Lebenswendepunkte: Orientieren - Fokussieren - Dranbleiben: Dein Mutmacherbuch für einen Neuanfang
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Über dieses E-Book
Erleben Sie was Kathrin Berner, Thorsten Gallena, Mariella Heyd, Tamara Lachner, Daniela Landgraf, Stefanie Lehmann, Carsten Lexa, Margit Lieverz, Hendrik Martz, Alexander Plath, Andrea Ritter, Claudia Strobl-Traninger und Mareke Wieben widerfahren ist und wie es ihnen gelungen ist, ihre Niederlagen und Rückschläge nicht nur zu überwinden sondern in Kräfte und Ressourcen für ein besseres Leben zu verwandeln. Dieses Buch ist ein Mutmacherbuch für alle Menschen, die in irgendeiner Weise weiße unzufrieden, unglücklich oder verzweifelt sind. Wenn die Autoren dieses Buches es geschafft haben, schwierigen Situationen zu überwinden, dann können Sie es auch. Dieses Buch ist Ihre Chance auf Veränderung. Nutzen Sie diese, Ihre Chance.
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Buchvorschau
Lebenswendepunkte - Hrsg. Peter Buchenau
Peter Buchenau – Vorwörter
„Wer schreibt, der bleibt - sichtbar!"
(Peter Buchenau)
Peter Buchenau, „Mr. Chefsache" und Experte für den privaten und beruflichen Neuanfang im deutschsprachigen Raum, ist ein Mann von der Praxis für die Praxis. Er gibt Tipps vom Profi für den Profi, unabhängig ob Selbständiger, Freiberufler oder Angestellter. Früher war er selbst Manager und Geschäftsführer in namhaften Unternehmen wie Ciba-Geigy, MANOR, Unisys oder eibe. Heute ist er Fach- und Führungskräftekünstler mehrfacher Autor und Herausgeber, Comedian und Dozent an zwei Hochschulen. In seinen über 40 Büchern und unzähligen Keynote-Vorträgen verblüfft er die Teilnehmer mit seinen einfachen und schnell nachvollziehbaren Praxisbeispielen.
Er versteht es vorbildlich, ernste und kritische Sachverhalte so unterhaltsam und kabarettistisch zu präsentieren, dass die emotionalen Highlights und Pointen zum Erlebnis werden. Im Jahr 2021 wurde er dafür als bester Redner Deutschlands in der Kategorie Vertrieb und Marketing ausgezeichnet. Als Autoren-Scout und Literaturagent hat er schon über 200 Autoren zum eigenen Buch verholfen. Zudem steht er über 150 Mal pro Jahr mit seiner Comedy-Kabarettshow „Männerschnupfen" auf der Theaterbühne. Das bedeutet: Präsenz, Wirkung und Sichtbarkeit vom Feinsten!
Peters Vorwörter
Mein trauriger Weg zum glücklichen Ich!
Paul liegt regungslos auf dem heißen Asphalt. Blut tropft aus Nase und Mund. Ein herbeigeeilter Passant leistet Erste Hilfe. Er reißt ihm das T-Shirt auf und versucht Paul mit einer Herzdruckmassage wiederzubeleben. In der Ferne erklingt die Sirene des Rettungswagens. Der Sirene nach, nähert sich dieser schnell. Keine fünf Minuten sind seit Pauls Sturz und dem Eintreffen des Rettungswagens vergangen. Der Notarzt springt aus dem Rettungswagen und beugt sich über Paul. Zu spät – Paul verstirbt in seinen Händen.
Zwei Jahre zuvor.
Ich fliege von Amsterdam nach London Heathrow, um meinen neuen Chef und Projektbegleiter Paul abzuholen.
Er ist US-Amerikaner, wohnt mit seiner Frau und seiner Tochter in Atlanta. Paul wurde für zwei Jahre nach Europa versetzt. Seine Aufgabe ist es, mir bei der Restrukturierung der europäischen Gesellschaft, von einem Produktionsunternehmen hin zu einem Dienstleitungsunternehmen, zu helfen. Ich freute mich auf das Kennenlernen, denn so eine Aufgabe und Chance bekommt man nicht jeden Tag in einem US-Konzern. Voller Energie und Leidenschaft sehe ich dieser Aufgabe entgegen.
