte mir eine Hand entgegen. „Willst du dich nicht zu mir setzten, damit ich nicht so laut sprechen muss?"
Nichts sprach dagegen, warum ich es nicht tun sollte. Ich nahm am anderen Ende Platz. „Nun erzähle, Ardoniel."
„Nenne mich bitte Julian."
„Das entscheide nur ich ganz allein - Ardoniel!" Ich gab meiner Stimme - entgegen meinem inneren Aufruhr - einen harten Klang.
„Du kennst die Schönheit unserer Königin?! Und es ist kaum verwunderlich, wenn sich ein Elf in dergleichen verliebt. Ich tat es. Und zwar so unwiderruflich, wie ich auch getötet habe! Und auf mich traf zu, dass ich blind vor Liebe wurde. Doch sie verschmähte mich, gewährte mir nicht einmal eine flüchtige Berührung. Da wollte ich nur noch eines, weit fort aus Tierna’na Oge. Doch um an meiner Sehnsucht nicht zu verzweifeln, stahl ich den Kelch, in den ihr Abbild geritzt war."
„Dabei tötetest du den Hüter dieses heiligen Symbols!"
„Ich wusste nicht, was ich tat. Ich war von Sinnen. Verfolgt von Schattengeistern und ihrer unerreichbaren Schönheit. Verschmäht, gedemütigt und zu einem Verbannten geworden, wegen einer Verehrung und Leidenschaft, die einem zum Wahnsinn treiben kann, bleibt diese Liebe unbeantwortet. Ich litt und …leide noch immer." Ein Schluchzen durchbrach sein Gerede und Tränen flossen aus seinen blaukristallenen Augenseen. Da barg er sein Gesicht vor Scham darüber in seinen Händen.
Ich fasste ihn tröstend um die gebeugten Schultern, mir bewusst, welch geistige Wunde ich erneut bei ihm geöffnet haben musste. „Wenn du sie so sehr liebst, dann solltest du den Kelch allein deshalb wieder zurückgeben."
„Aber ein Verbannter bliebe ich?!" Fragend sah er mich
