Norby: Eine dramatische Dichtung
Von Waldemar Bonsels
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Buchvorschau
Norby - Waldemar Bonsels
Waldemar Bonsels
Norby
Eine dramatische Dichtung
Sharp Ink Publishing
2024
Contact: info@sharpinkbooks.com
ISBN 978-80-282-7914-1
Inhaltsverzeichnis
Die Personen der Dichtung
Erster Aufzug
Zweiter Aufzug
Dritter Aufzug
Vierter Aufzug
1921
Verlegt bei Schuster & Loeffler
Berlin und Leipzig
Viertes und fünftes Tausend.
Die Personen der Dichtung
Inhaltsverzeichnis
Bernd Oerlsund, Lotse
Holger, sein Sohn
Naemi, Oerlsunds Pflegetochter
Arne, Pfarrer von Norby
Der Kirchenrat
Der Knecht Jörgen
Der Amtmann von Norby
Der Küster
Die Moorvettel
Zwei Moormännchen
Ein Fischer
Eine Pflegefrau, Burschen, Gesinde, Volk
Ort: irgendwo, Zeit: irgendwann, am Meer.
Erster Aufzug
Inhaltsverzeichnis
Wohnraum des Lotsenhauses der Oerlsunds auf Norby. Nacht. Sturm. Mond und die wechselnden Lichter des Leuchtfeuers an den Scheiben. Auf dem Kamin Kerzen. Auf seinem Lager der sterbende Bernd Oerlsund. Holger Oerlsund. Der Großknecht Jörgen. Eine Pflegefrau. Am Kamin Gesinde.
Jörgen
Ihr habt noch keinen Sturm gehört wie diesen!
Und zwiefach bringt sein Brausen Licht und Tod.
Ich sah den Tod im düstern Abendrot,
nun hat ihn Gott in dieses Haus gewiesen.
Solang ich denke, brach der Sturm noch nie
so fessellos und so allmächtig ein.
Gott soll dem Haus der Oerlsund gnädig sein.
Und die in Seenot sind, Gott schütze sie. —
Der Kranke schläft. Der Sturm wiegt seinen Traum.
Holger
Sein starkes Angesicht verrät es kaum,
daß er uns läßt. Er stirbt, wie er gelebt.
Nie hat der Tod ihm Graun und Furcht gemacht.
Jörgen
Sprich leise, daß er nicht erwacht.
Holger
Im Frühling, in diesem bösen Jahr,
als Hög den letzten Seeadler erlegt,
der auf den Norbyer Klippen war,
war ich erzürnt und tief bewegt,
als sei nun eine große Zeit,
ihre freie und wilde Herrlichkeit
für immer dahin. Glutrot hinter den Hügeln
versank der Tag. Der Schuß traf gut.
Der Vogel peitschte mit zornigen Flügeln
das Meer, das aussah wie Blut.
Lang hinhallend über die See
klagte sein letztes Geschrei,
dann sanken die Schwingen. Es war vorbei.
Mir tat sein Tod in der Seele weh,
und immer war mir ums Herz bis heute,
als ob das Unheil für uns bedeute.
Jörgen
So darfst du nicht denken. Wie kann das sein.
Holger
Das Unglück brach bald genug herein.
Zwei Wochen darauf ohne Dank und Gruß
verließ Naemi im Trotz das Haus.
Die Dirne des Pfarrers wurde daraus!
Jörgen
Kein Herz weiß, was ein anderes muß.
Holger
Ich aber weiß, welch Unheil mir geschehn.
Oh, wer begreift den Zorn, die bittere Pein,
den Taumel von Erniedrigung und Not,
wenn die geliebten Augen nicht mehr sehn
und nicht mehr kennen, was ihr treuer Schein
noch gestern traf als Leben oder Tod!?
Ach, keine Macht auf Erden je gekannt,
war groß genug, den trüben Bann zu brechen,
in dem die teuren Augen nicht mehr sprechen,
was einst Verheißung allen Glücks genannt.
So muß ich gehen, wo ich kommen möchte,
und dort entweichen, wo ich stetig bin,
und alle Kraft erschöpft sich im Vergeben.
Mich würgt der Haß, den ich ihr täglich brächte,
wenn nicht mein Stolz ihn, im verkehrten Sinn,
zu Gift vertauschte meinem eigenen Leben.
Jörgen
Wie gern ich deine Lasten auf mich nähme
und deinen Gram und deine Ungeduld.
Ich bin zu alt, als daß der Menschen Schuld
mir nicht erst weit nach ihren Schmerzen käme.
Doch sag mir eins, auf daß ich gut empfinde,
wie tief die Hoffnung noch in deiner Brust
zu recht sich regt. Du gabst dem lieben Kinde
dein ganzes Herz, mit Willen und bewußt,
doch hat auch sie dir je ein Wort gesprochen,
das sie mit ihrem Abschiedsgruß gebrochen?
Holger
Was gelten Worte, wo mir jeder Blick
und ihres ganzen Wesens holde Fülle
zu eigen war, wie ein vertrautes Glück,
fernher aus unserer Kindheit erster Stille.
Schlief nicht ihr Haupt an meinem Herzen ein,
wenn wir am Strand, als Kinder, müde waren.
Wer durfte ihr in Freuden und Gefahren
ihr Freund, ihr Retter, ihre Zuflucht sein?
Nur ich und niemand! Binden solche Gaben
und solch Vertrauen erst nach einem Spruch?
Oh, weh der Seele, der sie nicht genug
und mehr als alles eingegeben haben.
Wie sollt ich fordern, was ich nie erflehte,
und wie verlangen, was ich tief besaß.
Oh, schlechter Rat, durch den ich mich verräte,
wer denkt das Licht, das er noch nie vergaß?
Das Meer erwacht im unsichtbaren Wind,
und wer erblickt die Kraft, in der es ruht?
Jörgen
Die Herzen der jungen Frauen sind
Gottes geheimnisvollstes Gut,
mit dem er nach seinem Willen tut.
Was uns wie Trotz und Willkür scheint,
war oft von seiner Güte gemeint.
Holger
Das mögen die