Typisch für alle Amerikaner, welche das erste Mal nach Europa fliegen, macht Paul erst einmal den Umweg über London. Da ist man zwar auch in Europa, spricht aber Englisch. Für einen Amerikaner zuerst einmal ein vertrautes Bild. Wir begrüßen uns freundschaftlich, wissend, wir müssen ja die nächsten zwei Jahre mehr oder weniger miteinander auskommen. Ein kurzer Smalltalk folgt. Kurz darauf besteigen wir das Taxi zum Hotel. Zur Akklimatisierung lieben es Amerikaner, immer zuerst eine Nacht in England zu verbringen. Im Taxi setzt Paul den Smalltalk fort mit den Worten: „Schön Peter, dass du mich abholst. Ich freue mich endlich in Europa zu sein. Unerwartet tritt der Taxifahrer hart in die Bremsen, hält an, dreht sich um und sagt zu Paul: „Entschuldigen Sie mein Herr – Das hier ist England. Europa beginnt erst auf der anderen Seite des Kanals.
Ich muss innerlich so stark grinsen, weiß aber heute, dass Paul diese Art des britischen Humors damals nicht verstanden hatte.
Was nach der Eingewöhnungsphase für Paul folgt, ist eine ganz komplexe, anstrengende und vor allem auch fordernde Arbeit. Paul und ich teilen uns die Führungsaufgaben auf. Haben wir doch zusammen mehr als 140 Mitarbeiter in mehr als 20 Länder zu führen. Paul konzentrierte sich auf die Führung von England, Wales, Schottland und Irland sowie die Korrespondenz nach Amerika. Ich übernehme die restlichen europäischen Länder. Ziel ist es, nicht nur die Neuausrichtung zum Dienstleistungsunternehmen, sondern auch die Implementierung von einheitlichen Standards, gemäß der US-Konzernvorgabe.
Im Gegensatz zu mir – ich fliege meist am Wochenende nach Hause und verbringe ich zwei bis drei Tage in Zürich bei meiner Familie – bleibt Paul konsequent in Amsterdam. Zu wichtig ist ihm seine Aufgabe. Bei erfolgreichem Abschluss des Projektes wird Paul eine Vorstandsposition in den USA in Aussicht gestellt. So arbeitet Paul Tag für Tag, meist ohne große Pausen. Zwölf bis sechzehn Stunden täglich gehören zur Standardarbeitszeit. Auch Samstag, Sonntag und am Feiertag. Groß ausgehen tut Paul in Amsterdam nie, die Umsetzung macht ja auch keine Pause. In den zwei Jahren der Zusammenarbeit hat Paul nie die Schönheiten der Stadt Amsterdam gesehen und war bestimmt auch kein einziges Mal an der Nordsee.
Wenn Paul nicht am Wochenende arbeitet, ist Paul krank. Er liegt mit einer Erkältung im Bett, hat Fieber und es fröstelt ihn ständig. Montags bei der Arbeit ist er aber wieder top fit, zumindest in der Außenwahrnehmung. Dieser Vorfall wiederholt sich sehr oft an den Wochenenden, immer öfters, immer in kürzeren Abständen. Unter der Woche fit oder gesund genug, um zu arbeiten, am Wochenende krank. Auch mich erwischt es des Öfteren am Wochenende, aber beileibe nicht so oft wie Paul.
Dazu kommt, dass ich allein schon der Familie wegen auf meine Ferien bestehe. Paul hat in den zwei Jahren keine Ferien. Natürlich hat er diese gesetzlich und per Arbeitsvertrag zugesichert, aber er nimmt keinen einzigen Tag Urlaub. Zu wichtig ist ihm die Vorstandsposition in Atlanta.
Sein Ziel: „Sein Projekt, innerhalb der zwei Jahre abzuschließen und keinen Tag länger. Er möchte so schnell wie möglich wieder zurück nach Amerika, zu seiner Frau und Tochter. Darauf von mir des Öfteren gesprochen, ob er nicht mal ein paar Tage nach Hause fliegen will, antwortet er stets: „Warum? Ich sehe doch meine Familie fast täglich per Videokonferenz oder höre sie per Telefon:
Mich beängstigt diese Aussage sehr.
