Über dieses E-Book
Sie taucht in das Leben von Manila ein.
Dann läuft sie die Strecke des Todesmarsches von Bataan ab, um mitfühlen zu können, was die 70.000 Kriegsgefangenen damals erlebt hatten.
Anschließend besucht sie ihren biologischen Vater, der einst Schiffsingenieur gewesen war. Durch einen falschen Lebenswandel war er abgerutscht und betätigte sich nun als armseliger Fischverkäufer.
Als sie ihn wieder sieht, treffen zwei verschiedene Welten aufeinander. Die denkwürdige Begegnung hinterlässt viel Nachdenklichkeit.
Bevor sie Mindanao verlässt, hilft sie noch einer jungen verzweifelten Mutter, den Ehemann aus dem Gefängnis zu holen.
Anschließend besucht sie die Familie ihres Onkels, mit der sie in ihrer Kindheit viele gemeinsame Erlebnisse hatte.
Sie überrascht auch ihre Freundin Vanessa. Mit ihr unternimmt sie einige romantische Scooter-Trips in der Inselwelt der Philippinen. Sie trifft auch auf ehemalige Klassenkameradinnen und erfährt von einigen Schicksalen. Mara und Vanessa verhelfen einer verzweifelten Schulkameradin zu einem Aufenthalt in einem Frauenhaus auf den Camotes Islands.
Am Schluss des Buches kommt es zu einem großen Familientreffen auf der Insel Palawan und der Planung neuer Abenteuer.
Georg Hartmann
Georg Hartmann hatte einst Germanistik, Geschichte und Politik studiert. Er lässt in seine Bücher immer wieder aktuelle und manchmal auch historische Vorgänge aus Politik, Geschichte und Gesellschaft einfließen.
Ähnlich wie Die Abenteuer von Mara, Anja und Vanessa
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Rezensionen für Die Abenteuer von Mara, Anja und Vanessa
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Buchvorschau
Die Abenteuer von Mara, Anja und Vanessa - Georg Hartmann
Kapitel 1
Wieder in der Heimat
Seit ich in Deutschland lebte, hatte ich schon mehrmals die Möglichkeit gehabt, wieder mein Heimatland zu besuchen. Zum Abitur hatte mir Daddy angeboten, mit der ganzen Familie auf die Philippinen zu fliegen. Ich war auch schon in Singapur und Malaysia gewesen und von dort aus wäre es nur ein Katzensprung nach den Philippinen gewesen.
Doch irgendetwas hatte mich zurückgehalten, denn ich wollte nicht einfach so nach den Philippinen reisen. Ich hatte mir vorgenommen, daraus einen besonderen Trip zu machen. Daddy hatte großes Verständnis gezeigt, dass ich nach all den Jahren ganz alleine in meine alte Heimat fliegen wollte. Auch Mami war einverstanden.
Beide konnten mein Bedürfnis, einmal ganz persönlich in meine Vergangenheit einzutauchen, gut nachempfinden.
Als ich meinen Flug buchte, hatte ich ein tiefes sentimentales Gefühl.
Ich wusste, diese Reise würde besonders werden.
Auch Anja wusste um meine Reisepläne. Sie brachte mich mit dem Cabrio ihrer Mutter an den Flughafen nach Frankfurt. Durch einen Stau auf der Autobahn war die Zeit sehr knapp geworden, sodass ich mich nur schnell von Anja verabschieden konnte, das Auto verließ und gleich zum Einchecken lief.
Dort war man gerade dabei, den Schalter zu schließen. Zum Glück konnte mein Rucksack noch befördert werden. Ich lief zum Gate und war anscheinend die Letzte, die ins Flugzeug gelassen wurde. Schnell fand ich meinen Platz neben einer jungen Mutter mit Kind.
Entspannt lehnte ich mich zurück und war froh, dass alles noch so einigermaßen geklappt hatte.
Ich schloss die Augen und konnte mir im Moment gar nicht vorstellen, dass ich in jenes Land flog, in dem ich meine Kindheit und einen Teil meiner Jugend verbracht hatte.
Während mir die Gedanken so durch den Kopf gingen, war das Flugzeug am Start angekommen und donnerte mit dem lauten Gebrüll der Düsenaggregate in den Himmel.
Also, nun ging es auf die Philippinen.
Mir war im Augenblick überhaupt nicht zum Sprechen zumute und so schloss ich wieder die Augen und döste vor mich hin, bis die Stewardessen das Abendessen servierten.
Anschließend verfiel ich in eine Art Wachschlaf.
Zum Glück musste ich in Dubai nicht umsteigen.
Irgendwann ging es weiter und meine Gedanken verfingen sich in einer fantastischen Traumwelt.
Zwei Stunden vor der Landung auf den Philippinen gab es ein Frühstück. Einige Zeit später wurde die baldige Ankunft in Manila angekündigt.
Da ich keinen Fensterplatz hatte, konnte ich den Anflug nicht direkt verfolgen. Aber als es das Flugzeug schüttelte und rüttelte, wusste ich, dass wir uns auf philippinischem Boden befanden.
Ich hatte mir vorgenommen, alle Passagiere vor mir aussteigen zu lassen. Ich wollte die Letzte sein, die das Flugzeug verließ.
In der Zwischenzeit setzte ich eine SMS an meine Eltern ab, dass ich gut angekommen war.
Langsam ging ich dann hinter dem letzten Passagier her, verabschiedete mich von der Crew und trat hinaus auf die Gangway, auf der es inzwischen ruhig geworden war.
Nun war der Augenblick gekommen, auf den ich schon so lange gewartet hatte.
Ich stand da und atmete tief durch.
Dann hob ich beide Arme und flüsterte leise: Philippinen, hier bin ich!
Endlich bin ich wieder da, wo ich herkomme.
Tränen liefen mir übers Gesicht, es wurde immer schlimmer, bis ich laut heulte und schluchzte.
Für einen Augenblick spürte ich, wie die Liebe zu meiner Heimat in meinem Herzen zu einer gewaltigen Flamme aufloderte und mir fast die Sinne raubte.
Ich musste einige Zeit warten, bis ich mich wieder beruhigte.
Nun war ich also wieder zu Hause.
Damals war ich als hilfloses junges Mädchen mit meiner Familie zuerst nach Hongkong und dann über Dubai nach Deutschland geflogen.
Nun kam ich zurück als Kriegerin aus einem fremden Land und ich konnte behaupten, einige Abenteuer bestanden zu haben.
Natürlich hätte ohne unseren Daddy from Germany die damalige Ausreise nie und nimmer stattgefunden.
Ohne meinen Daddy hätten wir wohl weiter in der Armut dahinvegetiert.
Welcher Ausländer ist schon so blöd und nimmt eine Filipina mit zwei Kindern von irgendeinem unbekannten Vorgänger mit, liefert sich einen nahezu endlosen Kleinkrieg wegen Dokumenten mit der Botschaft, zahlt sich dumm und dämlich für Visa und Ausreisegenehmigungen und später für den Unterhalt und die Weiterbildung?
Diesen Mann hatten uns die Engel geschickt.
Erst jetzt wurde mir klar, dass es ein sehr, sehr großes Glück war, so einen fantastischen Vater
