Das Göttliche und das Unheimliche
Von André Howe
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Über dieses E-Book
André Howe
Der Autor, André Howe, wurde 1981 in Berlin geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Potsdam und Paris ist er in Berlin als Rechtsanwalt tätig.
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Buchvorschau
Das Göttliche und das Unheimliche - André Howe
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Das Göttliche
Spieglein, Spieglein
Wanderer in hohen Sphären
Ein Wort für Götter
Gott der Freude
Die heilige Lüge
Balders Tod
Freiheit
Dichters Wahrheiten
Schönheit
Das edle Bewusstsein
Abschied von Nausikaa
Dreimal ich
Das Weib in der Wahrheit
Mittag
Mitternacht
Ultima Katharsis
Weltenlied
Über die Wahrheit
Appolon
Dionysos
Wotans Traum
Flucht in die Höhe
Gipfelstürmer
Hohe Minne
Die schönste Zeit des Jahres
Persephone
Der Held Iason
Teufels Werk und Zweifels Wert
Ein altes Blatt
Berechtigter Zweifel
Das ganze und das halbe Leben
Menschlein
Mit göttlicher Hand
Der Zeus von Dodona
Das große Seinmaleins
Genesung
Dame und König
Kurze Zeit der Erfüllung
Heldenklage
Der Wolf im Heiligtum
Wie schaffen?
Schildmaid
Bekenntnis
An den Höchsten
Über diese Welt
An die Wahrheit
Im Dschungel
Das gerechte Urteil
Vorabend der Götterdämmerung
Der Alte
Der Stern
Heldenschwur
Am Frühlingsmorgen
Traumgesichter
Vom rechten Dichter
Frevel und Verachtung
Hagen von Tronje
Frühling
Vor Salomons Tempel
Geliebter der Venus
Die Gnade der Venus
Anrufung des heiligen Feuers
Das Unheimliche
Abschied vom Uttgardloki
Zeitenwende
Zwielicht
Das bürgerliche Leben
Verlorene Sehnsucht
Dein Traum- mein Traum
Traumbildnisse
Mondscheinsonett
Stark genug?
Geschöpf der Finsternis
Die Tötung
Am Kreuzwege
Kleine Wahrheiten
Ein Traum von Laub zu Eis
Treiben
Halbschweres Reißen
Ohnmacht
In der Wüste
Sündenfall
Antriebslos
Gestade der Ewigkeit
Der Schönling
Von der Wissenschaft
An die Erkennenden
Sehnsucht nach neuen Göttern
Doppeltes Leiden an halbem Leben
Niederhall, Widerhall, Überhall
Wert einer Unterhaltung
Freiheit in Vielheit
Ganzheit in Gott
Falschheit in Halbheit
Prometheus im Zweifel
Meine Eitelkeit
Tyrannengesang
Tot
Sternenstaub
Lude, Dirne, Freier
Zeitiges Bekenntnis
Gesang der Wölfe
Zwei Galgenbrüder
Der Grübler
Das grelle Licht
Sterbende Frau
Lichtbringer
Das Echo
Die Brücke über den Fluss
Nächtliches Verlangen
Dein letzter Schrei
Mensch und Gott
Der Mensch
Perlenmädchen
Das reine Leben
Hans Dampf in allen Gassen
Im Haifischbecken
Gepard und Gazelle
Vorwort
In dieser Zeit des vollkommenen kulturellen Niedergangs besteht die Möglichkeit, ja vielleicht die Pflicht, sich durch Rekursion auf die Historie über die Belange der Gegenwart zu erheben. Ist die Vergangenheit auch unwiederbringlich verloren, so ermöglicht sie auf diese Weise, was hinsichtlich der Gegenwart so unbedingt erforderlich ist: Distanz.
Das kosmische wie auch das menschliche Walten kann zu jedem Zeitpunkt durch zwei gegensätzliche Zustände ins Verhältnis gesetzt werden. Der Zustand ungeteilter Kraft steht dem Zustand, in welchem sich das gleiche Maß an Kraft in geteilter Form wiederfindet, gegenüber. Der Grad an Teilung entscheidet darüber, ob ein Zustand als göttlich oder als unheimlich zu gelten hat.
Ist der Grad an Teilung gering, so sind die Linien klar, das Starke selbstverständlich, der Zweifel bestimmt, das Licht golden und der Abgrund schrecklich. Das ist das Göttliche. Je stärker der Grad an Teilung hingegen ansteigt, desto verworrener wird alles, bis hin zum Zweifel. Es wuchert die Schwäche, doch versteckt sie sich hinter der Eitelkeit. Am Horizont verschwimmt es silbrig- violett, friedlich und schauerlich zugleich. Es ist das Unheimliche.
Und auch in der Kunst gibt es recht eigentlich nur zwei Stile: den klassischen und den romantischen. Der klassische Stil gehorcht dem Göttlichen, während der romantische das Unheimliche reflektiert.
Beide Zustände schließen sich aus und erst die Historie macht es möglich, sie gegeneinander in die Waagschale zu werfen. Dies ist Dialektik im höheren Sinne. Die hierdurch erreichte Zusammenführung beider Zustände in einem Werke führt zur Überwindung des Gegenwärtigen und damit zu dessen Rechtfertigung.
Jedes Ding, das hat zwei Seiten,
Die sich widerstreben meist;
Mag’s auch große Not bereiten,
So Du beide an Dich reißt,
Stetig Dich darob zu streiten,
Welche gutes nun verheißt,
Wird dies Freiheit erst bedeuten,
Weil’s den Weg zur Größe weist
Und in ungeahnte Weiten,
Wenn Du selber Dir verzeihst!
Steig hinab in Dunkelheiten,
Wo der Höllenhund Dich beißt,
Geh durch hundert Einsamkeiten,
Dass Du vieles besser weißt
Und den vielen and’ren Leuten
Geben kannst von Deinem Geist;
Denn wo jene nur bereuten,
Traun, mein Freund, da warst Du dreist
Und wo diese sich befreiten,
Tatst Du Herrn und Knecht in eins!
Das Göttliche
Spieglein, Spieglein
Spieglein, Spieglein an der Wand,
Wer ist der weiseste Mann im Land?
Sag mir, wer es auf sich hält,
Zu erklären mir den Sinn der Welt!
Spieglein, warum dies Schweigen,
Willst Du nicht den Mann mir zeigen?
Wirfst mir frech mein Bild zurück,
Wie, ist‘s nun Antwort oder Trick?
Spieglein, hab‘ Dich fest im Blick,
Weist mir den Weg zu schwerem Geschick!
Sprich doch, kann ich‘s wagen,
Hab‘ Kühnheit ich, es zu ertragen?
Spieglein, bin ich verwegen,
Muss ich Dich in Scherben legen!
Sag mir, Spieglein, liebst Du mich?
Liebst Du, folge meinem Wort: zerbrich!
Wanderer in hohen Sphären
Wanderer in hohen Sphären,
Sag,
