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Kursbuch 173: Rechte Linke
Kursbuch 170: Krisen lieben
Kursbuch 171: Besser optimieren
eBook-Reihen29 Titel

Kursbuch

Bewertung: 4 von 5 Sternen

4/5

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Über diese Serie

Cord Riechelmann sucht nach Potenzialen des Lügens im Tierreich und kommt zu dem Befund, dass es durchaus Täuschungsversuche bei verschiedenen Arten gibt, was er anhand von zahlreichen Anekdoten und Geschichten zeigt, dass aber die explizite Lüge wohl eine sehr menschliche Erscheinung ist. Denn die Sprache, und damit auch die Schrift, schafft es, der Lüge ein eigenes vom Körper unabhängiges Verhaltensterrain zu erschaffen, das Tieren nicht zur Verfügung steht.
SpracheDeutsch
Erscheinungsdatum18. Nov. 2009
Kursbuch 173: Rechte Linke
Kursbuch 170: Krisen lieben
Kursbuch 171: Besser optimieren

Titel in dieser Serie (29)

  • Kursbuch 171: Besser optimieren

    171

    Kursbuch 171: Besser optimieren
    Kursbuch 171: Besser optimieren

    Schneller, höher, weiter: Optimieren gilt als Mantra der modernen Gesellschaft. Wir werden permanent angetrieben, noch ein Stück besser zu werden und die Strukturen um uns herum zu verbessern. Wir haben ständig die Wahl und werden stets vor die Wahl gestellt. Doch welche Folgen hat unser grenzenloser Drang zur Optimierung? Werden wir uns kaputtoptimieren und totverbessern, wie Niels Pfläging in seinem Beitrag befürchtet? "Wann können Sie sagen, dass ihr Leben gut war, statt auf einen weiteren Komparativ zu hoffen?", fragt Ökonom und Philosoph Birger P. Priddat zu Recht. Das Kursbuch 171 zum Schwerpunkt "Besser optimieren" widmet sich diesen Widersprüchen und Zwängen aus volkswirtschaftlicher, ingenieurwissenschaftlicher, mathematischer, bionischer, soziologischer sowie ästhetischer Perspektive. Mit Beiträgen von Jens Bisky, Birger P. Priddat, Niels Pfläging, Jörn Müller-Quade, Lydia Rea Hartl, Peter Felixberger, Thorsten Baensch, James Shikwati, Ingo Rechenberg, Sabine Maasen, Irmhild Saake, Christian Gansch, Armin Nassehi, Gert Heidenreich

  • Kursbuch 173: Rechte Linke

    173

    Kursbuch 173: Rechte Linke
    Kursbuch 173: Rechte Linke

    Lechts und Rinks – in einer immer komplexer werdenden Gesellschaft weichen vormals klare Abgrenzungen und Kategorien auf, die im ursprünglichen Sinne Gesellschaft ordnen und strukturieren sollten. Die Notwendigkeit, einen Unterschied zu machen, scheint aber gleichzeitig ungebrochen. Das Kursbuch 173 "Rechte Linke" spürt diesem Paradoxon nach. So streiten unter anderem Axel Honneth und Paul Nolte über das politische Links-Rechts-Schema, es werden aber auch andere Dichotomien in den Blick genommen – beispielsweise fragt Nico Stehr, inwieweit Nichtwissen das neue Wissen darstellt und Ernst Pöppel beschreibt die feinjustierte Interaktion der linken und rechten Gehirnhälfte. Mit Beiträgen von Johan Schloemann, Armin Nassehi, Susan Sontag, Axel Honneth, Paul Nolte, Peter Felixberger, Ernst Pöppel, Konrad Paul Liessmann, Hans-Peter Feldmann, Barbara Vinken, Florian Rötzer, Karl Bruckmaier, Michael Brenner, Nico Stehr, Gesa Lindemann und Georg M. Oswald.