Der entscheidende Tag kommt näher. Das Projekt wird im Gegensatz zum Berliner Flughafen „on-time und „inbudget
abgeschlossen. Zwar buchstäblich in letzter Minute, aber Zieldatum eingehalten ist Zieldatum eingehalten. Allerdings sieht man unseren Gesichtern den enormen zweijährigen Dauerstress massiv an. Ich alleine verzeichne in den vergangenen zwei Jahren über 300 Flüge und 400 Hotelübernachtungen in ganz Europa. Wir sind durch diese Belastung gealtert, ich habe die ersten grauen Haare bekommen und ich bin weit von meiner körperlichen Hochform entfernt. Auch habe ich 25 kg zugenommen. Bei Paul ist der Stress extremer sichtbar. Er wirke blass, hat bei leichtester Belastung einen erhöhten Blutdruck und Herzrasen. Er wirkt antriebslos, leer und ausgebrannt. Paul möchte nur noch eines. Zurück nach Amerika auf seinen neuen Vorstandsposten. Zuvor aber noch ein vierwöchiger Urlaub mit seiner Familie im gemeinsamen Ferienhaus in Miami. Das hat er sich nun aber redlich verdient und auch seiner Familie versprochen.
Als wir uns am Amsterdamer Flughafen verabschieden, weiß ich nicht, dass das unser letztes Wiedersehen ist. Ich setze mich in meinen Flieger nach Zürich und schlafe sofort ein. Paul fliegt nach Atlanta, sammelt Frau und Kind ein und fliegt noch am selben Tag weiter nach Miami. Dort angekommen, packt er die Koffer aus. Sofort holt er die Sportschuhe aus dem Koffer. Er hat Lust zu laufen. Zwei Jahre hat er gar nichts mehr sportlich getan. T-Shirt an, Laufschuhe an und dann nichts wie los. Er schließt die Haustüre und brüllt noch zurück: „Schatz, ich bin kurz laufen," und joggt los. Seine Frau winke ihm zu, nicht zu wissend, dass sie Paul das letzte Mal sieht. Woher denn auch? 5 Minuten später ist Paul tot.
Die Nachricht über Pauls Tod trifft mich sehr hart. Zwei Jahre haben wir tagtäglich Projekte gesteuert, Aufgaben erledigt und Strategien entwickelt. Wir hatten eine sehr innigliche Freundschaft aufgebaut. Pauls Tod ließ mir gedanklich keine Ruhe. Ich stellte mir immer mehr und mehr diverse Sinnfragen. Ist Arbeit und Karriere wirklich alles im Leben? Was passiert mit dir? Wirst du genauso enden? Fremdbestimmtes Arbeiten und Umfallen bis zum Tod? Kurzum hatte ich eine Lösung entwickelt. Wir als Unternehmen müssen mehr auf den Faktor Mensch und dessen Gesundheit Rücksicht nehmen. Ich schlage vor, Gesundheit als einen weiteren künftigen Erfolgsfaktor in die Firmenstrategie zu verankern. Als ich diese Idee meinen US-Vorgesetzten mitteile, werde ich belächelt mit den Worten: „Peter, für solche Befindlichkeiten haben wir keine Zeit!" Am nächsten Tag kündige ich, zum Unverständnis aller meiner Freunde und auch meiner Familie.
Der Wendepunkt. Seit diesem tragischen Ereignis mache ich nur noch, was mein Herz mir sagt. Ich erfülle mir meine Jugendträume und werde Autor, Herausgeber und Comedian. Zwar verdiene ich heute nur noch ein Bruchteil vom damaligen Managergehalt, aber ich kann selbst entscheiden, welches Buch ich schreibe, zu welchem Verlag ich gehe und vor allem, wo und wie oft ich auf der Comedy Bühne stehe. Vor allem aber lebe ich nun seit 15 Jahren mein eigenes Leben. Es geht mir viel besser, bin gesund und das schönste Gefühl für mich ist, wenn ich meine Zuschauer durch meine Bücher und Shows, wenn auch kurzzeitig, in eine andere Welt entführen kann. Wann beginnst du, deinem Herzen zu folgen?
