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Was Amerika mit der Welt macht
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eBook91 Seiten38 Minuten

Was Amerika mit der Welt macht

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Über dieses E-Book

Mission Donald Trump II
Es geschieht im grellen Licht
unserer Zeit. Einer, der glaubt,
er sei berufen zur Wiedergeburt
des amerikanischen Traums,
ist dessen Zerstörer.
Und mehr, wenn wir nicht
aufpassen. Wir wissen nicht,
wie das endet. Aber bezeugen
müssen wir es. Sonst sind wir mitschuldig.
SpracheDeutsch
HerausgeberBoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum27. Mai 2025
ISBN9783819255519
Was Amerika mit der Welt macht
Autor

Bodo Pipping

Bodo Pipping war bei den Fernseh-Nachrichten. Bei Tagesschau/Tagesthemen, bei SAT1 in Bonn, beim WDR, bei Phoenix. Er regt sich noch einmal auf über das, was alles zu zerstören droht. Wer ihn sehne will: er ist im Netz auf www.bodopipping.de Einer, der nicht schweigen kann.

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    Buchvorschau

    Was Amerika mit der Welt macht - Bodo Pipping

    Coverabbildung des Buches “Was Amerika mit der Welt macht”

    Nie galt er mehr, der alte Spruch: „Hättest Du geschwiegen, wärst Du ein Weiser geblieben."

    Aber nie war der Drang größer, sich seiner eigenen Zeit zu vergewissern. Auf ins Wagnis!

    Die Begabung der Menschen zu prophetischen Sprüchen ist zwar hoch entwickelt, aber hält dem Lackmus-Test auf die Zukunft häufig nicht stand. So hielt sich zwar Goethes Spruch über die Kanonade von Valmy in bürgerlich gelehrten Kreisen gut. Das Dichterwort „Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und Ihr könnt sagen, Ihr seid dabei gewesen. Aber dies war eben nicht auf der Höhe einer historischen Einschätzung der Französischen Revolution. Übertroffen wurde es noch von dem Eintrag des französischen Königs Ludwig XVI am 14. Juli 1789 in sein Tagebuch. Über das Jagdglück dieses Tages schrieb der König: „rien. Nichts.

    Am Tag, als die Bastille gestürmt wurde.

    Wie steht es um die Einschätzung des 5. November 2024? Für die Engländer war das wie stets die Einladung zu ein wenig Unfug aus Anlass der Erinnerung an Guy Fawkes. Der war ein katholischer Offizier, der am 5. November 1605 das Londoner Parlament in die Luft sprengen wollte. Die Sache wurde vereitelt. Für immer heißt es in der britischen Seele „Remember, remember/the fifth of November. Für die Rettung vor katholischer Zukunft war fortan immer ein wenig „Bonfire übrig in einer Nation, die ihre eigenen Geschichte zu zelebrieren versteht.

    Aber was geschah mit uns allen am 5. 11. 2024? Es war Wahltag in den Vereinigten Staaten von Amerika. Nach einem aus Postkutschen-Zeiten stammenden Wahlgesetz war an einem Dienstag ein neuer Mann zum 47. Präsidenten zu bestimmen.

    Den 45. Präsidenten der USA namens Donald Trump hatte die Welt mit Glück überlebt. Er war noch zugänglich gewesen für den Rat politisch Erfahrener.

    Seine Niederlage gegen den überzeugten Transatlantiker, den Demokraten Joe Biden, hatte Donald J. Trump niemals akzeptiert oder überwunden. Sein Groll in dieser Zeit muss abgrundtief gewesen sein.

    In den vier Jahren, in denen Biden, ein alter, am Ende zu alter Mann die USA regierte, verwandelte sich Donald Trump in einen Rache-Gott von unglaublicher Kraft.

    Die amerikanische Nation bekam dies zu spüren beim „Sturm auf das Kapitolam 6. Januar 2021. Wäre die amerikanische Seele vergleichbarer mit der britischen, hätte an diesem Tag ein politisches Trauma für immer vor Trump warnen müssen. Aber die amerikanische Nation musste in tiefster Verzweiflung sein. Sie ermöglichte die Rückkehr von Donald Trump aus seinem „napoleonischen Exil, dem Golfer-Ort 'Mar a Lago'.

    Am 5. November 2024 war die erste Stufe einer triumphalen Wiederkehr des narzistischen Phänomens Donald Trump ( seine Nichte, psychiatrisch ausgebildet, schrieb ein Buch darüber, wie ihre Familie den „gefährlichsten Menschen der Welt" hervorbrachte. Aber das blieb ohne Resonanz).

    Zu den in der Postkutschen-Zeit stecken gebliebenen Gepflogenheiten gehörte ein 76 Tage langer Zeitraum vom Tag der Wahl bis zum Antritt des Amtes am 20. Januar 2025. Trump wusste diese lange Phase zu nutzen.

    Bis an diesem Tag alles so weit gediehen war, dass der 47. US-Präsident mit einem Feuerwerk von Dekreten die bis dahin geltende Ordnung ablösen konnte. Die klassischen „checks and balances", das Austarieren des Machtgefüges in einer Demokratie, war zerstört.

    Seitdem hallt die Welt wider

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