  • Kursbuch 170: Krisen lieben

    170

    Kursbuch 170: Krisen lieben
    Kursbuch 170: Krisen lieben

    Parteien-, Finanz-, Flüchtlings- oder Lebenskrise – Krisen scheinen zum Normalzustand geworden zu sein. Neben einem Moment der gesellschaftlichen Verwerfung sind Krisen aber auch gleichzeitig Induktionsmoment von Lern- und Veränderungsprozessen. Auch das Kursbuch war nicht vor der Krise gefeit. 1965 von Hans Magnus Enzensberger in Zusammenarbeit mit Karl Markus Michel gegründet, war es über Jahrzehnte hinweg das meinungsbildende Organ der Republik, das die intellektuellen Diskurse des Landes maßgeblich mitgeprägt hat. Über die Jahre in die Krise gekommen, wird es nun wiederbelebt. Das Kursbuch will – fortsetzend mit Nummer 170 – wieder eine Institution werden. Die AutorInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien werden darüber nachdenken, was moderne Gesellschaften prägt und verändert, was sie antreibt und hemmt, was sie befreit und behindert. "Krisen lieben" ist so also nicht nur Titel dieses Kursbuchs 170, sondern auch zentrale Diskussionshypothese des Kursbuchs selbst. Jasmin Siri argumentiert, dass die Krise für politische Parteien ein Demokratiegenerator sei, Florian Rötzner skizziert das Zusammenspiel von Medienkrise und Krisenmedien und Gunter Dueck widerspricht gar dem Titel des Kursbuchs und konstatiert: "Ich hasse Krisen."

  • Kursbuch 175: Gefährdete Gesundheiten

    175

    Kursbuch 175: Gefährdete Gesundheiten
    Kursbuch 175: Gefährdete Gesundheiten

    Ist es ausgerechnet unsere permanente Fixierung auf Gesundheit, die uns krank macht? Wie definieren wir Gesundheit, wenn das Reden über selbige stets von der Suche nach Krankheitsrisiken oder dem Vorhandensein von Krankheit bestimmt wird? Das Kursbuch "Gefährdete Gesundheiten" zeigt auf, warum eine zu gesunde Lebensführung zum Krankheitsrisiko werden kann. Wie sehr Gesundheit und Krankheit von unterschiedlichen kulturellen Erwartungen geprägt sind. Wie stark ökonomische, wohlfahrtsstaatliche und politische Entscheidungen Gesundheiten gefährden können. Und wie sehr sich die Vorstellung von Gesundheit sowie die Akteure ihres Systems gewandelt haben. Mit Beiträgen von Gunnar Stollberg, Manfred Lütz, Joachim Müller-Jung, Gina Atzeni, Wilhelm Schmid, Peter Wagner, Robert Pfaller, Katarina Greifeld, Michael von Brück, Deborah Lupton, Thomas Gerlinger, Rainer Merkel, Armin Nassehi und Norbert Seitz.

  • Kursbuch 176: Ist Moral gut?

    176

    Kursbuch 176: Ist Moral gut?
    Kursbuch 176: Ist Moral gut?

    "Moral ist nicht dazu da, ein gutes Leben zu sichern oder das Glück zu befördern. Ihre erste Aufgabe ist, die Verletzungsmacht des einen über den anderen einzudämmen", so Wolfgang Sofsky im Kursbuch 176 "Ist Moral gut?". Das Kursbuch verzichtet auf Eindeutigkeit, auf letzte Gründe und erst recht auf normative Sicherheit. Es akzentuiert vielmehr die empirischen Bedingungen von Moral. Der Soziologe Heinz Bude bringt das Kunststück fertig, die Figur des "Gutmenschen" zugleich zu dekonstruieren und zu verteidigen, während Birger Priddat fragt, wie moralische Ansprüche in wirtschaftliche Logiken transformiert werden können. Im Zentrum des Kursbuchs steht die Fotostrecke von Uli Reinhardt, der mit eindrucksvoll bedrückenden Bildern aus den Kriegs- und Krisenregionen der Welt dafür plädiert, den Begriff Moral durch Ethik zu ersetzen. Mit Beiträgen von Rainer Erlinger, Heinz Bude, Wolfgang Sofsky, Irmhild Saake, Uli Reinhardt, Alfred Hackensberger, Barbara Vinken, Birger P. Priddat, Peter Felixberger, Gert G. Wagner, Yasmina Khadra, Stephan Lohr und Armin Nassehi.

  • Kursbuch 172: Gut leben

    172

    Kursbuch 172: Gut leben
    Kursbuch 172: Gut leben

    Gut leben will jeder. Doch nicht allen gelingt es. Was macht ein gutes Leben aus und welche Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein? "Schon Aristoteles wusste, dass die Glückseligkeit als Ziel des guten Lebens, zwar selbst erstrebt werden muss, aber durchaus von Bedingungen abhängig ist, die wir nicht allein in der Hand haben", heißt es im Editorial des Kursbuchs 172. Von dieser aristotelischen Vorgabe ausgehend, sprechen unter anderem Tobias Esch, Jürgen Dollase, Christina von Braun und Herfried Münkler über die Bedingungen der Möglichkeit des guten Lebens und zeigen auf, wie man über das gute Leben nachdenken könnte.