So wie auch ich, haben alle nachfolgenden 14 Autoren einen oder mehrere Wendepunkte in Ihrem Leben erlebt. Ein Wendepunkt ist auch immer ein Neuanfang. Sicher ist dieser nicht immer leicht und sehr oft bedarf es eines Ereignisses, um diese Veränderung anzugehen. Eine Veränderung tut auch oft weh, weil wir Gewohntes loslassen müssen und Loslassen ist immer mit Arbeit verbunden. Doch Veränderungen und Wendepunkte sind Mutmacher. Und genau um das geht es in diesem Buch. Alle Geschichten sollen Mut machen, Mut machen sich zu entwickeln, zu forschen, zu probieren, zu leben, zu lachen und zum Glücklichsein. Ich wünsche Ihnen viele Wendepunkte in Ihrem Leben.
Ihr Peter Buchenau
www.peterbuchenau.de
Buchempfehlung des Vorwortgebers
Herausgeber:
Metropolitan; 1. Edition
(6. März 2018)
Sprache: Deutsch
Taschenbuch: 204 Seiten
ISBN-10: 3961860122
ISBN-13: 978-3961860128
Geh deinen eigenen Weg. Von Kindesbeinen an folgen wir anderen. Eltern, Lehrern, Freunden, Partnern, Vorgesetzten. Sie geben die Richtung vor und weisen uns den Weg. So wird daraus allzu oft ein Trampelpfad, auf dem sich unsere eigene Spur verliert – und mit ihr unsere Träume und Wünsche. Doch es ist nie zu spät, abzubiegen und seine eigenen Ziele zu verfolgen. Erfolgsautor Peter Buchenau stellt viele inspirierende Geschichten von Menschen vor, die eingetretene Pfade verlassen haben und dadurch erfolgreich, glücklich und zufrieden geworden sind. Er ermutigt uns, auf unser Herz zu hören, unserer Spur zu folgen und uns auf den Weg zu einer authentischen Persönlichkeit zu machen.
Peter Buchenau zeigt, wie es Ihnen gelingt, Ihren selbstbestimmten Lebensweg zu finden und ihn tatsächlich zu beschreiten. Es geht in diesem Buch um die Spuren, die wir als Persönlichkeit hinterlassen und an die man sich erinnern wird, um Ziele, die über das eigene Ich hinausreichen. Dieses Buch wird Sie auf großartige Gedanken bringen und neue Ambitionen wecken.
Kathrin Berner – Maskenfrei, die Stimme nach der Stille
„Deine Stimme ist deine beste ID".
Kathrin Berner
Kathrin Berner wurde 1972 in Innsbruck geboren, mit 8 Jahren wanderte sie zusammen mit ihrer Familie nach Namibia aus. Ihre Leidenschaft für Stimme, Sprache und Kommunikation führte sie nach dem Deutschen Auslandsabitur nach Heidelberg an die Kopfklinik und sie wurde Logopädin.
Nach zweijähriger Tätigkeit in logopädischen Praxen kehrte sie nach Namibia zurück und gründete dort ihre eigene Praxis, die sie 11 Jahre erfolgreich führte. 2011 zog sie mit ihren Töchtern nach Deutschland. 2019 hat sich Kathrin Berner spezialisiert und als Voice Performance Coach selbstständig gemacht. Durch Tätigkeiten in berufsfremden Feldern hat Kathrin in den letzten Jahren reichlich Erfahrung in der Kommunikation im Vertrieb gesammelt.
Drei weitere Ausbildungen zum online Coach qualifizieren Kathrin als international erfahrene Beraterin. Sie arbeitet mit ihren Kunden businessorientiert mit besonderem Blick auf die Performance nach außen, wobei die Kommunikation und die Stimme, die meiste Aufmerksamkeit erhalten. Kathrin arbeitet individuell oder in Kleingruppen, auf Deutsch und auf Englisch.
Kathrins Wendepunkt
Lieb sein, haben sie mir gesagt. Das ist wichtig. Lieb sein, so gehört sich das. Ich möchte nicht mehr lieb sein. Und ich möchte keine liebe Geschichte schreiben, sondern eine Geschichte, von der Liebe. Ich schreibe meine Geschichte. Unverblümt. Liebevoll.