  • Kursbuch 183: Wohin flüchten?

    183

    Kursbuch 183: Wohin flüchten?
    Kursbuch 183: Wohin flüchten?

    Was bringt Flüchtlinge dazu, ihr ganzes Leben, oftmals mit Arbeit, Familie und Haus, zurückzulassen? Mit welchen Ressentiments müssen sie am Ankunftsort kämpfen? Diese Fragen stellen sich die Autoren des Kursbuchs 183 "Wohin flüchten?". So fragt Mitlias Oulios nach einem globalen Recht auf Migration, Roger Zetter konstatiert im Sommer 2015 keine Einwanderungs-, sondern eine Politikkrise und Wolfgang Bauer und Philipp Ruch sprechen über falsche Betroffenheit, Ignoranz und echtes Mitgefühl. Aufbauend auf Gesprächen und Interviews mit Flüchtlingen bieten Ferdinand Haenel, Carlo Kroiß und Alfred Hackensberger Einblicke in Beweggründe, Erlebnisse und Erfahrungen. Es sind Erzählungen, die so manche vermeintliche Selbstverständlichkeit irritieren und uns einen Blick in den Spiegel werfen lassen. Mit Beiträgen von Jochen Oltmer, Roger Zetter, Albert Scherr, Miltiadis Oulios, Jürgen Ebach, Armin Nassehi, Carlo Kroiß, Friedrich Kiesinger, Wolfgang Bauer, Philipp Ruch, Ferdinand Haenel, Wilhelm Bartsch und Alfred Hackensberger.

  • Kursbuch 177: Privat 2.0

    177

    Kursbuch 177: Privat 2.0
    Kursbuch 177: Privat 2.0

    Wo beginnt und endet Privatheit? Enden private Öffentlichkeiten zwangsläufig in der globalen Überwachung? Wo liegen die neuen Schnittstellen zwischen öffentlich und privat und welche Konsequenzen haben sie auf unser Leben? Das Kursbuch "Privat 2.0" rückt den Kampf um Privatheit in den Mittelpunkt. Patrick Bahners analysiert die Gesetze rund um die Telefonüberwachung in den USA, während Jan Schallaböck, Urs Stäheli und Evgeny Morozov konkrete Handlungsoptionen aufzeigen: das Löschen aller Daten, eine kollektive Entnetzung und einen politischen Kampf um Privatheit. Eric Jarosinski fragt schließlich "Hätte Adorno getwittert?". Mit Beiträgen von Georg von Wallwitz, Patrick Bahners, Urs Stäheli, Jan Schallaböck, Olaf Unverzart, Evgeny Morozov, Karl-Heinz Ladeur, Jörn Müller-Quade, Steffan Heuer, Gesa Lindemann, Eric Jarosinski, Jacob Schrenk und Armin Nassehi.

  • Kursbuch 174: Richtig wählen

    174

    Kursbuch 174: Richtig wählen
    Kursbuch 174: Richtig wählen

    Eine Wahl haben wir immer – nicht nur zu Wahlzeiten. Nur welche ist die richtige? Bevor sich Michael Zöller, Julian Nida-Rümelin, Dirk Lüddecke, Ralf Fücks, Rainer Rilling und Florian Süssenguth allerdings naheliegenderweise mit Wahlalternativen - CDU, SPD, FDP, den Grünen, der Linken und der Piratenpartei - auseinandersetzen, stehen im ersten Teil des Kursbuchs 174 "Richtig wählen" konzeptionelle Überlegungen rund ums Wählen im Vordergrund. So fragt Joachim Behnke, warum man überhaupt wählen sollte, Matthias Hansl zeigt anhand des arabischen Frühlings auf, warum wählen nicht hilft, aber nur Wahlen helfen können und Florian Felix Weyh skizziert einen radikalen Vorschlag: Losen statt wählen. Mit Beiträgen von Joachim Behnke, Matthias Hansl, Florian Felix Weyh, Michael Zöller, Julian Nida-Rümelin, Dirk Lüddecke, Ralf Fücks, Rainer Rilling, Florian Süssenguth, Harald Welzer, Wolfgang Schmidbauer, Ernst Mohr, Jürgen Dollase, Armin Nassehi und Barbara Schäfer.

  • Kursbuch 178: 1964

    178

    Kursbuch 178: 1964
    Kursbuch 178: 1964

    Hinter dem Jahrgang 1964 verbergen sich 1,3 Millionen Menschen. Es ist der geburtenstärkste Jahrgang in Deutschland, den es je gab. Die Babyboomer kommen in die Jahre, sie haben technologische und gesellschaftliche Umbrüche erlebt wie keine Generation vor ihnen. Deshalb schreiben in diesem Kursbuch überwiegend 1964-Geborene. Sie fragen sich, was sie geleistet haben, welches Zwischenfazit sie ziehen und wohin es sie treibt. So entsteht ein Kaleidoskop von 64er-Selbstbeschreibungen in einer turbulenten Gesellschaft. Daneben blicken bekannte Publizisten und Wissenschaftler auf den berühmtesten Jahrgang der Republik: Von Johano Strasser über Ulf Poschardt bis zu Ursula Pasero und Karl Bruckmaier.

  • Kursbuch 187: Welt verändern

    187

    Kursbuch 187: Welt verändern
    Kursbuch 187: Welt verändern

    Die Moderne ist voller Krisen – es gilt die Finanzkrise, Wachstumskrise, Umweltkrise, Energiekrise und viele Bedrohungen mehr zu bewältigen. Der Ruf nach Veränderung, ja nach Verbesserung wird immer lauter. Aber die gemeinsame Rettungsanstrengung bleibt aus. Da stellt sich die Frage nach dem Warum. Ist die Welt überhaupt veränderbar? Und wenn ja, wie gestaltet sich Veränderung? Wie lässt sie sich gestalten? Mit Essays unter anderem von Michael Lind, Birger Priddat, Stefan Rammler, Irmhild Saake, Hans Hütt, Alfred Hackensberger und einer Kunststrecke von Olaf Unverzart.

  • Kursbuch 179: Freiheit, Gleichheit, Ausbeutung

    179

    Kursbuch 179: Freiheit, Gleichheit, Ausbeutung
    Kursbuch 179: Freiheit, Gleichheit, Ausbeutung

    Liberté, Égalité, Fraternité! Eine Parole, die neu justiert werden muss. An die Stelle der Brüderlichkeit ist die Ausbeutung getreten, die nach dem marxistischen Ursprung des Begriffs Fremdbestimmung ohne monetären oder ideellen Ausgleich meint. Das Kursbuch 179 "Freiheit, Gleichheit, Ausbeutung" diskutiert den Zusammenhang zwischen Freiheit und Gleichheit auf der einen und Ausbeutung auf der anderen durchaus kontrovers. Welche zivilisatorische Bedeutung kommt Ausbeutung zu? Ist Ausbeutung nicht auch ein Garant für Weiterentwicklung? Mit Beiträgen von Sudhir Venkatesh, Georg von Wallwitz, Hansjörg Küster, Erich Weede, Regina Schmeken, Elma Altvater, Dirk Baecker, Armin Nassehi, Gerhard Klas, Elísio Macamo, Dorthe Nors und Thomas Palzer.

  • Kursbuch 201: Menschenskinder!

    201

    Kursbuch 201: Menschenskinder!
    Kursbuch 201: Menschenskinder!

    Kinder standen noch nie so im Scheinwerferlicht wie heute. Helikoptereltern planen und überwachen jeden ihrer Schritte. Werber und PR-Profis schleichen sich mit listigem Headline-Imperialismus an. PädagogInnen und LehrerInnen arbeiten sich an verwöhnten Prinzen und Prinzessinnen ab. Und agile Start-ups verführen sie einzutreten in bunt schillernde Spiele- und Medienwelten. Ein einziger großer Suchscheinwerfer! Das Kursbuch begibt sich deshalb an die Andockpunkte zwischen Kinder- und Erwachsenenwelt. Wir erforschen Kindersprache, Kinderarmut, Kindermedizin und Kinderrechte. Wir nehmen Kinder ernst und reden über Widersprüche und Gegensätze. Beispielsweise über die steigende Zahl psychischer Erkrankungen, überhöhte Elternansprüche oder das Verschwinden autonom gestalteter Lebensräume. Und darüber, ob nur Kinder Kinder sind. Mit Beiträgen u.a. von: Palliativärztin Monika Führer, Hirnforscher Ernst Pöppel, Kinderbuchautorin Kirsten Boie, StoryDOCKS-Geschäftsführer Till Weitendorf, Armutssoziologe Gottfried Schweiger u.v.a. Special: 64-seitige Bildstrecke "Kinder als Erwachsene" von sieben international renommierten Fotografen.