Die Geschichte, die ich hier schreibe, ist für mich. Und wenn du magst, auch für dich. Wenn ich schreibe, erlebe ich diese Momente nochmal, die da waren und die mein Leben verändert haben. Und dann merke ich, dass ich nicht anders kann als dankbar sein. Für das, was war. Für das, was ist. Für all die wunderbaren und auch schmerzhaften Momente in meinem Leben.
Es ist der 20. Mai 2020.
Endlich durften sie wieder öffnen, die Frisöre, die kleinen Läden, die der Stadt diesen besonderen Charme schenken. Die Alufolie knistert an meinem Ohr, während Victoria sich um meine coronar-verwachsene Haarpracht kümmert.
Mir fällt auf, welch filigrane Arbeit das ist, im wahrsten Sinne des Wortes - Fingerspitzengefühl für die Haarspitzen.
Ihr Blick ist konzentriert, vielleicht fällt es mir heute besonders auf, weil der Rest ihres hübschen Gesichtes nicht zu erkennen ist. Wie es sich anfühlen muss, den ganzen Tag diese Maske zu tragen.
Ich schaue in den Spiegel: meine Maske verdeckt Mund und Nase, meine Augen haben dieses Strahlen nicht mehr, wie noch vor drei Monaten. Es fühlt sich so leer an in mir. Mir fehlen die Worte, die Nähe, die Verbindungen, der Mut. Wieder ist alles weg. Einfach so. Dieses Mal komplett aus dem Blauen, das Jahr begann so vielversprechend, so großartig!
Dieser Moment beim Frisör ist es also, der mich nachdenklich macht, zurückblicken lässt.
Meine Gedanken schweifen ab. Ich erinnere mich.
Die Wüste. Meine geliebte Wüste bzw. Wüsten, die Namib und die Kalahari. Zwei Wüsten in einem Land, unterschiedlicher können sie gar nicht sein. Zwei Landschaften, nah beieinander und dennoch so fern. Zwei Wüsten mit verschiedenen Stilen.
Namibia.
Ein Leben wie im Bilderbuch. Als geliebte Tochter, geschützt durch meine Eltern und den großen Bruder, habe ich etliche Abenteuer erlebt, die andere nur aus dem Bilderbuch kennen.
Als Kind bin ich mit meinen Eltern in das damalige Südwestafrika ausgewandert, habe dort die Schule besucht und durfte eine wunderschöne Kindheit und Jugend genießen. Nach dem Abitur habe ich in Heidelberg die Ausbildung zur Logopädin abgeschlossen, anschließend in Würzburg zwei Jahre gearbeitet, um im Jahr 2000 wieder in Namibia Fuß zu fassen und meine Praxis zu eröffnen, zu heiraten und eine Familie zu gründen.
10 Jahren später kam dann doch die Scheidung. Wie sehr hatte ich gekämpft, bleiben zu können. Das Haus, das ich mitgebaut habe, die Bäume, die ich da gepflanzt habe, der Gemüsegarten, die Hunde, das Paradies und das vertraute Zuhause für meine Mädchen. Ihre Farm.
Alles lassen wir zurück, um zunächst in Windhoek zu leben.
Meine Praxis wächst, ich stelle Mitarbeiter ein.
Doch eines Tages ist es doch beschlossen: Wir packen. Unsere Reise soll uns nach Deutschland bringen, mir so vertraut, für die Mädchen fremd, groß, laut.
Im Auto, frisch frisiert, unmaskiert, schaue ich erneut in den Spiegel. Ein kurzes Lächeln huscht über mein Gesicht. „Hat sie gut gemacht", denke ich mir. Mein Haar hat Glanz, fühlt sich frisch und gesund an.
Heute nehme dich mit in einen kleinen Ausschnitt meines Lebens, der dunkel war. Der laut war. Der ein Kampf war. Heute kann ich zurückblicken. Ohne Wut, Hass, Gram, Frust.
Eine Villa erwartet meine Kinder und mich. Ein großes, modernes Haus, aus dem eine Kälte strömt, obwohl es warm ist.
Es ist August 2011. Pünktlich zur Einschulung von meiner zweiten Tochter landen wir in Deutschland und ziehen in dieses Haus, für das ich mich entschieden