  • Kursbuch 181: Jugend forsch

    181

    Kursbuch 181: Jugend forsch
    Kursbuch 181: Jugend forsch

    "Jugend forsch" – das Kursbuch 181 huldigt nicht dem Jugendwahn, sondern lässt AutorInnen unter 36 zu selbstgewählten Themen sagen, was sie schon immer mal sagen wollten. Klare Forderungen, Schluss mit Gefühlsduselei, Einmischung statt Rückzug – forsch eben. So beschreibt Eduardo Maura von der spanischen Bewegung Podemos seinen Kampf gegen Korruption und Machtmissbrauch, die Israelin Adi Livny fordert eine neue Politik für Israel, Lara Fritzsche beklagt den Magerwahn, dem vor allem Frauen unterliegen und Tilo Jung spricht über Insiderspiele in politischen Talkshows.

  • Kursbuch 180: Nicht wissen

    180

    Kursbuch 180: Nicht wissen
    Kursbuch 180: Nicht wissen

    Das Bewusstsein der Unmöglichkeit eines vollständigen Weltwissens, wie Sokrates es einst konstatierte, galt lange als ultimative Erkenntnis. Doch diese Form des Nichtwissens lässt sich noch steigern! Der ehemalige amerikanische Verteidigungsminister Donald Rumsfeld erweiterte mit seinem legendären Zitat ("But there are also unknown unknowns") das Spektrum der Dinge, die wir nicht wissen, um die Dinge, von denen wir nicht einmal wissen, dass wir sie nicht wissen. Im Kursbuch 180 "Nicht wissen" gehen deshalb unter anderem Harald Lesch, Jürgen Zöllner und Gregor Maria Hoff der Bedeutung von Nicht-Wissen in Physik, Medizin Religion auf den Grund. Mit Beiträgen von Armin Nassehi, Wolfgang Schmidbauer, Karsten Fischer, Werner Vogd, Jürgen Zöllner, Ernst Poppel, Harald Lesch, Paul Hahn, Gregor Maria Hoff, Hans Urlich Gumbrecht, Peter Felixberger, Marting G. Kocher, Andreas Zeuch, Colm Tóibín und Andrian Kreye.

  • Kursbuch 185: Fremd sein!

    185

    Kursbuch 185: Fremd sein!
    Kursbuch 185: Fremd sein!

    In der öffentlichen Debatte ist derzeit von kaum etwas anderem die Rede als davon, wie wir mit dem Fremden und mit den Fremden umgehen wollen – und irgendwie werden wir uns selbst dabei fremd. Aber was ist fremd? Was bedeutet "fremd sein"? Sind wir selbst uns nicht ebenso fremd wie den Menschen, die aus fernen Ländern zu uns kommen? Welche Funktion hat das Fremde? Julia Kristevas Sentenz, die sich auch in diesem Kursbuch wiederfindet, bleibt aktueller denn je: "Der Fremde, Figur des Hasses und des Anderen, ist weder das romantische Opfer unserer heimischen Bequemlichkeit noch der Eindringling, der für alle Übel des Gemeinwesens die Verantwortung trägt." Mit Beiträgen von Julia Kristeva, Alfred Hackensberger, Naika Foroutan, Bilal Tanweer, Mita Banerjee, Florian Beaudenon, Alan Posener, Armin Nassehi, Wolfgang Schmidbaruer, Thomas Kron, Pascal Berger und Gregor Dotzauer.

  • Kursbuch 200: Revolte 2020

    200

    Kursbuch 200: Revolte 2020
    Kursbuch 200: Revolte 2020

    Als das Kursbuch vor 200 Ausgaben antrat, zog es mit seinen Themen und Autoren in die Schlacht: Intellektuell mit Schwert und Schild ausgerüstet, bereit, den Kampf gegen das Schweigen auszufechten. Das Kursbuch etablierte einen Ort für Gemengelagen, die nach Diskussion lechzten, für die es aber kein Forum gab. Das Kursbuch war eine Stimme einer Generation, die darum bemüht war, ihre Fragen gegen die Tabuisierung durchzusetzen. Es war ein Vehikel von Kritik und Gegenkritik, einer linksliberalen Denkungsart, die sich jeder stumpfen Vereinnahmung entzog. Demgegenüber vereint unsere heutige Gesellschaft so viele – gleichzeitig nebeneinanderstehende – Perspektiven, dass kein Fluchtpunkt mehr als gemeinsam und legitim zu erkennen ist. Jede Kritik verhallt im Gebrabbel sich gegenseitig verstärkender Protestchen, jeder Protest – auch physisch in Form von Märschen, Demonstrationen, Happenings – entzündet allenfalls ein Glimmen einer Veränderungsdebatte. Die 200. Ausgabe des Kursbuchs kehrt kurzfristig wieder zu seinen Wurzeln zurück. Wie werden Protest und Revolte heute legitimiert? Gibt es ein Früher im Heute? Wo ist der jakobinische Tugendterror noch zu finden? Welche Verbindungslinien gibt es zwischen Frühsozialismus und Postmaterialismus? Was haben Popkultur und Klimaprotest gemeinsam? Gegen was kann man überhaupt noch sein?

  • Kursbuch 182: Das Kursbuch. Wozu? 50 Jahre. Die Jubiläumsedition

    182

    Kursbuch 182: Das Kursbuch. Wozu? 50 Jahre. Die Jubiläumsedition
    Kursbuch 182: Das Kursbuch. Wozu? 50 Jahre. Die Jubiläumsedition

    Die Jubiläumsausgabe zum 50. Geburtstag des Kursbuchs blickt sowohl retro- als perspektiv auf die Politik- und Kulturzeitschrift und fragt "Wozu? ". Zum einen werden frühere Kursbuch-Texte wirklich von ihren Autoren weitergeschrieben: Wie haben sich die eigenen Perspektiven verändert? Welche Befürchtungen haben sich bewahrheitet? Zum anderen wird in längeren Essays erkundet, wie das, als was das Kursbuch stets wahrgenommen wird, weitergeschrieben werden kann: Kritik, Revolte, Protest. Mit Beiträgen von Peter Schneider, Konrad Paul Liessmann, Armin Nassehi, Hannelore Schlaffer, Stefan Welzk, Rahel Jaeggi, Barbara Klemm, Herlinde Koelbl, Regina Schmeken, Krisztina Koenen, Bahman Nirumand, Mark Greif, Cora Stephan, Barbara Sichtermann, Karen van den Berg, Georg von Wallwitz.

  • Kursbuch 188: Kalter Frieden

    188

    Kursbuch 188: Kalter Frieden
    Kursbuch 188: Kalter Frieden

    Wenn ein kalter Krieg einem heißen Krieg allemal vorzuziehen ist, gilt Gleiches auch übertragen auf den Frieden? Das heißt: Ist auch ein "kalter Frieden", kalkuliert und stets im Horizont drohender Gewalt, einem heißen Frieden, also einem, der auf starken Gefühlen und einem Höchstmaß an Interessenausgleich und Stabilität basiert, vorzuziehen? Was einen kalten Frieden ausmacht und ob und welche Alternative es zu ihm gibt, damit setzen sich die Beiträge des neuen Kursbuches auseinander. Zum Beispiel mit der Frage, ob Europa tatsächlich vor einem lang schon prognostizierten Bürgerkrieg aller gegen alle steht oder nicht doch in der Lage ist, den wirklichen Frieden zu realisieren, und ob vielleicht nicht sogar beides nur zwei Seiten einer Medaille sind. Ein Maximum an Stabilität und Kalkulierbarkeit ist womöglich mit einem Maximum an Versöhnung gar nicht zu haben. Denn wo ein kalter Frieden sich damit zufrieden gibt, dass die zivilisatorische Eisdecke hält, muss ein heißer Frieden so entschieden kompromisslos verteidigt werden, wie er begründet wird. Soweit es also um eine Frage der Temperamente geht, zielt das, was im Kursbuch 188 diskutiert wird, insgesamt auf ein angemessenes Maß an eher kühlem Temperament ab. Mit Beiträgen von Wolfgang Schmidbauer, Karsten Fischer, Ulrike Guérot, Micha Pawlitzki, Bernd Stiegler, Deniz Yücel, Manon Clasen, Stephan G. Humer, Klaus Hofmann, Johann Hinrich Claussen und Armin Nassehi.

  • Kursbuch 184: Was macht die Kunst?

    184

    Kursbuch 184: Was macht die Kunst?
    Kursbuch 184: Was macht die Kunst?